Laaben (Gemeinde Brand-Laaben)
Ortschaft im Bezirk Sankt Pölten
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Laaben ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Brand-Laaben im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich. Am 1. Jänner 2025 zählte die Ortschaft 519 Einwohner.[1]
| Laaben (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Laaben | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Pölten (PL), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | St. Pölten | |
| Pol. Gemeinde | Brand-Laaben | |
| Koordinaten | 48° 6′ 35″ N, 15° 52′ 56″ O | |
| Höhe | 347 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 519 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 5,11 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 05422 | |
| Katastralgemeindenummer | 19733 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Das Dorf liegt am Schnittpunkt der Landesstraßen L110 und L119, die auch von Laabenbach passiert wird. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft, zu der auch mehrere Einzellagen gehören, insgesamt 232 Adressen.[2]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 41 teilweise zerstreuten Häusern genannt, die nach Brand eingepfarrt waren, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Neulengbach besaß die Ortsobrigkeit und übte die Landgerichtsbarkeit aus. Die Konskription wurde von der Herrschaft Stollberg besorgt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Baumgarten, Neulengbach, Walpersdorf, Totzenbach, Perchtoldsdorf St. Pölten und Viehofen.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Laaben zwei Bäcker, ein Friseur, vier Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, ein Kaffeehaus, ein Schneider, ein Schuster und mehrere Landwirte ansässig.[4]
Persönlichkeiten
- Franz Schmatz (1870–1953), Gastwirt, Politiker und Abgeordneter zum Landtag, wurde im Ort geboren
Literatur
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 1. Band: Hintersdorf bis St. Pölten. Mechitaristen, Wien 1835, S. 150 (Laaben – Internet Archive).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 76, Sektion Altenmarkt, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,7 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 278.
