Karl Schmidt (Architekt)
Deutscher Architekt, tätig in Breslau
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Karl Schmidt (auch Carl Schmidt) (* 23. März 1836; † 12. April 1888) war ein schlesischer Baumeister und Architekt des Historismus, der in Breslau und in Niederschlesien wirkte. Über sein Leben und Wirken ist wenig bekannt. Er war Absolvent der Berliner Bauakademie.
Bauten
Seine wichtigsten Bauten entstanden in Breslau und Umgebung:
- 1863–1865: Errichtung von Bauten für den Breslauer Zoo
- 1866/67: Liebichshöhe in Breslau, Belvedere auf der Breslauer Stadtbefestigung, benannt nach Adolf Liebich[1]
- 1869–1871: Schloss Eisersdorf (auch Schloss von Löbbecke) in Eisersdorf - Żelazno bei Glatz (Kłodzko)[2]
- 1871–1872: Wiederaufbau und Erweiterung der Breslauer Oper nach Brand
- 1870–1873: Mietspalais Sachs in Breslau, pl. Teatralny 2[3]
- 1872–1874: Palais Leipziger des Bankiers Ignatz Leipziger in Breslau, Wierzbowa 15, jetzt Altus Palace Hotel[4][5]
- 1871–1877: Entwürfe für den Neubau des Schlosses Eckersdorf nach dem Brand von 1870, ausgeführt vom Architekten Ewald Berger in Eckersdorf bei Neurode[6][7]
- um 1880: Fabrikantenvilla Heinrich Rosenberger (Villa Pod Złotą Wagą - Zur Goldenen Waage) in Langenbielau[8][9]
- 1884: Umbau von Schloss Koberwitz in Koberwitz bei Breslau
Galerie von ausgeführten Bauten
Literatur
- Iwona Bińkowska, Marzena Smolak: Nieznany portret miasta. Wydawca Muzeum Historyczne we Wrocławiu, Biblioteka Uniwersytecka we Wrocławiu, 1997
Weblinks
Commons: Karl Schmidt (Architekt) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien