Kilian Baumann

Schweizer Politiker und Bauer From Wikipedia, the free encyclopedia

Kilian Baumann (* 14. Dezember 1980 in Bern; heimatberechtigt in Wileroltigen) ist ein Schweizer Politiker (Grüne).

Kilian Baumann (2023)

Leben

Kilian Baumann ist der Sohn von Ruedi und Stephanie Baumann, dem ersten Nationalrats-Ehepaar der Schweiz, und der jüngere Bruder des Filmemachers Simon Baumann. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er eine Lehre zum Landwirt und übernahm 2001 den elterlichen Betrieb in Suberg.[1] Kilian Baumann lebt in Partnerschaft und ist Vater von drei Kindern.[2]

Politik

Kilian Baumann 2023 inmitten von weiteren Grünen (vorne Mitte)

2014 wurde Baumann für die Grüne Partei in den Grossen Rat des Kantons Bern gewählt,[3] wo er von 2014 bis 2018 der Justizkommission und ab 2017 der Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission angehörte. 2018 wurde er wiedergewählt und gehörte bis zu seinem Rücktritt aus dem Grossen Rat im November 2019 weiter der Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission an.[4] Bei den nationalen Parlamentswahlen vom 20. Oktober 2019 wurde Baumann für die Grünen in den Nationalrat gewählt und bei den Parlamentswahlen vom 22. Oktober 2023 in seinem Amt bestätigt.[5][6] Während seiner ersten Legislatur als Nationalrat war Baumann Mitglied der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK-N). Seit 2023 gehört er der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N) an.[7]

Baumann ist Präsident der Kleinbauern-Vereinigung (seit 2021) und Vorstandsmitglied der Grünen Seeland-Biel.[8][9] Er war Stiftungsrat der Stiftung Von Rütte-Gut in Sutz-Lattrigen und Schulratsmitglied des Berufs- und Weiterbildungszentrums (BWZ) in Lyss.[7] Des Weiteren ist er Mitglied des Patronatskomitees von Aqua Viva.[10]

Commons: Kilian Baumann – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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