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Janusz Kotowski

polnischer Politiker und Stadtpräsident der Stadt Ostrołęka From Wikipedia, the free encyclopedia

Janusz Józef Kotowski (* 25. März 1966 in Rozogi) ist ein polnischer Politiker und ehemaliger Stadtpräsident der Stadt Ostrołęka.

Janusz Kotowski (2014)

Leben und Beruf

Kotowski studierte an der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität Warschau Philosophie und Theologie. Anschließend arbeitete er als Lehrer. Er ist Mitbegründer des Wirtschaftsgymnasiums in Ostrołęka und war bis 1998 dessen Direktor sowie Leiter der städtischen Sporteinrichtungen. Im Dezember 2020 wurde Direktor des Muzeum Żołnierzy Wyklętych in Ostrołęka.[1] Er hatte diese Position bis April 2024 inne.[2]

Politik

Von 1998 bis 2005 war er Ratsherr und Vorsitzender des Stadtrates von Ostrołęka. Dabei wurde er bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 für die Prawo i Sprawiedliwość (PiS) auf der Liste „Koalicja dla Ostrołęki“ gewählt.[3] Bei der Europawahl 2004 kandidierte er erfolglos für die PiS.[4] 2005/06 war er stellvertretender Woiwodschaftsmarschall der Woiwodschaft Masowien. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 wurde er mit 68,3 % der Stimmen als Kandidat der PiS in einer Stichwahl gegen den bisherigen Amtsinhaber Ryszard Załuska zum Stadtpräsidenten von Ostrołęka gewählt.[5] 2010[6] und 2014[7] gelang ihm jeweils die Wiederwahl. Für Kritik sorgte, dass der Film Kler von Wojciech Smarzowski, der Missbrauch in der katholischen Kirche thematisiert, im kommunalen Kino, dem einzigen der Stadt, nicht gezeigt werden konnte.[8]

Bei den Selbstverwaltungswahlen 2018 verlor er in der Stichwahl mit 35,5 % der Stimmen gegen Łukasz Kulik vom Wahlkomitee „Ostrołęka für alle“, der 64,5 % der Stimmen erhielt.[9] Er wurde jedoch in den Stadtrat gewählt.[10] Im Mai 2020 legte er sein Ratsmandat nieder.[11] Bei den Selbstverwaltungswahlen 2024 wurde er in den Sejmik der Woiwodschaft Masowien gewählt.[12]

Ehrungen

Commons: Janusz Kotowski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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