Laballensäure

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Laballensäure ist eine ungesättigte Fettsäure. Durch ihre Allengruppe weist sie axiale Chiralität auf und ist dadurch optisch aktiv.[3][4] Es existiert eine natürlich vorkommende (R)-Form sowie eine (S)-Form.[5] Sie ist ein Isomer der Linolsäure und verwandt mit der ähnlichen Phlomissäure.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Laballensäure
(R)-Laballensäure
Allgemeines
Name Laballensäure
Andere Namen
  • (R)-5,6-Octadecadiensäure
  • 18:2-delta-5,6(allene) (Kurzschreibweise)
Summenformel C18H32O2
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 5204-84-2
PubChem 5312471
ChemSpider 4471896
Wikidata Q27117817
Eigenschaften
Molare Masse 280,45 g·mol−1[1]
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[2]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
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Vorkommen

Kleinblättiges Löwenohr

Laballensäure ist charakteristisch für die Pflanzenfamilie Lamiaceae, sie kommt dort in vielen Arten vor.[6] Sie eignet sich deshalb auch als chemotaxonomischer Marker.[7]

Labellensäure wurde zuerst aus dem Samenöl des Kleinblättrigen Löwenohrs (Leonitis nepetaefolia) isoliert, in dem sie zu 16 % vorkommt.[3][8] Bei der Untersuchung von vielen Arten der Gattung Leucas enthielten alle Arten Laballensäure. Der höchste Gehalt wurde mit über 44 % in Leucas helianthemifolia gefunden.[9] Sie kommt auch noch in anderen Pflanzenarten aus den Gattungen Brandkräuter, Zieste, Salbei und anderen vor.[10][11][12]

Synthese

Mehrere Synthesen der Laballensäure wurde veröffentlicht.[3][13] Eine effiziente und enantioselektive Synthese stammt aus dem Jahr 2022.[4] Eine weitere enantioselektive Synthese basiert auf Kupfer(II)-bromid-Katalyse und der Verwendung von Diphenylprolinol als chiralem Auxiliar.[14]

Eigenschaften

In Versuchen an Ratten hat Labellensäure entzündungshemmende Eigenschaften gezeigt.[15]

Einzelnachweise

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