Kathrin Fenner
Schweizer Umweltchemikerin
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Kathrin Fenner (* 18. August 1972 in Zürich[1]) ist eine Schweizer Umweltchemikerin und Biochemikerin.
Laufbahn
Zwischen 1992 und 1997 studierte Fenner Chemie an der Universität Zürich.[2] Anschliessend promovierte sie 2001 an der ETH Zürich bei Konrad Hungerbühler zum Thema «Transformation products in environmental risk assessment: joint and secondary persistence as new indicators for the overall hazard of chemical pollutants».[3] Diese Arbeit wurde mit der Silbermedaille der ETH ausgezeichnet.[4] 2001 war sie als Gastwissenschaftlerin am Lawrence Berkeley National Laboratory. Seit 2002 ist sie an der Eawag tätig – mit einem Unterbruch 2006/07 durch einen weiteren Gastaufenthalt in den USA, diesmal an der University of Minnesota. 2010 wurde sie mit der Arbeit «Exposure assessment for organic contaminants – Improving scope and accuracy» habilitiert.[5] Seit 2010 ist Fenner Forschungsgruppenleiterin an der Eawag. Seit 2017 ist sie zudem ausserordentliche, seit 2023 ordentliche Professorin an der Universität Zürich.[2]
Laut Google Scholar hat Fenner einen h-Index von 44.[6] Ihre Publikation «High-Throughput Identification of Microbial Transformation Products of Organic Micropollutants»[7] wurde 2010 zum besten Paper in der Kategorie Umweltwissenschaften gewählt.[8]
Mit ihrer Forschungsgruppe entwickelt und betreut sie – gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds – u. a. die Abbaupfad-Datenbanken EAWAG-BBD und enviPath.[9][10][11]