Joseph Bittner

deutscher Orgelbauer From Wikipedia, the free encyclopedia

Joseph Bittner (* 2. Juni 1822 in Hilpoltstein; † 28. April 1908 in Eichstätt) war ein deutscher Orgelbauer.

Erbauerschild in Limbach (1885)

Leben

Joseph Bittner war Mitglied der weitverzweigten Orgelbauerfamilie Bittner. Sein Vater war Franz Joseph Bittner (1780–1863), sein Bruder Max Bittner (1809–1870).[1]

Joseph Bittner war seit 1852 in Eichstätt ansässig. Er arbeitete gelegentlich auch in der Oberpfalz.[2] Seine Söhne Joseph Franz (1852–1915) und Karl (1866– nach 1935) waren ebenfalls Orgelbauer. Joseph Franz übernahm 1880 die Nürnberger Firma des Augustin Ferdinand Bittner jun. Auch Joseph Bittner lebte zeitweise in Nürnberg und arbeitete im Betrieb des Sohnes mit.[3] Daher ist die genaue Zuordnung seiner Instrumente zum Teil schwierig. 1897 verlegte Joseph Franz die Firma nach Eichstätt.[4]

Werke

Eine Orgel von Joseph Bittner befinden sich unter anderem im Kultur- und Orgelzentrum auf Schloss Valley, die 1899 erbaute Orgel aus der Wallfahrtskirche Maria End in Mörnsheim, Opus 84.[5]

Werkliste (Auszug)

Weitere Informationen Jahr, Opus ...
JahrOpusOrtGebäudeBildManualeRegisterBemerkungen
1850 Breitenfurt St. Ulrich
I/P 6 1997 neue Orgel von Andreas Ott
1854 Dollnstein St. Petrus und Paulus
I/P 9 1998 neue Orgel mit II/19 von Andreas Ott
1863 Pleinfeld St. Vitus[6]
I/P 10 erhalten
1887 Rothenberg St. Laurentius I/P 6 2006 neue Orgel mit I/8 von Thomas Eichfelder
1891 48 Abenberg Maria Himmelfahrt II/P 14
1887 84 Mörnsheim Maria End Eingelagert im Orgelzentrum auf Schloss Valley.
1890 Berching Mariä Himmelfahrt II/P 18 Eingelagert im Orgelzentrum auf Schloss Valley.
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Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

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