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Jo Schramm

deutscher Bühnenbildner, Video- und Lightdesigner From Wikipedia, the free encyclopedia

Jo Schramm (* 1974 in Stuttgart)[1] ist ein deutscher Bühnenbildner, Video- und Lightdesigner.

Leben

Schaffen

Nach dem Studium entstanden erste Arbeiten als Bühnenbildner für Produktionen in der Regie von Christoph Schlingensief[3][4] und als Video- beziehungsweise Lightdesigner für Projekte von Michael Simon[5][6].

Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Schramm mit den Schauspielregisseuren Tom Kühnel[7][8] und Jürgen Kuttner[2][9][10][11][12][13] und dem Opernregisseur David Hermann.[14][15][16] Außerdem arbeitete er mit verschiedenen anderen Regisseurinnen und Regisseuren wie zum Beispiel Anna Bergmann, Schorsch Kamerun, Pinar Karabulut, Johann Kresnik, Dani Levy und Christian Weise.

Auszeichnungen und Nominierungen

  • 2018: Deutscher Theaterpreis Der Faust: Nominierung in der Kategorie Bühne/Kostüm für Medea am Schauspiel Hannover
  • 2023: Deutscher Theaterpreis Der Faust: Nominierung in der Kategorie Raum für Dogville am Theater und Philharmonie Essen
  • 2026: OPER! AWARDS "Bester Bühnenbildner des Jahres 2026", Die Begründung der Jury: ... Er (Jo Schramm) hatte zuvor Architektur studiert – und das sieht man seinen Arbeiten häufig noch an: Er spielt souverän mit kinetischen Elementen. Dieser Künstler kann bewegliche Räume bauen, die zu sprechen beginnen. ..."

Werke (Auswahl)

Bühnenbild Oper

  • 2015: Armide, von Jean-Baptiste Lully, Opéra National de Lorraine, Regie: David Hermann[14]
  • 2016: Das Rheingold, von Richard Wagner, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Regie: David Hermann[15]
  • 2017: Drei Opern, von Ernst Krenek, Oper Frankfurt, Regie: David Hermann[16]
  • 2018: Wir aus Glas, von Yasutaki Inamori und Gerhild Steinbuch, Münchener Biennale und Deutsche Oper Berlin, Regie: David Hermann
  • 2019: Schade dass sie eine Hure war, von Anno Schreier, Deutsche Oper am Rhein, Regie: David Hermann
  • 2019: Lohengrin, von Richard Wagner, Oper Nürnberg, Regie: David Hermann
  • 2020: Das Lied von der Erde / Die Bienenkönige, von Gustav Mahler, Elfriede Jelinek, Staatsoper Stuttgart, Regie: David Hermann
  • 2021: Falstaff, von Giuseppe Verdi, Opera National Montpellier, Regie: David Hermann
  • 2022: Warten auf Heute, von Arnold Schönberg, Frank Martin, Oper Frankfurt, Regie: David Hermann
  • 2022: Cosi fan tutte, von Wolfgang Amadeus Mozart, Opéra national du Rhin, Regie: David Hermann
  • 2022: Tannhäuser, von Richard Wagner, Opéra National de Lyon, Regie: David Hermann
  • 2023: Dogville, von Gordon Kampe, Theater und Philharmonie Essen, Regie: David Hermann
  • 2023: Die Frau ohne Schatten, von Richard Strauss, Staatsoper Stuttgart, Regie: David Hermann
  • 2025: Guercouer, von Albéric Magnard, Oper Frankfurt, Februar 2025, Regie: David Hermann
  • 2025: Don Giovanni, von W. A. Mozart, Staatsoper München, Juni 2025, Regie: David Hermann
  • 2026: Violanta, von Erich Wolfgang Korngold, Deutsche Oper Berlin, Regie: David Hermann
  • 2026: Inferno, von Lucia Ronchetti, Opera di Roma, Regie: David Hermann

Bühnenbild Schauspiel

Videodesign

  • 2004: Punch and Judy, Musiktheater von den Tiger Lillies und Michael Simon, Düsseldorfer Schauspielhaus, Regie & Bühne: Michael Simon[6]
  • 2008: Peter Pan, nach James Matthew Barrie, Kammerspiele München, Regie: Schorsch Kamerun[20]
  • 2009: Trouble in Tahiti, von Leonard Bernstein, Staatsoper München, Regie: Schorsch Kamerun[21]
  • 2011: Capitalista Baby, nach einem Roman von Ayn Rand, Deutsches Theater Berlin, Regie: Tom Kühnel & Jürgen Kuttner[10]
  • 2013: Die französische Revolution, von Tom Kühnel, Schauspiel Hannover, Regie: Tom Kühnel[8]
  • 2014: Aus dem bürgerlichen Heldenleben, von Carl Sternheim, Residenztheater München, Regie: Tom Kühnel & Jürgen Kuttner[12]
  • 2015: Armide, von Jean-Baptiste Lully, Opéra National de Lorraine, Regie: David Hermann
  • 2015: Eisler on the Beach, von Tom Kühnel und Jürgen Kuttner, Deutsches Theater Berlin, Regie: Jürgen Kuttner, Tom Kühnel
  • 2016: Das Rheingold, von Richard Wagner, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Regie: David Hermann
  • 2022: Warten auf Heute, von Arnold Schönberg, Frank Martin, Oper Frankfurt, Regie: David Hermann
  • 2022: Die Familie Schroffenstein, von Heinrich von Kleist, Staatsschauspiel Dresden, Regie: Tom Kühnel

Einzelnachweise

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