Kleinwindsheimermühle
Ortsteil der Stadt Bad Windsheim, Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Mittelfranken
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Kleinwindsheimermühle (fränkisch: Windsamühl[2]) ist ein Gemeindeteil der Stadt Bad Windsheim, Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).[3] Kleinwindsheimermühle liegt in der Gemarkung Bad Windsheim.[4]
Kleinwindsheimermühle Stadt Bad Windsheim | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 30′ N, 10° 23′ O |
| Höhe: | 311 m ü. NHN |
| Einwohner: | 5 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91438 |
| Vorwahl: | 09841 |
Geographie
Die Einöde liegt an der Rannach, einem linken Zufluss der Aisch. 0,5 km nordöstlich des Ortes liegt das Bodenfeld, südöstlich die Straßenäcker. Ein Anliegerweg führt zur Staatsstraße 2252 (0,3 km östlich), die nach Wiebelsheim (1,7 km nordwestlich) bzw. zur Bundesstraße 470 verläuft (0,4 km südlich).[5]
Geschichte
Der Ort wurde in einer gefälschten Urkunde, die im Zeitraum von 1192 bis 1200 entstand, als „Lucelwindeheim“ erstmals erwähnt, 1284 als „Wenigen Winsheim“. Das Bestimmungswort ist der Personenname Winid.[6] Laut einer Urkunde von 1405 übergab der Windsheimer Bürger Peter Kumpf die Mühle „Kleynwindsheim“ dem Hospital von Windsheim.[7] Des Weiteren geht aus der Urkunde hervor, dass dessen Vorfahren seit über 120 Jahren den Ertrag von 2 Malter Weizen jährlich an das Kloster abgegeben hatten.[8]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Kleinwindsheimermühle zur Reichsstadt Windsheim.[9]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Külsheim und Kammeramt Ipsheim. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Kleinwindsheimermühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Windsheim und der 1813 gebildeten Munizipalgemeinde Windsheim zugeordnet.[10][11]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Kilian (Bad Windsheim) gepfarrt.[9] Die Katholiken sind nach St. Bonifaz (Bad Windsheim) gepfarrt.[20][22]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Kleinwindsheimer Mühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 816 (Digitalisat).
- Elisabeth Fuchshuber: Uffenheim (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Mittelfranken. Band 6). Michael Laßleben, Kallmünz 1982, ISBN 3-7696-9927-0, S. 118–120.
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 142 (Digitalisat). Ebd. S. 218 (Digitalisat).
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 395 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
Weblinks
- Kleinwindsheimermühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 23. November 2021.
- Kleinwindsheimermühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 19. September 2019.
- Kleinwindsheimermühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 26. Mai 2025.