Karsten Kohlhaas

deutscher Handball-Nationalspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Karsten Kohlhaas (* 4. April 1970 in Dortmund) ist ein Neurologe und ehemaliger deutscher Handballspieler. Seine Spielposition war im linken Rückraum.

Schnelle Fakten Spielerinformationen, Vereinsinformationen ...
Karsten Kohlhaas
Spielerinformationen
Geburtstag 4. April 1970
Geburtsort Dortmund, Deutschland
Staatsbürgerschaft DeutscherDeutschland deutsch
Körpergröße 2,00 m
Spielposition Rückraum links
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
00000000 DeutschlandDeutschland OSC Dortmund
00000000 DeutschlandDeutschland TUSEM Essen
0000–1996 DeutschlandDeutschland TSV Bayer Dormagen
1996–1998 DeutschlandDeutschland VfL Gummersbach
1998–2002 DeutschlandDeutschland HSG Nordhorn
2002–2002 DeutschlandDeutschland HSG Schwerte/Westhofen
Nationalmannschaft
Debüt am 22. November 1989 in Baunatal
gegen Sowjetunion Sowjetunion
  Spiele (Tore)
Deutschland Deutschland 97 (184)[1]
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Handballkarriere

Seine aktive Karriere begann Kohlhaas beim damaligen Zweitligisten OSC Dortmund.[2] Danach wechselte er zum Erstligisten TUSEM Essen[2] und anschließend zum TSV Bayer Dormagen.[2] 1996 verließ er Dormagen, um für zwei Jahre beim VfL Gummersbach zu spielen.[2] Anschließend wechselte er zum damaligen Zweitligisten HSG Nordhorn.[3] Mit der HSG stieg er dann 1999 in die erste Liga auf. Im Sommer 1999 fiel Kohlhaas wegen eines Achillessehnen-Teilrisses für mehrere Monate aus.[4] Als die HSG Nordhorn 2002 in finanziellen Schwierigkeiten war, wechselte Kohlhaas zum Regionalligisten HSG Schwerte/Westhofen,[5] wo er seine aktive Karriere 2002 beendete.

Für die deutsche Nationalmannschaft bestritt Kohlhaas 97 Länderspiele, in denen er 184 Tore erzielte.

Berufliche Laufbahn

Karsten Kohlhaas studierte von 1990 bis 1996 parallel zum Handball Medizin in Essen und absolvierte das praktische Jahr in Köln. Später wurde er Oberarzt bei den Helios-Kliniken in Wuppertal auf der Schlaganfall-Station. Im August 2011 übernahm er die Leitung des Instituts für Neurologie und Psychiatrie am St. Elisabeth-Krankenhaus.[6]

Erfolge

Einzelnachweise

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