Wikiwand AI

Joachim Jan Oortman

War im späten 16. und frühem 17. Jahrhundert ein niederländischer Kupferstecher in Paris. From Wikipedia, the free encyclopedia

Joachim Jan Oortman, auch Oortmann, (* 23. Mai 1777 in Weesp; † 9. Januar 1818 in Paris) war ein niederländischer Kupferstecher mit Hauptwirkungsstätte in Paris.

Leben

Oortman war ein Sohn des Formschneiders und Holzschnitzers Jan Oortman (um 1753 – 5. Mai 1825),[1] der in einer Kattundruckerei in Weesp arbeitete. Er wurde zur Ausbildung für drei Jahre zu dem Zeichner und Druckkünstler Willem Kock (1761–1807) nach Amsterdam geschickt und wurde anschließend ein Schüler des britischen Malers Charles Howard Hodges (1764–1837), auf dessen Empfehlung hin er schließlich 1802 mit Lambertus Antonius Claessens (1763–1834) nach Paris ging, wo er sein qualitativ wie quantitativ beachtliches Œeuvre schuf. Hervorgehoben werden u. a. seine Stiche nach Vorlagen vom Rembrandt van Rijn. Als Angehöriger der französischen Nationalgarde sei er im Zusammenhang mit den Verhandlungen gegen Marschall Ney und dessen Exekution (am 7. Dezember 1815) Unbilden der Witterung ausgesetzt gewesen, die zu seiner Erkrankung und schließlich zum Tod geführt hätten.[2]

Werke (Auswahl)

Joachim Jan Oortman: Pierre François Antoine Huber

Einige seiner Kupferstiche waren in dem 1810 bis 1828 von Antoine Michel Filhol herausgegebenen Werk Galérie du Musée Napoléon abgedruckt, darunter La Famille de Bucheron (bezeichnet mit Rembrandt, Dessiné par Plonski, Gravé par Oortman)[3] Weitere Werke waren:[4]

  • Isaak segnet den Jakob
  • Jakob segnet die Kinder Josephs
  • Die Pilger in Emaus
  • Der barmherzige Samariter
  • Der Prinz von Greldern
  • Die Schlacht von Eylau
  • Napoleon I. ehrt die tapferen Krieger
  • Rembrandt vor einem Tische, die Palette in Händen Selbstportrait
  • Die Bürgermeister, über den Preis des Bogenschießens beratend

Literatur

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks