James Patteril

indischer syro-malabarischer Ordensgeistlicher und ernannter Bischof von Belthangady From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

James Patteril trat 1982 der Ordensgemeinschaft der Claretiner bei und legte am 12. Juni 1988 die ewige Profess ab. Er studierte Philosophie und Theologie am Päpstlichen Institut St. Peter in Bangalore und erwarb einen Bachelor an der Christ University in Bangalore. Am 26. April 1990 empfing er in der St.-Sebastian-Kirche in Kalenja das Sakrament der Priesterweihe.[1][2]

Nach der Priesterweihe war er zunächst in Belthangady in der Pfarrseelsorge und anschließend als Rektor des ordenseigenen Ausbildungshauses Claret Bhavan in Kuravilangad tätig. Er wurde von seiner Ordensgemeinschaft nach Deutschland entsandt, um am Pastoraltheologischen Institut der Pallottiner in Friedberg zu studieren. Er blieb darüber hinaus in Deutschland, wo er unter anderem von 1997 bis 2004 Krankenhausseelsorger in Flörsheim am Main und von 1998 bis 2004 Ökonom des Claretinerseminars in Frankfurt am Main war. In Würzburg war er von 2005 bis 2008 und von 2010 bis 2011 Superior des Claretinerkonvents. Ab 2004[2] gehörte er bis zu seiner Ernennung zum Bischof als Konsultor und Provinzialökonom der Leitung der deutschen Ordensprovinz der Claretiner an.[1][3] Ab 2008 war er zudem Missionsprokurator der Provinz.[2]

Die Synode der syro-malabarischen Kirche wählte ihn nach vorheriger Zustimmung von Papst Leo XIV. zum Bischof von Belthangady. Die Wahl wurde am 28. August 2025 bekanntgegeben.[1] Der Großerzbischof von Ernakulam-Angamaly, Raphael Thattil, spendete ihm am 5. November desselben Jahres in der Kathedrale von Belthangady die Bischofsweihe. Mitkonsekratoren waren der Erzbischof von Tellicherry, Joseph Pamplany, und sein Amtsvorgänger Lawrence Mukkuzhy.

Einzelnachweise

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