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King’s Own Scottish Borderers

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Die King’s Own Scottish Borderers, vormals 25th Regiment of Foot, waren ein Infanterieregiment der britischen Armee, das von 1689 bis 2006 bestand.

Mützenabzeichen der King’s Own Scottish Borderers

Geschichte

Soldaten des 25th (Edinburgh) Regiment of Foot, um 1771
Soldaten der King’s Own Scottish Borderers in der Normandie, 1944
Tactical Recognition Flash der King’s Own Scottish Borderers

Im März 1689 landete Jakob II. in Irland mit dem Ziel, den britischen Thron von seinem Schwiegersohn, König Wilhelm III., zurückzuerobern. Jakob war im Jahr zuvor im Rahmen der Glorious Revolution abgesetzt worden. Dieser Krieg der zwei Könige spaltete die Loyalitäten in Schottland. Die presbyterianischen Lowlands unterstützten Wilhelm, doch viele Clans der Highlands erhoben sich zugunsten Jakobs. Am 14. März 1689 sprach sich eine Versammlung in Edinburgh für Wilhelm aus. Fünf Tage später benötigte David Leslie, 5. Earl of Leven lediglich vier Stunden, um ein vollständiges Infanterieregiment zur Verteidigung Edinburghs gegen die Clans aufzustellen.

Wie damals üblich wurde das Regiment bis 1751 nach dem jeweiligen Colonel des Regiments benannt und hieß entsprechend zunächst Earl of Leven’s Regiment of Foot, unter dessen Nachfolger Maitland’s Regiment of Foot, unter dessen Nachfolger Breton’s Regiment of Foot etc. Am 1. Juli 1751 wurde eine einheitliche Nummerierung der Regimenter des British Army eingeführt und das Regiment erhielt den offiziellen Namen 25th (Edinburgh) Regiment of Foot. Während des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs wurde dem Regiment die englische Grafschaft Sussex als Rekrutierungsbezirk zugewiesen und der Regimentsname am 31. August 1782 zu 25th (Sussex) Regiment of Foot geändert. Während der Koalitionskriege wurde der Rekrutierungsbezirk Sussex dem 35th Regiment of Foot übertragen und der Regimentsname am 7. Mai 1805 nach König Georg III. zu 25th (King’s Own Borderers) Regiment of Foot geändert. Im Rahmen der Childers-Reformen wurde am 1. Juli 1881 die Umbenennung des Regiments zu York Regiment (King’s Own Borderers) vorgeschlagen, dieser Name nach einigen Protesten aber noch im selben Jahr zu King’s Own Borderers gekürzt. Am 1. Mai 1887 wurden dem Regiment die schottischen Grafschaften Berwickshire (übertragen von den Royal Scots), Dumfriesshire, Roxburghshire und Selkirkshire (jeweils übertragen von den Royal Scots Fusiliers) als Rekrutierungsbezirke zugewiesen, einschließlich der dortigen Miliz- und Freiwilligenverbände, und der Regimentsname zu King’s Own Scottish Borderers ergänzt. 1899 übernahm das Regiment auch den Rekrutierungsbezirk Galloway (Wigtownshire und Kirkcudbrightshire) von den Royal Scots und 1968 vom aufgelösten Regiment der Cameronians (Scottish Rifles) auch South Lanarkshire.

Am 28. März 2006 wurde das Regiment mit den Royal Scots, den Royal Highland Fusiliers (Princess Margaret’s Own Glasgow and Ayrshire Regiment), den Highlanders (Seaforth, Gordons and Camerons) und den Argyll and Sutherland Highlanders (Princess Louise’s), zum Royal Regiment of Scotland zusammengeschlossen. Das heutige 1. Bataillon des Royal Regiment of Scotland führt die Tradition der King’s Own Scottish Borderers weiter.

Colonels

Colonels-in-Chief des Regiments war:

Colonels of the Regiment waren:

  • 1688–1694: Lt-Gen. David Melville, 5. Earl of Leven
  • 1694–1711: Lt-Gen. James Maitland
  • 1711–1715: Brig-Gen. William Breton
  • 1715–1721: F.M. Richard Boyle, 2. Viscount Shannon
  • 1721–1732: Brig-Gen. John Middleton
  • 1732–1745: Gen. John Leslie, 10. Earl of Rothes
  • 1745–1746: Brig-Gen. Hugh Sempill, 12. Lord Sempill
  • 1746–1747: Lt-Gen. John Lindsay, 20. Earl of Crawford
  • 1747–1752: Gen. William Maule, 1. Earl Panmure
  • 1752–1761: Lt-Gen. William Home, 8. Earl of Home
  • 1761–1762: Lt-Gen. Sir Henry Erskine, 5. Baronet
  • 1762–1805: Gen. Lord George Henry Lennox
  • 1805–1831: Gen. Hon. Charles FitzRoy
  • 1831–1856: Gen. Sir Henry Frederick Campbell
  • 1856–1862: Lt-Gen. Sir Henry Somerset
  • 1862–1882: Gen. Henry Dive Townshend
  • 1882–1903: Gen. William Craig Emilius Napier
  • 1903–1905: Lt-Gen. Somerset Wiseman-Clarke
  • 1905–1910: Gen. Sir Frederick Forestier-Walker
  • 1910–1923: Lt-Gen. Sir Charles Woollcombe
  • 1923–1928: F.M. Douglas Haig, 1. Earl Haig
  • 1928–1938: Brig-Gen. Duncan Alwyn Macfarlane
  • 1938–1944: Maj-Gen. Sir Edward Nicholson Broadbent
  • 1944–1954: Maj-Gen. Eric Grant Miles
  • 1954–1961: Maj-Gen. James Scott-Elliot
  • 1961–1970: Lt-Gen. Sir William Francis Robert Turner[2]
  • 1970–1980: Brig. Francis Henderson Coutts[3]
  • 1980–1985: Brig. Andrew Dewe Myrtle[4]
  • 1985–1990: Brig. Robert William Riddle[5]
  • 1990–1995: Brig. Colin Grierson Mattingley[6]
  • 1995–2001: Maj-Gen. Timothy Toyne Sewell[7]
  • 2001–2006: Maj-Gen. John Cooper[8]

Battle Honours

Das Regiment nahm im Laufe seiner Geschichte an zahlreichen Feldzügen und Schlachten teil und wurde mit den folgenden Battle Honours ausgezeichnet (englische Originalbezeichnungen):

Fußball

Für eine Saison, nämlich 1903/04, nahm das 2. Bataillon des Regiments, das damals in Belfast stationiert war, als Mannschaft an der Irish Football League teil.

Literatur

  • Robert Woollcombe: All the blue bonnets. The history of the King’s Own Scottish Borderers. Arms and Armour Press, London 1980, ISBN 0853683549.
Commons: King's Own Scottish Borderers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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