Joy Gharoro-Akpojotor
britische Filmproduzentin, Autorin und Gründerin der Produktionsfirma Joi Productions
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Joy Gharoro-Akpojotor ist eine britische Filmproduzentin, Autorin und Gründerin der Produktionsfirma Joi Productions.[1] Als Regisseurin debütierte sie 2025 mit dem Film Dreamers, der in der Panorama-Sektion der Berlinale lief und für den Teddy Award nominiert war.[2] Als Produzentin erlangte sie mit Rapmans Spielfilm Blue Story (2019) größere Aufmerksamkeit.[3] Im Fernsehen produzierte sie 2023 die BBC/Netflix-Serie Champion.[4]
Leben
Gharoro-Akpojotor gründete zur Entwicklung queerer, schwarzer und frauenzentrierter Stoffe die Firma Joi Productions.[1] Vor ihrer Regiearbeit produzierte sie unter anderem White Colour Black (2016), der beim BFI London Film Festival lief und dem Regisseur eine Nominierung für den IWC-Schaffhausen-Filmmaker-Bursary einbrachte.[1] Im Jahr 2020 wurde sie von Screen International als „Star of Tomorrow“ ausgewählt.[5] Im selben Jahr wurde sie in das Förderprogramm BAFTA Breakthrough aufgenommen.[6]
Wirken
Mit Blue Story (2019) war sie als Produzentin an einem der im Vereinigten Königreich meistbeachteten Debüts des Jahres beteiligt; der Film stand auf der Shortlist der BAFTA-Kategorie „Outstanding Debut“.[3]
Als (Ko-)Produzentin wirkte sie außerdem an Aml Ameens Boxing Day (2021) mit.[7] Der Film gilt als die erste britische Weihnachts-Romcom mit mehrheitlich schwarzem Ensemble.[8] Für die achtteilige Musik-Dramaserie Champion (BBC/Netflix, 2023) zeichnete sie als Producerin verantwortlich.[4]
Im April 2024 schloss sie die Dreharbeiten ihres Spielfilm-Regiedebüts Dreamers ab, zu dem sie zuvor als Autorin und Regisseurin angetreten war.[9] Dreamers lief im Februar 2025 in der Panorama-Sektion der Berlinale und war für den Teddy Award nominiert.[2] Kritiken hoben die einfühlsame, queere Migrationsgeschichte des Films hervor.[10]