Johannes Stroebel

Wirtschaftswissenschaftler/in (New York University (NYU); National Bureau of Economic Research (NBER); Centre for Economic Policy Research (CEPR)) From Wikipedia, the free encyclopedia

Johannes Stroebel, eigentlich Johannes Ströbel (* im 20. Jahrhundert in Deutschland), ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler.

Werdegang, Forschung und Lehre

Stroebel studierte Philosophie, Politik- und Wirtschaftswissenschaft am Merton College der University of Oxford, an dem er 2006 als Bachelor of Arts graduierte. Er setzte sein Studium an der Stanford University fort, dort schloss er sein Ph.D.-Studium unter Betreuung von Caroline Hoxby, Monika Piazzesi, Martin Schneider und John B. Taylor 2012 erfolgreich ab.

Ab 2012 war Stroebel als Assistant Professor zunächst an der University of Chicago Booth School of Business tätig, im Folgejahr wechselte er an die New York University. 2016 stieg er dort zum Associate Professor mit Tenure auf und wurde zwei Jahre später an der Hochschule zum ordentlichen Professor berufen. 2019 übernahm er die David-S.-Loeb-Professur für Finanzökonomik an der Stern School of Business der Universität.

Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit Stroebels stehen Fragestellungen der Finanzökonomik, dabei forscht er insbesondere in den Bereichen Klimafinanzierung, Haushaltsfinanzen, Analyse sozialer Netzwerke und Immobilienökonomie. Dabei gehört er zu den meistzitierten Wirtschaftswissenschaftlern weltweit.[1]

Stroebel wurde mehrfach für seine Arbeiten ausgezeichnet, unter anderem erhielt er 2023 von der American Finance Association den zweijährlich vergebenen Fischer-Black-Preis sowie einen der Brattle Group Prizes für herausragende Forschung im Bereich Unternehmensfinanzierung. 2025 wurde ihm der Internationale Calvó-Armengol-Preis verliehen.

Stroebel nimmt respektive nahm verschiedene Rollen in der Herausgeberschaft und Redaktion wirtschaftswissenschaftlicher Periodika wahr. Unter anderem gehörte er als Associate Editor zur Redaktion des The Journal of Finance, des Journal of Political Economy und von Econometrica sowie ist seit 2025 entsprechend bei The Journal of Finance: Insights & Perspectives der American Finance Associatian engagiert. Seit 2025 gehört er der Chefredaktion des The American Economic Review an.

Einzelnachweise

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