Kielbornia
Dorf in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren
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Kielbornia (deutsch Kühlborn) war ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Seine Ortsstelle liegt im Gebiet der Gmina Markusy im Powiat Elbląski.
| Kielbornia | ||
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| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Elbląg | |
| Gmina: | Markusy | |
| Geographische Lage: | 54° 2′ N, 19° 26′ O | |
| Einwohner: | 0 | |
Geographische Lage
Der vor 1945 „Kühlborn“ genannte Ort war geteilt: der links des Flüsschens Sorge gelegene und dann „Kielbornia“ genannte Teil gehörte zu Sorgenort im westpreußischen Kreis Marienburg, der rechts der Sorge gelegene und dann „Studzianki“ genannte Teil gehörte zu Neu Dollstädt im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland.
Kielbornia liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 25 Kilometer östlich der Stadt Malbork bzw. 14 Kilometer südöstlich der heutigen Kreismetropole Elbląg.
Geschichte
Das heutige Kielbornia trug in seiner Vergangenheit mehrere Namen: Kulenborn (1437), Kulborn (1466), Rybacy nad jeziorem Druznem (1672), Kilborn (1764), Kielborn (1773), Kielbornia, Küleborn und Kühlborn.[1] Kühlborn war ein Wohnplatz der Gemeinde Sorgenort. Sorgenort gehörte ab 1874 zum Amtsbezirk Kampenau im Kreis Marienburg (Westpreußen), zuletzt dem Reichsgau Danzig-Westpreußen zugeordnet.[2]
Waren im Jahre 1885 43 Einwohner in Kühlborn registriert, waren es im Jahre 1910 nur noch 15.[3]
Seit 1945 gehört das ehemalige Westpreußen zu Polen und ist mit seinem nordöstlichen Teil der Woiwodschaft Ermland-Masuren mit der Hauptstadt Olsztyn zugehörig. Der westlich des Flüsschens Dzierzgoń gelegene Teil Kühlborns erhielt die polnische Namensform „Kielbornia“. Hier fand wohl keine Besiedlung mehr statt, jedenfalls wurde der Ort offiziell gar nicht mehr genannt und gilt heute als untergegangen. Er mag dem Nachbarort Dzierzgonka zugeteilt worden und in ihm aufgegangen sein. Seine Ortsstelle gehört zur Gmina Markusy im Powiat Elbląski.
Religion
Kühlborn gehörte bis 1945 als Ortsteil von Sorgenort zur evangelischen Kirche in Thiensdorf im westpreußischen Kirchenkreis Marienburg,[4] außerdem zur römisch-katholischen Pfarrei in Thiergart im Dekanat Marienburg des damaligen Bistums Ermland.[5]
Verkehr
Die noch erkennbare Ortsstelle von Kielbornia resp. Kühlborn ist über eine Landwegverbindung von Dzierzgonka aus zu erreichen. Eine Bahnanbindung besteht nicht. Die nächste Bahnstation bis 1945 war Markushof im Abschnitt Elbing–Miswalde der Bahnstrecke von Elbing über Miswalde, Liebemühl und Osterode nach Hohenstein, die heute nicht mehr existiert.
