Leimbach (Heringen)

Stadtteil von Heringen (Werra) From Wikipedia, the free encyclopedia

Leimbach ist ein Stadtteil von Heringen (Werra) im osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Schnelle Fakten Stadt Heringen (Werra) ...
Leimbach
Koordinaten: 50° 54′ N, 10° 1′ O
Höhe: 222 (220–235) m ü. NHN
Fläche: 1,8 km²[1]
Einwohner: 418 (Jan. 2020)[2]
Bevölkerungsdichte: 232 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36266
Vorwahl: 06624
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Geographische Lage

Leimbach liegt in Osthessen nordöstlich des Hauptortes und grenzt direkt an Heringen. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3172.

Geschichte

Ortsgeschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wird das Dorf im Jahre 1366 mit dem Namen Wostenleymbach. Abgeleitet wird der Ortsname vom alten Wort leimo (Lehm). In diesem Jahr verkaufte Hermann von Hornsberg seinen Besitz in "Wostenleymbach" an Hans von Heringen. 1432 kam Leymbach beim Kauf des Gerichts Heringen an die Landgrafschaft Hessen (Amt Friedewald). Die halbe Wüstung Leimbach bei Heringen war 1433 und 1476 fuldisches Lehen derer von Boyneburg. Im 16. Jahrhundert wurde die Wüstung Leimbach neu besiedelt.[3]

Zum 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Leimbach im Zuge der Gebietsreform in Hessen auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Heringen (Werra) eingemeindet.[4][5] Für Leimbach wie für alle im Zuge der Gebietsreform nach Heringen eingegliederten Gemeinden wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.[6]

Einwohnerentwicklung

Leimbach: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020
Jahr  Einwohner
1834
 
144
1840
 
140
1846
 
147
1852
 
143
1858
 
140
1864
 
134
1871
 
137
1875
 
131
1885
 
127
1895
 
128
1905
 
148
1910
 
179
1925
 
201
1939
 
227
1946
 
271
1950
 
283
1956
 
259
1961
 
508
1967
 
497
1970
 
482
1980
 
?
1990
 
?
2000
 
511
2009
 
494
2011
 
441
2017
 
424
2020
 
418
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: bis 1970[3]; Stadt Herringen; Zensus 2011[7]

Religionszugehörigkeit

 1885:127 evangelische (= 100,00 %) Einwohner[3]
 1961:444 evangelische (= 87,40 %), 62 katholisch (= 12,40 %) Einwohner[3]

Politik

Für den Stadtteil Leimbach besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Leimbach) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern.[6] Bei Kommunalwahlen in Hessen 2021 lag die Wahlbeteiligung zu den Ortsbeiratswahlen bei 50,17 %. Alle Kandidaten gehören der „Gemeinschaftsliste Leimbach“ (GmL) an.[8] Der Ortsbeirat wählte Hartmut Weitzel zum Ortsvorsteher.[9]

Sehenswürdigkeiten

Für die unter Denkmalschutz stehenden Kulturdenkmäler des Ortes siehe die Liste der Kulturdenkmäler in Leimbach.

Literatur

Einzelnachweise

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