JUBALmusic

deutsches Musiklabel From Wikipedia, the free encyclopedia

JUBALmusic (Kurzform: JUBAL) ist ein deutsches Musiklabel. Es ist eine eingetragene Marke von Jubal Musikproduktionen, bestehend aus dem Jubal Musikverlag Berlin und dem Kultur- und Veranstaltungsmanagement Jubal Kultours Berlin.[1]

Schnelle Fakten
JUBALmusic
Aktive Jahre seit 1995
Gründer Horst Brauner
Sitz Berlin, Deutschland
Website www.jubal.de
Labelcode 01965
Genre(s) Klassische Musik
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Geschichte

JUBAL wurde 1995 von dem Berliner Musikjournalisten und Kulturmanager Horst Brauner (1937–2023) gegründet.[2] Der Musikredakteur Christoph Deindörfer, der bereits seit 2016 für JUBAL tätig war, übernahm 2023 die Verlagsleitung.[3] Das Label veröffentlicht CD-Produktionen vorwiegend im klassischen Bereich und ist auf Orgel, Chor- und Kammermusik spezialisiert. Das Vertriebskonzept ist dabei auftragsbezogen ausgerichtet; es bestehen weltweite Kooperationen.[4]

Für sein Engagement im kulturellen und sozialen Bereich wurde Firmengründer Horst Brauner 2012 mit der Bürgermedaille des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf ausgezeichnet.[5]

Programm und Künstler

Einen Schwerpunkt der Aufnahmetätigkeit des Labels bilden Porträts historischer Orgeln sowie die diskografische Erschließung von Orgellandschaften. Zu den Künstlern, die CD-Aufnahmen für JUBAL eingespielt haben, gehören u. a. Samuel Kummer (Organist der Frauenkirche, Dresden),[6] Theophil Heinke (Stadtkirche Waltershausen),[7] Martina Pohl (St. Jacobi, Sangerhausen),[8] Jörg Strodthoff und sein Nachfolger Winfried Kleindopf (Auenkirche, Berlin),[9] Estrongo Nachama (Kantor der Jüdischen Gemeinde zu Berlin),[10] Dirk Elsemann (Heilig-Kreuz-Kirche, Berlin-Wilmersdorf),[11] Heiko Holtmeier, Uwe Gronostay, Michael Schütz[12] sowie der Thomasorganist Johannes Lang[13] und der britische Organist Robert Pecksmith (Buckfast Abbey).[14]

Einzelnachweise

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