Lamitz (Köditz)

Gemeindeteil der Gemeinde Köditz im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern) From Wikipedia, the free encyclopedia

Lamitz ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Köditz im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[2] Lamitz liegt in der Gemarkung Joditz.[3]

Schnelle Fakten Gemeinde Köditz ...
Lamitz
Gemeinde Köditz
Koordinaten: 50° 23′ N, 11° 49′ O
Höhe: 513 m ü. NHN
Einwohner: 87 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95189
Vorwahl: 09293
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Geografie

Das Dorf liegt auf freier Flur auf einem Höhenzug des Frankenwaldes an einem namenlosen linken Zufluss der Sächsischen Saale. Im Süden befindet sich die Birkenleite; das Gelände fällt schroff ins Saaletal ab. Die Staatsstraße 2192 führt nach Untertiefengrün (2,3 km nördlich) bzw. nach Joditz (1,5 km südöstlich). Ein Anliegerweg führt zur Lamitzmühle (1,4 km östlich).[4]

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1390 als „Lomnitz“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort bestand damals aus acht Anwesen, die den Herren von Berg gehörten.[5] Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Lamitz aus elf Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit hatte das bayreuthische Stadtvogteiamt Hof. Grundherren waren das Kastenamt Hof (2 Anwesen), die Herren von Dobeneck (2 Anwesen), die Herren von Oertel (1 Mühle), das Haus Reuß (1 Anwesen) und die Herren Sichart von Sichartshoff (7 Anwesen).[6]

Von 1797 bis 1810 unterstand Lamitz dem Justiz- und Kammeramt Hof. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Lamitz dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Joditz[7] und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Joditz zugewiesen. Am 1. Mai 1978 wurde Lamitz im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Köditz eingemeindet.[8]

Baudenkmäler

  • Kelleranlage[9]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 00 1799001819001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 67 *1069199829012610410587
Häuser[10] 11151413202125
Quelle [6][7][11][12][13][14][15][16][17][18][1]
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* 
Einwohnerzahlen offensichtlich falsch.

Religion

Lamitz ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes (Joditz) gepfarrt.[6][17]

Literatur

Fußnoten

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