Jonas Grosch

deutscher Filmregisseur From Wikipedia, the free encyclopedia

Jonas Grosch (* 25. November 1981 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor.

Jonas Grosch auf dem Max-Ophüls-Festival 2015

Leben

Jonas Grosch studierte zunächst Komparatistik und Philosophie, dann Drehbuch/Dramaturgie an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam (HFF). 2007 gab er mit der Erstaufführung des Dokumentarfilms Der Weiße mit dem Schwarzbrot sein Debüt, 2008 war dieser Film erstmals in deutschen Kinos zu sehen. 2009 folgte sein erster Spielfilm Résiste – Aufstand der Praktikanten, der zugleich sein Abschlussfilm an der HFF war.

Jonas Grosch ist der Sohn von Sabine Wackernagel[1] und Halbbruder von Katharina Wackernagel, mit der er neun Jahre in einer Wohngemeinschaft in Berlin zusammenlebte.[2][3] Sein Onkel, über den er den Dokumentarfilm Der Weiße mit dem Schwarzbrot realisiert hat, ist Christof Wackernagel.

Seit 2020 konzentriert sich Jonas Grosch vermehrt auf das Führen von Regie. Nach der Serie Mirella Schulze rettet die Welt (2020, Autor: Ralf Husmann) und der 3. Staffel von Frau Jordan stellt gleich (2021, Autor: Ralf Husmann), führt er gemeinsam mit Lars Jessen bei der RTL+ Mini-Serie Legend of Wacken (2022/23) Regie. Die Serie erzählt von dem Gründungsmythos des weltberühmten Heavy Metal Festival Wacken Open Air, deren Festivalgründer Holger Hübner und Thomas Jensen von Charly Hübner und Aurel Manthei gespielt werden.

2023 dreht er als Regisseur mit Heinz Strunk und Marc Hosemann die Serie Last Exit Schinkenstraße, über zwei erfolglose Musiker, die am Ballermann ihr Glück versuchen wollen.

Legend of Wacken wurde dreimal für den Deutschen Fernsehpreis[4] nominiert: Beste Comedy-Serie, Bester Hauptdarsteller (Sammy Scheuritzel) und Beste Ausstattung. Als weitere Regiearbeiten folgten 2024 Danowski – Neunauge (nach einem Roman von Till Raether) mit Hauptdarsteller Milan Peschel und 2025 Gar kein Geld macht auch nicht glücklich, zu dem Jonas Grosch auch das Drehbuch schrieb. In dieser Gaunerinnenkomödie arbeitete Grosch erneut mit seiner Schwester Katharina Wackernagel zusammen. Der Film feierte im September 2025 Premiere auf dem Filmfest Hamburg.[5]

Filmografie (Auswahl)

Auszeichnungen

Commons: Jonas Grosch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege

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