Liste der Kulturdenkmale in Aichhalden
Wikimedia-Liste
From Wikipedia, the free encyclopedia
In der Liste der Kulturdenkmale in Aichhalden sind die Kulturdenkmale der Gemeinde Aichhalden im Landkreis Rottweil in Baden-Württemberg aufgelistet.

Legende
Die ab Oktober 2025 erstellten Tabellen basieren auf den vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg im September 2025 veröffentlichten Geodaten. Lizenzhinweis: dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0): Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, www.denkmalpflege-bw.de. Die Adressangaben und Bezeichnungen sind in der dargestellten Form nicht Teil der Ausgangsdaten. Die Adressen wurden automatisch aus den Koordinaten berechnet und können von den korrekten Adressen abweichen. Die Bezeichnungen wurden zunächst automatisiert dem Anfang der vom Landesamt für Denkmalpflege bereitgestellten Objektbeschreibungen entnommen.
- Bild: Zeigt ein ausgewähltes Bild des Objekts, „Weitere Bilder“ verweist auf die zugehörige Kategorie im Medienarchiv Wikimedia Commons. In der Kartenansicht sind Kulturdenkmale ohne Bild an einem blauen Marker erkennbar. Auf das Kamerasymbol klicken, um weitere Fotos für diese Liste hochzuladen:

- Bezeichnung: Nennt den Namen, die Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals.
- Lage: Straßenname und Hausnummer oder Flurstücknummer des Kulturdenkmals, gegebenenfalls auch Gemarkung oder Ortsteil. Die Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link (Karte) führt zu verschiedenen Kartendiensten mit der Position des Kulturdenkmals. In einem Tool mit Kartenansicht können die Koordinaten durch Verschieben korrigiert werden.
- Datierung: Baubeginn, Fertigstellung, Datum der Erstnennung oder grobe zeitliche Einordnung entsprechend dem Eintrag in der zugrundeliegenden Denkmaldatenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
- Beschreibung: Kurzcharakteristik des Kulturdenkmals, Nennung der geschützten Bestandteile und Begründung der Denkmaleigenschaft. Die Paragraphen § 2, § 12, § 19 oder § 28 verweisen auf die Art der Einstufung gemäß baden-württembergischem Denkmalschutzgesetz.
- ID: Identifikator des Objekts in der zugrundeliegenden Datenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg
Abkürzungen
- Bei Datierungen: a = archivalisch, d = dendrochronologische Untersuchung, gk = gefügekundlich, i = inschriftlich, s = stilistisch
- P = Denkmaleigenschaft wird geprüft
Kulturdenkmale nach Ortsteilen
Aichhalden
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Bräuhausweg: Wegkreuz. 1910 (i) gestiftet. Metallgusskorpus an Sandsteinkreuz mit Maßwerknasenzier | Bräuhausweg (Karte) |
Auf gestuftem, profiliertem Postament mit polygonalem Aufsatz. Im Postament eingetieftes Inschriftfeld mit rahmendem Maßwerkreliefdekor und Frakturschrift. Um 2011 von Alterweg 7 an den jetzigen Standort versetzt. | 110315138 | ||
| Einhaus | Bruck 3 (Karte) |
18./19. Jh. Kleines, quergeteiltes Gebäude, bestehend aus massivem Sockelgeschoss mit Stall, darüber Wohngeschoss in Fachwerk sowie Scheune und Schopf. Dreiraumbreiter Grundriss im Wohngeschoss. Zugang über traufseitige, einläufige Treppe. Charakteristisches Kleinbauernhaus der Region. | 110831267 | ||
| Doppelgehöft | Bühlen 1 (Karte) |
18. Jh. Stattliches, breites Hofgebäude mit Satteldach, auf der Hochfläche östlich des Kernorts. Über niedrigem Sockel ein Wohngeschoss sowie Stall und Scheune hinter dem Wohnteil. An der Giebelseite verschindelt, dort zwei nebeneinander liegende, rundbogige Kellereingänge. Diese und die gespiegelte Fenstersetzung im
Wohngeschoss deuten darauf hin, dass es sich um ein in Firstrichtung geteiltes Doppelgehöft handelt. Aufschlussreiches Beispiel für diese in der Region selten erhaltene Grundrisslösung. |
110831280 | ||
| Wegkreuz 1889 | bei Bühlen 7 (Karte) |
Metallkorpus an Sandsteinkreuz mit gefasten Kanten und steinerner INRI-Fahne auf hohem, mehrfach gestuftem und profiliertem Sockel mit pyramidaler, konkav eingeschwungener Deckplatte und eingetieftem, ornamental umrahmtem Inschriftfeld. | 110315024 | ||
| Wegkreuz 1900 | Buz 7, Höhenkreuzweg (Karte) |
Korpus an Sandsteinkreuz mit Maßwerknasenschmuck, INRI-Schriftzug und sternförmiger Kreuzbasis auf hohem Postament mit Inschriftfeld. | 110315088 | ||
| Wegkreuz 1913 | bei Eselbach 3 (Karte) |
Schlichtes Steinkreuz mit Korpus auf mehrfach gestuftem Postament mit bekrönendem Abschluss in Form einer Doppelvolute mit Palmette. Kreuzfuß flankiert von zwei Figuren. Im Postament Inschriften. | 110315159 | ||
| Wegkreuz 1882 | Nähe Eselbach 11 (Karte) |
Korpus an Sandsteinkreuz mit gefasten Kanten und eingetiefter INRI-Tafel auf hohem, mehrfach gestuftem und profiliertem Sockel mit eingetieftem, ornamental umrahmtem Inschriftfeld. | 110314996 | ||
| Gefallenendenkmal | Hauptstraße 22 (Karte) |
1931 errichtet zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Bronzeguss-Skulptur eines knieenden Soldaten mit gefalteten Händen auf einem hohen Hauptpodest mit Deckplatte. Auf der Vorderseite großformatige Metallgussplatte mit Gedenktext und Opferlisten beider Weltkriege. Flankiert von zwei Nebenpodesten mit bekrönenden Kugeln, alle drei Podeste auf gestuftem Unterbau aus Granit. | 110315201 | ||
| Wegkreuz 1881 | Hauptstraße 37 (Karte) |
Metallkorpus (mit Suppedaneum) an Sandsteinkreuz mit gefasten Kanten, metallener INRI-Tafel und verbreitertem Kreuzfuß auf hohem Sockel mit Inschrift und Abschlussplatte. | 110314985 | ||
| Kath. Pfarrkirche St. Michael | Kirchplatz 1 (Karte) |
1675 Neubau des Kirchenschiffs nach Brand, 1832 neues Kirchenschiff im Westen an den Turm der Vorgängerkirche angebaut nach einem Plan von Bauinspektor Carl Christian Nieffer. 1982 und 2010 Restaurierung der Kirchenausmalung, 2011 liturgische Bereiche unter der Westempore von Tobias Kammerer neugestaltet. Der untere Teil des Kirchturms hinter dem Chor im Osten ist wohl ein Rest des mittelalterlichen Vorgängerbaus. Verputzter Turm mit spitzbogigem Fenster im unteren Turmgeschoss, Anbau, Rundbogenfenstern als Schallöffnungen, Satteldach und Volutengiebeln. Verputztes Kirchenschiff mit Kantenquaderungen aus Sandstein, Rundbogenfenstern und Satteldach. Saalkirche mit polygonalem Chor hinter einer Triumphbogenwand mit weitem Chorbogen. Orgelempore mit vorspringendem Mittelteil. Charakteristische Dorfkirche im Rundbogenstil mit wertvoller Ausmalung, die zu den seltenen Kirchenbemalungen bzw. -ausmalungen des talentierten Malermönchs Verkade zählt. | 1189628 | ||
| Wegkreuz 1881 | Loch 4 (Karte) |
Korpus an Sandsteinkreuz mit gefasten Kanten, steinerner INRI-Fahne und krüppelwalmdachförmiger Holzverdachung mit Blechabdeckung. Im verbreiterten Kreuzfuß Figurennische mit Madonnenskulptur. Hohes, gestuftes Postament mit Dekorelementen (stilisiertes Maßwerkrelief, Klötzchenfries, Draperiedekor). | 110314970 | ||
| Aichhalder Mühle | Loch 19 (Karte) |
Bau der Mühle 1792 (im Türsturz), zweigeschossiger Mühlenbau, heute mit mehreren Anbauten, steht giebelständig zum Erdlinsbach. An der Traufseite das oberschlächtige Wasserrad in einer modernen Einhausung. Die funktionsfähige Mühlentechnik im massiven, teilweise unterkellerten EG ist durch eine stichbogige Tür zugänglich. Ein großes, vergittertes Fenster dient der Belichtung des Mahlraums. Ein zweiter, deutlich schmalerer Eingang führte wohl ehemals in einen Flur und zu den Wohnräumen im OG. Heute im OG teilweise der Gastraum. An der Fassade Reste einer Transmissionsanlage. | 110831312 | ||
| Kath. Pfarrhaus | Rathausstraße 6 (Karte) |
Giebelständiger, zweigeschossiger verputzter Bau unter Satteldach. EG wohl massiv. Haupteingang giebelseitig, ein weiterer traufseitiger Zugang sowie eine Einfahrt auf der rückwärtigen Giebelseite. 1740 erbaut, 1819 und 1837 renoviert, 1839 Erneuerung des 1. OG. | 110831345 | ||
| Eindachhof | Reißer 16 (Karte) |
19. Jh. Zweigeschossiger Bau mit Satteldach. Massives Sockelgeschoss mit dem durch drei giebelseitige Türen erschlossenen Stall. Der Eingang zum Futtergang mit rundbogigem Hausteingewände. Darüber Wohngeschoss mit nahezu regelmäßiger Fenstersetzung, Raumprogramm vermutlich aus Stube, Küche und Stüble bestehend. Verhältnismäßig kleiner Eindachhof mit Merkmalen von Schwarzwaldhäusern in der Region, die östlich an das Verbreitungsgebiet dieses Haustyps anschließen. | 110831364 | ||
| Wegkreuz 1890 | Reißer 16 (Karte) |
Steinkorpus an Sandsteinkreuz mit gefasten Kanten, steinerner INRI-Tafel und verbreitertem Kreuzfuß auf hohem, mehrfach gestuftem und profiliertem Sockel mit flach pyramidaler Abschlussplatte und Inschriften. | 110315033 | ||
| Feuerwehrspritze | Reißerweg 3 (Karte) |
Heute im Eingangsbereich des Rathauses. 1935 hergestellt von der Firma Albert Ziegler, Giengen a. d. Brenz. Motorisierte Tragkraftspritze mit Zubehör auf einem einachsigen Wagen. | 110831381 | ||
| Wegkreuz 1910 | Nähe Reißerweg 15 (Karte) |
Metallkorpus an Sandsteinkreuz mit Maßwerknasenzier, metallener NRI-Fahne und sternförmiger Kreuzbasis auf hohem, gestuftem und profiliertem Postament mit eingetieftem, ornamental umrahmtem Inschriftfeld. | 110315121 | ||
| Wegkreuz 1851 | Schachen 10 (Karte) |
Metallkorpus an Sandsteinkreuz mit Kleeblattenden und INRITafel. Im zweifach gestuften Kreuzfuß eine eingetiefte, durch schmiedeeisernes Gitter verschlossene Spitzbogennische. Gebauchter Sandsteinsockel mit seitlicher Volutenzier, darunter zweifach gestuftes Rechteckpostament, im Sockelfeld Inschrift. | 110314929 | ||
| Wegkreuz 1907 | Nähe Schachen 16 (Karte) |
Metallkorpus an Sandsteinkreuz mit Maßwerknasenzier, INRI-Fahne und sternförmiger Kreuzbasis auf hohem, gestuftem und profiliertem Postament mit ornamental umrahmtem Inschriftfeld. | 110315111 | ||
| Wegkreuz 1891 | Nähe Schachen 18 (Karte) |
Metallkorpus an Sandsteinkreuz mit gefasten Kanten und steinerner INRI-Fahne auf hohem, mehrfach gestuftem und profiliertem Sockel mit pyramidaler Deckplatte sowie Inschriften. | 110315043 | ||
| Wegkreuz 1902 | Schramberger Weg 15 (Karte) |
Metallkorpus an Sandsteinkreuz mit Maßwerknasenzier und INRI-Fahne auf gestuftem und profiliertem Postament mit eingetieftem, ornamental umrahmtem Inschriftfeld. | 110315102 | ||
| Wegkreuz 1892 | Schramberger Weg 20 (Karte) |
Metallkorpus an Sandsteinkreuz mit gefasten Kanten, leicht angespitzten Balkenenden und INRI-Tafel auf gebauchtem Postament mit rechteckiger Sockelplatte, im Postament Inschrift. | 110315053 | ||
| Lourdesgrotte | Nähe Schramberger Weg 38 (Karte) |
1897 von der damals über 100 Jahre bestehenden Herz-Jesu-Bruderschaft errichtet, 29. Juni 1897 Einweihung. Rund 4 m hohe, aus unregelmäßigen Tuffsteinen errichtete Grotte mit bekrönendem, ebenfalls aus Tuffsteinen geformtem, griechischem Kreuz. In die Figurennische Marienskulptur, davor kniende Adorantin (hl. Bernadette). | 110315193 | ||
| Friedhofskreuz | Nähe Sulgener Straße 2 (Karte) |
1. H. 20. Jh. Sandsteinkreuz mit Korpus, auf schmucklosem Sockel mit Inschriften. | 110314948 | ||
| Bildstock | Waldmössinger Straße 5/1 (Karte) |
Bei: . E. 19./A. 20. Jh. Bildstock aus Sandstein, Tabernakeltypus in neugotischer Formgebung mit Kreuzdachabschluss. Am Schaft in von Blendmaßwerk umrahmtem Feld eingetieftes Christusmonogramm, in der Bildnische Flachrelieftafel mit Darstellung der Hl. Dreifaltigkeit. | 110315181 | ||
| Wegkreuz 1885 | Wanne 58 (Karte) |
Korpus aus Metall an Sandsteinkreuz mit gefasten Kanten und Maßwerknasenzier auf hohem, mehrfach gestuftem und profiliertem Sockel mit ornamental umrahmtem Inschriftfeld. | 110315013 | ||
| Schiraburakäppele | Weiher 8 (Karte) |
um 1957/58 von den Eheleuten Josef und Gabriele Storz errichtet. 15. August 1959 Weihe. Kleine Kapelle mit rundbogigen Fensteröffnungen, Satteldach mit Dachreiter für die Glocke. Zeittypischer Kapellenbau der späten 1950er-Jahre, von den Hofbewohnern als Andachstraum zum Gebet genutzt. | 111408847 | ||
| Wegkreuz 1875 | Weiher 8 (Karte) |
Metallkorpus an Steinkreuz mit gefasten Kanten und steinerner INRI-Tafel, auf mehrfach gestuftem Steinpostament mit eingetieftem Inschriftfeld nebst stilisiertem Maßwerkornament. | 110314959 | ||
| Sandsteinkreuz | Weiher 11 (Karte) |
mit gefasten Kanten, leicht angespitzten Balkenenden, steinerner INRI-Tafel, monochromem Metallkorpus auf hohem, gestuftem Inschriftsockel mit ornamental umrahmtem, eingetieftem Inschriftfeld; eingetiefte Inschrift bestehend aus goldfarben nachgezogenen Frakturlettern. Inschriftlich datiert 1896. | 110315062 | ||
| Einhaus | Zollhaus 1 (Karte) |
18. Jh. , quergeteilter, zweigeschossiger Bau unter Satteldach, unmittelbar an der Einmündung der aus Schiltach Richtung O führenden Schiltacher Steige (s. Schiltach, Schloßbergstraße) in die heutige K5531 auf einer Rodungsinsel im N von A. Massiver Sockel, das OG als Wohngeschoss mit regelmäßiger Fenstersetzung. Eines der wenigen Zollhäuser wohl nahe der historischen Grenze der Herrschaft Schramberg und der Stadt Schiltach, dessen ehem. Funktion als Zollhaus durch die Lage des Gebäudes am Straßenabzweig ablesbar ist. Die Hausform entspricht einem landwirtschaftlich genutzten Gebäude, was darauf schließen lässt, dass darin auch die Haupterwerbsquelle der damaligen Zöllner lag. Das Zollhaus hatte vermutlich einen 1655 von Johann Jakob Mentzger erwähnten Vorgänger. | 110831396 | ||
| Wegkreuz 1856 | Nähe Zollhausstraße 63 (Karte) |
Korpus an Sandsteinkreuz mit Kleeblattenden, INRI-Tafel und verbreitertem Kreuzfuß auf gebauchtem Sandsteinsockel mit seitlicher Volutenzier. Im Sockel eingetiefte Inschrift in Frakturlettern. | 110314937 | ||
| Wegkreuz 1896 | Zollhausstraße 79 (Karte) |
Metallgusskorpus an Sandsteinkreuz mit abgefasten Kanten, steinerner INRI-Tafel und sockelartig verbreitertem Kreuzfuß auf hohem, gestuftem Sockel mit ornamental umrahmtem, eingetieftem Inschriftfeld. | 110315072 |
Rötenberg
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Gewölbebrücke über den Rötenbach | Alpirsbacher Straße 2 (Karte) |
1842 errichtet, zweibogige Brücke aus Naturstein. Einseitig Brückenbrüstung aus großen Quadern mit halbrunden, römerzeitlichen Abdecksteinen (Spolien) erhalten. Hervorzuheben ist die sorgfältige Steinbearbeitung und hohe handwerkliche Qualität. Um eine Furt an dieser Stelle für Fuhrwerke besser passierbar zu machen, wurde diese Brücke von Maurern aus Fluorn mit Hilfe der Ortsbewohner erbaut. 1868 war die Gemeinde für den Bauunterhalt der früher an der Vicinalstraße nach R. gelegenen Brücke zuständig. Eine der ältesten im Originalzustand erhaltenen Brücken im Kreisgebiet. | 110831421 | ||
| Schmiedebrunnen | Alpirsbacher Straße 5 (Karte) |
Laufbrunnen bestehend aus einem längsrechteckigen Sandsteintrog mit Geltenrosten und troglängsseitig aufgestellten, gusseisernen Brunnenstock mit klassizistischem Dekor sowie einem mit Maskengesicht geschmückten Auslauf. Um 1900 | 110831460 | ||
| Quergeteiltes Einhaus | Alpirsbacher Straße 27 (Karte) |
1653/54 (d), Ökonomieteil 19. Jh. Wohngeschoss über Stall, dieser traufseitig erschlossen. Im OG dreiraumtiefer Grundriss bestehend aus Stube, Küche und einer Speisekammer. Regelmäßige Fenstersetzung. Dachkonstruktion Stuhl mit zwei Ebenen, Satteldach. Außerdem drei Kammern im OG. Bauhistorisch aufschlussreiches Gebäude am Rand des Verbreitungsgebiets von Schwarzwaldhäusern. (s. King, S. 148 Abb. 7) | 109814078 | ||
| Eindachhof | Altenberger Straße 38 (Karte) |
1710 (i Stalleingang). Zweigeschossiges Gebäude mit massivem EG und dreiraumbreitem Grundriss im verschindelten Wohngeschoss, darüber Satteldach. Im EG der durch drei, teilweise rundbogige Türen erschlossene Stall. Dachkonstruktion Stuhl mit zwei Ebenen. Im rückwärtigen Teil die Tenne sowie ein moderner, orthogonaler Anbau. Aussagekräftiges Beispiel für einen regionaltypischen Eindachhof am östlichen Rand des Verbreitungsgebiets von Schwarzwaldhäusern. | 110831530 | ||
| Quergeteiltes Einhaus | Altenberger Straße 45 (Karte) |
18. Jh. Anwesen am nördlichen Ende von Altenberg. Massives Sockelgeschoss mit durch drei giebelseitige Türen erschlossenem Stall, darüber dreiraumbreites Wohngeschoss, dieses durch eine einläufige Treppe zugänglich. Rückwärtig anschließend Scheune und Schopf. Authentisch erhaltenes Einhaus am Rand des Verbreitungsgebiets von Schwarzwaldhäusern. | 110831567 | ||
| Viehwaage | Bacher Straße (Karte) |
Laufgewichts-Viehwaage in kleiner, bretterverschalter Einhausung. Im Inneren die eigentliche Waage, von einem Gitter umgeben. Eines der selten erhaltenen Beispiele für solche Viehwaagen die in vielen Gemeinden vorhanden waren. | 110831587 | ||
| Bacherbrunnen | Bacher Straße 4 (Karte) |
Laufbrunnen, bestehend aus zwei länglichen Sandsteintrögen. Zeugnis der historischen Wasserversorgung in R., die 1868 aus 12 Laufund 16 Ziehbrunnen bestand. Wohl 18. Jh. | 111260208 | ||
| Quergeteiltes Einhaus | Brandsteig 1 (Karte) |
mit Backhaus. 18./19. Jh. Landwirtschaftliches Anwesen auf der Passhöhe zum Kinzigtal, als Einzelhof an der Verbindungsstraße nach Schenkenzell gelegen. Massives EG, darüber am Ökonomieteil sichtbares Fachwerk. Charakteristische Einteilung in Wohngeschoss über Nebenraum, Stall, Scheune, zweitem Stall (wohl zu Wohnzwecken ausgebaut) und unter Pultdach an den Rückgiebel angebautem Schopf. Einzelne Wandstücke aus großen Sandsteinquadern, womöglich Spolien. Etwas abseits stehend das Backhaus, ein kleiner Massivbau mit Fachwerkgiebel unter Satteldach. | 110831607 | ||
Weitere Bilder |
Ev. Pfarrkirche Heilig-Kreuz | Kirchgasse 3 (Karte) |
mit ehem. Kirchhof und antiken Säulenresten, verputzte Saalkirche mit Rundbogenfenstern und polygonalem, chorartigem Abschluss auf der Westseite. Mittelalterlicher Chorturm mit dreiseitigem Chorschluss, spitzbogigen Maßwerkfenstern (Chorfenster und Schallfenster), Kantenquaderungen und Zeltdach. Sehr schmaler, spitzbogiger Chorbogen. Chorraum mit aufwendigem Sterngewölbe und Gewölbemalerei. Spitzbogige Sakristeitür mit gestäbt profiliertem Gewände, spätgotisches Sakramentshaus, Taufstein von 1487 (i). |
109814123 ( | |
| Gefallenendenkmal | Kirchgasse 3 (Karte) |
1922 erstellt als Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs, 1958/59 überarbeitet und erweitert für die Opfer des Zweiten Weltkriegs. Konkav geschwungene Mauer aus rotem Sandstein mit zwei vorgelagerten Steinbänken, beidseitig mit Pfeilern endend, die vollplastische Elemente krönen (u. a. Stahlhelme). Mittelteil mit erhabener Gedenkinschrift, darauf kreuz- und kugelbekrönte, mit Eisernen Kreuzen dekorierte Säule, flankiert von zwei Adlerskulpturen. In die Sandsteinmauer eingelassen vier Steintafeln mit Namen der Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Unterhalb des Denkmals, an einem Abhang ist eine querrechteckige Sandsteintafel mit erhabener Gedenkinschrift für die Opfer des Zweiten Weltkriegs aufgestellt. | 109814159 | ||
| Fuchsenhof | Lindenstraße 7 (Karte) |
Eindachhof dessen Bauweise einem sog. Kinzigtäler Haus gleicht, zweigeschossiger Bau mit Satteldach, Erdgeschoss mit Stall massiv aus Bruchsteinmauerwerk, Obergeschoss in Fachwerk, Wirtschaftsteil aufgeteilt in Schopf, Tenne und Schopf, originale Raumaufteilung, zwei Kellergewölbe, Dachkonstruktion liegender Stuhl, im Wirtschaftsteil römische Säulenbasis, erbaut 1781 (i), renoviert 1998 (i) | 111410571 | ||
| Kellerhaus | Schmiedgasse 2 (Karte) |
2. H. 19. Jh. Giebelständiger Massivbau mit hausteingerahmtem Rundbogenportal. Am (Fachwerk-)Giebel eine große Öffnung, wohl um Lagergut ins DG zu verbringen. Charakteristisches Lagergebäude eines größeren Hofs anstelle oder zusätzlich zu einem Keller unter dem Hofgebäude. | 110831666 | ||
| Kreuzfirstgehöft | Zuberallmend 2 (Karte) |
8./19. Jh. Giebelständiges Gebäude mit je einem Anbau auf jeder Traufseite. EG aus Bruchstein gemauert, OG verschindelt, am Anbau Fachwerk sichtbar. Wohngeschoss urspr. wohl zweiraumbreit, durch den Anbau um einen Raum erweitert. Durch den zweiten, rechtwinklig angesetzten Anbau wurde der Ökonomieteil vergrößert. | 109346663 |