Johannes Weidenbörner
deutscher Maler
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Leben und Werk
Weidenbörner war der Sohn eines Leipziger Mützenmachers. Er studierte bei Fritz Ernst Rentsch, Paul Horst-Schulze und Otto Richard Bossert an der Akademie für Graphik und Buchkunst Leipzig. Er nahm als Soldat am Ersten Weltkrieg teil und arbeitete dann in Leipzig als freischaffender Künstler. Das Adressbuch verzeichnete ihn 1918 erstmalig als Kunstmaler. Er wohnte, auch nach 1945, in der Connewitzer Kochstraße 136.
Weidenbörner war u. a. Mitglied der Freischaffenden Künstler Sachsens[1] und in der Zeit des Nationalsozialismus der Reichskammer der bildenden Künste. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an 10 Ausstellungen sicher belegt, darunter 1943 die Große Leipziger Kunstausstellung.[2]
Nach dem Ende des NS-Staats arbeitete Weidenbörner wieder als freischaffender Künstler in Leipzig.
Bilder Weidenbörners sind im Kunsthandel präsent.[3]
Werkbeispiele
- o. T. / Stillleben mit Vase, Tuch und herbstlichem Gesteck (Öl auf Hartfaser, 49 × 39 cm)[4]
- Connewitzer Wald (1942, Öl auf Hartfaser)[5]
- Gehöft im Erzgebirge / Auerbach (1944, Öl auf Leinwand, 26 × 30 cm; Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst)[6]
- Ernte (Öl)[7][8]
- Weg in das Dorf (Öl, 1950 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung)
- Dorfhäuser (Tempera; 1950 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung)
- Wiesenblumenstrauß (Öl; 1952 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung)
- Disteln (Öl, 1952 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung)
Ausstellungen in der Weimarer Republik und nach 1945 (unvollständig)
- 1931 und 1933: Leipzig, Grassimuseum ("Große Leipziger Kunstausstellung")
Weblinks
- Johannes Weidenbörner. kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises
- Grabstein Weidenbörners in der Deutschen Digitalen Bibliothek
Literatur
- Weidenbörner, Johannes. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 5: V–Z. Nachträge: A–G. E. A. Seemann, Leipzig 1961, S. 97 (Textarchiv – Internet Archive – Leseprobe).