Kleineutersdorf

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Kleineutersdorf ist eine Gemeinde im Süden des Saale-Holzland-Kreises und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Südliches Saaletal.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Kleineutersdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kleineutersdorf hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 47′ N, 11° 35′ O
Bundesland:Thüringen
Landkreis: Saale-Holzland-Kreis
Verwaltungs­gemeinschaft: Südliches Saaletal
Höhe: 178 m ü. NHN
Fläche: 5,52 km²
Einwohner: 321 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 07768
Vorwahl: 036424
Kfz-Kennzeichen: SHK, EIS, SRO
Gemeindeschlüssel: 16 0 74 048
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstr. 23
07768 Kahla
Website: www.vg-suedliches-saaletal.de
Bürgermeister: Roy Tröbst[2]
Lage der Gemeinde Kleineutersdorf im Saale-Holzland-Kreis
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Kleineutersdorf mit der Leuchtenburg im Hintergrund

Geografie

Kleineutersdorf liegt rechtsseits der Saale im Mittleren Saaletal gegenüber von Großeutersdorf etwa 2 km flussaufwärts von Kahla entfernt.

Geschichte

Kleineutersdorf wurde 1349/50 erstmals als Windischen-Eudisdorf erwähnt, was so viel bedeutet wie wendisches (= sorbisches) Eutersdorf, denn wendische Siedler waren im 12. und 13. Jahrhundert am Rodungs- und Kultivierungsprozess in der späteren Kleineutersdorfer Flur beteiligt. Nach der Niederlage der Bauern unter Thomas Müntzer bei Frankenhausen 1525 blieben die Täufer noch lange den Überzeugungen ihres Führers verbunden. Der aus Hessen stammende Täufer Melchior Rinck trat 1527 in den Saaledörfern gegen die neue kirchliche Ordnung auf und taufte unter anderem den Müller Hans Peißker.[3] Bis 1535 war im Ort ein Zentrum der Täuferbewegung. Am 20. November des Jahres wurden 16 Täufer verhaftet. Drei von ihnen haben in den Verhören, bei denen auch Philipp Melanchthon zugegen war, ihre Überzeugungen nicht widerrufen. Unter ihnen war auch der Kleineutersdorfer Müller. Sie wurden am 26. Januar 1536 in Jena enthauptet.

Einwohnerentwicklung

  • 1806 - 228
  • 1842 - 409
  • 1890 - 421
  • 1933 - 489
  • 1991 - 417
  • 1994 - 429
  • 1995 - 422
  • 1996 - 423
  • 1997 - 429
  • 1998 - 428
  • 1999 - 432
  • 2000 - 426
  • 2001 - 414
  • 2002 - 417
  • 2003 - 405
  • 2004 - 394
  • 2005 - 394
  • 2006 - 395
  • 2007 - 391
  • 2008 - 391
  • 2009 - 379
  • 2010 - 385
  • 2011 - 372
  • 2012 - 367
  • 2013 - 357
  • 2014 - 359
  • 2015 - 361
  • 2016 - 369
  • 2017 - 370
  • 2018 - 365
  • 2019 - 355
  • 2020 - 353
  • 2021 - 340
  • 2022 - 334
  • 2023 - 328
  • 2024 - 321
Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik

Wappen

Wappenbeschreibung: „Gespalten von Rot und Silber; vorn ein gestürzter silberner Schlüssel mit dem Bart zum Spalt, hinten ein rotes, nach oben zeigendes Schwert.“

Sehenswürdigkeiten

Einzelnachweise

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