Kampfgeschwader 355

Verband der Luftwaffe der Wehrmacht vor dem Zweiten Weltkrieg From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Kampfgeschwader 355 war ein Verband der Luftwaffe der Wehrmacht vor dem Zweiten Weltkrieg. Als Kampfgeschwader, ausgestattet mit Bombern, zuletzt vom Typ Heinkel He 111H bildete es Bomberbesatzungen aus für Luftangriffe mit Bomben. Es wurde am 1. Mai 1939 in Kampfgeschwader 53 „Legion Condor“ umbenannt.

Heinkel He 111E-1 der 9. Staffel/Kampfgeschwader 355 auf dem Fliegerhorst Giebelstadt im Herbst 1938
Aktiv1. April 1937 bis 1. Mai 1939
StaatDeutsches Reich NS Deutsches Reich
StreitkräfteWehrmacht
TeilstreitkraftLuftwaffe
Schnelle Fakten Aktiv, Staat ...

Kampfgeschwader 355

Aktiv 1. April 1937 bis 1. Mai 1939
Staat Deutsches Reich NS Deutsches Reich
Streitkräfte Wehrmacht
Teilstreitkraft Luftwaffe
Truppengattung Fliegertruppe
Typ Kampfgeschwader
Gliederung

Geschwaderstab und 3 Gruppen

Aufstellungsort Stab Gablingen
I. Gruppe Gablingen
II. Gruppe Schwäbisch Hall
III. Gruppe Illesheim
Geschwaderkommodore
Erster Kommodore Oberst Philipp Zoch
Luftfahrzeuge
Bomber Heinkel He 111
Schließen

Aufstellung

Der Geschwaderstab und die I. Gruppe entstanden im Rahmen der Aufrüstung der Luftwaffe am 1. April 1937 auf dem Fliegerhorst Gablingen.[1] (Lage) Die II. und die III. Gruppe wurden am 1. April 1937 in Ingolstadt und Illesheim[2] (Lage) aufgestellt.

Am 1. November 1938 lag das Geschwader mit Stab und I. Gruppe in Ansbach, II. Gruppe in Schwäbisch Hall[3] (Lage) und III. Gruppe in Giebelstadt.

Am 1. Mai 1939 erhielt das Geschwader nach dem neuen Benennungsschema der Luftwaffe die Bezeichnung Kampfgeschwader 53 „Legion Condor“. Das Geschwader war mit der Heinkel He 111 ausgestattet.

Gliederung

Der Geschwaderstab führte die I. bis III. Gruppe die wiederum in Staffeln unterteilt waren. Die 1. bis 3. Staffel gehörte der I. Gruppe, die 4. bis 6. Staffel der II. Gruppe und die 7. bis 9. Staffel der III. Gruppe an.

Geschichte

Der Geschwaderstab und die I. Gruppe nahmen vom Fliegerhorst Ansbach[4] (Lage) und die III. Gruppe von Giebelstadt[5] (Lage) aus, an der Besetzung des Sudetenlandes und der Zerschlagung der Tschechoslowakei teil.

Kommandeure

Geschwaderkommodore

Weitere Informationen Dienstgrad, Name ...
DienstgradNameZeit
OberstPhilipp Zoch1. April 1937 bis 1. Mai 1939[6]
Schließen

Gruppenkommandeure

I. Gruppe

  • Oberstleutnant Gustav Holzhauser, 1937[7]
  • Oberstleutnant Karl Mehnert, 1938 bis 1. Mai 1939[8]

II. Gruppe

III. Gruppe

  • Oberstleutnant Hans Behrendt, 1. April 1937 bis 1. Februar 1939[11]
  • Major Friedrich Edler von Braun, 1. Februar 1939 bis 1. Mai 1939[12]

Bekannte Geschwaderangehörige

Literatur

  • Georg Tessin: Die Landstreitkräfte. Namensverbände. Die Luftstreitkräfte (Fliegende Verbände). Flakeinsatz im Reich 1943–1945 (= Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. Band 14). Biblio Verlag, Bissendorf 1980, ISBN 3-7648-1111-0 (496 S.).
  • H. L. de Zeng, D. G. Stankey, E. J. Creek: Bomber Units of the Luftwaffe 1933–1945. A Reference Source, Volume 1. Ian Allan Publishing, 2007, ISBN 978-1-85780-279-5 (englisch).

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI