Klobenmühle
Gemeindeteil der Gemeinde Diespeck
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Klobenmühle ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Diespeck im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).[2] Klobenmühle liegt in der Gemarkung Diespeck.[3]
Klobenmühle Gemeinde Diespeck | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 36′ N, 10° 37′ O |
| Höhe: | 287 m ü. NHN |
| Einwohner: | 5 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91456 |
| Vorwahl: | 09161 |
Geografie
Die Einöde liegt am Ostufer der Aisch. Unmittelbar südlich des Ortes mündet der Sachsenbach als rechter Zufluss in die Aisch. Im Westen jenseits der Aisch liegt das Flurgebiet Pfindlesgraben. Ein Anliegerweg führt 150 Meter nordöstlich zur Bundesstraße 470 bei Diespeck.[4]
Geschichte
Der Ort wurde 1418 als „müle“ erstmals urkundlich erwähnt.[5] Der Ortsname Klobenmühle bezieht sich laut Döllner (S. 123) auf den Familiennamen „Klob“.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Klobenmühle zur Realgemeinde Diespeck. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Neustadt an der Aisch aus. Das Anwesen hatte das Kastenamt Neustadt an der Aisch als Grundherrn.[6] Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Bayreuth erhielt die Klobenmühle die Hausnummer 104 des Ortes Diespeck. Ursprünglich befand sich die „Colbenmühl“ am Westufer der Aisch. Nachdem die Mühle 1797 abgebrannt ist, wurde sie am Ostufer neu errichtet.[7]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Dachsbach und Kammeramt Neustadt. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Klobenmühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Diespeck und der 1813 gegründeten Ruralgemeinde Diespeck zugeordnet.[8][9][10]
Baudenkmal
- Haus Nr. 1: Mühle[11]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes Baptist (Diespeck) gepfarrt.[6] Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannis Enthauptung (Neustadt an der Aisch) gepfarrt.[21]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Colbenmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 534 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Klobenmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 816 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 88 (Digitalisat). Ebd. S. 184–185 (Digitalisat).
- Richard Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 32). Deutscher Kunstverlag, München 1972, S. 96.
Weblinks
- Klobenmühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 7. Februar 2023.
- Klobenmühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 20. September 2019.
- Klobenmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 28. Mai 2025.