Schwertfegen

Ortschaft im Bezirk Sankt Pölten From Wikipedia, the free encyclopedia

Schwertfegen ist eine Ortschaft in der Stadtgemeinde Neulengbach im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit 6 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]

Schnelle Fakten Schwertfegen (Weiler) Ortschaft ...
Schwertfegen (Weiler)
Ortschaft
Schwertfegen (Österreich)
Schwertfegen (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Pölten (PL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Neulengbach
Pol. Gemeinde Neulengbach  (KG St. Christophen)
Koordinaten 48° 13′ 43″ N, 15° 51′ 43″ Of1
Höhe 285 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 6 (1. Jän. 2025)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05685
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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BW

Geografie

Der Weiler befindet sich südöstlich des Haspelwaldes und ist über die Landesstraße L2017 erreichbar, die durch den Ort führt. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 6 Adressen.[2]

Geschichte

Die Einwohner waren mehr Wald- als Feldbauern, die zwar Weizen, Korn und Gerste anbauten, aber dennoch auch mit Eifer die Waldwirtschaft betrieben und ebenso über eine bedeutende Viehzucht verfügten, beschrieb Schweickhardt den Ort im frühen 19. Jahrhundert. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit sechs Häusern genannt, das nach Murstetten eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Neulengbach besaß die Ortsobrigkeit, die Herrschaft Pottenbrunn übte die Landgerichtsbarkeit aus und die Herrschaft Murstetten besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Neulengbach und Murstetten.[3]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Schwertfegen zwei Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.[4]

Heute betreiben die Tierärzte Sabine und Wolfgang Sipos im Ort eine Fachtierarztpraxis für Schweine.

Literatur

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 1. Band: Hintersdorf bis St. Pölten. Mechitaristen, Wien 1835, S. 127 (SchwertfegenInternet Archive).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 62, Sektion Böheimkirchen, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,2 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 293.

Einzelnachweise

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