Lanz + Precht

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Lanz + Precht (zuvor Lanz & Precht) ist ein deutschsprachiger Podcast vom Fernsehmoderator Markus Lanz und Philosophen Richard David Precht, der seit 2021 wöchentlich erscheint.[1] Seit 2026 ist Lanz + Precht auch als Videopodcast verfügbar.[2]

OriginalspracheDeutsch
Veröffentlichung3. Sep. 2021
Folgen230 + à 50–60 min
Produktionmhoch2, Podstars by OMR
Schnelle Fakten Originalsprache, Veröffentlichung ...
Lanz + Precht
Podcast (Hamburg)
Originalsprache Deutsch
Veröffentlichung 3. Sep. 2021
Folgen 230 + à 50–60 min
Produktion mhoch2, Podstars by OMR
Verlag/Label ZDF
Mitwirkende
Moderation Markus Lanz, Richard David Precht
Website
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Produktion und Profil

Produziert wird der Podcast von mhoch2 und Podstars by OMR; gehostet wird er bei Audiorella.

Inhaltlich befasst sich das Angebot laut Beschreibung mit den „gesellschaftlich und politisch relevanten Themen unserer Zeit“.[3] Gelegentlich gibt es Sonderformate mit Gästen als Teil des Podcasts.[4][5]

Geschichte

Die erste Folge des Podcasts erschien am 3. September 2021. Bis Januar 2026 wurden 230 Folgen veröffentlicht. Der Podcast startete dabei als Audiopodcast.

Lanz & Precht wurde im Jahr 2024 zum meistgehörten Podcast auf der Plattform Apple-Podcasts gekürt.[6]

Die Gespräche zwischen Markus Lanz und Richard David Precht wurden bis zum Oktober 2025 auf Spotify mehr als 100 Millionen Mal gestreamt.[7][8] Zur Anerkennung dieses Erfolgs wurde der Podcast mit dem Spotify Creator Milestone Award in Bronze ausgezeichnet.[9]

Seit dem 30. Januar 2026 (Erscheinungsdatum der Folge 230) erscheint der Podcast in einem überarbeiteten Layout. Der Podcast heißt nun Lanz + Precht (zuvor: Lanz & Precht), das Titelbild wurde ausgewechselt und der Podcast ist nun als Videopodcast auf Spotify und auf dem YouTube-Kanal ZDFheute abrufbar.[10] Das ZDF gab weiterhin bekannt, dass die Produktion bis Ende 2027 gesichert sei.[11]

Kritik

In einer am 13. Oktober 2023, kurz nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel, veröffentlichten Folge des Podcasts sagte Richard David Precht, dass ihre Religion es orthodoxen Juden verbiete, arbeiten zu gehen – „ein paar Sachen wie Diamanthandel und ein paar Finanzgeschäfte ausgenommen“.[12] Daraufhin gab es massive Kritik und Antisemitismusvorwürfe gegen den Podcast, unter anderem von der deutsch-israelischen Gesellschaft, der israelischen Botschaft in Deutschland und der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland. Das ZDF leitete daraufhin eine Prüfung der Podcastfolge ein und entfernte die entsprechende Passage schließlich.[13] Die Aussagen Prechts führten dazu, dass Precht seine Honorarprofessur an der Leuphana Universität Lüneburg aufgab, nachdem das Studierendenparlament der Universität ein Ende der Zusammenarbeit gefordert hatte.[14][15]

Begleitender Podcast Richard, wo erreiche ich dich?

Der Podcast wird seit Ausgabe 87 wöchentlich von Ingmar Stadelmann und Andreas O. Loff im Podcast Richard, wo erreiche ich dich? (Anspielung auf die übliche Begrüßung Prechts durch Lanz zu Beginn jeder Folge) zusammengefasst und kommentiert.[16] In der Ausgabe 204 des Podcasts Lanz + Precht (Sommergespräch mit Ingmar Stadelmann) wurde Stadelmann darauf angesprochen. Der Podcast über den Podcast erziele laut ihm monatlich über 100.000 Streams. Es sei der einzige Podcast, der über einen Podcast gemacht werde.

Einzelnachweise

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