Laaben (Gemeinde Brand-Laaben)

Ortschaft im Bezirk Sankt Pölten From Wikipedia, the free encyclopedia

Laaben ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Brand-Laaben im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich. Am 1. Jänner 2025 zählte die Ortschaft 519 Einwohner.[1]

Schnelle Fakten
Laaben (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Laaben
Laaben (Gemeinde Brand-Laaben) (Österreich)
Laaben (Gemeinde Brand-Laaben) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Pölten (PL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk St. Pölten
Pol. Gemeinde Brand-Laaben
Koordinaten 48° 6′ 35″ N, 15° 52′ 56″ Of1
Höhe 347 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 519 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 5,11 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05422
Katastralgemeindenummer 19733
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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519

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Geografie

Das Dorf liegt am Schnittpunkt der Landesstraßen L110 und L119, die auch von Laabenbach passiert wird. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft, zu der auch mehrere Einzellagen gehören, insgesamt 232 Adressen.[2]

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 41 teilweise zerstreuten Häusern genannt, die nach Brand eingepfarrt waren, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Neulengbach besaß die Ortsobrigkeit und übte die Landgerichtsbarkeit aus. Die Konskription wurde von der Herrschaft Stollberg besorgt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Baumgarten, Neulengbach, Walpersdorf, Totzenbach, Perchtoldsdorf St. Pölten und Viehofen.[3]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Laaben zwei Bäcker, ein Friseur, vier Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, ein Kaffeehaus, ein Schneider, ein Schuster und mehrere Landwirte ansässig.[4]

Persönlichkeiten

  • Franz Schmatz (1870–1953), Gastwirt, Politiker und Abgeordneter zum Landtag, wurde im Ort geboren

Literatur

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 1. Band: Hintersdorf bis St. Pölten. Mechitaristen, Wien 1835, S. 150 (LaabenInternet Archive).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 76, Sektion Altenmarkt, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,7 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 278.

Einzelnachweise

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