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Joachim Buddrus

deutscher Chemiker und Hochschullehrer From Wikipedia, the free encyclopedia

Friedrich Joachim Buddrus (* 2. Mai 1932 in Swirgallen, Provinz Ostpreußen; † 14. November 2020 in Dortmund) war ein deutscher Chemiker und Professor für Organische Chemie an der Hochschule Dortmund. Er war Autor eines Lehrbuches über die Grundlagen der Organischen Chemie.

Werdegang

Joachim Buddrus wurde 1932 in Swirgallen/Schwirgallen (Ostpreußen) geboren und machte nach den Kriegswirren 1959 seinen Diplomabschluss in Chemie bei dem Nobelpreisträger Kurt Alder in Köln. Er promovierte im Jahr 1961 bei Friedrich Nerdel an der TU Berlin.[1] Seine Habilitation erfolgte im Jahr 1969.[2] Seine weitere akademische Laufbahn führte ihn als Professor über Berlin und Wuppertal schließlich an die Universität Dortmund, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1997 lehrte und forschte. Er beschäftigte sich mit der physikalisch-organischen Chemie, insbesondere mit der dynamischen NMR-Spektroskopie (Kernspinresonanzspektroskopie).

Auch nach seinem offiziellen Ausscheiden aus dem regulären Lehrbetrieb blieb er wissenschaftlich aktiv. Er betreute weiterhin Forschungsprojekte – wie etwa ein bis 1999 laufendes Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur NMR-Spektroskopie – und publizierte noch bis in die 2000er Jahre hinein Fachartikel. Im Ruhestand aktualisierte er weiter sein Lehrbuch Grundlagen der Organischen Chemie und brachte es in neue Auflagen. Er war langjähriges Mitglied der GDCh und Mitglied der Fachgruppe Magnetische Resonanzspektroskopie.

Joachim Buddrus verstarb im November 2020 im Alter von 88 Jahren in Dortmund.[3]

Publikationen (Auswahl)

  • mit Freidrich Nerdel, Klaus Höher: Reaktionen von Glykolen mit Antimon(V)‐acetat und Triphenylstibinoxid. Zwischenprodukte bei der Glykolspaltung. In: Chemische Berichte. Band 97, Nr. 1, Januar 1964, ISSN 0009-2940, S. 124–131, doi:10.1002/cber.19640970117.
  • mit Bernd Schmidt: Grundlagen der organischen Chemie. 4. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Walter de Gruyter, Berlin/New York 2011, ISBN 978-3-11-024894-4.

Einzelnachweise

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