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Wöllersdorf (Gemeinde Brand-Laaben)

Ortschaft im Bezirk Sankt Pölten From Wikipedia, the free encyclopedia

Wöllersdorf ist ein Ort und eine Katastralgemeinde in der Gemeinde Brand-Laaben in Niederösterreich.

Schnelle Fakten
Wöllersdorf (Rotte)
Ortschaft
Katastralgemeinde Wöllersdorf
Wöllersdorf (Gemeinde Brand-Laaben) (Österreich)
Wöllersdorf (Gemeinde Brand-Laaben) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Pölten (PL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Neulengbach
Pol. Gemeinde Brand-Laaben
Koordinaten 48° 5′ 45″ N, 15° 52′ 39″ Of1
Höhe 386 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 85 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 6,62 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05425
Katastralgemeindenummer 19763
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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85

BW

Geografie

Der Ort liegt am Fuß des Schöpfls und besteht aus einer kleinen Ortschaft und ringsum aus zahlreichen zerstreuten Häusern und Gehöften. Früher wurde besonders Holzwirtschaft und Viehwirtschaft betrieben.[1] Heute ist Wöllersdorf über die auf die Klammhöhe führende Landesstraße L116 leicht erreichbar.

Geschichte

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Wöllersdorf zwei Gemischtwarenhändler, ein Schuster und ein Landwirt mit Direktvertrieb ansässig.[2]

Der Ortsname bezeichnet ein Dorf, das nach einem Mann mit dem Namen Wiele benannt ist (Genitiv des althochdeutschen Personennamens Wielant). Historische Schreibweisen lauteten 1555 Wielestorf; 1572 Wallerstorff; 1751 Willersdorf.[3]

Schloss Ötscherhof

Außenseite des nördlichen Mauerwerks mit Gewölbe (Bergstation Standseilbahn?) des Schlosses Etscherhof (2026)

Der Ötscherhof (auch Etscherhof oder Etschhof) südöstlich des Ortes war ebenfalls ursprünglich ein Bauernhof, der aber durch einen französischen Adeligen erworben wurde, den Fürsten Amadeus Victor Croÿ von Stollberg, der in Klamm eine Glashütte besaß. Um 1820 ließ er an der Stelle des Bauernhofes das einstöckige Schloss erbauen. Infolge Konkurses wurde es 1838 versteigert.[4] Nach mehrmaligem Besitzerwechsel brannte das Schloss 1861 ab, und der zum Schloss gehörende Meierhof brannte 1889 aus. Das Schloss wurde nicht wieder errichtet. 2026 existieren noch einige Mauerreste, insbesondere ein Gewölbe an der Nordostecke.

Es verfügte im Erdgeschoß über Wirtschafts- und Dienstbotenräume; im ersten Stock bestand es aus einem Saal, sechs Zimmern und vier Kabinetten.[5] Daneben gab es Stallungen, Remisen und ein Gärtnerhaus sowie einen Schlosspark mit vielen seltenen Pflanzen.

Einzelnachweise

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