Kleinochsenfurt
Stadtteil von Ochsenfurt
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Kleinochsenfurt ist ein Gemeindeteil der Stadt Ochsenfurt im Landkreis Würzburg (Unterfranken, Bayern).[3] Die Gemarkung Kleinochsenfurt hat eine Fläche von 3,940 km². Sie ist in 1236 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3187,74 m² haben.[1][4]
Kleinochsenfurt Stadt Ochsenfurt | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 40′ N, 10° 3′ O |
| Höhe: | 182 m ü. NHN |
| Fläche: | 3,94 km²[1] |
| Einwohner: | 1205 (30. Dez. 2025)[2] |
| Bevölkerungsdichte: | 306 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1971 |
| Postleitzahl: | 97199 |
| Vorwahl: | 09331 |
Kleinochsenfurt | |
Geographie
Das Pfarrdorf Kleinochsenfurt liegt am rechten Ufer des Mains auf 182 m ü. NHN[5] etwa an der Südspitze des Maindreiecks. Durch den Ort führt die Bundesstraße 13 von Sommerhausen nach Ochsenfurt[5]. Kleinochsenfurt ist im Südosten mit Ochsenfurt baulich zusammengewachsen. Im Norden, außerhalb des Siedlungsgebietes, befinden sich ein Wartturm und der Burgstall Kleinochsenfurt. In Kleinochsenfurt mündet der Rappertsmühlbach in den Main.
Geschichte
Um 740 wurde ein Benediktinerinnenkloster auf der rechten Seite des Mains auf dem Gebiet von Kleinochsenfurt von der heiligen Thekla von Kitzingen gegründet. Bis ins Jahr 1133 gab es dort einen Furtübergang durch den Main, der durch eine erste Brücke ersetzt wurde. Das Dorf war im Besitz des Klosters Kitzingen, das es als Lehen an die Herren von Hohenlohe weitergab. Im Jahr 1327 verkaufte Heinrich von Hohenlohe ein Teil der Vogtei zu Kleinochsenfurt an das Domkapitel in Würzburg. Am 1. Juli 1971 wurde die durch das bayerische Gemeindeedikt von 1818 gebildete Gemeinde Kleinochsenfurt nach Ochsenfurt eingemeindet.
Siehe auch
Weblinks
- Kleinochsenfurt in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 27. Februar 2026.
- Kleinochsenfurt in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 27. Februar 2026.
- Kleinochsenfurt im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 27. Februar 2026.
