Kato-Ungleichung

Distributions-Ungleichung für den Laplace-Operator respektive gewisse elliptische Operatoren From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Kato-Ungleichung ist in der Funktionalanalysis eine Distributions-Ungleichung für den Laplace-Operator respektive gewisse elliptische Operatoren. Sie wurde 1972 von dem japanischen Mathematiker Tosio Kato bewiesen.[1]

Wir behandeln hier den Fall für den Laplace-Operator, wie sie bei Haïm Brezis und Wolfgang Arendt zu finden ist.[2] Die ursprüngliche Ungleichung gilt allgemeiner für gewisse degenerierte elliptische Operatoren.[3]

Aussage

Sei eine beschränkte, offene Menge und , so dass . Dann gilt[4][2]

in ,

wobei

[5]

ist der Raum der lokal integrierbaren Funktionen.

Erläuterungen

  • Die Ungleichung wird manchmal auch in folgender Form
in
dargestellt, wobei und die Indikatorfunktion ist.
  • Falls stetig in ist, dann folgt
in .[6]

Literatur

  • Haı̈m Brezis und Augusto Ponce: Kato's inequality when is a measure. In: Comptes Rendus de l'Academie des Sciences - Series I: Mathematics. Band 338, 2004, S. 599604, doi:10.1016/j.crma.2003.12.032.
  • W. Arendt und A.F.M. ter Elst: Kato’s Inequality. Hrsg.: Springer (= Analysis and Operator Theory. Springer Optimization and Its Applications. Band 146). Cham 2019, doi:10.1007/978-3-030-12661-2_3.

Einzelnachweise

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