Landquart GR

Gemeinde im Kanton Graubünden, Schweiz From Wikipedia, the free encyclopedia

Landquart ist eine politische Gemeinde und Hauptort der Region Landquart im Schweizer Kanton Graubünden.

GR ist das Kürzel für den Kanton Graubünden in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Landquartf zu vermeiden.
Schnelle Fakten Lage der Gemeinde ...
Landquart
Wappen von Landquart
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Graubünden Graubünden (GR)
Region: Landquart
BFS-Nr.: 3955i1f3f4
Postleitzahl: 7206 Igis
7302 Landquart
7303 Mastrils
UN/LOCODE: CH LQU
Koordinaten: 761982 / 202076
Höhe: 563 m ü. M.
Höhenbereich: 508–1820 m ü. M.[1]
Fläche: 18,86 km²[2]
Einwohner: 9244 (31. Dezember 2024)[3]
Einwohnerdichte: 490 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
24,0 %
(31. Dezember 2024)[4]
Website: www.landquart.ch
Blick auf Landquart gegen Süden und den Calanda
Blick auf Landquart gegen Süden und den Calanda
Lage der Gemeinde
Karte von Landquart
Karte von Landquart
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Landquart, historisches Luftbild von Werner Friedli von 1963

Die Gemeinde wurde am 1. Januar 2012 aus den bisherigen Gemeinden Igis und Mastrils gebildet. Der Ortsteil Landquart gehörte zum Gemeindegebiet von Igis und hatte sich im 20. Jahrhundert um den Bahnhof Landquart gebildet.

Geschichte

1582 bis 1830 stand im heutigen Landquart nur ein Zollhaus. 1847 wurde die Rhein-Landquart-Korrektion abgeschlossen. 1858 entstand in Landquart eine Station der Linie St. Gallen-Chur der Vereinigten Schweizerbahnen. Um diesen Bahnhof entwickelte sich Landquart: 1860 wurde eine Glasbläserei gegründet, bald darauf erfolgte die Eröffnung einiger Hotels. 1863 nahm in Landquart Fabriken die erste Holzstofffabrik der Schweiz ihren Betrieb auf, die seit 1874 Papier herstellt.[5]

Wappen

Wappen von Landquart GR
Wappen von Landquart GR
Blasonierung: «Schrägrechts geteilt von Silber und Schwarz, in Silber springender gezierter schwarzer Steinbock, eine Fackel mit rot-gelber Flamme tragend, in Schwarz pfahlgestellt gestürzter silberner Schlüssel»

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:[6]

Weitere Informationen Jahr ...
Jahr 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Einwohner 8458 8498 8692 8822 8854 8849 8889 8926
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Religionen – Konfessionen

Konfessionevangelischkatholischandere / ohne
Anteil30,6 %30,4 %39,0 %

Verkehr und Wirtschaft

Landquart ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und Industriestandort am südlichen Ufer des Flusses Landquart. Die Sicherheitspapierfabrik Landqart ist der Hersteller des Papiers für die Banknoten des Schweizer Frankens und Lieferant zahlreicher weiterer Nationalbanken. Bedeutend ist überdies die landwirtschaftliche Ausbildungsstätte Plantahof.

Weitherum bekannt ist der Bahnhof Landquart, auf welchem von den normalspurigen Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) auf die meterspurige Rhätische Bahn umgestiegen wird, um ins Prättigau und nach Davos oder ins Unterengadin zu gelangen. Bei der Strecke Landquart–Davos handelt es sich um die älteste, bei der Verlängerung ins Unterengadin um die neueste der Rhätischen Bahn. Nach Chur verkehren die SBB (ohne Halt) und die RhB (Regionalzüge) nebeneinander.

Wer zu Fuss ins Prättigau gelangen will, schlägt ab dem Bahnhof den Weg zum Prättigauer Höhenweg ein, welcher der ganzen Rätikon-Kette entlangführt.[7]

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten von Landquart

Folgende Persönlichkeiten sind in Landquart (beziehungsweise in den ehemaligen Gemeinden Igis, Mastrils) geboren oder haben lange hier gelebt.

Literatur

Commons: Landquart – Sammlung von Bildern und Audiodateien
Wikivoyage: Landquart – Reiseführer
Wiktionary: Landquart – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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