Jessica J. Lee
kanadische Autorin
From Wikipedia, the free encyclopedia
Leben
Jessica J. Lee, Tochter eines Walisen und einer Taiwanerin, wuchs in Kanada auf.[3] Sie machte einen Doktor in Environmental History and Aesthetics und begann zu der Zeit mit ihrer schriftstellerischen Tätigkeit.[4] Lee wurde bereits mehrfach für ihr Werk ausgezeichnet: mit dem Hilary Weston Writers’ Trust Prize for Nonfiction,[5] dem Boardman Tasker Award for Mountain Literature[2] und dem RBC Taylor Prize.[6] 2021 wurde ihr Buch Two Trees Make a Forest auf die Shortlist von Canada Reads gesetzt.[7]
Seit 2020 lebt Lee in London und arbeitet an der Universität von Cambridge.[2]
The Willowherb Review
Die Literaturzeitschrift The Willowherb Review ist eine digitale Plattform, die Schriftsteller:innen of Color, die über Natur und Umwelt schreiben, zu mehr Sichtbarkeit verhelfen soll. In einem Interview erklärt Lee:
„[Es geht] um mehr Sichtbarkeit. In den Jahren, bevor ich die Willowherb Review gründete, hatte ich endlose Zeitungsartikel und Twitter-Beschwerden von Leuten gelesen, die sagten, dass es keine Autor:innen of Color gäbe, die über die Natur schreiben, oder dass sie sie nicht finden könnten. Mit der Willowherb Review verdeutliche ich, dass es diese Schriftsteller*innen tatsächlich gibt. Wir haben schon immer existiert. Vielleicht wurden wir nicht gehört.“[4]
Die Zeitschrift bringt sie in Zusammenarbeit mit Dasom Yang, Isabel Galleymore und Nicole Jashapara heraus.[8]
Politische Einstellungen
Veröffentlichungen
- Turning: a Swimming Memoir. Little Brown. 2017.
- Mein Jahr im Wasser. Tagebuch einer Schwimmerin. Übersetzung von Nina Frey, Hans-Christian Oeser. Piper Verlag. 2017.
- Two Trees Make a Forest. On Memory, Migration and Taiwan. Little Brown. 2019.
- Zwei Bäume machen einen Wald. Übersetzung von Susanne Hornfeck, Illustration: Judith Schalansky. Matthes & Seitz, Berlin 2020,