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Jabuka (Adria)

kleine, kegelförmige, unbewohnte Insel vulkanischen Ursprungs in der Adria From Wikipedia, the free encyclopedia

Jabuka (kroatisch für „Apfel“) ist eine kegelförmige, unbewohnte Insel vulkanischen Ursprungs mit einer Fläche von 0,022 km² in der Adria westlich von Vis.

Schnelle Fakten
Jabuka
Ansicht der 97 m hohen Jabuka-Insel aus südwestlicher Richtung
Gewässer Adriatisches Meer
Geographische Lage 43° 5′ 29,2″ N, 15° 27′ 40,8″ O
Jabuka (Split-Dalmatien)
Jabuka (Split-Dalmatien)
Fläche 2,2 ha
Höchste Erhebung 97 m
Einwohner unbewohnt
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Von links nach rechts: Brusnik, Svetac, Jabuka

Sie ist ein Fels, der 97 Meter aus dem Meer ragt und ein Ziel vieler Segler ist. Da das Gestein viel Magnetit enthält, funktionieren Kompasse in der Nähe der Insel nicht korrekt, weshalb gängige Seerouten die Insel umgehen.[1]

Das Ufer ist steil und schwer zugänglich, selbst bei ruhigem Wetter und von der Südwestseite. Auf der Insel lebt eine endemische Art schwarzer Eidechsen (Podarcis melisellensis pomoensis), sowie streng geschützte Arten endemischer Flockenblumen (Centaurea jabukensis und Centaurea crithmifolia). Beide gehören zur Gruppe der Korbblütler (Asteraceae). Rundum ist das Meer reich an Fischen, besonders an Zahnbrassen. Im Jahr 1958 wurde die Insel zum Naturdenkmal ausgerufen.

Die Insel war (unter ihrem italienischen Namen) Vorbild für den Ort „Scoglio Pomo“ im Roman von Fritz von Herzmanovsky-Orlando „Scoglio Pomo oder Rout am Fliegenden Holländer“,[2] in welchem dieser (zunächst unauffindbare) Felsen zu einer mondänen Badeanstalt ausgebaut wird, in der sich eine Reihe skurriler Szenen abspielen.

Jabuka mit seinem italienischen Namen „Scoglio Pomo“ (links mitte oben) in einer Karte des Militärgeographischen Institutes der österreichisch-ungarischen Monarchie aus den Jahren 1860–70
Commons: Jabuka (island) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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