Juan Arredondo (Journalist)
kolumbianisch-US-amerikanischer Journalist, Fotograf, Hochschullehrer und Filmemacher
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Juan Arredondo (* 1977 in Pereira) ist ein kolumbianisch-US-amerikanischer Journalist.
Leben
Arredondo arbeitete zunächst als Forschungswissenschaftler bei einem Pharmaunternehmen und begann sich dann für Fotografie zu interessieren. Nach seinem Fotografie-Studium am International Center of Photography arbeitete er bei Fotografen wie Lori Grinker und Eugene Richards und reiste nach Kolumbien, wo er sich sozialen und Menschenrechtsfragen in der Region widmete.[1]
Für seine Fotografien erhielt Arredondo zahlreiche Preise und Stipendien, unter anderem den Getty Grant for Editorial Photography, den Aaron Siskind Fellowship, den ICRC Humanitarian Visa d’Or Award und den Aftermath Project Grant.[1] Sein Foto Peace Football Club wurde 2018 von der World Press Photo Foundation in der Kategorie Sport ausgezeichnet.[2] 2019 erhielt Arredondo das Nieman Fellowship an der Harvard University.[3]
Gemeinsam mit seinem Freund und Kollegen Brent Renaud berichtete Arredondo nach dem russischen Überfall aus der Ukraine. Dort wurde Renaud im März 2022 von russischen Soldaten erschossen, Arredondo verletzt in ein Krankenhaus gebracht.[4] Für den Dokumentar-Kurzfilm Armed Armed Only with a Camera: The Life and Death of Brent Renaud wurde Arredondo 2026 gemeinsam mit Renauds Bruder Craig für einen Oscar nominiert.[5]
Weblinks
- Juan Arredondo bei IMDb