Kieselmühle (Arzberg)
Ortsteil von Arzberg (Fichtelgebirge)
From Wikipedia, the free encyclopedia
Kieselmühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Arzberg im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern).[2] Kieselmühle liegt in der Gemarkung Schlottenhof.[3]
Kieselmühle Stadt Arzberg | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 4′ N, 12° 11′ O |
| Höhe: | 546 m ü. NHN |
| Einwohner: | 4 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95659 |
| Vorwahl: | 09233 |
Geographie
Die Einöde liegt an der Röslau in unmittelbarer Nachbarschaft zur städtischen Kläranlage. Ein Anliegerweg führt nach Schlottenhof zur Kreisstraße WUN 18 (0,4 km nordwestlich).[4]
Geschichte
Kieselmühle wurde 1392 im Egerer Klauensteuerbuch erstmals schriftlich erwähnt. Grundherr des Anwesens war das Rittergut Schlottenhof.[5] Der Ort lag im Fraischbezirk des brandenburg-bayreuthischen Amtes Arzberg.
Von 1797 bis 1810 unterstand Kieselmühle dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel.[6] Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Schirnding[7] und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Schlottenhof zugeordnet. Am 1. Januar 1978 wurde Kieselmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Arzberg eingemeindet.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Kieselmühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria Magdalena (Arzberg) gepfarrt.[16]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Kiefelmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 86 (Digitalisat).
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 328.
Weblinks
- Kieselmühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 31. Oktober 2025.
- Kieselmühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 31. Oktober 2025.
- Kieselmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 31. Oktober 2025.