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Laminaribiose

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Laminaribiose ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Disaccharide (Zweifachzucker). Die Substanz besteht aus zwei Molekülen Glucose, die über eine β(1→3)-glycosidische Bindung verknüpft sind. Sie entsteht als partielles Abbauprodukt von Laminarin aus Braunalgen. Auch in einigen Landpflanzen findet sich die Laminaribiose als Bestandteil von Glycosiden, so etwa in der Zeitlose Colchicum speciosum mit dem Aglycon Luteolin.[3] Weiterhin wurde das Disaccharid in Honig[4] und Bier gefunden; Gerstenmalz enthält das Enzym Laminarinase (endo-1,3(4)-β-Glucanase), welches β(1→3)- und β(1→4)-verknüpfte Glucane der Hefe[5] zerlegen kann.[6]

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Struktur von Laminaribiose
Allgemeines
Name Laminaribiose
Andere Namen
  • 3-β-D-Glucosyl-D-glucose
  • Glc β(1→3) Glc
  • Laminarabiose
Summenformel C12H22O11
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 34980-39-7
PubChem 439637
Wikidata Q419719
Eigenschaften
Molare Masse 342,30 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

205 °C[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[2]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
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SNFG-Darstellung von Laminaribiose

Einzelnachweise

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