Konklave 2025

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Beim Konklave 2025, das am 7. Mai 2025 begann, wurde am 8. Mai 2025 Kardinal Robert Francis Prevost zum Nachfolger des verstorbenen Papstes Franziskus gewählt. Er nahm den Papstnamen Leo XIV. an.

Das während der Sedisvakanz um Basilikaschirm und Petrusschlüssel erweiterte Wappen des Camerlengo Farrell
Leo XIV. nach seiner Wahl am 8. Mai 2025 zum Papst auf der Benediktionsloggia des Petersdoms
Kardinalbischof Pietro Parolin, Leiter des Konklaves
Papst Franziskus († Ostermontag, 21. April 2025)

Vorgeschichte

Gemäß dem im Februar 2013 von Papst Benedikt XVI. promulgierten Motu proprio Normas nonnullas musste nach dem Eintritt der Sedisvakanz bis zur Papstwahl 15 Tage auf die noch nicht anwesenden wahlberechtigten Kardinäle gewartet werden. Bei „schwerwiegenden Gründen“ hätte man noch einige Tage länger warten können, jedoch hätte die Wahl spätestens 20 Tage nach Eintritt der Sedisvakanz beginnen müssen. Das Kardinalskollegium hätte sie allerdings vorverlegen können, sobald alle wahlberechtigten Kardinäle anwesend gewesen wären.[1] Da der Tod von Papst Franziskus am Ostermontag, dem 21. April 2025, bekanntgegeben wurde,[2] ergab sich aus dieser Vorgabe ein regulärer Beginn des Konklaves am 6. Mai 2025 mit Möglichkeit zur Verschiebung bis zum 11. Mai 2025.[3][4] Die Generalkongregation der Kardinäle legte den Beginn schließlich auf den 7. Mai 2025 fest.[5]

Sedisvakanz

Ämter

Während der Sedisvakanz 2025 blieben folgende Ämter bestehen und wurden weiterhin ausgeübt:

Kardinalskollegium

Das Kardinalskollegium hatte den regulären Verwaltungsbetrieb bis zur Wahl eines neuen Papstes sicherzustellen. Es war ihm ausdrücklich untersagt, grundlegende Änderungen in der Leitung der Gesamtkirche vorzunehmen. Im Kardinalskollegium hatten folgende Kardinäle besonders herausgehobene Funktionen:

Der Dekan informierte sämtliche Kardinäle über die Sedisvakanz und bestellte sie zum Konklave in die Vatikanstadt. Geleitet wurde das Konklave jedoch durch den ranghöchsten wahlberechtigten Kardinal, Pietro Kardinal Parolin, da sowohl Dekan Giovanni Battista Re als auch Subdekan Leonardo Sandri bereits das 80. Lebensjahr vollendet hatten.

Ablauf

Am Montag, dem 5. Mai 2025, fand um 17:30 Uhr in der Cappella Paolina im Apostolischen Palast die Vereidigung der Beamten und Teilnehmer des Konklaves statt. Alle vom Camerlengo und den drei Kardinalassistenten gemäß der Apostolischen Konstitution Universi Dominici gregis Nr. 48 anerkannten Teilnehmer des bevorstehenden Konklaves, sowohl Geistliche als auch Laien, mussten den vorgeschriebenen Eid ablegen und unterschreiben. Gemäß den Nrn. 46 bis 47 derselben Konstitution fanden sie sich um 17 Uhr in der Cappella Paolina ein:[6]

  • der Sekretär des Kardinalskollegiums
  • der Meister der päpstlichen liturgischen Zelebrationen
  • die Päpstlichen Zeremonienmeister
  • der vom Kardinal, der den Vorsitz im Konklave innehat, ausgewählte Geistliche, der ihn in seinem Amt unterstützt
  • die der päpstlichen Sakristei zugeteilten Ordensleute
  • die Ordensleute der verschiedenen Sprachen für die Beichte
  • die Ärzte und Krankenschwestern
  • die Aufzugswärter des Apostolischen Palastes
  • das Personal der Kantine und der Reinigungsdienste
  • das Personal des Päpstlichen Ausstattungs- und Geräteamtes (Floreria) und der technischen Dienste
  • das Personal für den Transport der wahlberechtigten Kardinäle von der Domus Sanctae Marthae zum Apostolischen Palast
  • der Oberst und ein Major der Päpstlichen Schweizergarde, die mit der Überwachung der Sixtinischen Kapelle beauftragt sind
  • der Direktor der Sicherheitsdienste und des Zivilschutzes des Status Civitatis Vaticanae (SCV) mit einigen seiner Mitarbeiter

Nachdem sie über die Bedeutung des Eides belehrt worden waren, mussten sie die vorgeschriebene Formel vor Kardinal Kevin Joseph Farrell, Camerlengo der Heiligen Römischen Kirche, persönlich aussprechen und unterschreiben. Kardinal Farrell und zwei Apostolische Protonotare waren als Zeugen zugegen.[6]

Beginn des Konklaves

Das Konklave begann am Mittwoch, 7. Mai 2025 vormittags um 10:00 Uhr. Es wurde zunächst im Petersdom die Messe pro eligendo Romano Pontifice („für die Wahl des Römischen Papstes“) gefeiert, die die Wahl des neuen Papstes einleitet. Die Heilige Messe wurde von Kardinal Giovanni Battista Re, Dekan des Kardinalskollegiums, geleitet.[7]

Einzug in das Konklave

Das Konklave selbst begann mit dem anschließenden feierlichen Einzug der Kardinäle. An der Prozession nahmen außer den Kardinälen folgende Personen teil, die ihre Chorkleidung trugen:[7]

  • der Sekretär des Konklaves und Vize-Camerlengo
  • der Meister der päpstlichen liturgischen Zelebrationen
  • zwei Mitglieder des Kollegiums der Apostolischen Protonotare
  • zwei Mitglieder des Kollegiums der Prälatenauditoren der Römischen Rota
  • die Päpstlichen Zeremonienmeister
  • der Sekretär des Kardinals, der dem Konklave vorsteht
  • die Päpstliche Musikkapelle

Um 16 Uhr durften folgende Personen die Sixtinische Kapelle betreten:[7]

  • der Stellvertreter für allgemeine Angelegenheiten des Staatssekretariats
  • der Sekretär für die Beziehungen zu Staaten und internationalen Organisationen des Staatssekretariats
  • der Regent des Päpstlichen Hauses
  • die der päpstlichen Sakristei zugeordneten Ordensleute
  • die für die Beichte zuständigen Priester
  • der Oberst des Päpstlichen Schweizergardekorps

Das Dienstpersonal des Amtes für die liturgischen Feiern des Papstes, das Päpstliche Schweizergardekorps, die Gesundheits- und Hygienedirektion, die Floreria und das Dikasterium für die Kommunikation waren mit Sondererlaubnis ebenfalls anwesend.[7]

Eintritt in das Konklave

Um 16:30 Uhr begann der Eintritt in das Konklave mit einem Gebet in der Cappella Paolina und dem anschließenden feierlichen Einzug der Kardinäle. Die Kardinäle des lateinischen Ritus trugen dabei das rote Chorgewand mit Schärpe, Rochetto, Mozetta, Brustkreuz an einer roten und goldenen Kordel, Ring, Zucchetto und rotem Birett. Die Kardinäle der katholischen Ostkirchen erschienen in ihrem jeweiligen traditionellen Chorhabit. Von der Cappella Paolina aus zogen die Kardinäle in einer feierlichen Prozession, begleitet vom Gesang der Allerheiligenlitanei, zur Sixtinischen Kapelle. Dort legten sie nach dem Gesang der Hymne Veni creator spiritus den vorgeschriebenen Eid zur Geheimhaltung und Gewissenhaftigkeit zur Papstwahl ab.[8] Anschließend rief der Zeremonienmeister „extra omnes“ (alle hinaus!). Daraufhin verließen alle Nicht-Wahlberechtigten die Sixtina und der Zeremonienmeister verschloss die Türen der Sixtina.

Die wahlberechtigten Kardinäle mussten alle digitalen Kommunikationsmittel abgeben, durften keine Zeitung lesen und nicht fernsehen. Auch durften sie weder telefonieren noch soziale Medien nutzen. Während des Konklaves wohnten die Kardinäle abgeschottet im vatikanischen Gästehaus Santa Marta. Die Zimmer hatten kein Tageslicht, alle Fenster waren versiegelt und die Rollläden waren geschlossen. Es war den Kardinälen untersagt, Verhandlungen zu führen, Verträge abzuschließen oder Versprechen zu geben, die sie in die Lage versetzen könnten, einer bestimmten Person die Stimme zu geben oder diese zu verweigern. Andernfalls wäre gemäß den geltenden Bestimmungen automatisch die Exkommunikation, also der Ausschluss aus dem kirchlichen Gemeinschaftsleben, verhängt worden.[9]

Wahlversammlungen und Wahl

Die Leitung der Wahlversammlung oblag dem ranghöchsten wählenden Kardinal, Pietro Kardinal Parolin. Jeder Wahlgang begann mit einem Gebet. Danach schrieb jeder Kardinal den Namen derjenigen Person auf einen Zettel, die er wählen wollte. Die Kardinäle traten einzeln – nach Rangfolge und Ernennungsalter – vor den Altar. Jeder hielt seinen Stimmzettel hoch und gelobte im Angesicht des wiederkehrenden Christus, er wähle den, von dem er glaube, dass es derjenige sei, den Gott zum Papstamt beruft. Danach legte er den Zettel mit einem Namen in die Urne. Die Auszählung der Stimmen erfolgte durch das Verlesen der Namen und die Erstellung von Strichlisten. Gewählt war, wer mindestens zwei Drittel der Stimmen, in diesem Konklave 89, auf sich vereinte und die Wahl annahm. Der erste Wahlgang fand am Nachmittag des 7. Mai 2025, weitere zwei Wahlgänge am Vormittag sowie der vierte Wahlgang am Nachmittag des 8. Mai 2025 statt. Aufsteigender Rauch über dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle diente als Kommunikation nach außen, ob der jeweilige Wahlgang erfolgreich war oder nicht: Die Stimmzettel wurden das erste Mal nach dem ersten Wahlgang verbrannt. Ab dem zweiten Wahlgang erfolgte das Verbrennen der Stimmzettel immer nur nach jedem zweiten Wahlgang, also nach dem 3. für den 2. und 3. Nach einem Wahlgang mit gerader Nummer erfolgte ein – dann weißes – Rauchzeichen somit nur, wenn die Wahl abschließend erfolgt war, in diesem Konklave also nach dem erfolgreichen 4. Wahlgang.[9]

Da die Kardinäle sich unter Eid zur Geheimhaltung verpflichteten, ist der genaue Hergang des Konklaves nicht bekannt. Nach dem Vorkonklave habe es Rainer Kardinal Woelki zufolge eine allgemeine Tendenz zum bisherigen Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin gegeben.[10] Blase Kardinal Cupich berichtete, zu Beginn des Konklaves habe es ein breites Feld an geeigneten Kandidaten gegeben,[11] dabei Reinhard Kardinal Marx zufolge jedoch weder große Debatten noch Streit.[12] Der vor Beginn des Konklaves als Favorit geltende Kardinal Parolin habe im ersten Wahlgang einen schlechten Start gehabt und sei deutlich unter den bis zu 50 Stimmen, die ihm eigentlich zugerechnet worden waren, geblieben. Demgegenüber schnitt Prevost gleich zu Anfang stark ab und landete auf dem zweiten Platz. Weitere Kandidaten wie Luis Antonio Kardinal Tagle, der als progressive geltende Matteo Kardinal Zuppi, der Generalsekretär der Bischofssynode Mario Kardinal Grech, Pierbattista Kardinal Pizzaballa und Jean-Marc Kardinal Aveline erhielten Stimmen im niedrigen zweistelligen oder im einstelligen Bereich. Bereits im zweiten Wahlgang am Vormittag des zweiten Konklavetages überholte Prevost den, nach manchen Darstellungen, im ersten Wahlgang noch führenden Parolin. Parolin nahm sich in der folgenden Mittagspause als Kandidat selbst aus dem Rennen, indem er seine Wähler aufforderte, Prevost zu wählen. Am Ende des dritten Wahlgangs hatte Prevost zwar noch nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit von 89 Stimmen, lag aber beinahe uneinholbar vorn.[13] Désiré Kardinal Tsarahazana gab an, Prevost habe im vierten (letzten) Wahlgang über 100 Stimmen erhalten.[14]

In dem 2026 veröffentlichten Buch The Election of Pope Leo XIV: The Last Surprise of Pope Francis von Gerard O’Connell und Elisabetta Piqué wurden weitere Details zum Ablauf der Wahl von Leo XIV. recherchiert; beide Autoren haben mehrere Kardinäle und somit Wahlmänner interviewt. Im ersten Wahlgang sei der ungarische Kardinal Péter Erdő führend an erster Stelle gelegen, an zweiter und dritter Stelle Prevost (Leo XIV.) und Pietro Parolin, der als Kandidat der italienischen Fraktion im Kardinalskollegium galt. Die genaue Anzahl der Stimmen, die sich auf die drei Kardinäle verteilte, wurde nicht genannt. Weitere rund 25 Kardinäle hätten eine niedrige Anzahl von Wahlmännern auf sich vereinigen können. Im zweiten und dritten Wahlgang konzentrierten sich diese zusehends auf Prevost, so dass er im vierten Wahlgang mit 108 Stimmen der 133 Stimmen gewählt wurde; Pietro Parolin landete auf Platz zwei. Der vierte Wahlgang musste, ähnlich wie beim Konklave 2013, wiederholt werden, da ein Kardinal unabsichtlich zwei Wahlzettel in die dafür vorgesehene Urne geworfen hatte.[15]

Gemäß der festgelegten Prozedur wurde Kardinal Prevost gefragt, ob er die Wahl annehme, und gebeten, seinen Namen zu nennen. Prevost nahm den Papstnamen Leo XIV. an. Im sogenannten Raum der Tränen (camera lacrimatoria) nahe der Sixtina legte Papst Leo XIV. nach der Wahl allein sein Kardinalsgewand ab und die päpstlichen Gewänder an. Im darauffolgenden Schritt schworen ihm die Kardinäle die Treue. Danach betrat der Kardinalprotodiakon, der französische Kardinal Dominique Mamberti, die Benediktionsloggia des Petersdoms und verkündete die Worte Habemus papam! (deutsch: „Wir haben einen Papst!“) Der vollständige traditionelle Text lautete: Annuntio vobis gaudium magnum. Habemus papam: Eminentissimum ac Reverendissimum Dominum, Dominum Robertum Franciscum, Sanctae Romanae Ecclesiae Cardinalem Prevost, qui sibi nomen imposuit Leonem Decimum Quartum (deutsch: „Ich verkünde euch große Freude, wir haben einen Papst: Seine Eminenz, den hochwürdigen Herrn, Herrn Robert Francis, der Heiligen Römischen Kirche Kardinal Prevost, welcher sich den Namen Leo der Vierzehnte gegeben hat.“). Nach einer kurzen Ansprache spendete der neue Papst erstmals den Segen „Urbi et orbi“ von der Benediktionsloggia aus.[9]

Teilnehmer

Voraussetzungen

Zur Wahl stimmberechtigt waren sämtliche Kardinäle, die am Tag vor der Sedisvakanz, in diesem Fall dem 20. April 2025, das 80. Lebensjahr noch nicht vollendet hatten.[16] Dies waren 135 Kardinäle, nachdem Giovanni Angelo Becciu (siehe unten) nicht teilnahm. Aufgrund von zwei Krankmeldungen wählten 133 Kardinäle den Papst.

Von den ursprünglich 136 Kardinälen wurden 109 durch Papst Franziskus ins Kardinalskollegium aufgenommen. 22 Kardinäle wurden von Benedikt XVI. ernannt sowie fünf von Johannes Paul II. Damit waren erstmals mehr als die von Paul VI. in Romano Pontifici Eligendo erstmals und in der zum Zeitpunkt des Konklaves geltenden Nr. 33 von Universi Dominici gregis festgelegte Höchstzahl von 120 Kardinälen bei einem Konklave wahlberechtigt. Das Kardinalskollegium stellte hierzu in der Kongregation vom 30. April 2025 fest, dass der Papst durch die Schaffung einer größeren Anzahl von (wahlberechtigten) Kardinälen in Ausübung seiner höchsten Gewalt von dieser gesetzlichen Bestimmung abgewichen war, wodurch (auch) die Kardinäle, die die Höchstzahl überschritten, das Recht erlangt hatten, den Papst zu wählen.[17]

Pietro Parolin, der ranghöchste wahlberechtigte Kardinalbischof, leitete das Konklave[18], da die fünf vorangereihten Kardinäle Re, Sandri, Arinze, Bertone und Saraiva Martins das Wahlalter bereits überschritten hatten. Höchstrangiger wahlberechtigter Kardinalpriester war Vinko Puljić, ranghöchster wahlberechtigter Kardinaldiakon Dominique Mamberti, dem als Kardinalprotodiakon die Aufgabe zukam, die Wahl des neuen Papstes und seinen Namen zu verkünden.

Unter den wahlberechtigten Kardinälen waren mit Gerhard Ludwig Müller, Rainer Maria Woelki und Reinhard Marx drei Deutsche, mit Emil Paul Tscherrig und Kurt Koch außerdem zwei Schweizer sowie mit Jean-Claude Hollerich ein Luxemburger. Der einzige lebende Kardinal aus Österreich, Christoph Schönborn, hatte im Januar 2025 sein 80. Lebensjahr vollendet und war somit nicht mehr stimmberechtigt. Seit dem Konklave 1958 war somit zum ersten Mal kein Österreicher wahlberechtigt.

Für Diskussionen sorgte zudem die Teilnahme von Philippe Ouédraogo, Erzbischof von Ouagadougou. Dieser wurde 1945 in einem kleinen Dorf im damaligen Französisch-Westafrika geboren; allerdings kannte er sein genaues Geburtsdatum nicht. Dasselbe galt für John Njue, den emeritierten Erzbischof von Nairobi. Für Philippe Ouédraogo gab es Dokumente, die als Geburtsdatum den 4. Januar 1945 ausweisen, und andere, die den 31. Dezember 1945 nennen. Wäre Ouédraogo am 4. Januar 1945 geboren worden, wäre er bereits über 80 Jahre alt und somit nicht wahlberechtigt gewesen, bei einer Geburt am 31. Dezember 1945 wäre er noch 79 Jahre alt und berechtigt gewesen, am Konklave teilzunehmen.[19] Ouédraogo nahm am Konklave teil, Njue verzichtete aus gesundheitlichen Gründen auf die Teilnahme.

Teilnehmende Kardinäle

Die folgenden 133 stimmberechtigten Kardinäle nahmen teil:

Weitere Informationen Name, Land ...
Name Land Kontinent Alter am
20. April 2025
Jose F. AdvinculaPhilippinen PhilippinenAsien
73
Carlos Aguiar RetesMexiko MexikoAmerika
75
Américo Manuel Alves AguiarPortugal PortugalEuropa
51
Anders Arborelius OCDSchweden SchwedenEuropa
75
Jean-Marc AvelineFrankreich FrankreichEuropa
66
Fabio Baggio CSItalien ItalienEuropa
60
Philippe BarbarinFrankreich FrankreichEuropa
74
Domenico BattagliaItalien ItalienEuropa
62
Fridolin Ambongo Besungu OFMCapKongo Demokratische Republik Demokratische Republik KongoAfrika
65
Giuseppe BetoriItalien ItalienEuropa
78
Charles Maung Bo SDBMyanmar MyanmarAsien
76
Vicente Bokalic IglicArgentinien ArgentinienAmerika
72
Josip BozanićKroatien KroatienEuropa
76
João Braz de AvizBrasilien BrasilienAmerika
77
Leopoldo José Brenes SolórzanoNicaragua NicaraguaAmerika
76
Stephen BrislinSudafrika SüdafrikaAfrika
68
Raymond Leo BurkeVereinigte Staaten Vereinigte StaatenAmerika
76
François-Xavier Bustillo OFMConvFrankreich FrankreichEuropa
56
Mykola Byczok CSsRAustralien AustralienOzeanien
45
Luis Gerardo Cabrera Herrera OFMEcuador EcuadorAmerika
69
José Tolentino Calaça de MendonçaPortugal PortugalEuropa
59
Oscar CantoniItalien ItalienEuropa
74
Virgílio do Carmo da Silva SDBOsttimor OsttimorAsien
57
Carlos Castillo MattasoglioPeru PeruAmerika
75
Fernando Natalio Chomalí GaribChile ChileAmerika
68
Stephen Chow Sau-yan SJChina Volksrepublik Volksrepublik ChinaAsien
65
Manuel ClementePortugal PortugalEuropa
76
José Cobo CanoSpanien SpanienEuropa
59
Thomas CollinsKanada KanadaAmerika
78
Paulo Cezar CostaBrasilien BrasilienAmerika
57
Joseph CouttsPakistan PakistanAsien
79
Blase Joseph CupichVereinigte Staaten Vereinigte StaatenAmerika
76
Michael Czerny SJKanada KanadaAmerika
78
Pablo Virgilio Siongco DavidPhilippinen PhilippinenAsien
66
Angelo De DonatisItalien ItalienEuropa
71
John Atcherley DewNeuseeland NeuseelandOzeanien
76
Daniel DiNardoVereinigte Staaten Vereinigte StaatenAmerika
75
Ignace Bessi DogboElfenbeinküste ElfenbeinküsteAfrika
63
Timothy DolanVereinigte Staaten Vereinigte StaatenAmerika
75
Wim EijkNiederlande NiederlandeEuropa
71
Péter ErdőUngarn UngarnEuropa
72
Kevin FarrellVereinigte Staaten Vereinigte StaatenAmerika
77
Ángel Fernández Artime SDBSpanien SpanienEuropa
64
Víctor Manuel FernándezArgentinien ArgentinienAmerika
62
Fernando FiloniItalien ItalienEuropa
79
Sebastian FrancisMalaysia MalaysiaAsien
73
Mauro Gambetti OFMConvItalien ItalienEuropa
59
Juan García RodríguezKuba KubaAmerika
76
Wilton Daniel GregoryVereinigte Staaten Vereinigte StaatenAmerika
77
William GohSingapur SingapurAsien
67
Arlindo Gomes FurtadoKap Verde Kap VerdeAfrika
75
Mario GrechMalta MaltaEuropa
68
Claudio GugerottiItalien ItalienEuropa
69
James Michael HarveyVereinigte Staaten Vereinigte StaatenAmerika
75
Jean-Claude Hollerich SJLuxemburg LuxemburgEuropa
66
Antoine KambandaRuanda RuandaAfrika
66
Jozef De KeselBelgien BelgienEuropa
77
Tarcisio Isao Kikuchi SVDJapan JapanAsien
66
Kurt KochSchweiz SchweizEuropa
75
George Jacob KoovakadIndien IndienAsien
51
Konrad KrajewskiPolen PolenEuropa
61
Francis Xavier Kriengsak KovitvanitThailand ThailandAsien
75
Jean-Pierre KutwaElfenbeinküste ElfenbeinküsteAfrika
79
Gérald Cyprien Lacroix ISPXKanada KanadaAmerika
67
Chibly LangloisHaiti HaitiAmerika
66
Frank LeoKanada KanadaAmerika
53
Augusto Paolo LojudiceItalien ItalienEuropa
60
Cristóbal López Romero SDBMarokko MarokkoAfrika
72
Thomas Aquino Man’yō MaedaJapan JapanAsien
76
Soane Patita Paini MafiTonga TongaOzeanien
63
Rolandas MakrickasLitauen LitauenEuropa
53
Dominique MambertiFrankreich FrankreichEuropa
73
Giorgio Marengo IMCMongolei MongoleiAsien
50
Adalberto Martínez FloresParaguay ParaguayAmerika
73
António MartoPortugal PortugalEuropa
77
Reinhard MarxDeutschland DeutschlandEuropa
71
Dominique Mathieu OFMConvIran IranAsien
61
Robert Walter McElroyVereinigte Staaten Vereinigte StaatenAmerika
71
Francesco MontenegroItalien ItalienEuropa
78
Stephen Ameyu Martin MullaSudsudan SüdsudanAfrika
61
Gerhard Ludwig MüllerDeutschland DeutschlandEuropa
77
László Német SVDSerbien SerbienEuropa
68
Vincent NicholsVereinigtes Konigreich Vereinigtes KönigreichEuropa
79
Kazimierz NyczPolen PolenEuropa
75
Dieudonné Nzapalainga CSSpZentralafrikanische Republik Zentralafrikanische RepublikAfrika
58
Peter Ebere OkpalekeNigeria NigeriaAfrika
62
Juan José Omella OmellaSpanien SpanienEuropa
78
Carlos Osoro SierraSpanien SpanienEuropa
79
Philippe OuédraogoBurkina Faso Burkina FasoAfrika
79
Pietro ParolinItalien ItalienEuropa
70
Giuseppe PetrocchiItalien ItalienEuropa
76
Christophe PierreFrankreich FrankreichEuropa
79
Pierbattista Pizzaballa OFMIsrael IsraelAsien
59
Mario Aurelio PoliArgentinien ArgentinienAmerika
77
Anthony PoolaIndien IndienAsien
63
Robert F. Prevost OSAVereinigte Staaten Vereinigte StaatenAmerika
69
Vinko PuljićBosnien und Herzegowina Bosnien und HerzegowinaEuropa
79
Timothy Radcliffe OPVereinigtes Konigreich Vereinigtes KönigreichEuropa
79
Álvaro RamazziniGuatemala GuatemalaAmerika
77
Albert Malcolm RanjithSri Lanka Sri LankaAsien
77
Baldassare ReinaItalien ItalienEuropa
54
Roberto RepoleItalien ItalienEuropa
58
John Ribat MSCPapua-Neuguinea Papua-NeuguineaOzeanien
68
Francisco Robles OrtegaMexiko MexikoAmerika
76
Sérgio da RochaBrasilien BrasilienAmerika
65
Arthur RocheVereinigtes Konigreich Vereinigtes KönigreichEuropa
75
Filipe Neri António Sebastião do Rosário FerrãoIndien IndienAsien
72
Ángel Sixto Rossi SJArgentinien ArgentinienAmerika
66
Luis José Rueda AparicioKolumbien KolumbienAmerika
63
Protase RugambwaTansania TansaniaAfrika
64
Stanisław RyłkoPolen PolenEuropa
79
Grzegorz RyśPolen PolenEuropa
61
Louis Raphaël I. SakoIrak IrakAsien
75
Robert SarahGuinea-a GuineaAfrika
79
Odilo Pedro SchererBrasilien BrasilienAmerika
75
Marcello SemeraroItalien ItalienEuropa
77
Berhaneyesus Demerew Souraphiel CMAthiopien ÄthiopienAfrika
76
Jaime Spengler OFMBrasilien BrasilienAmerika
64
Leonardo Ulrich Steiner OFMBrasilien BrasilienAmerika
74
Daniel Fernando Sturla Berhouet SDBUruguay UruguayAmerika
65
Ignatius Suharyo HardjoatmodjoIndonesien IndonesienAsien
74
Luis Antonio TaglePhilippinen PhilippinenAsien
67
Orani João Tempesta OCistBrasilien BrasilienAmerika
74
Baselios Cleemis ThottunkalIndien IndienAsien
65
Joseph William Tobin CSsRVereinigte Staaten Vereinigte StaatenAmerika
72
Désiré TsarahazanaMadagaskar MadagaskarAfrika
70
Emil Paul TscherrigSchweiz SchweizEuropa
78
Peter TurksonGhana GhanaAfrika
76
Jean-Paul Vesco OPAlgerien AlgerienAfrika
63
Rainer Maria WoelkiDeutschland DeutschlandEuropa
68
Lazarus You Heung-sikKorea Sud SüdkoreaAsien
73
Mario ZenariItalien ItalienEuropa
79
Matteo Maria ZuppiItalien ItalienEuropa
69
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Abwesende Kardinäle

Zwei wahlberechtigte Kardinäle nahmen aus gesundheitlichen Gründen nicht am Konklave teil: Antonio Cañizares Llovera (emeritierter Erzbischof von Valencia), sowie John Njue (emeritierter Erzbischof von Nairobi).[20]

Der emeritierte Erzbischof von Vrhbosna, Vinko Puljić, hatte zunächst ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen abgesagt, nahm aber doch teil.[19]

Sonderfall Becciu

Giovanni Angelo Becciu, emeritierter Präfekt des Heiligsprechungsdikasteriums, wurde 2023 erstinstanzlich aufgrund von Straftaten verurteilt, was aufgrund von eingelegten Rechtsmitteln zum Zeitpunkt des Konklaves noch nicht rechtskräftig war. Papst Franziskus hatte 2020 nach Bekanntwerden von Vorwürfen seinen Rücktritt von den Rechten eines Kardinals angenommen.[21] Nach dieser Erklärung sowie zwei Briefen, in denen Papst Franziskus Beccius Ausschluss vom Konklave verfügte, sagte Becciu seine Teilnahme am Konklave 2025 ab. Der Vatikan führte Becciu nicht als abwesenden wahlberechtigten Teilnehmer auf, sondern als Nichtwähler. Damit sank die Zahl der wahlberechtigten Teilnehmer von 136 auf 135.[22]

Statistiken

Kardinäle nach geografischen Regionen

Zahl der wahlberechtigten Kardinäle unabhängig von der Teilnahme. Vatikanische Quellen unterteilten Amerika in Nord-, Mittel- und Südamerika.[23]

Weitere Informationen Kontinent, Teilkontinent ...
Kontinent Teilkontinent Anzahl
Europa 53
AmerikaNordamerika016
Mittelamerika004
Südamerika017
Gesamt037
Afrika 018
Asien 023
Ozeanien 004
Summe 135
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Kardinäle nach Nationen

Zahl der wahlberechtigten Kardinäle unabhängig von der Teilnahme.

Liste der Wahlgänge

Ungerade erfolglose Wahlgänge endeten mit, gerade erfolglose Wahlgänge ohne schwarze Rauchzeichen. Bei dem erfolgreichen Wahlgang wurde ein weißes Rauchzeichen gegeben.

Weitere Informationen Wahlgang, Datum ...
Wahlgang Datum Uhrzeit Rauchzeichen Ergebnis
17. Mai21:01 Uhr[24]nein
28. Mainein
311:51 Uhr[25]nein
418:07 Uhr[26]ja
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Commons: Konklave 2025 – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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