Liste der Baudenkmale in Wilhelmshaven-Innenhafen

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In der Liste der Baudenkmale in Wilhelmshaven-Innenhafen sind die Baudenkmale im Stadtteil Innenhafen der kreisfreien Stadt Wilhelmshaven in Niedersachsen aufgelistet. Der Stand der Liste ist der 20. Oktober 2021. Die Quelle der Baudenkmale ist der Denkmalatlas Niedersachsen.

Allgemein

In den Spalten befinden sich folgende Informationen:

  • Lage: die Adresse des Baudenkmales und die geographischen Koordinaten. Kartenansicht, um Koordinaten zu setzen. In der Kartenansicht sind Baudenkmale ohne Koordinaten mit einem roten Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Baudenkmale ohne Bild sind mit einem blauen Marker gekennzeichnet, Baudenkmale mit Bild mit einem grünen Marker.
  • Bezeichnung: Bezeichnung des Baudenkmales
  • Beschreibung: die Beschreibung des Baudenkmales. Unter § 3 Abs. 2 NDSchG werden Einzeldenkmale und unter § 3 Abs. 3 NDSchG Gruppen baulicher Anlagen und deren Bestandteile ausgewiesen.
  • ID: die Objekt-ID des Baudenkmales
  • Bild: ein Bild des Baudenkmales, ggf. zusätzlich mit einem Link zu weiteren Fotos des Baudenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons. Wenn man auf das Kamerasymbol klickt, können Fotos zu Baudenkmalen aus dieser Liste hochgeladen werden: Datei hochladen

Innenhafen

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Lage Bezeichnung Beschreibung

ID

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Banter Deich 1
53° 30′ 49″ N, 8° 6′ 52″ O
Pumpwerk (Süd) 1907 von Paul Moeller (Hafenbauressort der Kaiserlichen Werft WHV) errichtetes Pumpwerk. Ziegelbauten mit verputzten Wandflächen. Maschinenhalle mit hohen eisernen Fenstern unter Satteldach, sich anschließende niedrigere, zusammenhängende Nebengebäude, ebenfalls unter Satteldächern. 35149164
 
Banter Deich 3
53° 30′ 48″ N, 8° 6′ 52″ O
Verwaltungsgebäude Eingeschossiger Ziegelbau auf Sockelgeschoss unter Krüppelwalmdach; Ziegelmauerwerk im Wechsel mit hellen Putzflächen. 1903–06 vom Hafenbauressort entworfen und gebaut. 35149191
 
Gökerstraße 3
53° 31′ 7″ N, 8° 7′ 26″ O
Wasserturm Ziegelbau von 13 m Höhe mit farblich abgesetzter horizontaler Verbänderung über quadratischem Grundriss. Zwischen 1860 und 1870 errichtet, Werkstattgebäude 1896 bzw. 1906. 35142707
 

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Gökerstraße 3–7
53° 31′ 6″ N, 8° 7′ 31″ O
Feuerwehrturm Fünfgeschossiger Backsteinbau über quadratischem Grundriss mit geschossübergreifender Rundbogenblende; über dem Traufgesims eine achteckige Laterne. 1892–95 errichtet als Schlauchturm der Werftfeuerwehr. 35142734
 
Gökerstraße 7
53° 31′ 10″ N, 8° 7′ 27″ O
Verwaltungsgebäude Dreigeschossiger, sechzehnachsiger Ziegelbau mit Rundbogenfenstern und zwei rundbogigen Durchfahrten im vierachsigen Mittelrisalit, dort seitlich der blaue Briefkasten der „Kaiserlichen Marinewerft“ erhalten. Fassadengliederung durch umlaufende Gesimse, Friese, Pilasterrahmungen und Ziegelziersetzungen. An der Ostseite niedrigere Seitenflügel.1876 als Haupteingang und Verwaltungsgebäude der Marinewerft von Hafenbaudirektor Giesel errichtet. 35142656
 

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Großer Hafen/Verbindungshafen
53° 30′ 49″ N, 8° 8′ 8″ O
Kaiser-Wilhelm-Brücke Zweiflügelige Doppeldrehbrücke. 1905–07 nach Entwürfen von Karl Bernhard und Ernst Troschel als genietete Fachwerkkonstruktion in Stahl mit einer Spannbreite von 150 m und einer Höhe von 9 m errichtet. An den Widerlagern jeweils zwei Brückenhäuschen in Ziegelbauweise unter hohen glockenförmigen Mansarddächern. 35142793
 

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Großer Hafen/Verbindungshafen
53° 30′ 51″ N, 8° 8′ 7″ O
Kaiser-Wilhelm-Brücke nicht mehr gelistet 35147837
 

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Helmholtzstraße 3
53° 30′ 37″ N, 8° 5′ 25″ O
Ehemaliges Gerätelager UTO-Werft Verwaltungs-/Lagergebäude, Vier- bzw. fünfgeschossiger Ziegelbau unter Walmdach; die beiden bzw. das eine OG durch Fußwalm von den übrigen drei Geschossen getrennt. An der Ostseite integrierter Turm mit Treppe bzw. Aufzug. Die Fassaden durch regelmäßig angeordnete Fenstergruppen und Lisenen gegliedert. 1911 als Gerätelagerverwaltung der UTO-Werft (Uboots- und Torpedobootswerft) erbaut. 35140753
 
Jadeallee 63
53° 30′ 39″ N, 8° 6′ 52″ O
Kirchwurt nicht mehr gelistet 35147811
 
Jadeallee 63
53° 30′ 39″ N, 8° 6′ 53″ O
Ruine 1889/1907 nach Ausgrabungen auf alten Fundamenten errichtete Ruine zum Gedenken an die 1511 bei der Antoniflut zerstörte 1. Banter Kirche auf einem Grabhügel im Außendeichsgelände. 35142866
 

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Jadeallee 44
53° 30′ 47″ N, 8° 6′ 55″ O
Wohnhaus Eingeschossiger Ziegelbau über winkelförmigem Grundriss. Traufständige, unterkellerte Halle unter Krüppelwalm mit eingeschossigem Wohnanbau unter Satteldach. Um 1910 als Wasch-/Badehaus für die Arbeiter auf der „Kohlenzunge“ erbaut. 38240716
 
Planckstraße 4
53° 30′ 33″ N, 8° 4′ 51″ O
Hülsenwerkstatt (M-Artilleriedepot) Eineinhalbgeschossiger Putzbau mit Gliederung durch Lisenen und Fensterrahmungen in Backstein, Mittelteil erhöht. Satteldächer mit Unterkonstruktion aus Beton. 1908 als Munitionsfabrik erbaut. 35144652
 
Schleusenstraße
53° 30′ 54″ N, 8° 8′ 59″ O
Nassaubrücke (Landungsbrücke) 1908-1910 errichtete Landungsbrücke, eine genietete Fachwerkkonstruktion (Gitterfachwerk) als Verbindung zu einem Ponton. 35142484
 

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Schleusenstraße 89/90
53° 31′ 11″ N, 8° 9′ 27″ O
Signalturm Signalturm der Kriegsmarine, erbaut 1935. Die Untergeschosse sind offenen und haben innen eine Freitreppe, die zu dem oberen geschlossenen Teil mit der eigentlichen Signalstation führt. 35145235
 
Südstrand 106
53° 30′ 45″ N, 8° 8′ 12″ O
Werkstatt Dreigeschossiger Klinkerbau unter flachem Walmdach; Siebenachsige Fassade durch breite Lisenen mit Querfugen und durch dazwischenliegende Zierverbände gegliedert. 1916 (Hubert Behrendt, Hafenbauressort) als Basisgerätewerkstatt der kaiserlichen Marinewerft erbaut. 41831500
 
Südstrand 125
53° 30′ 49″ N, 8° 8′ 40″ O
Vorplatz-Pflasterung nicht mehr gelistet 35147610
 
Südstrand 125
53° 30′ 47″ N, 8° 8′ 26″ O
Werkstatt Zweieinhalbgeschossiger Backsteinbau unter flachem Satteldach. Bau mit Lisenen und Gesimsen gegliedert, an der Nordseite (zum Hafenbecken) mittig großes Einfahrtstor. Um 1880 errichtet; Reste der alten Pflasterung erhalten. 35145383
 
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1. Einfahrt

  • ID 51855429
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Lage Bezeichnung Beschreibung

ID

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Schleusenstraße/Bauhafen
53° 30′ 51″ N, 8° 8′ 41″ O
Kaimauer Kaimauern an der 1. Einfahrt 35154304
 
Schleusenstraße 5
53° 30′ 53″ N, 8° 8′ 42″ O
Lotsenwachstation An der neuen Einfahrt zur Schleuseninsel/Tonnenhof (ehem. 1. Hafeneinfahrt) gelegen; erbaut 1886 als eingeschossiger Ziegelbau unter flachem Dach mit Konsolfries an der Traufe. Mittig quadratischer, zweigeschossiger Turm, wobei das OG oktogonal ausgebildet ist. 35145261
 

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2. Einfahrt

  • ID 35135685
  • Ehem. zweite Hafeneinfahrt mit Mole, Schleuse, Schleusenwärterhaus und Kaimauerresten sowie 2 Hafenlagerhäusern. Älteste Schleusenanlage der Stadt, beide Molen und Seitenwände des Fluthafens in Sandstein, z. T. Granit. Mauerreste der alten Anlage von 1856–69 erhalten.
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Lage Bezeichnung Beschreibung

ID

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Schleusenstraße 45
53° 30′ 57″ N, 8° 9′ 10″ O
Ehemaliges Schleusenwärterhaus 2.Einfahrt Eingeschossiger Putzbau unter Satteldach mit beidem Dachausbauten an den Traufseiten, mittig Ausguck. Erbaut um 1870. 35154111
 
Schleusenstraße 47
53° 30′ 58″ N, 8° 9′ 4″ O
Ehemaliges Minenlagerhaus An der Südwestseite des Vorhafens gelegener fünfgeschossiger Putzbau unter flachem Walmdach. Erbaut 1914/16 als Lagerhaus für Seeminen. 35154142
 
Schleusenstraße 49
53° 30′ 59″ N, 8° 9′ 1″ O
Ehemaliges Minenlagerhaus An der Südwestseite des Vorhafens gelegener fünfgeschossiger Putzbau unter flachem Walmdach. Erbaut 1914/16 als Lagerhaus für Seeminen. 35154165
 
Schleusenstraße
53° 30′ 52″ N, 8° 9′ 17″ O
Schleusenanlage Reste (Mauern, Schleusenbecken) der Schleusenanlage; um 1860 35154190
 
BW
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Südstrandbebauung

  • ID 35135179
  • Südstrandbebauung mit Arkaden (Wandelgängen) und Promenade. Neben den fünf Strandhäusern/Hotels (Seerose, Lachs, Seestern, Delphin und Seenelke) gehören das Servicehaus, die zwei Pavillons, das Aquarium und die Strandhalle zum Ensemble Südstrand, das vom Strand heute durch eine Flutmauer (urspr. Zaun) getrennt wird. Einheitlich geplante expressionistische Klinkerarchitektur von 1926/28 (Stadtbaurat Hermann Zopff).
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Lage Bezeichnung Beschreibung

ID

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Südstrand 112
53° 30′ 45″ N, 8° 8′ 18″ O
Hotel Seerose Dreigeschossiger Ziegelbau unter Flachdach mit zweigeschossigem Ostflügel unter Walmdach. 35179130
 
Südstrand 114
53° 30′ 45″ N, 8° 8′ 23″ O
Hotel Lachs Zweigeschossiger, langestreckter Ziegelbau mit dreigeschossigem Mittelteil unter Flachdach. 35179158
 
Südstrand 115
53° 30′ 45″ N, 8° 8′ 26″ O
Badeaufsicht Eingeschossiger Klinkerbau unter geschwungenem Walmdach mit vertikalen Ziegelbändern gegliedert. 1926/28 nach Entwurf von Stadtbaurat Hermann Zopff; 1980er Jahre erneuert. 35179189
 
Südstrand 116
53° 30′ 46″ N, 8° 8′ 28″ O
Hotel Seestern Zweigeschossiger, langestreckter Ziegelbau mit dreigeschossigem Mittelteil unter Flachdach. 35179217
 
Südstrand 118
53° 30′ 47″ N, 8° 8′ 32″ O
Hotel Delphin Zweigeschossiger, langestreckter Ziegelbau mit dreigeschossigem Mittelteil unter Flachdach. 35179246
 
Südstrand 119
53° 30′ 47″ N, 8° 8′ 34″ O
Teehaus Eingeschossiger Klinkerbau unter geschwungenem Walmdach mit vertikalen Ziegelbändern gegliedert. 35179273
 
Südstrand 120
53° 30′ 48″ N, 8° 8′ 36″ O
Hotel Seenelke Zweigeschossiger, langestreckter Ziegelbau mit dreigeschossigem Mittelteil unter Flachdach. 35179301
 
Südstrand 123
53° 30′ 48″ N, 8° 8′ 39″ O
Strandhalle Zweigeschossiger Ziegelbau 1926/28 von Architekt Gustav Lübbers unter Einbeziehung des Vorgängerbaus mit einem Seewasseraquarium im Keller errichtet. 1938 erfolgte der Umbau durch Walter Hunzinger, bei dem der Rundbau und ein Erweiterungsbau für das Aquarium im Westen entstanden. 35179364
 

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