Juicy Beats

Festival für elektronische Musik From Wikipedia, the free encyclopedia

Juicy Beats ist ein Musikfestival, das seit 1996 jährlich im Dortmunder Westfalenpark stattfindet. Veranstaltet wird das Festival von der Popmodern Veranstaltungs GmbH.

Schnelle Fakten Allgemeine Informationen, Besucherzahlen ...
Juicy Beats Festival
Allgemeine Informationen
Ort Dortmund
Genre Electro, Hip-Hop, Indie-Rock, Alternative Rock, Techno, Trap, House
Zeitraum seit 1996
Website juicybeats.net
Besucherzahlen
2009 21.000
2010 24.000
2011 27.500
2012 22.000
2013 28.000
2014 30.000 ausverkauft
2015 47.000 (teilweise abgesagt) ausverkauft
2016 50.000 ausverkauft
2017 45.000 (Samstag ausverkauft)
2018 52.000 ausverkauft
2019 52.000 ausverkauft
2020 abgesagt
2021 abgesagt
2022 41.000
2023 44.000
2024 34.000
2025 34.000
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Geschichte

Der Ursprung des Festivals liegt in einer sommerlichen Open-Air-Ausgabe des „Club Trinidad“, die 1996 als „Juicy Fruits“ mit 2.000 Gästen unter dem Sonnensegel im Dortmunder Westfalenpark stattfand. Der „Club Trinidad“ im Dortmunder Freizeitzentrum West (FZW) zählte damals zu den bundesweit wichtigsten Clubs des Musikgenres House, und das erfolgreiche Open-Air-Debüt wurde von da an jährlich mit einem immer größeren Programmangebot und steigendem Publikumszuspruch fortgesetzt.

Nach mehr als zehn Jahren, in denen das Festival angelehnt an die Organisationsstruktur des FZW veranstaltet wurde, ergab sich aufgrund des zunehmenden Wachstums des Events auch die Notwendigkeit, Juicy Beats auf eigene Beine zu stellen. So wird das Festival seit 2007 von der Popmodern GmbH in Kooperation mit dem Verein für urbane Popkultur (UPop e. V.) und dem Jugendamt der Stadt Dortmund veranstaltet.

Im Jahr 2015 sollte das Festival zum ersten Mal zweitägig von Freitag bis Samstag stattfinden. Wegen drohender Unwetter wurde der Festivalsamstag jedoch am Samstagmorgen abgesagt.[1] 2016 konnte das Festival wie geplant an zwei Tagen stattfinden und verzeichnete trotz der Absage im Vorjahr mit 50.000 Gästen einen Besucherrekord.[2][3]

Durchführung

Line-up 2024

Während des Festivals ist der Westfalenpark in mehrere sogenannte Stages und Dancefloors unterteilt, die jeweils den Namen einer Frucht tragen und auf Wegweisern durch entsprechende Piktogramme gekennzeichnet sind. Das Festival findet (Stand 2019) auf insgesamt sechs Bühnen und etwa 14 bis 20 Floors statt, wobei neben den gastronomischen Einrichtungen des Westfalenparks auch gerne auf außergewöhnliche Locations wie die Seebühne oder die Volleyballfelder zurückgegriffen wird. Der Stilmix reicht von Electro, Indie/Alternative, Hip-Hop, House, Techno und Reggae bis hin zu Worldbeat.

Das Juicy Beats Festival arbeitet an vielen Stellen mit ehrenamtlichen Helfern. Das seit 2007 existierende Volunteer-Programm ist in den letzten Jahren auf bis zu 300 teilnehmende Volunteers gewachsen (Stand 2023).[4] Seit 2015 bietet der Veranstalter zudem einen Campingplatz für etwa 3.000 Personen südlich des Festivalgeländes an.

Weitere Informationen Jahr, Band ...
JahrBand
2009Deichkind, Alter Ego, Jazzanova, CocoRosie, Bonaparte (Band), Die Goldenen Zitronen, Frittenbude, Bodi Bill
20102 Many DJs, Tocotronic, Zoot Woman, Nouvelle Vague, Die Sterne, Frittenbude, Mono & Nikitaman, LaBrassBanda, Turbostaat, Egotronic, The Black Seeds
2011Beth Ditto, Boys Noize, The Notwist, Gisbert zu Knyphausen, K.I.Z, Bonaparte (Band), Ce’ Cile, Shapeshifter
2012Casper, Modeselektor, Irie Révoltés, Shantel, DJ Koze, Get Well Soon, Kakkmaddafakka, Prinz Pi, Nosliw
2013Marteria, Fritz Kalkbrenner, 257ers, The Notwist, Left Boy, Friska Viljor, Moop Mama, Kid Simius, Larse, Hans Nieswandt, MC Fitti, Tube & Berger, Me and My Drummer und weitere
2014Boys Noize, Alligatoah, Milky Chance, Calexico, FM Belfast, Weekend, Frittenbude, Erobique, Alle Farben, Claptone, Hundreds, Kid Simius und weitere
2015Fettes Brot, (Trailerpark), Alle Farben, SDP, (257ers), (Fritz Kalkbrenner), (LaBrassBanda), (Mighty Oaks), (Erlend Øye), (Chakuza), (Olson) und weitere - Bands in Klammern sollten am abgesagten Festivalsamstag auftreten.
2016257ers, Deichkind, Fritz Kalkbrenner, AnnenMayKantereit, Wanda, Genetikk, Irie Révoltés, Feine Sahne Fischfilet, MoTrip, Tube & Berger, Dear Reader, Grossstadtgeflüster, Antilopen Gang, Me and My Drummer, Dame, Ferris Hilton und weitere
2017Cro, Trailerpark, Bilderbuch, SDP, Bonez MC & RAF Camora, Alle Farben, SSIO, OK Kid, SXTN, Dat Adam, Tube & Berger, Giant Rooks und weitere
2018Kraftklub, 257ers, Kontra K, Editors, RIN, SXTN, Von Wegen Lisbeth, Dub FX, Bukahara, Trettmann, Yung Hurn (kurzfristig abgesagt), Grossstadtgeflüster, Larissa Rieß und weitere
2019AnnenMayKantereit, SDP, Bausa, Trettmann, Dendemann, Claptone, Ufo361, Drunken Masters, Giant Rooks, Querbeat, Moop Mama, Antilopen Gang, Verbales Style Kollektiv, OK Kid, Larissa Rieß, Leoniden, Kid Simius, Visa Vie, Peter Jürgens aka Peter Gun und weitere
2020abgesagt (geplantes Lineup: Alligatoah, Felix Kummer, Faber, Apache 207, 102 Boyz, Larissa Rieß, Drunken Masters, Miwata, Team Rhythmusgymnastik, Blond, Joey Bargeld, Mavi Phoenix, Tube & Berger und weitere)
2021abgesagt
2022K.I.Z, Kontra K, RIN, Lari Luke, Drunken Masters, Faber, Jeremias, 102 Boyz, Juju, Fatoni, Querbeat, Provinz, Schmyt und weitere
2023 Kraftklub, SDP, Provinz, Nina Chuba, Badmómzjay, Meute, Boomtown Shakedown, Blumengarten und weitere
2024 Alligatoah, Cro, Bukahara, Querbeat, 1986zig, Paula Hartmann, Mehnersmoos, Swiss und die Andern, Edwin Rosen, Mayberg, Lari Luke und weitere
2025 Tream, Montez, Zartmann, Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys, Alexander Marcus, Ikkimel, Civo, Lari Luke, Kasi, PA69, Paul Wetz, Beauty & the Beats, Milleniumkid und weitere
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Logos

In jedem Jahr wechselt das Juicy Beats Festival – passend zum Festivaltitel – die Frucht im Logo hinter der gleichbleibenden Wortmarke.

Commons: Juicy Beats – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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