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Last Mountain Lake National Wildlife Area

Wildtierschutzgebiet in Kanada From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Last Mountain Lake National Wildlife Area ist ein Schutzgebiet in der kanadischen Provinz Saskatchewan.[1] Die 109 km² große National Wildlife Area (NWA, nationales Wildtierschutzgebiet) wurde 1994 eingerichtet.[1] Das Schutzgebiet entspricht der IUCN-KategorieIV – Biotop-/Artenschutzgebiet mit Management“.[1]

Schnelle Fakten
Last Mountain Lake National Wildlife Area

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Lage Saskatchewan (Kanada)
Fläche 109,06 km²
WDPA-ID 555516424
Geographische Lage 51° 22′ N, 105° 14′ W
Last Mountain Lake National Wildlife Area (Saskatchewan)
Last Mountain Lake National Wildlife Area (Saskatchewan)
Meereshöhe von 494 m bis 503 m
Einrichtungsdatum 1994
Verwaltung Canadian Wildlife Service
Besonderheiten Ramsar-Feuchtgebiet
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Karte

Lage

Die Last Mountain Lake NWA liegt südzentral in der Provinz Saskatchewan etwa 110 km nordnordwestlich der Provinzhauptstadt Regina sowie 125 km südöstlich von Saskatoon. Sie umfasst die Prärielandschaft am nördlichen Seeende des Last Mountain Lake sowie die Inseln in diesem Bereich.[1] Nicht zum Schutzgebiet gehören die offenen Wasserflächen.[1] Diese gehören zum Zugvogelschutzgebiet Last Mountain Lake, das sich teilweise mit der NWA überlappt.[1] Weiterhin führt BirdLife International das Gebiet als eine Important Bird Area (wichtiges Vogelgebiet) sowie KBA Canada als eine Key Biodiversity Area (Schlüssel-Biodiversitätsgebiet).[1][2][3] Zudem ist das Schutzgebiet Teil eines Ramsar-Gebietes.[1] Das Schutzgebiet der Last Mountain Lake NWA teilt sich auf in etwa 21 % Feuchtgebiete, 57 % Grasland, 4 % kultiviertes Land sowie 18 % Trockengrasflächen (Hay land).[1]

Tierwelt (Fauna)

Das Wildtierschutzgebiet wurde eingerichtet, um die Ursprünglichkeit der Landschaft einschließlich der Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten.[1] Es bildet ein wichtiges Brutgebiet und einen wichtigen Rastplatz für Zugvögel, von denen viele nur in der Prärieregion vorkommen.[1] Eine riesige Anzahl an Enten, Gänsen, Kanadakranichen und anderen Zugvögeln nutzen das Areal als Rastplatz auf ihrem Weg durch die Great Plains von ihren Winterquartieren im Süden zu ihren Brutgebieten im Norden und zurück.[1] Mehr als 300 Vogelarten wurden während den Vogelzügen im Schutzgebiet schon gezählt. Bis zu 50.000 Kraniche, 450.000 Gänse und mehrere Hunderttausend Enten werden gewöhnlich während dem Höhepunkt der Zugsaison beobachtet.[1] Weiterhin nutzen mehr als 100 Vogelarten das Gebiet zum Brüten, darunter Renntaucher, Nashornpelikan, Braunhals-Säbelschnäbler und Wilsonwassertreter.[1] Außerdem bietet die National Wildlife Area geeignete Lebensräume für 9 von 36 Vogelarten, die gemäß dem „Committee on the Status of Endangered Wildlife in Canada“ (COSEWIC) im Jahr 1993 als gefährdet galten.[1] Diese sind: Wanderfalke, Flötenregenpfeifer, Schreikranich, Präriepieper, Königsbussard, Louisianawürger, Bairdammer, Raubseeschwalbe und Rundschwanzhabicht.[1]

Infrastruktur

Die Infrastruktur teilt sich die National Wildlife Area mit dem Zugvogelschutzgebiet. Es sind eine Reihe von Freizeitaktivitäten im Schutzgebiet erlaubt bzw. werden angeboten.[1]

Einzelnachweise

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