Lach (Schlüsselfeld)
Gemeindeteil der Stadt Schlüsselfeld in Oberfranken, Bayern
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Lach ist ein Gemeindeteil der Stadt Schlüsselfeld im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).[2] Lach liegt in der Gemarkung Elsendorf.[3]
Lach Stadt Schlüsselfeld | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 45′ N, 10° 41′ O |
| Höhe: | 285 m ü. NHN |
| Einwohner: | 59 (31. Dez. 2022)[1] |
| Postleitzahl: | 96132 |
| Vorwahl: | 09548 |
Luftaufnahme von Lach | |
Geografie
Das Dorf liegt an der Reichen Ebrach und dem Altbach, der ein Seitenarm der Reichen Ebrach ist, und ist unmittelbar von Acker- und Grünland umgeben. Eine Gemeindeverbindungsstraße verläuft zur Staatsstraße 2260 bei Güntersdorf (500 Meter nördlich) bzw. nach Elsendorf zur Kreisstraße BA 50 (1,6 Kilometer westlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße verläuft nach Wachenroth (2 Kilometer östlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde 1017 als „Lacheha in pago Jffingouve“ erstmals urkundlich erwähnt.[5] Der Ortsname leitet sich von einem gleichlautenden Flurnamen ab dessen Bedeutung stehendes Wasser ist.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Lach aus 12 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Wachenroth aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kastenamt Wachenroth. Grundherren waren das bambergische Kastenamt Höchstadt (1 Sölde) und das Spital Anna zu Höchstadt (9 Höfe, 1 Hofgut, 1 Hirtenhaus).[7] 1801 gab 10 Untertansfamilien, von denen 9 dem Spital Anna und 1 dem Kastenamt Höchstadt unterstanden.[8]
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Lach dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Elsendorf und der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Elsendorf zugewiesen.[9]
Am 1. Mai 1978 wurde Lach im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Stadt Schlüsselfeld eingegliedert.[10]
Baudenkmal
- Haus Nr. 15: Katholische Kapelle St. Marien[11]
Einwohnerentwicklung
Religion
Lach ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Johannes Baptista (Schlüsselfeld) gepfarrt,[7] seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrkuratie St. Laurentius (Elsendorf) zuständig.[19] Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind in die Schlosskirche (Weingartsgreuth) gepfarrt.[20]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Lach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 252 (Digitalisat).
- Georg Daßler (Hrsg.): Landkreis Höchstadt a. d. Aisch. Vergangenheit und Gegenwart. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-München 1970, DNB 457004320, S. 58.
- Hanns Hubert Hofmann: Höchstadt-Herzogenaurach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1951, DNB 452071143, S. 72 (Digitalisat). Ebd. S. 129 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Lach. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 33 (Digitalisat).
Weblinks
- Lach. In: schluesselfeld.de. Abgerufen am 20. August 2023.
- Lach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 29. November 2021.
- Lach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 10. Oktober 2019.
- Lach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 10. Oktober 2019.
