Jesuitengymnasium Vilnius
von Jesuiten geführte höhere Bildungsanstalt in Vilnius, Litauen
From Wikipedia, the free encyclopedia
Das Jesuitengymnasium Vilnius (Lit.: Vilniaus jėzuitų gimnazija) mit Sitz in der litauischen Hauptstadt Vilnius ist eine von Jesuiten geführte höhere Bildungsanstalt für Jungen und Mädchen. Die Schule sieht sich in der jesuitischen Bildungstradition und liegt unmittelbar neben der St.-Kasimir-Kirche und dem Rathaus im Zentrum der Altstadt. Sie zählt zu den besten Schulen Litauens und wird vom Auswärtigen Amt gefördert.[1] Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte die Schule bereits.[2]
| Jesuitengymnasium Vilnius | |
|---|---|
| Schulform | Gymnasium |
| Gründung | 1570 |
| Ort | Vilnius |
| Bezirk | Vilnius |
| Staat | Litauen |
| Koordinaten | 54° 40′ 42″ N, 25° 17′ 22″ O |
| Website | www.vjg.lt (litauisch) |

Geschichte
Das Jesuitengymnasium in Vilnius wurde bereits 1570 von Jesuiten als Collegium Vilnense Societati Jesu gegründet. Daraus entstand die Universität Vilnius, die 1579 gegründet wurde.
1997 gab es die ersten Abiturienten. Seit 1998 besteht eine intensive Partnerschaft mit dem Kolleg St. Blasien, einem von den Jesuiten geführten Gymnasium mit Internat im Südschwarzwald in Baden-Württemberg.
Direktoren
- Antanas Gražulis SJ
- Faustas Meškuotis
- Br. Virgilijus Saulius SJ
- Artūras Sederevičius SJ
- s. Edita Šicaitė
Schüler
- Erika Leonaitė (* 1980), Juristin, Hochschullehrerin, Leiterin der Ombudsstelle sowie Seimas–Ombudsfrau