Liste der Kulturdenkmale in Külsheim
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In der Liste der Kulturdenkmale in Külsheim sind die Kulturdenkmale der Stadt Külsheim im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg aufgelistet.

Legende
Die ab Oktober 2025 erstellten Tabellen basieren auf den vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg im September 2025 veröffentlichten Geodaten. Lizenzhinweis: dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0): Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, www.denkmalpflege-bw.de. Die Adressangaben und Bezeichnungen sind in der dargestellten Form nicht Teil der Ausgangsdaten. Die Adressen wurden automatisch aus den Koordinaten berechnet und können von den korrekten Adressen abweichen. Die Bezeichnungen wurden zunächst automatisiert dem Anfang der vom Landesamt für Denkmalpflege bereitgestellten Objektbeschreibungen entnommen.
- Bild: Zeigt ein ausgewähltes Bild des Objekts, „Weitere Bilder“ verweist auf die zugehörige Kategorie im Medienarchiv Wikimedia Commons. In der Kartenansicht sind Kulturdenkmale ohne Bild an einem blauen Marker erkennbar. Auf das Kamerasymbol klicken, um weitere Fotos für diese Liste hochzuladen:

- Bezeichnung: Nennt den Namen, die Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals.
- Lage: Straßenname und Hausnummer oder Flurstücknummer des Kulturdenkmals, gegebenenfalls auch Gemarkung oder Ortsteil. Die Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link (Karte) führt zu verschiedenen Kartendiensten mit der Position des Kulturdenkmals. In einem Tool mit Kartenansicht können die Koordinaten durch Verschieben korrigiert werden.
- Datierung: Baubeginn, Fertigstellung, Datum der Erstnennung oder grobe zeitliche Einordnung entsprechend dem Eintrag in der zugrundeliegenden Denkmaldatenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
- Beschreibung: Kurzcharakteristik des Kulturdenkmals, Nennung der geschützten Bestandteile und Begründung der Denkmaleigenschaft. Die Paragraphen § 2, § 12, § 19 oder § 28 verweisen auf die Art der Einstufung gemäß baden-württembergischem Denkmalschutzgesetz.
- ID: Identifikator des Objekts in der zugrundeliegenden Datenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg
Abkürzungen
- Bei Datierungen: a = archivalisch, d = dendrochronologische Untersuchung, gk = gefügekundlich, i = inschriftlich, s = stilistisch
- P = Denkmaleigenschaft wird geprüft
Kulturdenkmale nach Ortsteilen
Eiersheim
Bau-, Kunst- und Kulturdenkmale in Eiersheim (⊙):
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
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Weitere Bilder |
Kath. Kapelle St. Joseph | Alte Berg (Karte) |
Steinsichtiger Saalbau mit Satteldach und Giebelreiter, eingezogener Polygonalchor, Eckquaderung und Gewände in Rotstandstein, 1888
Das kleine Gotteshaus weit außerhalb der Ortslage über dem Haigerbach ist mit ihren neugotischen Bauformen ein anschauliches Beispiel für eine historistische Wegkapelle des späteren 19. Jahrhunderts. Sie veranschaulicht eine gelebte und bildlich zum Ausdruck gebrachte Religiosität und ist charakteristisches Element in der mit solchen kleinen Andachtsstätten besetzten Kulturlandschaft der weitgehend katholisch geprägten Gegend. |
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Weitere Bilder |
Bildstock mit Pietà | Flößlein 1 (Karte) |
Sandstein, wohl 19. Jahrhundert, Kleindenkmal Nr. 16 (Eiersheim): Am Flößlein steht diese Pieta auf gewundener rebenumrankter Säule mit korinthischem Kapitell. Inschrift: O IHR ALLE DEN WEG VORÜBER GEHT SEHET OB AUCH EIN SCHMERTZ SEI WIE MEIN SCHMERTZ GOTT ZU EHREN HAT AUFSTELLEN LASSEN 1702. | 102493514 | |
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Bildstock mit Hl. Wandel | Alter Uissigheimer Weg (Karte) |
Sandstein, 17. Jahrhundert
Der Bildstock vertritt mit seiner naiv gestalteten Relieftafel auf einem Pfeiler einen für die Region seit dem Spätmittelalter fassbaren Typus des steinernen Andachtsbildes. Ungewöhnlich ist die Darstellung der Heiligen Familie bei der Apfelernte: Joseph schüttelt - mit himmlischer Hilfe eines Engels - einen Baum zu dessen Füßen sich die Früchte türmen. Der kleine Jesus präsentiert die aufgelesenen Äpfel seiner Mutter in einem Körbchen. Damit wird auf die zukünftige Erlösung der Menschheit von der Erbsünde Adams und Evas im Paradies durch den Opfertod Jesu verwiesen. |
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| Bildstock mit Kreuzgruppe | Gamburger Straße 11 (Karte) |
Sandstein, 1617, Kleindenkmal Nr. 09 (Eiersheim): Es hat den Namen nach dem Stifter des Bildstockes. Das Motiv des Bildes ist die Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes. Im Rundbogen über dem Bild ist ein Schild mit einem Pflugschar. Inschrift: 1617 HAT WENDELIN STANG DIS BILT GOT ZU EREN AUFRICHT LASE. WENDEL STANG.
Der renaissancezeitliche Bildstock vertritt mit seiner Relieftafel auf einem Pfeiler einen für die Region seit dem Spätmittelalter fassbaren Typus des steinernen Andachtsbildes. Durch die Nennung des Stifters Wendel Stang - nach Ausweis des Wappenschildes im halbrunden Giebelaufsatz ein Landwirt - erhält er ortsgeschichtliche Bedeutung. |
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Bildstock | Kapellenstraße 1 (Karte) |
Gedrehte, weinumrankte korinthische Säule auf verziertem Postament, darauf Pietà, 1769 (i), Kleindenkmal Nr. 15 (Eiersheim): Bildstock an der Ecke Tauberbischofsheimer Straße und Kapellenstraße, bei der Bushaltestelle. Es ist eine „Schmerzhafte Muttergottes“ mit zwei weinenden Puttos. Auf der gewundenen rebenumrankten Säule ist ein sehr schönes korinthisches Kapitell mit Engelsköpfchen. Inschrift: GOT ZUM LOB UND EHREN HAT GEORG GROSS DIESE BILDNUS AUFRICHTEN LASSEN 1769. Durch die Nennung des Stifters in der Kartusche auf dem Postament erhält er ortsgeschichtliche Bedeutung. | 102495321 | |
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Bildstock mit Hl. Wandel | Kapellenstraße 4 (Karte) |
Sandstein, am Schaft Stifterinschrift, 1751 (i), neu auf Postament gesetzt, 1870 (i), Dreifaltigkeitsbildstock bei der Kirche. Das Relief des Bildkopfes zeigt unten die Hl. Familie, oben Gott Vater und dazwischen ist der Hl. Geist in Gestalt einer Taube abgebildet. Inschrift: GOTT ZU EHREN HAT HANS GEORG GROSS DIS BILT AUFRICHTEN LASSEN. 1751. Der barockzeitliche Bildstock erfuhr offenbar 1870 einen Neusetzung auf einem neugotisch gestalteten Postament. | 102493376 | |
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Kapelle am Kirchberg | Kapellenstraße 10 (Karte) |
Weithin sichtbar gelegener, kleiner verputzter Saalbau mit Dreiachtelschluss, einseitig abgewalmtes Satteldach mit Dachreiter, Rundbogenfenster und Türgewände in Sandstein, zwei Inschriftensteine, 1885 (i)
Das auf dem Kirchberg außerhalb des Ortes, weithin sichtbar gelegene Kirchlein wurde 1885 als Votivgabe errichtet. Mit dem Bau dankte Joseph. A. Kramer für die glückliche und unversehrte Heimkehr aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, wie eine Inschrift auf einem der Eckquader ausweist. Damit ist die Kapelle nicht nur Zeugnis einer gelebten Frömmigkeit, sondern hat auch ortsgeschichtlichen Zeugniswert. Sie ist charakteristisches Element in der mit kleinen Andachtsstätten und Kapellen besetzten Kulturlandschaft der weitgehend katholisch geprägten Gegend. |
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Wegweiserstein | Landesstraße 504 (Karte) |
Sandsteinobelisk, nach 1871
Der Stein in Obeliskform gehört zu einer ganzen Reihe solcher Wegweiser, die in großherzoglich-badischer Zeit zur Ausweisung des lokalen Verkehrsnetzes gesetzt wurden. Die Entfernungsangaben in Kilometern weisen auf eine Aufstellung nach der Reichsgründung 1870/71 hin, als das metrische System flächendeckend in ganz Deutschland übernommen wurde. Der Wegweiserstein hat Bedeutung für die Verkehrs- und Infrastrukturgeschichte in Baden. |
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| Bildstock mit Kreuzigung | (Karte) |
Sandstein, 1615 (i) und 1835 (i)
Der Bildstock mit noch spätgotischem Kielbogenabschluss vertritt mit seiner Relieftafel auf einem Pfeiler einen für die Region seit dem Spätmittelalter fassbaren Typus des steinernen Andachtsbildes. |
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Hofanlage | Mittleres Dorf 2 (Karte) |
Bestehend aus: Wohnhaus, dreigeschossiger, teilverputzter Bau, Satteldach mit Aufschiebling, Erdgeschoss in Sandstein, darüber konstruktives Fachwerk, traufseitiger Hauseingang mit Bauinschrift im Sturz und beschnitztem Türblatt, errichtet für Martin Baumann, 1844 (i); Scheune, teilverputzter Massivbau mit Fachwerkkniestock und Satteldach
Die mit ihrer Ecklage und dem hohen Wohnhaus ortsbildprägende Baugruppe dokumentiert die historische Siedlungsstruktur in Eiersheim und veranschaulicht vormoderne Wohn- und Lebensverhältnisse auf dem Land. Durch die Nennung des Bauherrn erhält sie ortsgeschichtliche Bedeutung. Das klassizistische, ornamental gestaltete Türblatt ist ein qualitätvolles Beispiel für das ländliche Schreinerhandwerk der Biedermeierzeit. |
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| (am Wohnhaus) Geschnitztes Türblatt mit Segensspruch im Sturz | Mittleres Dorf (Karte) |
1. Hälfte 19. Jahrhundert
Das Türblatt ist ein anschauliches Beispiel für das ländliche Schreinerhandwerk zur Zeit des Klassizismus. Der Segensspruch im Sturz darüber ist Ausweis der katholischen Frömmigkeit in der Region. |
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| (am Wohnhaus) Geschnitztes Türblatt | Mittleres Dorf (Karte) |
2. Hälfte 19. Jahrhundert
Das noch klassizistisch gestaltete Türblatt belegt die Qualität des ländlichen Schreinerhandwerks in der Region in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. |
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Mariensäule | Mittleres Dorf 12 (Karte) |
Sandstein, Postament mit Stifterinschrift, darauf toskanische Säule mit Bildnis der Muttergottes (Madonna mit Kind und Krone), gestiftet von Caspar und Regina Krug, 1752 (i), Kleindenkmal Nr. 13 (Eiersheim): Inschrift: 1752 HAT EHRBAR CASPER KRUG UND REGINA SEINE HAUSFRAU DIESES BILD GOTT UND DER HEILIGEN MUTTER GODTES ZU EHREN MACHEN LASSEN. | 102492320 | |
| (am Wohnhaus) Beschnitzter Eckständer und Hoftor mit Pietà | Mittleres Dorf 21 (Karte) |
18./19. Jahrhundert
Hoftor und Eckständer belegen das lokale Baugeschehen der Frühen Neuzeit. Die Pietà über der Mannpforte des Tores ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität. |
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Wohnhaus | Pfarrgasse 2 (Karte) |
Zweigeschossiger Fachwerkbau über hohem, massivem und verputztem Kellergeschoss, Satteldach mit Aufschiebling, Zierfachwerk mit Vorkragungen, profilierten Schwellen und beschnitzten Eckpfosten, traufseitige Erschließung über einläufige Freitreppe, giebelseitig gekehltes und profiliertes Rundbogenportal zum Keller, im Scheitelstein datiert, darüber Ornamentstein, Kellergeschoss 1612 (i), Fachwerkaufbau 1704 (i)
Das stattliche, ortsbildprägende Gebäude dokumentiert mit seinem hohen Kellergeschoss die einstige Bedeutung des Weinbaus für die Wirtschaft des Dorfes. Die 1704 auf den älteren Unterbau gesetzten Fachwerkgeschosse zeigen für die Region und Entstehungszeit charakteristische Zierformen und sind beispielhaft für die Qualität der Zimmermannskunst um 1700. Das Haus veranschaulicht frühneuzeitliche Wohn- und Lebensverhältnisse und hat ortsbaugeschichtlichen Zeugniswert. |
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| Wegkreuz | Pfarrgasse (Karte) |
Sandstein, 18. Jahrhundert, Kleindenkmal Nr. 03 (Eiersheim): Links vom Haupteingang der Kirche. Das barocke Kreuz mit Sockel stand bis in die 1960er Jahre im ehemaligen Friedhof innerhalb der Kirchhofmauer. Beim Abriss dieser alten Mauer wurde das Kreuz links vom Haupteingang der Kirche aufgestellt. | 102493246 | ||
Weitere Bilder |
Kath. Pfarrkirche St. Margareta | Pfarrgasse 1 (Karte) |
Saalbau [§ 2] in Bruchstein mit flach geneigtem Satteldach, eingezogener Polygonalchor mit flachem, abgewalmtem Dach, nördlich kräftiger Viereckturm [§ 28] mit Wasserschlägen, Spitzbogenbiforien und Halbrundfenstern, flaches Zeltdach mit Laterne, Sakristeinanbau mit steilem, abgewalmtem Pultdach, Langhaus und Chor innen mit Flachdecke über hoher Voute, Westempore, bauzeitliche Altarausstattung, ehem. Turmchor mit Kreuzrippengewölbe über Diensten, darin Taufstein von 1631, Turm im Kern mittelalterlich, erstmals erwähnt 1515 (a), Langhaus errichtet nach Entwurf von Friedrich Streiter, 1831 (a, i)
Das stattliche Gotteshaus prägt mit seinen Dimensionen wie auch dem kräftigen Turm das Ortsbild von Eiersheim. Das große Langhaus mit Polygonalchor ersetzte ein älteres, hölzernes Kirchenschiff und übernahm den im Kern wohl noch ins 13. Jahrhundert zurückreichenden Chorturm. Der Neubau der Kirche, entworfen von Friedrich Streiter, wurde bereits 1814 geplant, da aber die Baulast zwischen der Gemeinde und dem Großherzogtum Baden strittig war, zog sich die Grundsteinlegung bis 1831 hin. Während das Äußere klassizistisch streng gehalten ist, präsentiert sich der Innenraum mit seiner hohen Deckenvoute noch ganz in der Tradition barocker Landkirchen. Das gilt auch für die qualitätvolle bauzeitliche Altarausstattung, die zwar klassizistisch beruhigt erscheint, aber mit dem Figurenschmuck, der Farbigkeit Aufbau noch ganz barock gedacht ist. Das Gebäude belegt anschaulich das lange Nachleben barocker Bau- und Kunstformen in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts im ländlichen Bereich, welche die katholische Region offenbar nachhaltig geprägt hatten und offenbar als angemessener Ausweis der Konfession in Eiersheim gesehen wurden. Die Pfarrkirche ist damit ein wichtiges Zeugnis für den Sakralbau im 1. Drittel des 19. Jahrhunderts. Als Mittelpunkt einer 1515 erstmals belegten Pfarrei hat sie darüber hinaus kirchen- und ortsgeschichtliche Bedeutung. |
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| (am Wohnhaus) Beschnitzter Eckständer | Steige 3 (Karte) |
1621 (i) und runder Kellerbogen, 1729 (i)
Eckständer und Kellerbogen belegen lokale Baugeschichte in der Frühen Neuzeit, letzterer verweist auf die einstige Bedeutung des Weinbaus für das Erwerbsleben des Ortes. |
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| Wegkreuz | (Karte) |
Sandstein, 1741 (i)
Das Wegkreuz ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten frühneuzeitlichen Religiosität. Es ist charakteristisches Element in der mit solchen kleinen Andachtsstätten besetzten Kulturlandschaft der katholisch geprägten Region. |
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| Sühnekreuz | (Karte) |
Sandstein, mittelalterlich
Das Sühnekreuz ist ein charakteristisches Zeugnis spätmittelalterlicher Rechtskultur. Im Falle eines Totschlags musste zur Sühne ein Kreuzstein als Mahnmal gestiftet werden. Da der Erschlagene ohne Empfang der heiligen Sterbesakramente aus dem Leben geschieden war, stellte man den Kreuzstein als Symbol für Tod und Auferstehung am Ort des Geschehens auf. Im 15. und 16. Jahrhundert erreichte diese Art der Totschlagsühne eine außerordentliche Entfaltung, wodurch der Großteil der erhaltenen Kreuze aus dieser Zeit stammt. |
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| Keller einer Scheune mit runden Torbogen | Tauberbischofsheimer Straße (Karte) |
17. Jahrhundert, und Steinschiebefenster
Der Keller veranschaulicht mit seinen Toreingängen und dem Steinschiebefenster Vorratshaltung in vormoderner Zeit und verweist auf die Bedeutung des Weinbaus für das Erwerbsleben der Gemeinde in früherer Zeit. |
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Muttergottes auf reliefiertem Postament mit Abendmahlsrelief | Tauberbischofsheimer Straße (Karte) |
Sandstein, 1851 (i), Kleindenkmal Nr. 19 (Eiersheim): Religiöses Denkmal neben dem alten Schulhaus. Inschrift: WER MEIN FLEISCH IST UND MEIN BLUT TRINKT DER BLEIBT IN MIR UND ICH IN IHM! JOH. 6. KP. 57. VERS. SELIG SIND O HERR DIE IN DEINEM HAUSE WOHNEN, SIE WERDEN DICH LIEBEN IN ALLE EWIGKEIT. EIN TAG IN DEINEN VORHÖFEN IST BESSER DENN TAUSEND Ps.31.
Der große Bildstock zählt mit seinen Plastiken und dem neugotischen Dekor zu den qualitätvollsten Beispielen des 19. Jahrhunderts am Ort. Er belegt die Bildhauerkunst des Historismus. |
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| Wohnhaus | Tauberbischofsheimer Straße 15 (Karte) |
Zweigeschossiger verputzter Bau, Satteldach mit Aufschiebling, massives Erdgeschoss, darüber Fachwerk, ornamental beschnitzte Eckständer, traufseitige Erschließung, 18./19. Jahrhundert
Das bäuerliche Wohnhaus veranschaulicht vormoderne Wohn- und Lebensverhältnisse auf dem Land. Es zeigt mit den beiden beschnitzten Eckständern ein Charakteristikum des regionalen Fachwerkbaus der Frühen Neuzeit und hat ortsbaugeschichtlichen Zeugniswert. |
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Bildstock mit Pietà | K 2881 (bei) (Karte) |
Sandstein, 1870 (i), Kleindenkmal Nr. 20 (Eiersheim): An der K 2881 (ab dem Eiersheimer Ortsbeginn als Tauberbischofsheimer Straße). An der Straße nach Tauberbischofsheim. Der 1870 von Sebastian Göbel gestiftete Bildstock trägt als Relief eine Pieta. Er wurde in der Zeit vom 6. bis 15. August 1983 gestohlen. Inschrift: Bitt für uns Maria. | 102497639 | |
| Bildstock mit Kreuzigungsgruppe | An der K 2881 (ab dem Eiersheimer Ortsbeginn als Tauberbischofsheimer Straße) (Karte) |
Sandstein, 1634 (i), Kleindenkmal Nr. 10 (Eiersheim): An der Straße nach Tauberbischofsheim im Gewann Drei Bilder an der Gemarkungsgrenze. Auf dem Relief ist die Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes. Unter dem Querbalken des Kreuzes steht die Jahreszahl 1634.
Der frühneuzeitliche Bildstock vertritt mit seiner etwas derben Relieftafel auf einem Pfeiler einen für die Region seit dem Spätmittelalter fassbaren Typus des steinernen Andachtsbildes. Durch die Nennung der beiden Stifter, eines Schöntaler Mönches und seines Bruders, der Schultheiß zu Eiersheim war, erhält er ortsgeschichtliche Bedeutung. |
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| Bildstock mit Walldürner Blutbild | an der Straße nach Tauberbischofsheim (Karte) |
Sandstein, 1733 (i), Kleindenkmal Nr. 17 (Eiersheim): Heiligblutbildstock bei den Drei Bildern. Auf dem Relief zeigt ein Engel das Walldürner Hl. Blutstuch. Die Bildtafel wurde in der Zeit vom 6.-15. August 1983 gestohlen. Inschrift: Errichtet 1733. Renoviert 1937. | 102497945 | ||
Weitere Bilder |
Bildstock | (Karte) |
Sandstein, Relieftafel mit Stifter in Anbetung vor dem Gekreuzigten, 1579 (i)
Der Bildstock zählt zu den ältesten im Gemeindegebiet. Er vertritt mit seiner Relieftafel auf einem Pfeiler einen für die Region seit dem Spätmittelalter fassbaren Typus des steinernen Andachtsbildes. Er ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität und charakteristisches Element in der mit solchen kleinen Andachtsstätten besetzten Kulturlandschaft der weitgehend katholisch geprägten Gegend. |
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Hundheim
Bau-, Kunst- und Kulturdenkmale in Hundheim mit dem Dorf (⊙), den Höfen Birkhof (⊙) und Tiefental(er Hof) (⊙) sowie dem Wohnplatz Denkmalsiedlung (⊙):
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
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Gefallenendenkmal des Hundheimer Gefechts | Nähe Denkmalsiedlung 1 (Karte) |
Reich verzierter Sandsteinaufbau mit Inschriften und Trophäenreliefs, über vier Ecken Helme, Bekrönung durch Greif mit badischem Wappen, nach 1866, Kleindenkmal Nr. 23 (Hundheim): Denkmal von A. Ammersbach aus Wertheim. Auf zwei Seiten des Denkmals sind Namen, Herkunftsort und Truppeneinheit von insgesamt 21 im Gefecht gefallenen oder im Nachgang an den Verletzungen verstorbenen Soldaten aufgeführt.
Am 23. Juli 1866 kam es im Deutsch-Deutschen Krieg bei Hundheim zu einem Gefecht zwischen badischen Truppen als Teil der Bundesarmee und preußischen Verbänden. Das Denkmal erinnert an dieses Ereignis, vor allem aber an die für Baden gefallenen Soldaten, weshalb es vom badischen Greif bekrönt wird. Das weithin sichtbare, auf einer Anhöhe gelegene, sehr qualitätvoll gearbeitete Monument ist damit wichtiges Zeugnis der deutschen Geschichte in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und erinnert bis heute an einen der vom preußischen Ministerpräsidenten Bismarck ausgelösten Einigungskriege. |
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Weitere Bilder |
(auf dem Friedhof) Doppelbildstock mit Pietà und Kreuzigung | Nähe Friedhofweg 9 (Karte) |
Sandstein, gedrehte Sandsteinsäule mit korinthischem Kapitell und doppelseitiger Relieftafel, 1745 (i); Friedhofskreuz mit Korpus, Sandstein, 19. Jahrhundert, Kleindenkmal Nr. 10 (Hundheim): An der Ecke des Friedhofes steht auf gewundener Säule mit Volutenkapitell dieses Vesperbild mit zwei Andachtsbildern aus zwei verschiedenen Stilepochen. Über der Pieta halten 2 Engel einen Baldachin. Rechts und links sind Figuren. Auf der Rückseite des Bildes ist Christus am Kreuz abgebildet. | 102468615 | |
| Bildstock mit Kreuzigung | In Ortsnähe Richtung Külsheim (Karte) |
Sandstein, wohl 16. Jahrhundert, Kleindenkmal Nr. 05 (Hundheim): Bildstock mit dem Motiv Christus am Kreuz, der noch in spätgotischen Formen gehalten ist, gehört zu den älteren in der Gemeinde. An dieser Stelle standen einst drei kleine Kreuze. Sie sollen an die Tat eines Eifersüchtigen erinnern, der sein Mädchen und einen Hundheimer Bauernburschen erschlagen hat. | 102474417 | ||
Weitere Bilder |
Bildstock mit Pietà | Miltenberger Straße (Karte) |
Sandstein, 1711 (i), Kleindenkmal Nr. 07 (Hundheim): Am Ortsausgang Richtung Tiefental steht diese Pietà auf runder Säule mit einer Relieftafel auf einem Pfeile in barockem Stil. Oben an der Platte ist ein Kopf, darüber ein Metallkreuz. Inschrift: ZUR EHR GOTTES IST DIESER BILDSTOCK AUFGERICHT WORDEN IM JAHR 1711. | 102469276 | |
| Wegkreuz | (Karte) |
Sandstein, Postament mit Inschriften, gearbeitet von Th. Pfeiffer, Wertheim, 1861 (i), Kleindenkmal Nr. 15 (Hundheim): Wegkreuz, an der Straße von Hundheim nach Tiefental oben an der Steige, kurz vor der Abzweigung zum Wohnplatz Birkhof. | 102475077 | ||
Weitere Bilder |
Wohnhaus des Kolbhofs | Tiefentaler Hof 2 (Karte) |
Zweigeschossiger verputzter Massiv- und Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach, traufseitige Erschließung mit kleiner Freitreppe, profiliertes Segmentbogenportal mit Oberlicht und Keilstein, reich beschnitztes, zweiflügeliges Türblatt, 1782 (i); auf Hofmauer Nepomukstatue, Sandstein, 18. Jahrhundert
Das herrschaftliche Wohnhaus gehört zum Kolbhof, einem von mehreren großen Höfen des Weilers Tiefentaler Hof bzw. Tiefental. Tiefental erscheint erstmals urkundlich 1318 und befand sich in ritteradeligem Besitz. Sie gingen von Mainz zu Lehen. Später gelangte Tiefental in bürgerliche Hand über. Das stattliche Gebäude veranschaulicht die Wohn- und Lebensverhältnisse auf einem Gutshof des 18. Jahrhunderts und hat orts- und siedlungsgeschichtlichen Zeugniswert. Die beschnitzte zweiflügelige Tür in frühklassizistischem Stil belegt die Qualität des lokalen Handwerks und zeugt vom Repräsentationsanspruch der Bauherrschaft. Ein charakteristisches Zeugnis barockzeitlicher Frömmigkeit ist die Statue des heiligen Nepomuk, der sich seit seiner Heiligsprechung 1729 großer Beliebtheit in den katholischen Regionen erfreute. |
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Weitere Bilder |
(vor Stumpfhof) Madonna auf Piedestal | Tiefentaler Hof 3 (Karte) |
Sandstein, 1902 (i), Kleindenkmal Nr. 19 (Hundheim): Im Hausgarten vor dem Stumpfhof steht diese Muttergottes als Himmelskönigin. Sie steht auf der Mondsichel und hat das Jesuskind auf dem Arm. In der rechten Hand hat sie ein Zepter und auf dem Kopf eine Krone. | 102475942 | |
| Bildstock mit Pietà | Triebstraße 8 (Karte) |
Sandstein, 1708 (i)
Der barocke Bildstock vertritt mit seiner Relieftafel auf einem Pfeiler einen für die Region seit dem Spätmittelalter fassbaren Typus des steinernen Andachtsbildes. Er ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität und charakteristisches Element in der mit solchen kleinen Andachtsstätten besetzten Kulturlandschaft der weitgehend katholisch geprägten Gegend. Durch die Nennung der Stifterin Barbara Zeitler erhält er ortsgeschichtliche Bedeutung. |
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Weitere Bilder |
Bildstockgehäuse | in den „Großen Wiesen“ (Karte) |
Sandstein, Inschrift auf Schaft, 1903 (i)
Das Bildstockgehäuse ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität und charakteristisches Element in der mit solchen kleinen Andachtsstätten besetzten Kulturlandschaft der weitgehend katholisch geprägten Gegend. Durch die Nennung des Stifters erhält es ortsgeschichtliche Bedeutung. |
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| Wegkreuz | Wertheimer Straße 6 (Karte) |
Sandstein, 1857 (i)
Das Wegkreuz ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität. Es ist charakteristisches Element in der mit solchen kleinen Andachtsstätten besetzten Kulturlandschaft der katholisch geprägten Region. Durch die Nennung der Stifter erhält es ortsgeschichtliche Bedeutung. |
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Weitere Bilder |
Bildstock mit St. Margareta auf gedrehter korinthischer Sandsteinsäule | Wertheimer Straße 14 (Karte) |
1745 (i), Kleindenkmal Nr. 09 (Hundheim): Träubelesbildstock beim Ritterwirt.
Der reich gestaltete barocke Bildstock vertritt mit seiner Relieftafel auf einem Pfeiler einen für die Region seit dem Spätmittelalter fassbaren Typus des steinernen Andachtsbildes. |
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| Wohnhaus | Wertheimer Straße 21, 23 (Karte) |
Zweigeschossiger, weitgehend verputzter Fachwerkbau mit Satteldach, giebelseitig Fachwerk teilweise freiliegend, profilierte Schwellen, Zierelemente und beschnitzte Eckständer, traufseitige Erschließung mit zweiläufiger Freitreppe, erbaut für Hans Lutz, 1702 (i)
Das Gebäude, das zu den ältesten am Ort gehört, zeigt ein für seine Entstehungszeit und die Region charakteristisches Zierfachwerk. Mit der Nennung des Bauherrn erhält es ortsgeschichtliche Bedeutung. Es veranschaulicht vormoderne Wohn- und Lebensverhältnisse und hat ortsbaugeschichtlichen Zeugniswert. |
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| (am Gasthof Grüner Baum) Schmiedeeiserner Ausleger | Wertheimer Straße 29 (Karte) |
1797 (i)
Der frühklassizistische Ausleger ist anschauliches Zeugnis des regionalen Kunstschmiedehandwerks im späten 18. Jahrhundert und hat als Hinweis auf den alten Dorfgasthof ortsgeschichtliche Bedeutung. |
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| Wegweiserstein | Wertheimer Straße (Karte) |
Sandsteinobelisk, 19. Jahrhundert
Der Stein in Obeliskform gehört zu einer ganzen Reihe solcher Wegweiser, die in großherzoglich-badischer Zeit zur Ausweisung des lokalen Verkehrsnetzes gesetzt wurden. Er zeigt zwei Beschriftungen, einmal eine ältere mit Entfernungsangaben in Stunden aus der Zeit vor der Reichsgründung, zum anderen eine jüngere Inschrift mit Entfernungsangabe in Kilometern nach der reichsweiten Übernahme des metrischen Systems. Der Wegweiser hat damit nicht nur Zeugniswert für die lokale Verkehrs-, sondern auch für die Kulturgeschichte. |
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Weitere Bilder |
Kath. Pfarrkirche St. Margareta | Wertheimer Straße 51 (Karte) |
Massiver verputzter Saalbau mit Satteldach und Frontturm mit Zwiebelhaube, leicht eingezogener Polygonalchor, südlich Sakristeianbau, dorische Eckpilaster, Halbgiebel mit Vasenaufästzen, Portal mit Segmentbogengiebel, Innenraum mit Flachdecken über hohen Hohlkehlen, Westempore, Hochaltar, Kanzel und Beichtstühle bauzeitlich, Seitenaltäre mit Alabasterfiguren, 1715 (wohl aus Kartause Mainz), erbaut 1787/88[1]
Die große spätbarocke Pfarrkirche St. Margareta dominiert mit einer die Landschaft prägenden Einturmfassade den Ort. Sie vertritt einen in den Herrschaftsgebieten des Fürstbistums Bamberg wie des Kurfürstentums Mainz gängigen Typus ländlicher Pfarrkirchen im 18. Jahrhundert, welche als Saalbauten mit Frontturm und eingezogenem Chorraum entstanden. Die Ausstattung verweist auf die alte Zugehörigkeit von Hundheim zum Kurfürstentum Mainz bis zur Säkularisation 1803. Charakteristisch hierfür ist die Säulenarchitektur des Hochaltars. Mit ihrer Architektur und Ausstattung ist die Pfarrkirche wichtiges Zeugnis barockzeitliches Sakralbaus. Als Mittelpunkt einer seit dem Mittelalter bestsehenden Pfarrei hat sie überdies orts- und kirchengeschichtlichen Zeugniswert. |
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| Kath. Pfarrhof | Wertheimer Straße 57 (Karte) |
Bestehend aus: Pfarrhaus, zweigeschossiger verputzter Massivbau mit Walmdach, längsseitige Erschließung, Hauseingang in fasziertem Sandsteingewände, beschnitztes Türblatt, darüber Figurennische, 18. Jahrhundert; freistehender Keller, erdüberdeckter Bruchsteinbau mit Rundbogeneingang; Einfriedungsmauer mit zwei genuteten Torpfosten, 18. Jahrhundert; Einfriedungsmauer, Sandstein, daran aufwendiges Grabmal, 1769 (i)
Der Pfarrhof veranschaulicht die Wohn- und Lebensverhältnisse eines katholischen Landgeistlichen im 18. Jahrhundert. Das Pfarrhaus stellt dabei einen stattlichen Massivbau dar, der sich durch Material und Kubatur deutlich als Sonderbau der geistlichen Verwaltung am Ort zu erkennen gibt. Künstlerischen Anspruch besitzt ein qualitätvoll gearbeitetes Rokokoepitaph an der Einfriedungsmauer. Das Anwesen hat orts- und kirchengeschichtlichen Zeugniswert. |
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Külsheim
Bau-, Kunst- und Kulturdenkmale der Kernstadt Külsheim mit dem Hauptort Külsheim (⊙), den Wohnplätzen Gewerbepark (⊙) und Roter Rain (⊙) sowie dem aufgegebenen Weiler Wolferstetten (⊙):
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
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Weitere Bilder |
Wegkreuz | Steinbacher Weg (Karte) |
Sandstein, Postament mit ornamentaler Kartusche und Inschrift, wohl 18. Jahrhundert, erneuert 1873 (i), Kleindenkmal Nr. 20 (Külsheim): Kruzifix. Der Corpus hat Weintraubenform. Inschrift: VIDETE SI EST DOLOR SI UCT DOLOR MEUS! Deutsch: Sehet ob ein Schmerz ist wie mein Schmerz. | 102489389 | |
| (an der Kapelle) Eingemauerter Keilstein | Am Koks (Karte) |
1764 (i), Kleindenkmal Nr. 62 (Külsheim): Die Kapelle wurde am 11. August 1974 von Pfarrer E. Landwehr eingeweiht. An der Vorderfront ist ein Stein mit der Jahreszahl 1764 von der ehemaligen Wolferstetter Kapelle eingemauert.
Der Keilstein mit Rocailleverzierung dokumentiert das Baudatum der Vorgängerin der heutigen Feldkapelle und damit die Geschichte der Andachtsstätte. |
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| Bildstock | Nähe Am Koks (Karte) |
Sandstein, im Aufsatz Relief mit dem Gekreuzigten, kreuzbekrönt, am Schaft Inschrift, 1475 (i)
Der noch ins Spätmittelalter gehörende Bildstock zählt zu den ältesten steinernen Andachtsbildern dieser Art im Stadtgebiet. Er ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität in vorreformatorischer Zeit. |
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| (am Wohnhaus) Runder Kellerbogen | Badbrunnenweg 5 (Karte) |
Bezeichnet A 1708 R
Der Sandsteinbogen mit Initialen und Datierung dokumentiert lokale Baugeschichte und verweist auf die Bedeutung des Weinbaus als einem Erwerbszweig im vormodernen Külsheim. |
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Weitere Bilder |
Laufbrunnen mit viereckigem Sandsteinkasten | Badbrunnenweg (Karte) |
Wohl 18. Jahrhundert
Der Laufbrunnen mit großen steinernem Kasten ist Zeugnis der vormodernen Wasserversorgung Külsheims und hat damit stadt- und siedlungsgeschichtliche Bedeutung.[2][3] |
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| Rocaillekartusche mit Handwerkerzeichen und Initialen (an Einfriedungsmauer eines Wohnhauses) | Badbrunnenweg (Karte) |
Farbig gefasster Sandstein, 1765 (i)
Der Stein zeigt in einer Rocaillekartusche das Symbol der Rotgerber und verweist damit auf ein in der vormodernen Stadt Külsheim ansässiges Gewerbe. Er hat sozial- und stadtgeschichtlichen Zeugniswert. |
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| Wohnhaus | Badbrunnenweg 8 (Karte) |
Zweigeschossiger Fachwerkbau über hohem Kellergeschoss aus Sandsteinquadern, Satteldach mit Aufschiebling, traufseitig Vorkragung über Bug, im Obergeschoss Zierelemente, traufseitige Erschließung mit kleiner Freitreppe, giebelseitig Kellerportal mit Wappenschild eines Steinmetzen, 1586 (i)
Das schmalbrüstige Gebäude gehört nach Ausweis des Wappenschildes im Scheitel des Kellerbogens einem Steinmetzen. Es veranschaulicht vormoderne Wohn- und Lebensverhältnisse und hat stadtbaugeschichtlichen Zeugniswert. |
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| Bildstockgehäuse | Bronnbacher Straße (Karte) |
Sandstein, 1749 (i), Kleindenkmal Nr. 42 (Külsheim): Kapellenbildstock am Waldeingang der Bronnbacher Straße (Bugsbild), Pieta. Dieser Bildstock wurde Anfang der 1960er Jahre geraubt. Die jetzige Pieta ist eine Spende des Altenwerkes Külsheim. Inschrift: I.H.S GOT ZU LOB UND EHR HAT MADES GILLIGH UND ANDRES KAUFMANN DIS BILT AUFRICHTEN LASSEN 1749. | 102578607 | ||
| Wohnhaus | Bergstraße 3 (Karte) |
Zweigeschossiger Fachwerkbau, Satteldach mit Aufschiebling, Vorkragungen auf Balkenköpfen bzw. mit profilierten Schwellen, Stubenfenster mit rautenförmigen Brüstungsfeldern, mit Segensspruch und Initialen beschnitzter Eckpfosten, traufseitige Erschließung, 1707 (i)
Das freistehende Gebäude veranschaulicht den Fachwerkbau des frühen 18. Jahrhunderts in der Region. Es dokumentiert vormoderne Wohn- und Lebensverhältnisse und hat stadtbaugeschichtlichen Zeugniswert. |
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| Wohnhaus | Bergstraße 7 (Karte) |
Zweigeschossiger (modern) verkleideter Fachwerkbau, Satteldach mit Aufschiebling, traufseitige Erschließung mit einläufiger Freitreppe, rundbogiges Kellerportal, 1710 (i)
Das freistehende Gebäude veranschaulicht vormoderne Wohn- und Lebensverhältnisse und hat stadtbaugeschichtlichen Zeugniswert. |
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Weitere Bilder |
Gießbachbrunnen | Bergstraße (Karte) |
Laufbrunnen mit Sandsteintrog und steinernem Brunnenstock, 19. Jahrhundert
Der Laufbrunnen ist ein wichtiges Element im Stadtbild und ein anschauliches Zeugnis der vormodernen Wasserversorgung: Hier holten die Haushalte ihr Brauchwasser, an dem langen Trog wurde das Vieh getränkt. |
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| (am Wohnhaus) Runder Kellerbogen | Bergstraße 19 (Karte) |
1624 (i)
Das Kellerportal dokumentiert lokale Baugeschichte der Frühen Neuzeit und verweist auf die Bedeutung des Weinbaus als Erwerbszweig im vormodernen Külsheim. |
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| (am Wohnhaus) Runder gefaster Kellerbogen | Bergstraße 21 (Karte) |
Bezeichnet C 1570 M und 17 MK 73
Das Kellerportal dokumentiert die Baugeschichte des Hauses und damit auch Phasen der frühneuzeitlichen Stadtbaugeschichte Külsheims. Es verweist darüber hinaus auf die traditionell wichtige Bedeutung des Weinbaus für das Erwerbsleben der Stadt seit dem Mittelalter. |
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| Nr.23: Wohnhaus. Putzbau mit Krüppelwalm | Bergstraße 23, 27, 29 (Karte) |
Seitl. Eingang, bez. 1846 bez. Runder Kellerbogen, bez. 1659.
Nr.25/27: Wohnhaus. Putzbau mit Krüppelwalmdach, Straßenbild prägend. 16./17. Jahrhundert. Nr.29: Wohnhaus. Putzbau mit rundem Kellerbogen, wohl bez. 1717. (Sachgesamtheit). |
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| (am Wohnhaus) Profilierter runder Kellerbogen | Bergstraße (Karte) |
16./17. Jahrhundert
Das rundbogige Kellerportal dokumentiert die frühneuzeitliche Stadtbaugeschichte und verweist auf die Bedeutung des Weinbaus für das Erwerbsleben der vormodernen Stadt. |
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| Rundbogenpforte | Boxtalstraße 12 (Karte) |
Urspr. Kellerportal (jetzt als Gartenpforte aufgebaut), mit Händlerzeichen, 1601 (i)
Der Bogen dokumentiert frühneuzeitliches Baugeschehen in Külsheim. |
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| Wohnhaus | Boxtalstraße 16; Rathausstraße 13 (Karte) |
Zweigeschossiger Bau, Satteldach mit Aufschiebling, massives verputztes Erdgeschoss, darüber Zierfachwerk, Vorkragungen mit profilierten Schwellen, beschnitzte Eckständer, wohl 17. Jahrhundert
Das Gebäude in markanter Ecklage zeigt ein für die Region und Entstehungszeit charakteristisches reiches Zierfachwerk und dokumentiert so die Qualität des frühneuzeitlichen Zimmermannshandwerks. Es veranschaulicht vormoderne Wohn- und Lebensverhältnisse und hat stadtbaugeschichtlichen Zeugniswert. |
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| Bildstock mit Marienkrönung | Nähe Bronnbacher Straße 6 (Karte) |
Sandstein, 1807 (i), Kleindenkmal Nr. 54 (Külsheim): Bildstock mit runder Säule, einem Kapitell mit Voluten und einem sehr schönen Tafelbild mit der Hl. Dreifaltigkeit. | 102576210 | ||
| Bildstock | An der Straße nach Tauberbischofsheim (Karte) |
Weinumrankte korinthische Säule auf Postament mit Inschrift, vollplastisches Bild, gestiftet von Martin und Anna Maria Greulich, 1747 (i), Kleindenkmal Nr. 40 (Külsheim): Träubelesbildstock mit korinthischem Kapitell. Darauf ist eine Freifigur, Pietà mit zwei trauernden Engeln. | 102578831 | ||
| Bildstock | (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 15 (Külsheim): mit dem hl. Franz von Assisi in Anbetung des Gekreuzigten, Sandstein, gestiftet von Martin und Brigatha Cöller, 1632 (i)
Der Bildstock, der mit dem Kielbogenabschluss noch spätgotisches Formengut tradiert und erhält durch die Nennung des Stifterehepaares ortsgeschichtliche Bedeutung. |
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| Gotisches Bildstockgehäuse | Frankenstraße (Karte) |
Wohl 15. Jahrhundert
Das Bildstockgehäuse ist Zeugnis mittelalterlicher Frömmigkeit und veranschaulicht, wie weit dieser Typus kleiner Andachtsstätten am Wegesrand zeitlich zurückreicht. |
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| Sühnekreuz | Frankenstraße / Hauptstraße (Karte) |
Sandstein, Werkzeugrelief, mittelalterlich
Das Sandsteinkreuz, das ein Beil oder einen großen Vorschlaghammer zeigt - wohl das Tatwerkzeug - ist ein anschauliches Beispiel für ein Sühnekreuz. Es ist ein charakteristisches Zeugnis spätmittelalterlicher Rechtskultur. Im Falle eines Totschlags musste zur Sühne ein Kreuzstein als Mahnmal gestiftet werden. Da der Erschlagene ohne Empfang der heiligen Sterbesakramente aus dem Leben geschieden war, stellte man den Kreuzstein als Symbol für Tod und Auferstehung am Ort des Geschehens auf. Im 15. und 16. Jahrhundert erreichte diese Art der Totschlagsühne eine außerordentliche Entfaltung, wodurch der Großteil der erhaltenen Kreuze aus dieser Zeit stammt. |
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| Bildstock mit St. Georg | Frankenstraße/Hauptstraße (Karte) |
Gedrehte korinthische Säule mit Weinranken, Sandstein, 1742 (i), Kleindenkmal Nr. 37 (Külsheim): Träubelesbildstock mit gewundener Säule. Auf dem korinthischen Kapitell sitzt der Hl. Georg auf einem Pferd und tötet mit einer Lanze den Drachen.
Der Bildstock vertritt einen in der Barockzeit im Gebiet Külsheims weitverbreiteten Typus mit einer reich gestalteten korinthischen Säule als Träger des Bildreliefs, die mit Weinranken auf den Opfertod Jesu verweist. |
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| Kreuzschlepper | Nähe Hans-Weisbach-Straße 3 (Karte) |
Steinskulptur, 1891 (i)
Die große steinerne Figur Jesu, der das Kreuz zum Berg Golgatha schleppt, soll die Gläubigen daran gemahnen, Christus nachzufolgen und sich an das Leiden zu erinnern, das er für die Menschheit auf sich genommen hat. Die Skulptur ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität und charakteristisches Element in der mit solchen kleinen Andachtsstätten besetzten Kulturlandschaft der katholisch geprägten Region. Durch die Nennung des Stifters erhält der Kreuzschlepper auch ortsgeschichtliche Bedeutung. |
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| Doppelhaus | Hauptstraße 1 (Karte) |
Abgewinkelter Sandsteinbau mit Walmdach und abgeschrägter Ecke, segmentbogiges Scheunentor, Nischenportale, Fenster über umlaufendem Sohlbankgesims, doppelläufige Freitreppe, wohl Mitte/2. Hälfte 19. Jahrhundert
Das stattliche Eckgebäude in Sichtsteinmauerwerk ist ein anschauliches Beispiel für kleinstädtische Architektur im dritten Viertel des 19. Jahrhunderts. Während die eine Hälfte des Hauses nur dem Wohnen dient, ist die andere mit einem Ökonomieteil ausgestattet, der auf eine Nebenerwerbslandwirtschaft schließen lässt. Das Gebäude belegt dabei die städtebauliche Entwicklung in großherzoglich-badischer Zeit außerhalb der alten Stadtmauern. |
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Pietàsäule | Hauptstraße 1 (Karte) |
Sandstein, 1732 (i), Kleindenkmal Nr. 31 (Külsheim): Bildstock. Ein besonders schöner Säulenbildstock mit korinthischem Kapitell. Pietà mit weinendem Putto. Einer der sehenswertesten Bildstöcke der Gegend mit fein gearbeitetem Kompositkapitell. | 102557984 | |
| Bildstock mit Kreuzigungsgruppe | Hauptstraße 2 (Karte) |
Sandstein, 1620 (i), Kleindenkmal Nr. 14 (Külsheim): Tafelbildstock mit Kreuzigungsmotiv. Das Bemerkenswerte daran ist, dass sich die Stifter auf beiden Seiten auch abbilden lassen haben. | 102557646 | ||
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Apotheke | Hauptstraße 2 (Karte) |
Zweigeschossiger Sandsteinbau mit polygonalem Abschluss, entsprechend abgewalmtes, flach geneigtes Satteldach, umlaufendes Gurtband, Hauseingang mit Windfang und verziertem Keilstein, 1837 (i)
Das Gebäude ist ein in seiner Grundform ungewöhnliches und originelles Beispiel für ein klassizistisches Wohnhaus, das die bauliche Entwicklung Külsheims außerhalb der alten Stadtmauern in großherzoglich-badischer Zeit dokumentiert. Sein Grundriss ist durch die städtebauliche Situation am Zugang zur Kernstadt von Westen bedingt. Das Gebäude veranschaulicht bürgerliche Architektur und Wohnverhältnisse der Biedermeierzeit und hat stadtbaugeschichtlichen Zeugniswert. |
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| (am Gasthof Zum Adler) Geohrte Portalrahmung | Hauptstraße 9 (Karte) |
Sandstein; schmiedeeiserner Ausleger, 1801 (i)
Das barockzeitliche Ohrengewände und der Ausleger dokumentieren Geschichte und Ausstattung des traditionsreichen alten Gasthauses Zum Adler in Külsheim. Der Ausleger ist überdies ein Zeugnis des lokalen Kunstschmiedehandwerks. |
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| (am Gasthaus) Schmiedeeiserner Ausleger | Hauptstraße 27 (Karte) |
1936 (i); Portalkeilstein, bezeichnet FJH 1838
Keilstein und Wirtshausausleger dokumentieren die Hausgeschichte sowie das Gasthaus Zum Mohren. Sie haben ortsgeschichtlichen Zeugniswert, der schmiedeeiserne Ausleger veranschaulicht dabei das lokale Kunstschmiedehandwerk der 1930er-Jahre. |
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| Wohnhaus | Hauptstraße 29 (Karte) |
Zweigeschossiger Bau, Satteldach mit Aufschiebling und Krüppelwalm über Brettkonsole, Erdgeschoss massiv und verputzt, 1. Obergeschoss konstruktives Fachwerk mit ornamental beschnitzten Eckständern, Giebel mit Zierelementen und profilierten Schwellen und Rahmen, erbaut um 1700, Wetterfahne auf Krüppelwalm 1875 (i)
Das Gebäude zeigt im Giebel ein für die Entstehungszeit und Region um 1700 charakteristisches Zierfachwerk, das offenbar im 1. Obergeschoss im Lauf des 18. oder 19. Jahrhunderts zum Einbau neuer Fenster durch ein einfaches konstruktives, auf Verputz gearbeitetes Gefüge zwischen den älteren Eckpfosten ersetzt wurde. Das Gebäude veranschaulicht vormoderne Wohn- und Lebensverhältnisse und hat stadtbaugeschichtlichen Zeugniswert. |
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Weedbrunnen | Hauptstraße 34 (Karte) |
Sandstein, ornamentierte Schale, Brunnenstock mit Löwenköpfen und korinthischem Kapitell, darauf Auferstehungschristus mit Wappen des Mainzer Erzbischofs und Kurfürsten Philipp Karl von Eltz, zwischen 1732 und 1743
Der barocke Schalenbrunnen setzt die Tradition der für das Külsheimer Stadtbild seit der Renaissance charakteristischen Schalenbrunnen fort. Seinen Stock bekrönt der auferstandene und siegreiche Salvator mit der Kreuzfahne. Das Wappen des Kurfürsten und Erzbischofs Philipp Karl von Eltz verweist nicht nur auf die Landesherrschaft und die Zugehörigkeit der Stadt zum Erzbistum Mainz, sondern grenzt die Entstehungszeit des Brunnens auf die Regierungszeit des Kurfürsten zwischen 1732 und 1743 ein. Der Brunnen dokumentiert die vormoderne Wasserversorgung der mit Quellen reich versehenen Stadt und ist darüber hinaus ein Zeugnis barockzeitlicher Stadtverschönerung. |
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| Ofenstein (am Wohnhaus) | Hauptstraße 37 (Karte) |
Sandstein, mit kurmainzischem Wappen, 1693 (i)
Der Stein, sehr wahrscheinlich ein Unterbau eines gusseisernen Stubenofens, zeigt das Wappen des Erzbischofs und Kurfürsten Anselm Franz von Ingelheim (reg. 1679 bis 1695) und erinnert damit an die jahrhundertlange Zugehörigkeit von Külsheim zum Kurfürstentum Mainz. |
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Mariensäule | Hauptstraße 37 (Karte) |
Muttergottes auf gedrehter Säule, Sandstein, 1739 (i), Kleindenkmal Nr. 32 (Külsheim)
Die Mariensäule gegenüber der Katharinenkapelle ist ein anschauliches Beispiel für diesen Typus der in katholischen Ortschaften anzutreffenden Andachtsbilder, die oftmals auf Plätzen oder an wichtigen Straßen Aufstellung fanden und meist im Zusammenhang mit historischen Notzeiten stehen, in denen die Muttergottes um Hilfe angerufen oder mit denen der Dank für Hilfe von höherer Seite verbunden war. Die gedrehte Säule mit Weinranken verweist sowohl auf den Tempel Salomons wie auch auf den Opfertod des Jesuskindes, das Maria präsentiert. Die Säule ist dabei ein qualitätvolles Zeugnis barocker Bildhauerkunst in der Region und eine der schönsten Träubelesmadonnen der ganzen Gegend. |
102558236 | |
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Altes Rathaus (heute Veranstaltungshaus und Museum) | Hauptstraße 47 (Karte) |
Zweigeschossiger Bau in Ecklage, Satteldach mit Aufschiebling, einseitigem Krüppelwalm und Dachreiter, massives verputztes Erdgeschoss, darüber reiches Zierfachwerk mit profilierten Schwellen und ornamental beschnitzten Eckständern, im Erdgeschoss gekoppeltes Vorhangbogenfenster mit Stabwerkprofil und Mainzer Wappenschild im Sturz, gefastes Rundbogenportal, traufseitig gekehlte Fenstergewände und zugesetztes Spitzbogenportal mit Gedenktafel für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, im Inneren barocke Stuckdecke, im Dachgeschoss Reste einer Stube mit Malereien, errichtet 1522 (i), renoviert 1889 (i)
Das durch seine Ecklage und seine Kubatur stadtbildprägende Rathaus ist ein anschauliches und qualitativ hochwertiges Zeugnis für den Profanbau an der Wende vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit. Mit seiner Giebelständigkeit und dem Dachreiter ist es ein charakteristischer Rathausbau. Das Fachwerk zählt zu den frühen und besonders schönen Beispielen des Zierfachwerkbaus in der Region, wie er sich in der Zeit der Spätgotik bzw. Frührenaissance entwickelte. Zeittypisch für die Region ist der Verzicht auf Verblattungen, das Gefüge ist bereits vollständig verzapft. Das Mainzer Rad zwischen den gekoppelten Vorhangbogenfenstern, die zur Entstehungszeit hochmodern waren, verweist auf die Stadtherrschaft des Erzbistums und Kurfürstentums Mainz, zu dem Külsheim bis 1803 gehörte. Das Wappen belegt, dass Rathäuser in Amtsstädten in der Regel durch die Herrschaft und nicht durch die Bürger errichtet wurden. Das Gebäude ist wichtiges Zeugnis der regionalen Architekturgeschichte des frühen 16. Jahrhunderts und hat herausragende Bedeutung für die Stadt- und Baugeschichte Külsheims am Ausgang des Mittelalters. |
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Stadtbefestigung | Hauptstraße (Karte) |
Reste der Stadtmauer, teilweise in Häuser verbaut, errichtet durch Kurmainz, wohl ab 1292, bestehend aus: u. a. Stadtmauerrest bei Obertorgasse 2 (Flst. Nr.556, 559, 563, 563/2) am dritten Strebepfeiler bezeichnet 1478 (i); im Gebäude Hauptstraße 68 runde Abmauerung im Keller, wohl Teil des Oberen Tors sowie weiterer Teil der Stadtmauer in der anschließenden Scheune an der Ostseite; bei Rathausstraße 25 Stadtmauerrest mit Durchgang
Von der einst mit 18 Türmen bewehrten Stadtbefestigung Külsheims stehen nur noch einige Mauerpartien, nachdem im Lauf des 19. Jahrhunderts weite Teile niedergelegt wurden. Die Mauer dürfte im späten 13. Jahrhundert errichtet worden sein, nachdem das Erzbistum Mainz 1292 die Pfandschaft Külsheim von den Grafen von Wertheim wieder ausgelöst hatte. 1298 siegelte Külsheim als „oppidum“, war also demnach befestigte Stadt. Die Jahreszahl 1478 an einem Strebepfeiler verweist auf spätere Ausbesserungen und Verstärkungen der Stadtmauer. Die Reste der Mauer sind wichtige Zeugnisse der Siedlungs- und Stadtgeschichte, denn sie dienten nicht nur der Verteidigung Külsheims, sondern bezeichneten auch den Stadtrechtsbezirk. Darüber hinaus sind sie Dokumente der erzbischöflichen Städte und Befestigungspolitik im Main-Tauber-Raum. |
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Wegkreuz am Aufgang zur Pfarrkirche | Hauptstraße 51 (Karte) |
Sandstein, um 1900, Kleindenkmal Nr. 58 (Külsheim): Das Kreuz ist aus neuerer Zeit. Es ist keine Jahreszahl vorhanden. Inschrift: ES IST VOLLBRACHT. SEI HEILIGES KREUZ GEGRÜSSET DARAN MEIN HERR GEHANGEN IN BITTERN TODESBANGEN.
Das Kreuz nimmt einen wichtigen Platz innerhalb des Straßenbildes ein, steht es doch am Anfang des Treppenaufgangs zum Kirchhof. Es gemahnt die Gläubigen an den Opfertod Jesu zur Erlösung der Menschheit. |
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Rathausbrunnen | Hauptstraße 53 (Karte) |
Laufbrunnen, polygonaler Brunnentrog aus Sandstein, achteckiger Brunnenstock aus Sandstein mit vier Ausläufen als Masken sowie Wappenschmuck und Inschrift, darauf korinthisches Kapitell mit sitzendem Löwen und Wappen des Mainzer Kurfürsten und Erzbischofs Daniel Brendel von Homburg, 1573 (i)
Der Rathausbrunnen zählt zu den aufwendigsten Brunnen in Külsheim. Er ist nicht nur ein Zeugnis der vormodernen Wasserversorgung, sondern vor allem der Ausgestaltung des Hauptplatzes der Stadt vor dem Rathaus. Wie das Rathaus ist auch der Brunnen davor ein herrschaftliches Bauprojekt. Der Löwe mit dem großen Wappenschild des Mainzer Erzbischofs und Kurfürsten Daniel Brendel von Homburg weist dies deutlich aus. Brendel, der seit 1555 regierte, ließ ihn zahlreichen kurmainzischen Besitzen Baumaßnahmen durchführen, um so die landesherrliche Präsenz in der Zeit der Gegenreformation zu unterstreichen. Darüber hinaus dokumentiert der Brunnen die lokale Bildhauerkunst zur Zeit der Renaissance. Er hat wichtigen stadt- und herrschaftsgeschichtlichen Zeugniswert. |
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| (am Wohnhaus) Schulterbogenportal mit Mesusa | Hauptstraße 57 (Karte) |
Sandstein, 1842 (i)
Das Portal dokumentiert die lokale Baugeschichte im 2. Viertel des 19. Jahrhunderts. |
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Sog. Templerhaus (heute Stadtbücherei) | Hauptstraße 66 (Karte) |
Zweigeschossiger verputzter Massivbau mit Satteldach, aufgemalte Eckquaderung, profilierte Fenstergewände, Keller mit Steinschiebefenster, traufseitige Erschließung, im Obergeschoss einstiger Zugang mit Konsolsteinen eines hölzernen Außenaufgangs, Kellerhals mit Rundbogenportal, Reste einer Ausmalung, 1594 (i), barocke Stuckdecken und Lamberien, Außenmauern 2. Hälfte 14. Jahrhundert, Umbau 1590 bis 1593 (i, d), Umbau Erdgeschoss 1745 (d), Kellertorbogen 1746 (i); rundbogiges Hoftor, Ende 16. Jahrhundert
Der stattliche Massivbau zählt zu den ältesten Profanbauten in Külsheim, seine Außenmauern reichen wohl bis in die 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts zurück. Ob der im Volksmund kolportierte Name „Templerhaus“ tatsächlich von einer Niederlassung des Ordens in Külsheim zeugt, muss offen bleiben. Zur Entstehungszeit des Gebäudes hat der Orden schon nicht mehr existiert. Bei der letzten Instandsetzung wurde die Außenfarbigkeit des späten 16. Jahrhunderts nach Befund wiederhergestellt. Von der herausgehobenen Bedeutung, eventuell als Adelshaus, zeugen der ursprüngliche Außenzugang im Obergeschoss sowie die fein profilierten Fenstergewände aus der Spätrenaissance. Denkbar wäre ein ursprünglicher Burgmannensitz, stand das Haus doch über einen Laufgang oberhalb des Torbogens in baulicher Verbindung mit dem Torzwinger des abgebrochenen Obertors. Vom gehobenen Wohnkomfort und Repräsentationsanspruch zeugen Wandmalereien von 1594 sowie barocke Stuckdecken des 18. Jahrhunderts. Das Gebäude mit dem zugehörigen Hoftor hat wichtige dokumentarische Bedeutung für die Siedlungs- und ältere Baugeschichte Külsheims. |
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Oberer Torbrunnen | Hauptstraße 66 (Karte) |
Laufbrunnen, Brunnentrog aus Sandstein, Stock mit Pinienzapfenaufsatz und Wappen des Mainzer Kurfürsten und Erzbischofs Emmerich Joseph von Breidbach zu Bürresheim, 3. Viertel 18. Jahrhundert
Hier holten die Haushalte ihr Brauchwasser, an dem langen Trog wurde das Vieh getränkt. Auf die Landesherrschaft und die Entstehungszeit verweist der Aufsatz auf dem Brunnenstock: Er zeigt das Wappen des Erzbischofs und Kurfürsten Emmerich Joseph von Breidbach zu Bürresheim (reg. 1763 bis 1774) und dokumentiert damit die kurmainzischen Landes- und Stadtherrschaft, die seit dem Hochmittelalter bis 1803 bestand. |
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| Bildstock mit Pietà-Relief | Hauptstraße 68 (Karte) |
Sandstein, 18. Jahrhundert
Die hohe dorische Bildsäule mit dem Reliefaufsatz der Pietà ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität der Barockzeit im katholisch geprägten Külsheim. |
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| Hl. Nepomuk | Hauptstraße 74 (Karte) |
Sandstein, 1740 (i), Kleindenkmal Nr. 36 (Külsheim)
Die Figur des 1729 heilig gesprochenen Priesters Johannes Nepomuk ist ein sehr qualitätvolles Zeugnis barocker Bildhauerkunst. Es wurde nach Ausweis der Inschrift auf dem Postament von Andreas und Anna Maria Diter gestiftet und erhält damit auch ortsgeschichtliche Bedeutung. Die Statue ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität der Barockepoche in der katholisch geprägten kurmainzischen Amtsstadt Külsheim. |
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| Scheitelstein eines Portals (in Mauer verbaut) | Hauptstraße 79 (Karte) |
Sandstein, mittig Rad, bezeichnet 1744 KK (i)
Der Inschriftstein dokumentiert lokale Baugeschichte im 18. Jahrhundert und verweist mit der Darstellung des Rades, Wappen des Erzbistums Mainz, auf die jahrhundertelange Zugehörigkeit von Külsheim zu Kurmainz. |
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Kapellenbrunnen | Hauptstraße (Karte) |
Dreischalenbrunnen, Sandstein, 16. Jahrhundert
Mit seinen Schalen zählt der Brunnen aus Sandstein zu den ungewöhnlicheren Formen eines innerstädtischen Laufbrunnens. Solche Brunnen fanden sich im Spätmittealter bzw. der Renaissance bevorzugt in klösterlichen Brunnenkapellen oder in Lustgärten. Er zeigt damit, dass Brunnen im städtischen Raum nicht nur eine rein praktische Funktion für die Wasserversorgung in vormoderner Zeit hatten, sondern auch Repräsentationsstücke waren und der Ausschmückung des Stadtbildes dienten. |
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Kath. Katharinenkapelle | Hauptstraße (Karte) |
Massiver verputzter Saalbau mit Satteldach und Uhrengiebel, eingezogener Polygonalchor mit Dachreiter, umlaufender Wasserschlag, spitzbogige Maßwerkfenster, Nordportal in Stabwerkgewände, darüber Statue der hl. Katharina, Innenraum kreuzrippengewölbt, ausgemalter Chor mit Bildzyklen und Evangelistensymbolen in Gewölbefeldern, errichtet als Stiftung des Regensburger Domherrn und herzoglich-bayerischen Kanzlers Georg Birser, 1439 bis 1444 (i, a), Uhr von 1570, neu eingesetzt in Giebelaufbau, nach 1896, Kleindenkmal Nr. 68 (Külsheim)
Die Katharinenkapelle zählt zu den wichtigen mittelalterlichen Baudenkmalen der Stadt Külsheim. Sie ist ein anschauliches Beispiel für einen spätgotischen Kapellenbau und entstand als Stiftung des aus Külsheim gebürtigen Georg Birsers, Domherr zu Regensburg und Kanzler des Herzogs Heinrich des Reichen von Bayern-Landshut. Sie ist ein eindrucksvolles und anschauliches Zeugnis mittelalterlicher Frömmigkeit und der Bemühungen vermögender Stifter um ihr eigenes das Seelenheil und das ihrer Familien. Der Chor vermittelt mit seiner 1958/59 freigelegten Ausmalung aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts einen Eindruck von der Farbigkeit gotischer Sakralräume. Die Wandbilder haben u. a. das Leben der Kapellenpatronin, der hl. Katharina, zum Inhalt. Sie sind wichtige Zeugnisse der Kunstentwicklungen im Spätmittelalter in der Main-Tauber-Region. Die Uhr erhielt die Kapelle 1570 unter dem Mainzer Erzbischof Daniel Brendel von Homburg, der im Zuge der Gegenreformation im kurmainzischen Territorium zahlreiche Baumaßnahmen veranlasste. Sie wurde zu Anfang des 20. Jahrhunderts erneuert, als man den alten hölzernen Giebel durch einen Steingiebel in neugotischen Formen ersetzte, wie das badische Wappen belegt. Die Kapelle ist wichtiger Bestandteil der im Mittelalter gewachsenen Siedlungsstruktur von Külsheim und ist Zeugnis der Kirchen- und Stadtgeschichte. |
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| Sog. Knäbleinskreuz | (Karte) |
Sühnekreuz, Sandstein, wohl 16. Jahrhundert
Mit dem Kreuz ist die lokale Überlieferung der Wiederauffindung eines Jungen verbunden. Tatsächlich aber dürfte es sich um ein spätmittelalterliches Sühnekreuz handeln. Es ist ein charakteristisches Zeugnis spätmittelalterlicher Rechtskultur. Im Falle eines Totschlags musste zur Sühne ein Kreuzstein als Mahnmal gestiftet werden. Da der Erschlagene ohne Empfang der heiligen Sterbesakramente aus dem Leben geschieden war, stellte man den Kreuzstein als Symbol für Tod und Auferstehung am Ort des Geschehens auf. Im 15. und 16. Jahrhundert erreichte diese Art der Totschlagsühne eine außerordentliche Entfaltung, wodurch der Großteil der erhaltenen Kreuze aus dieser Zeit stammt. |
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| Wegkreuz | (Karte) |
Sandstein, Schaft mit Stifterinschrift und Wappen (mit Ochsenkopf) des Ehepaares Oswald und Apollonia Bischoff, 1626 (i), steinerner Korpus, 1784 (i), Kleindenkmal Nr. 11
Das Wegkreuz ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität in der Frühen Neuzeit. Es ist charakteristisches Element in der mit solchen kleinen Andachtsstätten besetzten Kulturlandschaft der katholisch geprägten Region. Durch die Nennung der Stifter erhält er ortsgeschichtliche Bedeutung. Sie dokumentieren darüber hinaus die Renovierung des Kreuzes 1784, als dieses einen neuen Korpus in barocken Formen erhielt. Letzterer belegt die Bildhauerkunst des späteren 18. Jahrhunderts in der Region. |
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| Bildstock mit Hl. Dreifaltigkeit | (Karte) |
Sandstein, 1718 (i) und 1727 (i), Kleindenkmal Nr. 27 (Külsheim): An der Straße nach Uissigheim bei der Gemarkungsgrenze Külsheim/Uissigheim steht dieser Bildstock von 1718.
Ortsgeschichtliche Bedeutung erhält er durch die Nennung des Stifters, des Schulmeisters Johann Adam Hofer aus Uissigheim. Das Datum 1727 auf der Rückseite des Aufsatzes bezieht sich wohl auf eine Erneuerung. |
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| Wegkreuz | Nähe Kattenberg (Karte) |
Roter Buntsandstein mit farbig gefasster hölzerner Christusfigur, gestiftet von Ehepaar Düll, 1866 (i), Kleindenkmal Nr. 55 (Külsheim): Sehr hohes Steinkreuz und da es an einer markanten Stelle steht, kann man es fast von überall sehen. Zu diesem Kreuz wird jedes Jahr am 1. Mai eine Bittprozession durchgeführt. Inschrift: ES IST VOLLBRACHT I 19 K 30 V. ERRICHTET VON JOSEF DÜLL UND SEINER EHEFRAU 1866.
Der hölzerne Korpus dokumentiert die lokale Bildschnitzerkunst im 3. Viertel des 19. Jahrhunderts. |
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Schloss (heute Rathaus) | Kirchbergweg 7 (Karte) |
Trapezförmige Anlage mit umlaufendem Graben bzw. Zwingermauer mit dreiviertelrunden Streichwehrtürmen, gegründet wohl um 1291, bestehend aus:
Das Schloss Külsheim beherrscht mit seinem schlanken, runden Buckelquaderbergfried maßgeblich das Bild und die Fernansicht der Stadt. Es ist eines der zentralen Zeugnisse der Siedlungs- und Stadtgeschichte und hat wichtige herrschaftsgeschichtliche Bedeutung, diente es doch als Sitz der kurmainzischen Amtmänner. Seine Anlage dürfte um 1291 in Zusammenhang mit dem Rückerwerb der Pfandschaft Külsheim durch den Mainzer Erzbischof Gerhard II. von Eppstein aus der Hand des Grafen Rudolf II. von Wertheim und der folgenden Erhebung des bisherigen Dorfes Külsheim und seiner Befestigung entstanden sein. Mit dem Burgneubau demonstrierte der erzbischöfliche Stadtherr weithin sichtbar seine Macht und sicherte das zurückgewonnene Besitztum für das Erzbistum. Der Bergfried passt mit seinen Bauformen und der engen Verbindung mit einer Schildmauer gut in diese Zeit. Er zeigt bereits Schlitzscharten für Bogenwaffen, die sich erst in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts östlich des Rheins zu verbreiten begannen. Möglich ist, dass der Neubau einen älteren Sitz der 1144 erstmals genannten Herren von Külösheim ersetzte. Machtanspruch und Repräsentationswillen der Kurfürsten und Erzbischöfe von Mainz belegen auch die spätgotischen Wohnbauten des 15. Jahrhunderts, insbesondere der große Wohn- und Saalbau auf der Südseite, der durch einen kostbar gestalteten Kapellenerker ausgezeichnet ist. Dieser prägt mit seinem reichen Figurenschmuck von Spott- und Symbolfiguren ganz wesentlich die Hauptansichtsseite zur Stadt und zählt zu den herausragenden Zeugnissen spätmittelalterlicher Architektur und Steinmetzkunst in der Region. Solche Erker können als ein Markenzeichen kurmainzischer Burgen betrachtet werden, u. a. entstand auch in der erzbischöflichen Burg zu Tauberbischofsheim ein Kapellenerker am Saal. Weitere Umbauten im 16. und späteren 17. Jahrhundert haben das Schloss mitgeprägt, die zu den bedeutendsten und am besten überlieferten spätmittelalterlichen Burgbauten der Region zählt und einen anschaulichen Eindruck von den Wohn- und Lebensverhältnissen des Adels wie auch der Architektur der Erzbischöfe im Spätmittelalter vermittelt. Es legt bis heute Zeugnis ab von der bis 1803 bestehenden Zugehörigkeit Külsheims zum Erzbistum und Kurfürstentum Mainz. |
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| Türblatt | Kirchbergweg 8 (Karte) |
(am Wohnhaus) Geschnitztes, kassettiertes Türblatt, 18./19. Jahrhundert
Das mit barocken Ornamenten beschnitzte Türblatt ist anschauliches und qualitätvolles Zeugnis der lokalen Handwerkskunst in der Frühen Neuzeit. |
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| Schul- und Lehrerwohnhaus | Kirchbergweg 17 (Karte) |
Zweigeschossiger verputzter Bau, Satteldach mit Aufschiebling, massives Keller- und Erdgeschoss, darüber Fachwerk, zwei traufseitige Hauseingänge in Sandsteingewänden mit Oberlichtern, rundbogiger Kellereingang, im Keilstein kurmainzisches Wappen, zweiflügeliges Türblatt, erbaut durch das kurmainzische Oberamt Tauberbischofsheim, 1787 (a, i)
Der stattliche Bau in Hanglage am Aufgang zur Kirche wurde 1787 anstelle eines älteren Vorgängers als Schulhaus mit Lehrerwohnung errichtet. Es diente nach 1874 als Schwesternhaus und Kindergarten. Das Gebäude, das von der kurmainzischen Verwaltung finanziert wurde, veranschaulicht ein Schulgebäude des 18. Jahrhunderts und dabei auch die Wohn- und Lebensverhältnisse des Lehrpersonals in der Frühen Neuzeit. Es ist wichtiges Dokument der Stadt- und Bildungsgeschichte und hat darüber hinaus stadtbaugeschichtliche Bedeutung. |
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Kath. Pfarrkirche St. Martin | Kirchbergweg 24 (Karte) |
Steinsichtiger Massivbau, dreischiffige Basilika, eingezogener Polygonalchor mit Strebepfeilern, nördlich Sakristeianbau mit Krüppelwalm-Pultdach und viereckiger Turm mit Wasserschlägen, achtseitiger Helm mit vier polygonalen, verschieferten Ecktürmchen und Uhr, Südportal in Kielbogenform, darüber Martinsrelief, 1471 (i), Nordportal mit spitzbogigem Sandsteingewände, 1488 (i), Ölberggruppe, 1497 (i), und Epitaphien, Langhaus im Inneren mit Holzbalkendecke, schmale, niedrige Seitenschiffe, Westempore, Farbverglasung, Chor netzrippengewölbt, reiche spätbarocke Ausstattung mit Hoch- und Seitenaltären von Georg und Ignaz Schäfer, Karlstadt, 1774/75 (a) und 1782 (a), sowie Kanzel, in Sakristei weiteres Netzrippengewölbe, Untergeschoss des Turms im Kern 13. Jahrhundert, Chorgewölbe von Meister Hans, 1497 (i), Chor erneuert durch Thomas Blatz, 1576 (i), Glockengeschoss des Turms, 1600 (a, i), Turmabschluss 1920/21 (a), Langhausneubau unter Einbeziehung einzelner spätgotischer Architekturteile nach Entwurf von Hans Heß, Tauberbischofsheim, 1954/55 (a); Treppenaufgänge und Kirchhofmauer mit Steinplastik des Hl. Martin,
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Friedhofsmauer | Kirchbergweg 26 (Karte) |
Bruchstein, mit zahlreichen Grabsteinen und Spitzbogeneingang mit Muttergottesstatue, 1711 (i); Lourdesgrotte, 1903 (i); Friedhofskreuz, Sandstein, 1884 (i)
Mauer mit Heiligenfigur, Grabstein, Lourdesgrotte und Friedhofskreuz sind charakteristische Elemente der alten Friedhofsanlage bei der Pfarrkirche. Sie dokumentieren Glaubens- und Begräbniskultur und haben orts- und siedlungsgeschichtlichen Zeugniswert. |
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Zehntscheune | Kirchbergweg (Karte) |
Seit ca. 1823 Wohnhaus, zweigeschossiger verputzter Massivbau in Ecklage mit steilem Satteldach, kleine profilierte Fenster und Fenster mit Keilstein, darauf Mainzer Rad, traufseitig gefastes Rundbogenportal, im Giebel Wappen des Mainzer Erzbischofs und Kurfürsten Berthold von Henneberg in Stabwerkrahmung, 1499 (i), Türkeilstein, bezeichnet JAM 1823 (i)
Der stattliche spätmittelalterliche Steinbau entstand unter dem Mainzer Erzbischof und Kurfürsten Berthold von Henneberg (reg. 1484 bis 1504) und ist Zeugnis der kurmainzischen Herrschaft über Külsheim. Hier wurden die Zehntabgaben der Külsheimer sowie aus den umliegenden, zum erzbischöflichen Territorium zählenden Ortschaften gesammelt und eingelagert. Zusammen mit Kirche und Schloss bildet der Bau die zentrale herrschaftliche Baugruppe in der Stadt. Das Gebäude hat wichtigen stadt- und herrschaftsgeschichtlichen Zeugniswert. Sein Umbau zum Wohnhaus 1823 dokumentiert die politisch-gesellschaftlichen Veränderungen nach dem Übergang Külsheims an Baden 1803. |
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Dreifaltigkeitssäule | Kirchbergweg (Karte) |
Sandstein, weinumrankte korinthische Säule über mächtigem, ornamentiertem Postament, Reliefaufsatz mit Darstellung der Dreieinigkeit und bekrönendem Kreuz, 18. Jahrhundert, erneuert 1862 (i); Madonnenstatue, Sandstein, auf hohem Torpfeiler mit korinthischem Pilaster zum Kirchhof, 1729 (i), Kleindenkmal Nr. 33 (Külsheim)
Die beiden barockzeitlichen Bildwerke am Zugang zum Kirchhof sind anschauliche Zeugnisse einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität im katholisch geprägten Külsheim. Sie veranschaulichen überdies die lokale Steinmetz- und Bildhauerkunst des 18. Jahrhunderts. |
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| Wohnhaus | Leopoldstraße 8 (Karte) |
Zweigeschossiger, teilverputzter Fachwerkbau über massivem Kellersockel, Satteldach mit Aufschiebling, reiches Zierfachwerk, Vorkragungen mit profilierten Schwellen, beschnitzte Eckständer, Brüstungsfeld mit Doppeladler und Jahreszahl 1624 im Brustschild, traufseitige Erschließung, rundbogiges Kellerportal, Steinschiebefenster, errichtet für Wendel Baumann, 1624 (i)
Das Gebäude zählt zu den qualitätvollsten Fachwerkbauten der Renaissancezeit in Külsheim und weist ein für die Region und Entstehungszeit charakteristisches Gefüge mit reichen Zierelementen auf. Eine Besonderheit bildet ein als Doppeladler gestaltetes Brüstungsfeld. Das Haus veranschaulicht vormoderne Wohn- und Lebensverhältnisse und hat stadtbaugeschichtlichen Zeugniswert. |
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| (an Scheune) Runder Kellerbogen mit Wappenstein | Leopoldstraße (Karte) |
1571 (i)
Der Kellerbogen ist Dokument der frühneuzeitlichen Baugeschichte Külsheims. Er zeigt im Wappen u. a. das Kurmainzer Rad und verweist so auf die Herrschaft der Erzbischöfe über Külsheim. Steinmetz war wohl der inschriftlich genannte Thomas Batz (Blacz), der auch an einem Strebepfeiler der Pfarrkirche seinen Namenszug hinterließ. Daneben erscheint noch ein Veit Fer. Das Kellerportal, das eventuell Teil eines herrschaftlichen Wirtschaftsbaus war, hat damit stadtgeschichtlichen Zeugniswert. |
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| Wohnhaus | Leopoldstraße 32 (Karte) |
Zweigeschossiger Fachwerkbau, Satteldach mit Aufschiebling, verputztes Erdgeschoss, darüber reiches Zierfachwerk mit profilierten Schwellen und beschnitzten Eckständern, traufseitige Erschließung, 1702 (i)
Das Gebäude zählt zu den qualitätvollen Beispielen des frühneuzeitlichen Fachwerkbaus und belegt, wie die im späteren 16. Jahrhundert entwickelten, regionaltypischen Gestaltungsmerkmale bis in die Zeit des Barocks tradiert wurden. Es veranschaulicht vormoderne Wohn- und Lebensverhältnisse und hat stadtbaugeschichtlichen Zeugniswert. |
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| Obere Mühle | Bronnbacher Straße; Mühlweg 8 (Karte) |
Mühlengehöft, bestehend aus: Mühlgebäude, dreigeschossig, massives Sockelgeschoss, Obergeschosse in Fachwerk, Walmdach, 1584 (i), 1787 (i); Pferdestall, traufständig, zweigeschossig, massives Sockelgeschoss, Obergeschoss in Fachwerk, Satteldach, 19. Jahrhundert; Grünkerndarre, giebelständig, zweigeschossig, massives Sockelgeschoss, Obergeschoss in Fachwerk, Satteldach, 19. Jahrhundert
Die Obere Mühle ist eine von ehemals fünf Mahlmühlen in Külsheim, die sich außerhalb des historischen Stadtkerns in nördlicher Richtung am Amorsbach aufreihten. Sie tradiert anschaulich den Bautenbestand und die Wirtschaftsweise eines Mühlengehöfts der Frühen Neuzeit. Das Wohnhaus mit anschließender Mahlstube sowie Pferdestall und Grünkerndarre zeigt die miteinander verwobenen Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Müllersfamilien. Somit ist die Anlage von wirtschafts-, sozial- und ortsbaugeschichtlicher Bedeutung. Zudem besitzt die Obere Mühle durch die im Inneren erhaltene Mühltechnik aus der Mitte des 20. Jahrhunderts technikgeschichtliche Bedeutung. |
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| Türgewände (am Wohn- und Mühlengebäude der Schmittsmühle) | Mühlweg 12 (Karte) |
Sandstein, profiliert, Keilstein und Sturz mit Initialen, bezeichnet 1725 und 1792 (i)
Das barocke Eingangsgewände hat mit seinen Datierungen und Initialen Bedeutung für die Geschichte der Schmittsmühle, einem von mehreren alten Mühlenstandorten am Amorsbach. |
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| Mikwe und Mauerreste des ehem. Badhauses der jüdischen Gemeinde | Obertorgasse (Karte) |
Vor 1815 (a)
Das Ritualbad und die Mauerreste des zugehörigen Badhauses sind zentrale Zeugnisse der Geschichte der jüdischen Gemeinde und der jüdischen Glaubensausübung in Külsheim. Juden waren in Külsheim seit dem Mittelalter ansässig. Um 1770 war die Gemeinde so groß, dass sie ein eigenes Bethaus errichten konnte. Letzteres wird erstmals 1815 genannt und dürfte im Zusammenhang mit dem Synagogenbau im späteren 18. Jahrhundert entstanden sein. Im Zuge der Zwangsarisierung musste das Bad 1938 veräußert werden, das Badhaus wurde wenig später abgebrochen und durch einen Scheunenneubau ersetzt, in den Mauerteile des Vorgängers einbezogen wurden. Das Tauchbad hat im Boden überdauert. |
102577100 | ||
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Pietàsäule | Pater-Grimm-Straße 14 (Karte) |
Sandstein, wohl 18. Jahrhundert, Kleindenkmal Nr. 35 (Külsheim): Bildstock. Dettelbacher Pietà mit Ionischem Kapitell. | 102555622 | |
| Bildstock | nördlich Siedlung Roter Rain (Karte) |
Sandstein, bezeichnet 1903, mit spätgotischem Kreuzigungsrelief, Kleindenkmal Nr. 10 (Külsheim): Bildstock mit Kruzifix stand früher am Waldrand und wurde Walters- oder auch Wolpertsbild genannt. Er zeigt mit dem Gekreuzigten in einem Eselsrückenrahmen eines der ältesten steinernen Andachtsbilder dieser Art auf Külsheimer Gemarkung. Der gut erhaltene Bildstock ist nach dem gotischen Spitzbogen als sehr alt einzustufen. Die Jahreszahl 1903 steht wahrscheinlich für eine Wiederaufrichtung. Inschrift: Errichtet von FA 1903. | 102577365 | ||
| Bildstock mit Kreuzigung | Mönchenstraße (Karte) |
Sandstein,1607 (i) und 1716 (i), Kleindenkmal Nr. 25 (Külsheim): Bildstock im Gewann Mönchenstraße. Bildstock mit Kreuzmotiv und an den Seiten die Kreuzigungswerkzeuge. Die Jahreszahlen sind 1607 und 1716. Am Schaft des Bildstocks ist ein Wappen mit einem springenden Hund der das Gemeindewappenmotiv von Hundheim wurde. Inschrift: 1607 HAT LINHART BISCHOF VON HUNTEN DIS BILT GOT ZU EHREN AUFGERICHT.
Der Bildstock besteht aus zwei Teilen, einem älteren, wiederverwendeten vierseitigen Aufsatz in spätgotischen Formen und einem Pfeiler mit Inschrift, der darauf verweist, dass das Andachtsbild 1716 durch Linhard Bischof von Hundheim gesetzt wurde. Auf ihn verweist das Wappen am Schaft. |
102577441 | ||
| Wegkreuz | (Karte) |
Sandstein, mit Engel, der Blut aus der Seitenwunde Jesu in Kelch auffängt, 1686 (i) und 1737 (i)
Das offenbar in zwei Phasen entstandene Wegkreuz ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität der Barockzeit. Es ist charakteristisches Element in der mit solchen kleinen Andachtsstätten besetzten Kulturlandschaft der katholisch geprägten Region rund um Külsheim. Die Inschrift mit namentlicher Nennung der Stifter verleiht dem Kreuz zusätzlich ortsgeschichtliche Bedeutung. |
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Bildstock mit Walldürner Blutbild | Steinbacher Weg, Abzweigung Hundheim (Karte) |
Sandstein, um 1800, Kleindenkmal Nr. 34 (Külsheim)
Der noch ganz in barocken Formen gestaltete Bildstock folgt einem in und um Külsheim weitverbreiteten Typus mit einer gedrehten, weinumrankten korinthischen Säule, welche das Andachtsbild trägt. Das Motiv des Bildes ist die Corporale mit dem Hl. Blut von der Wallfahrt zum Blutwunder von Walldürn, das bis heute Ziel einer bedeutenden Wallfahrt ist. |
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| Bildstock mit Kruzifix | Hundheimer Weg (Karte) |
Sandstein, 1628 (i), Kleindenkmal Nr. 13 (Külsheim): Tafelbildstock mit Kreuzmotiv. Bekannt unter dem Namen „Baschelsbild“.
Der renaissancezeitliche Bildstock steht gestalterisch noch in spätgotischer Tradition. |
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Spitalbrunnen | Spitalstraße 5 (Karte) |
Sandstein, 16./17. Jahrhundert, Schalenbrunnen mit Blattkapitell am Brunnenstock
Mit seiner in Muschelornamentik gestalteten Schale und dem Kapitellaufsatz auf dem Brunnenstock ist nicht nur ein Zeugnis der vormodernen Wasserversorgung Külsheims, das über zahlreiche Quellen verfügte, sondern auch als Zierstück ein Dokument der renaissancezeitlichen Stadtausgestaltung. Die Form ist für einen städtischen Brunnen eher ungewöhnlich und erinnert an Zierbrunnen in den damaligen Lustgärten. |
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| Wohnhaus | Bergstraße 18; Spitalstraße 9 (Karte) |
Dreigeschossiger verputzter Bau mit Satteldach, Erd- und 1. Obergeschoss weitgehend massiv, 2. Obergeschoss Fachwerk mit Vorkragung auf profiliertem Gesims, zur Straßenseite profilierte Erkerkonsolen und Fenstergewände, ornamental beschnitzte Eckständer, rückseitig Stabwerkportal, 1590 bis 1592 (i)
Das durch seine Baudetails auffällige Gebäude war wohl Teil des sog. Baumanns-Hauses, eines der Herrenhöfe innerhalb der Stadtmauern. Es gehörte den Rüdt von Collenberg, einem regional wichtigen reichsritterlichen Geschlecht. Das Gebäude, von dem ein Flügel 1893 einstürzte, zählt zu den wertvollsten Profanbauten in Külsheim und datiert in die Zeit der Spätrenaissance, wie die Jahreszahl 1590 am rückseitigen Stabwerkportal zu einer kleinen, innenliegenden Wendelstiege ausweist. Das Gebäude hat damit wichtigen Zeugniswert für die Siedlungs- und Stadtgeschichte. |
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| Wappenstein mit schildhaltendem Engel (am Wohnhaus) | Spitalstraße 11 (Karte) |
Farbig gefasster Sandstein, wohl vom 1893 eingestürzten sog. Baumanns-Haus, Hof der Rüdt von Collenberg, um 1591 bis 1597
Die Engelsfigur mit dem Doppelwappen der adeligen Familien Rüdt von Collenberg und von Sternenfels dürfte von dem 1893 teilweise eingestürzten sog. Baumann-Haus stammen, einem alten Adelshof der Rüdt, von dem noch ein Flügel direkt im Anschluss (Bergstraße 18) steht. Der Hof wurde 1591 bis 1597 errichtet. Der Wappenstein ist ein qualitätvolles Erzeugnis renaissancezeitlicher Skulptur und hat stadt- und baugeschichtlichen Zeugniswert. |
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| (am Wohnhaus) Rundbogige Hofeinfahrt | Spitalstraße 18 (Karte) |
17./18. Jahrhundert
Das rundbogige, gefaste Hoftor dokumentiert die lokale Baugeschichte der Frühen Neuzeit und hat siedlungsgeschichtlichen Zeugniswert, verweist es doch auf den Standort einer alten Hofanlage. |
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| Bildstock mit Kreuzgruppe | Steinbacher Weg 1 (Karte) |
Sandstein, 1716 (i), Kleindenkmal Nr. 26 (Külsheim): An der Volksbank steht dieser reich verzierte Tafelbildstock mit Kreuzigungsgruppe. Inschrift: ZU EHREN GOTTES HAT MARTIN ULERIG DIESEN BILDSTOCK AUFRICHTEN LASSEN IM JAHR 1716. | 102557694 | ||
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Jüdischer Friedhof | Nähe Steinbacher Weg 13 (Karte) |
Mit Mauer eingefriedete Friedhofsfläche mit alten Grabsteinen, angelegt wohl um 1656/58 (a), ältester Grabstein 1695 (i)
Juden sind für Külsheim seit dem Mittelalter nachweisbar, eine größere Gemeinde entstand aber wohl erst im Laufe der Frühen Neuzeit. Unbekannt sind die Ursprünge des jüdischen Begräbnisplatzes. Schriftliche Quellen weisen auf die Zeit um 1656/58 hin, der älteste datierte Grabstein wurde 1695 gesetzt. Der Friedhof wurde bis 1938 belegt und musste drei Jahre später im Rahmen der sog. Arisierung durch die Gemeinde zwangsverkauft werden. Nach dem Krieg erfolgte 1949 die Rückgabe des Areals, das seither von der Stadt gepflegt wird. Der Friedhof ist neben der Mikwe (Obertorgasse) das wichtigste Zeugnis der jüdischen Geschichte Külsheims. Er dokumentiert jüdische Begräbniskultur vom 17. bis 20. Jahrhundert. |
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| Bildstock mit Pietà | Steinbacher Weg (Karte) |
Sandstein, bezeichnet HI BST, 18. Jahrhundert, Kleindenkmal Nr. 23 (Külsheim): Träubelesbildstock mit Vesperbild (Pietà). Inschrift: GROSS WIE DAS MEER IST MEIN SCHMERZ. HI BST. | 102577927 | ||
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Wallfahrtskapelle St. Nepomuk [§ 28] | Straßenkapelle (Karte) |
Massiver verputzter Saalbau mit Walmdach, eingezogener Rechteckchor, rundbogiger Eingang, im Inneren aufgemalte Scheinarchitektur, Familienbild des Ratsverwandten Balthasar Ries, Kapelle gestiftet von demselben, 1727 (i); Kleindenkmal Nr. 28 (Külsheim)
bei der Kapelle Lapidarium [§ 2], in musealer Aufstellung:
Die Nepomukkapelle wurde 1727 von dem Ratsverwandten Balthasar Ries und damit von einem der Angehörigen der städtischen Elite Külsheims gestiftet. |
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| Bildstock | Uissigheimer Straße 1 (Karte) |
Kruzifix, Sandstein, 1483 (i), Kleindenkmal Nr. 08 (Külsheim): Inschrift: DIE LETZTEN DING DES MENSCHEN DER TOD DAS GERICHT DIE HELLE UND DIE EWIGE SELIGKEIT! PHILIP VON NORTHEIM UND BARBARA SEINE EHELICHE HAUSFRAU. 1483.
Der Bildstock ist das älteste überlieferte steinerne Andachtsbild dieser Art im Stadtgebiet und zählt zu den frühesten datierten Bildstöcken in der Region. Er vertritt mit seiner Relieftafel auf einem Pfeiler einen für die Region seit dem Spätmittelalter fassbaren Typus und ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten vorreformatorischen Religiosität. |
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| Bildstock | Uissigheimer Straße 1 (Karte) |
Hl. Wandel, Sandstein, 1690 (i)
Der frühbarocke Bildstock vertritt mit seiner Relieftafel auf einem Pfeiler einen für die Region seit dem Spätmittelalter fassbaren Typus des steinernen Andachtsbildes. Er ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität und charakteristisches Element in der mit solchen kleinen Andachtsstätten besetzten Kulturlandschaft der weitgehend katholisch geprägten Gegend. Durch die Nennung des Stifterehepaars erhält er ortsgeschichtliche Bedeutung. |
102572334 | ||
| Gasthof Alte Linde | Wolferstetter Weg 2 (Karte) |
Zweigeschossiger verputzter Bau mit Halbwalmdach, massives Erdgeschoss, darüber Fachwerk, traufseitige Erschließung über Freitreppe, Hauseingang in Sandsteingewände mit Keilstein, 1820 (i)
Das stattliche Gebäude hat mit seiner markanten Ecklage ortsbildprägenden Charakter. Es folgt mit seiner Kubatur noch ganz der Tradition des Wohnbaus im 18. Jahrhundert. Als historischer Gasthof hat das Haus wirtschafts- und sozialgeschichtliche Bedeutung. Es dokumentiert darüber hinaus die Stadtbaugeschichte zu Beginn der großherzoglich-badischen Zeit. |
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Weitere Bilder |
Bildstock mit Gethsemane | Wolferstetter Weg 7 (Karte) |
Sandstein, 18./19. Jahrhundert, Kleindenkmal Nr. 48 (Külsheim): Ein Tafelbildstock mit dem Motiv Jesus am Ölberg mit einem Engel der den Leidenskelch bringt. Inschrift: HERR WAN ES MOHLIH IST SO NIM DIESEN KELCH VON MIR. | 102578485 | |
| Steinernes Missionskreuz | Wolferstetter Weg 26 (Karte) |
1861 (i) (neu aufgestellt 1998), Kleindenkmal Nr. 72 (Külsheim) mit Inschrift
Das Sandsteinkreuz erinnert an die innere Mission. Im 19. Jahrhundert zogen u. a. Jesuitenpatres durch katholische Städte und Dörfer und predigten im Rahmen der inneren Mission zur Stärkung der katholischen Konfession. Im Andenken an solche Aufenthalte wurden in der Regel Missionskreuze gestiftet. |
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| Wohnhaus einer Hofanlage | Zum Hof 2 (Karte) |
Zweigeschossiger verputzter Bau mit Satteldach, massives Erdgeschoss, darüber Fachwerk mit leichter Vorkragung zwischen massiven Giebelwänden, traufseitige Erschließung mit kleiner Freitreppe, Hauseingang in profiliertem Kielbogengewände aus Sandstein, im Scheitelstein Mainzer Wappen, Volutenkonsole mit Wappen des Mainzer Erzbischofs und Kurfürsten Wolfgang von Dalberg, 1599 (i)
Der stattliche Bau, Teil einer größeren Hofanlage, zeigt mit seinen Baudetails, dass es sich um ein herrschaftliches Gebäude, wohl das Verwalterhaus eines außerhalb der Stadtmauern gelegenen landesherrlichen Ökonomiehofes handelt. Auch die Adresse Zum Hof für dieses Areal südwestlich der Innenstadt weist auf einen großen herrschaftlichen Hof hin. Errichtet wurde das Gebäude unter dem Erzbischof Wolfgang von Dalberg, dessen Wappen eine Konsole ziert. Der Bau ist wichtiges Zeugnis der Külsheimer Stadt- und Herrschaftsgeschichte und dokumentiert die bis 1803 bestehende kurmainzische Verwaltung und ihre Infrastruktur. |
102578522 | ||
| Wohnhaus | Zum Hof 4 (Karte) |
Zweigeschossiger verputzter Fachwerkbau über Massivsockel, Halbwalmdach mit profiliertem Traufgesims, giebelseitig profilierte Schwellen, traufseitige Erschließung mit zweiläufiger Freitreppe, schmiedeeisernes Treppengeländer, bezeichnet 1900 (i), Gebäude wohl 18. Jahrhundert
Der stattliche Bau, gelegen im Areal eines alten, landesherrlichen Hofareals, zeigt mit seiner Kubatur wie auch den Baudetails Charakteristika der Baukunst des 18. Jahrhunderts. Im Jahr 1900 erhielt seine Freitreppe ein in neubarocken Formen gestaltetes schmiedeeisernes Geländer, ein qualitätvolles Erzeugnis historistischen Kunstschmiedehandwerks. Das Gebäude dokumentiert vormoderne Wohn- und Lebensverhältnisse und hat stadtbaugeschichtliche Bedeutung. |
102578580 |
Steinbach
Bau-, Kunst- und Kulturdenkmale in Steinbach mit dem Dorf Steinbach (⊙), den Höfen Hinterer Meßhof (⊙) und Vorderer Meßhof (⊙) sowie den abgegangenen Höfen Gickelhof (⊙) und Otterhof (⊙):
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Doppelseitiger Bildstock | Hölzlein 1 (Karte) |
mit Pietà und Kreuzigung auf gedrehter Säule, Sandstein, bezeichnet 1756 und 1781 (i), Kleindenkmal Nr. 02 (Steinbach): Bildstock am südlichen Ortseingang Steinbach aus Richtung Steinfurt bzw. Külsheim.
Mit seiner gedrehten, weinumrankten kompositen Säule vertritt der Bildstock einen in der Barockzeit in und um Külsheim weit verbreiteten Typus des Andachtsbildes. Er zeigt im Detail eine bemerkenswerte bildhauerische Qualität. |
102476126 | ||
Weitere Bilder |
Bildstock mit Kruzifix | Glockengasse (Karte) |
Sandstein, 1702 (i), Kleindenkmal Nr. 01 (Steinbach): Bildstock mit Kreuzmotiv und Spitzbogen, darauf ist ein Kreuz. An der Säule ist oben ein Engelskopf mit Flügeln. Inschrift: ZUR EHR GOTTES IST DIESER BILDSTOCK AUFGERICHTET WORDEN IM JAHR 1702. | 102486724 | |
| Wirtshausausleger des Gasthofs Engel | Schönertsbachstraße 36 (Karte) |
Schmiedeeisen und Blechschnitt, 1877 (i)
Der in Neubarockformen gestaltete Ausleger belegt die Qualität des Kunstschmiedehandwerks zur Gründerzeit und verweist auf die Geschichte des Traditionsgasthauses am Ort. |
102486938 | ||
| (am Wohnhaus) Beschnitzter Eckständer | Schönertsbachstraße (Karte) |
Bezeichnet 1803 (i)
Der beschnitzte Eckständer des weitgehend modern überformten Wohnhauses dokumentiert mit seiner Datierung lokale Baugeschichte am Ende der Frühen Neuzeit und hat mit den Initialen der Bauherren ortsgeschichtliche Bedeutung. |
102487450 | ||
Weitere Bilder |
Kath. Filialkirche St. Peter und Paul | Schönertsbachstraße 58 (Karte) |
Steinsichtiger Saalbau mit Satteldach, schlanker viereckiger Westturm mit spitzem Helm und rundem Treppenturmanbau, eingezogener Polygonalchor mit Strebepfeilern, südlich daran Sakristeianbau mit abgewalmtem Satteldach, über Westportal Nische mit Heiligenfigur, Langhaus im Inneren flach gedeckt, Chor mit Rippengewölbe, 1904 (i)
Mit dem Bau der neugotischen Filialkirche erhielt Steinbach, das einst zur Pfarrei Hundheim gehörte, sein erstes eigenes Gotteshaus. Es ist ein charakteristisches und qualitätvolles Beispiel für einen späthistoristischen katholischen Dorfkirchenbau im einstigen Großherzogtum Baden und hat orts- sowie kirchengeschichtlichen Zeugniswert. |
102487581 ( | |
| Gedenktafel für die Teilnehmer und Gefallenen am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 aus der Gemeinde Steinbach | Schönertsbachstraße 62 (Karte) |
1876 (i)
Die mit spätklassizistischer Ornamentik verzierte Gedenktafel wurde 1876 angebracht, um an die Steinbacher Teilnehmer des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 zu erinnern, von denen einer auf dem Feldzug fiel. Die Tafel ist Zeugnis der lokalen Gedenkkultur im 19. Jahrhundert an ein wichtiges Ereignis der deutschen Geschichte und hat ortsgeschichtliche Bedeutung. |
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Kreuzschlepper | Schönertsbachstraße 82 (Karte) |
Sandsteinfigur auf Postament mit Inschrift, 1889 (i), Kleindenkmal Nr. 04 (Steinbach): kreuztragender Heiland als Freifigur. Sie ist aus rotem Sandstein gefertigt. Inschrift: SCHAU HINEIN IN DIESEN SPIEGELUND THUE NACH DEM VORBILD, WELCHESDIR GEZEIGT WORDEN ISTAUF DEM BERGE.ERRICHTET VON FRANZ GREULICH.GEFERTIGT VON J.HAAS BOXTHAL 1889.
Die Figur des kreuztragenden Jesus ist Mahnung an die Gläubigen, seinem Weg nachzufolgen. |
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Bildstockgehäuse mit Pietà | Nähe Steingasse 5 (Karte) |
Sandstein, renoviert 1889 (i), Kleindenkmal Nr. 03 (Steinbach): An der Steingasse in der Nähe des Friedhofes steht dieser Kapellenbildstock mit einer Pieta in der Nische. 1889 erneuertes Bildstockgehäuse mit einem wohl noch spätmittelalterlichen Aufsatz. | 102488332 | |
| Friedhofskruzifix | Nähe Steingasse 7 (Karte) |
Sandstein, 1875 (i), und Lourdes-Grotte mit Gussfiguren der Muttergottes und der Bernadette (beide auf Friedhof), Kleindenkmal Nr. 05 (Steinbach): Kreuz im Friedhof. Inschrift: Jesu Christe für uns am Kreuze gestorben erbarme dich unser.
Das Friedhofskreuz gemahnt die Gläubigen an den Opfertod Jesu als Voraussetzung für Erlösung vom Tod und ein ewiges Leben. Die Lourdes-Grotte belegt die Ausbreitung des Lourdes-Kultes in den Jahren um 1900 auch in den katholischen Gebieten des damaligen Deutschen Reiches. Die Gussfiguren sind dabei charakteristische und zeittypische Erzeugnisse serieller religiöser Kunstproduktion nach handwerklicher Vorlage. Kreuz und Grotte sind anschauliche Zeugnisse einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Frömmigkeit in dem katholischen geprägten Ort. |
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Hofkapelle Zur schmerzhaften Muttergottes | Vorderer Meßhof 1 (Karte) |
Kleiner Saalbau in Sichtsteinmauerwerk mit dreiseitigem Chorschluss und Giebelreiter, im Inneren bauzeitliche Ausmalung und Ausstattung, erbaut als Stiftung des Messhof-Bauern Emil Hepp, 1897 (i)
Die mit ihrer Ausstattung und Ausmalung anschaulich überlieferte neugotische Hofkapelle ist ein charakteristisches Zeugnis einer gelebten und baulich wie bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität. Sie ist mit ihrer Bauform typisch für Kapellen auf Einzelhöfen und in Weilern. Das kleine Gotteshaus ist dabei prägendes Element in der mit solchen kleinen Andachtsstätten besetzten Kulturlandschaft der weitgehend katholischen Gegend um Külsheim. |
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Bildstock Weißes Bild | (Karte) |
Sandstein, Schaft mit Inschriftresten, Relieftafel mit anbetendem Stifter vor Gekreuzigtem, und Inschrift, 1565 (i), Kleindenkmal Nr. 08 (Steinbach): Inschrift: O GOTT DU BIST MEIN HERR ZU DIR ICH MICH ARMER SÜNDER BEKEHR BALT KESMANN ZU GÖTTLICHER EHR 1565 BARBA SEINE EHELICHE HAUSFRAU.
Der Bildstock zählt zu den wenigen Exemplaren aus dem 16. Jahrhundert, die in der Region überliefert sind. Er bildet mit seiner Relieftafel auf einem Pfeiler einen für die Region seit dem Spätmittelalter fassbaren Typus des steinernen Andachtsbildes. Durch die Nennung des Stifters, der im Bildrelief vor dem Gekreuzigten kniet, erhält das Andachtsbild auch ortsgeschichtliche Bedeutung. |
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| Wohnhaus einer Hofanlage | Zwerggasse 25 (Karte) |
Zweigeschossiger verputzter Fachwerkbau über hohem massivem Kellergeschoss, Satteldach mit Aufschiebling, Giebelseitig leichte Vorkragungen mit profilierten Schwellen, traufseitige Erschließung über Freitreppe, wohl 18. Jahrhundert
Das bäuerliche Wohnhaus veranschaulicht vormoderne Wohn- und Lebensverhältnisse auf dem Land und hat ortsbaugeschichtlichen Zeugniswert. |
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Steinfurt
Bau-, Kunst- und Kulturdenkmale in Steinfurt (⊙):
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| (im Friedhof) Friedhofskreuz | Gartenweg 7 (Karte) |
Sandstein mit Korpus aus Kalkstein, 1923 (i), Kleindenkmal Nr. 05 (Steinfurt): Inschrift: ES IST VOLLBRACHT!.
Das Friedhofskreuz gemahnt die Gläubigen daran, dass der Opfertod Jesu den Tod überwindet und das ewige Leben ermöglicht. Es zeigt eine sehr qualitätvolle Christusfigur, die sich an spätgotischen Vorbildern orientiert. |
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Bildstock mit Pietà zwischen Heiligen | Rüdentaler Straße (Karte) |
Sandstein, 1736 (i), Kleindenkmal Nr. 02 (Steinfurt): Vesperbild am Haus. Auf dem Schoße Marias liegt der Leichnam Jesus. Bei den Gestalten rechts und links auf dem Bild dürfte es sich um das Stifterehepaar handeln. Inschrift: GOTT UND MARIA ZU LOB UND EHREN HAT DIESEN BILDSTOCK AUFRICHTEN LASSEN PETER BISCHOF UND ANNA MARIA SEIN HAUSFRAU. 1736. | 102489950 | |
| Wohnhaus | Mönchwaldstraße 1 (Karte) |
Zweigeschossiger verputzter Bau, Satteldach mit Aufschiebling und profiliertem Traufgesims, runder Kellerbogen, traufseitige Erschließung, profiliertes Türgewände, Keilstein bezeichnet ADO, 1792 (i)
Das Wohnhaus einer bäuerlichen Hofanlage veranschaulicht vormoderne Wohn- und Lebensverhältnisse und hat ortsbaugeschichtlichen Zeugniswert. |
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Kath. Hl.-Kreuz-Kapelle | Mönchwaldstraße 3 (Karte) |
Saalbau in Werkstein mit Satteldach und verschiefertem Dachreiter, eingezogener Polygonalchor, südlich Sakristeianbau mit einseitig abgewalmtem Satteldach, flach gedeckter Innenraum mit Westempore, bauzeitliche Altarmensa, 1901 (i)
Mit seiner Grundform und seinen Dimensionen ist das Gotteshaus charakteristisch für die Sakralbauten kleinerer Ortschaften und Weiler. Ungewöhnlich für eine katholischen Kapellenbau dieser Zeitstellung ist die Ausführung in Neurenaissanceformen, mit denen wohl an die Epoche der Gegenreformation vor dem Dreißigjährigen Krieg erinnert werden soll. Die Westfassade zeigt dabei in repräsentativer Weise ein Streifenmuster aus rotem und hellem Sandstein. Kirchlich gehörte der Ort zu Hartheim, ein eigenständiges Gotteshaus erhielt das Dorf erst mit dem Bau der bestehenden Kapelle. Sie ist wichtiges Zeugnis der Orts- und Kirchengeschichte Steinfurts. |
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Uissigheim
Bau-, Kunst- und Kulturdenkmale in Uissigheim mit dem Dorf Uissigheim (⊙) und der Maisenbachsiedlung (⊙):
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Rathaus | Burgstraße 3 (Karte) |
Zweigeschossiger Sichtsteinbau mit Walmdach, ornamentales Traufgesims, zweiläufige Freitreppe, Nischenportal mit Segmentbogen, 1862 (i)
Das stattliche Gebäude bildet neben der Kirche eines der beiden markanten ortsbildprägenden Gebäude in Uissigheim. Es ist mit seiner Kubatur und Steinsichtigkeit charakteristisch für die Rathausbauten badischer Landgemeinden in den Jahrzehnten um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Bau hat als Verwaltungsmittelpunkt der bis 1972 selbstständigen Gemeinde ortsgeschichtlichen Zeugniswert. |
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| Bildstock mit 14 Nothelfern | Eberhardstraße (Karte) |
Sandstein, 1822 (i), Kleindenkmal Nr. 25 (Uissigheim): Vierzehnheiligenbild. | 102547303 | ||
| St. Antoniussäule | Eiersheimer Straße 2 (Karte) |
Sandstein, 1804 (i), Kleindenkmal Nr. 24 (Uissigheim): Die Bildsäule mit Darstellung des Franziskanerheiligen Antonius, der das Jesuskind auf dem Art trägt, dokumentiert die regionale Bildhauerkunst am Übergang vom Barock zum Klassizismus. | 102540553 | ||
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Kreuzigungsgruppe | Froschgasse 3 (Karte) |
Sandstein, farbig gefasste Figuren, 1886 (i), Kleindenkmal Nr. 27 (Uissigheim): Bildstock, Kreuzigungsgruppe.
Die qualitätvolle gearbeitete Figurengruppe dokumentiert die Bildhauerkunst im späteren 19. Jahrhundert und zeigt Einflüsse der nazarenischen Kunst. |
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| Drei Grünkerndarren | Bei den Dörröfen (Karte) |
Natursteinbauten mit Satteldächern und Fachwerkgiebeln, eine mit Unterkellerung, 19./frühes 20. Jahrhundert
Grünkern, das halbreife Korn des Dinkels, stellte im Bauland, dem Odenwald und Teilen der Tauberregion ein wichtiges Grundnahrungsmittel dar. Es wurde nach der Ernte in Darren getrocknet und dann in verschiedener Weise weiterverarbeitet. Die Darren zum Trocknen des Dinkels sind wichtige Zeugnisse der landwirtschaftlichen Produktion und charakteristisch für die Kulturlandschaft dieser Gegend. |
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Kath. Dreifaltigkeitskapelle | Kapellenberg (Karte) |
Dreiseitig schließender Saalbau in Naturstein mit Satteldach und Dachreiter, 1870 (i); Kreuzwegstationen, Sandstein, von K. Buscher, 1867 bis 1870 (i),
Die Kapelle auf dem von Wein bestandenen Stahlberg über Uissigheim ist samt dem zu ihr führenden Kreuzweg ein charakteristisches und anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität. Der Kreuzweg hat als Werk des einheimischen Bildhauers K. Buscher Bedeutung für die regionale Kunstgeschichte im 3. Viertel des 19. Jahrhunderts. |
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Bildstock | Nähe Kehrlich 30 (Karte) |
Sandstein, runder Pfeiler, darauf Relief unter Verdachung mit Vorhangbogen mit Kreuzigungsgruppe, 1515 (i), Kleindenkmal Nr. 01 (Uissigheim)
Der spätgotische Bildstock zählt zu den wenigen überlieferten spätmittelalterlichen, vorreformatorischen Bildstöcken dieser Art und zeigt die für diese Form des Andachtsbildes regionaltypische Form. |
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Bildstock | Landstraße 5 (Karte) |
Pfeiler mit verwitterter Inschrift und Darstellung eines stürzenden Wandersmanns, darauf (erneuerte) Relieftafel mit Kruzifix, 1767 (i), Kleindenkmal Nr. 22 (Uissigheim): Bildstock mit Darstellung eines Kruzifixes auf einem älteren Bildstocksockel, der einen stürzenden Mann darstellt Inschrift (heute nicht mehr leserlich): 1767 ist der ehrsame Wilhelm Rösner uan Werbach in Gott selich uersichden dahier durch einen Sturz seines Alders 51.
Der Bildstock mit der ungewöhnlichen Darstellung auf dem Pfeiler dürfte als Votiv- oder Gedenkbild an einen Unglücksfall gesetzt worden sein. |
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| Bildstock mit Kreuzigungsgruppe | Leonhardstraße 1 (Karte) |
Sandstein, 1715 (i), Kleindenkmal Nr. 08 (Uissigheim): Kreuzigungsgruppe
Der barockzeitliche Bildstock vertritt mit seiner Relieftafel auf einer Säule einen für die Region seit dem Spätmittelalter fassbaren Typus des steinernen Andachtsbildes. |
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| Bildstock mit Pietà | (Karte) |
Sandstein, 1721, Kleindenkmal Nr. 12 (Uissigheim): Pietà am Weg zur Eulschirbenmühle. | 102542749 | ||
| Bildstock mit Kreuzschlagung | (Karte) |
1748 (i), Kleindenkmal Nr. 18 (Uissigheim) Kreuzigung Christi | 102546157 | ||
| Bildstock mit Kruzifix | Nähe Pfarrer-Binz-Straße 12 (Karte) |
Sandstein, 1589 (i), Kleindenkmal Nr. 03 (Uissigheim): Christus am Kreuz. Inschrift "DIESe BILTNUSS HAT GEORG KEYSER AULHIE ZU USSIGHEIM GOTT ZU LOB UND EHRN AUFFRICHTEN LASEN DEN 12 AUGUS 1589 - RENOVIERT 1889"
Der Bildstock zählt zu den wenigen überlieferten Exemplare dieser Andachtsbilder aus dem 16. Jahrhundert. |
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| Friedhofskreuz | Nähe Pfarrer-Binz-Straße 12 (Karte) |
Sandstein, 1833 (i); in Friedhofsmauer vermauerte Spolien, 1691 (i) und 1704 (i), Kleindenkmal Nr. 47 (Uissigheim): Das Friedhofskreuz mahnt die Lebenden an den Opfertod Jesu als Voraussetzung für das ewige Leben. Es ist ein qualitätvolles Zeugnis der religiösen Bildhauerkunst in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die in die Einfriedungsmauer eingelassenen Spolien haben dokumentarischen Wert für die Ortsgeschichte. | 102541512 | ||
| Ehrenmal für die Kriegsteilnehmer und Gefallenen des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71 | Pfarrer-Binz-Straße 12 (Karte) |
Sandsteinobelisk mit bekrönendem Adler und Kaiserkrone im Relief, Postament mit Inschrift, Bronzemedaillon Großherzog Friedrichs I. von Baden, gestiftet von der Gemeinde, Bildhauer Bernhard, Hardheim, 1899 (i)
Das Ehrenmal im Gedenken an die Teilnehmer und Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/1 ist charakteristisch für Landgemeinden im einstigen Großherzogtum Baden. Mit ihm wurde der an dem für die deutsche Reichsgründung wichtigen Ereignis beteiligten Uissigheimer gedacht, die als Teil der badischen Armee unter Führung Großherzog Friedrichs I. in den Krieg zogen. Das Denkmal dokumentiert damit nationalpatriotische Gedenkkultur im späten 19. Jahrhundert und hat ortsgeschichtlichen Zeugniswert. |
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St. Sebastiansbildstock | (Karte) |
Sandstein, 1721 (i), Kleindenkmal Nr. 11 (Uissigheim)
Der barockzeitliche Bildstock vertritt mit seiner Relieftafel auf einem Pfeiler einen für die Region seit dem Spätmittelalter fassbaren Typus des steinernen Andachtsbildes. Durch die Stifterinitialen erhält er ortsgeschichtliche Bedeutung. |
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| Wegweiserstein | (Karte) |
Sandsteinobelisk mit Entfernungsangaben in Kilometern, nach 1872
Der Stein in Obeliskform gehört zu einer ganzen Reihe solcher Wegweiser, die in großherzoglich-badischer Zeit zur Ausweisung des lokalen Verkehrsnetzes gesetzt wurden. Die Entfernungsangaben in Kilometern weisen auf eine Aufstellung nach der Reichsgründung 1870/71 hin, als das metrische System flächendeckend in ganz Deutschland übernommen wurde. Der Wegweiserstein hat Bedeutung für die Verkehrs- und Infrastrukturgeschichte in Baden. |
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Bildstock mit Kreuzigung und Stifterfamilie in Anbetung | (Karte) |
Sandstein, 1572 (i) und 1610 (i), Kleindenkmal Nr. 06 (Uissigheim). Grüßmannstein, 1572, Bildtafel, am 23./24. August 1983 gestohlen.
Der Bildstock in Formen der Renaissance zählt zu den älteren Andachtsbildern dieser Art in der Region. |
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Wegkreuz | Ritter-Arnold-Straße (Karte) |
Sandstein, am Postament Relief des hl. Laurentius, Kirchenpatron von Uissigheim, am Kreuzfuß Evangelist Lukas, 1752 (i), Kleindenkmal Nr. 20 (Uissigheim): Christus am Kreuz. Inschrift Sockel " O IHR ALLE DIE DEN WEEG FUR USER GEET MERCKED DOCH UND SEHET OB EIN SCHMERZ SEI WIE MEIN ... GEMEIND USSIGHEIM AUFGERICHT WORDEN DEN 20 MARTZ 1752"
Das barockzeitliche Wegkreuz zeigt einen in Uissigheim erstmals 1739 geschaffenen Typus, bei dem am Kreuzfuß einer der vier Evangelisten dargestellt ist. Darüber fängt ein Putto das Blut aus der Seitenwunde Christi auf. Die Darstellung des hl. Laurentius auf dem Postament verweist auf das Patrozinium der örtlichen Pfarrkirche. Das Wegkreuz bildet so eine lokale Besonderheit. |
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Altes Rathaus | Ritter-Arnold-Straße 31 (Karte) |
Werksteinbau mit Satteldach und Giebelaufsatz, umlaufendes Sohlbankgesims, segmentbogiges Portal mit Windfang, 1878 (i)
Das sog. Alte Rathaus bildet zusammen mit der Pfarrkirche, mit der es giebelständig in einer Reihe steht, die zentrale ortsbildprägende Baugruppe Uissigheims. Es ist ein anschauliches Beispiel für einen ländlichen Rathausbau der Gründerzeit im einstigen Großherzogtum Baden und belegt die Verwaltungsgeschichte der bis 1972 selbstständigen Gemeinde. |
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Kath. Pfarrkirche St. Laurentius | Ritter-Arnold-Straße 33 (Karte) |
Dreischiffige Hallenkirche in Werkstein mit Satteldach, rechteckiger Chorbau mit halbrunder Apsis, Gliederung durch Strebepfeiler, Lisenen und Rundbogenfriese, südlich kräftiger, hoher Glockenturm mit Rundbogenfriesen, Ecklisenen und spitzem, achteckigem Helm, Sakristeianbau mit Pultdach, im Inneren Halle mit breitem Mittelschiff und schmalen Seitenschiffen, Gewölbe über Pfeilern mit Blattkapitellen, Westempore, teilweise bauzeitliche Ausstattung, Epitaph des Ritters Arnold von Uissigheim (gest. 1336), im Turm Kreuzrippengewölbe über Eckdiensten mit Kapitellen, Turm Ende 12./Anfang 13. Jahrhundert, spätgotisch aufgestockt, Kirchenneubau, wohl nach Entwurf von Bezirksbaumeister August Moosbrugger, 1846/47 (a, i)
Die Uissigheimer Pfarrkirche St. Laurentius, Mittelpunkt einer erstmals 1223 genannten Pfarrei, zählt zu den frühen neuromanischen und architektonisch qualitätvollen Sakralbauten des Historismus im einstigen Großherzogtum Baden. Sie ersetzte eine ältere Vorgängerin, vonwelcher der mächtige spätromanische Turm übernommen wurde, der offenbar auch die stilistische Orientierung für den Neubau gab. Er bildete ursprünglich den Chorturm des alten Gotteshauses. Verantwortlich für den Neubau zeichnete wohl der Bezirksbauinspektor August Moosbrugger, der mehrfach mit neuromanischen Kirchenbauten in der Region in Erscheinung getreten ist. Bedeutendes Zeugnis der hochgotischen Grabmalskulptur in der Region ist das Epitaph für den 1336 verstorbenen Ritter Arnold von Uissigheim, das zugleich an die früheren Ortsadeligen erinnert. Die Kirche hat neben ihrer Bedeutung für die Architektur des Hochmittelalters und des Historismus überdies zentralen Wert für die Siedlungs-, Bau- und Kirchengeschichte Uissigheims. |
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| Kath. Pfarrhof | Ritter-Arnold-Straße 41 (Karte) |
Bestehend aus: Pfarrhaus, zweigeschossiger verputzter Massivbau mit Satteldach, traufseitige Erschließung über Freitreppe, Sandsteintürgewände mit Oberlicht, 1785 bis 1787; Pfarrscheune, verputzter Massivbau mit Satteldach, Eckquaderung und Rundbogentor, 18. Jahrhundert; Gartenmauer mit Tor, 1759 (i)
Die große Hofanlage unweit der Pfarrkirche veranschaulicht mit seinen Bauten die Wohn- und Lebensverhältnisse eines katholischen Ortsgeistlichen im 18. Jahrhundert. Sie wurde durch das Kloster Bronnbach errichtet, welches seit 1664 die Patronatsherrschaft über die Kirche inne hatte. Charakteristisch ist die Scheune, in welcher die Naturalabgaben als Teil der Pfarrbesoldung ebenso gelagert wurden wie die Einkünfte aus der eigenen Nebenerwerbslandwirtschaft. Als Sitz der Pfarrei und ihrer geistlichen Verwaltung unterscheidet sich das Pfarrhaus schon durch seine Dimensionen und vor allem als Massivbau von der übrigen Wohnbebauung im Ort. Das Anwesen hat orts- und kirchengeschichtlichen Zeugniswert und dokumentiert die historisch gewachsene Ortsstruktur. |
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| Kruzifix mit Matthäus- und Laurentiusrelief | Ritter-Arnold-Straße 53 (Karte) |
Sandstein, 1739 (i), nach 2022 neu aufbereitet
Das reich mit Skulpturen gezierte Sandsteinkruzifix sticht durch seine thematisch originelle Gestaltung hervor. Es ist das erste Wegkreuz dieser Art in Uissigheim, bei dem am Kreuzfuß einer der vier Evangelisten dargestellt ist. Darüber fängt ein Putto das Blut aus der Seitenwunde Christi auf. Die Darstellung des hl. Laurentius auf dem Postament verweist auf das Patrozinium der örtlichen Pfarrkirche. 1752 wurde ein ähnliches Kreuz im Tannenweg 11 errichtet. |
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| Kreuzschlepper | Nähe Ritter-Arnold-Straße 62 (Karte) |
Sandsteinskulptur, 1890 (i), Kleindenkmal Nr. 28 (Uissigheim): Die Figur des kreuztragenden Jesus fordert die Gläubigen zur Christusnachfolge und zum Andenken an den Opfergang des Heilands auf, durch welchen die in der Inschrift genannten Verstorbenen das ewige Leben erhalten. | 102545653 | ||
| Bildstock mit Kreuzigungsrelief | Nähe Rübenrain 4 (Karte) |
Sandstein, am Schaft Inschrift, 1504 (i), Kleindenkmal Nr. 04 (Uissigheim): Bildstock am Weg nach Gamburg., Inschrift "GOT ZU LOB UND EHR DIS BILT LASSEN AUFRICHTEN ANNO 1594"
Der Bildstock zählt zu den wenigen spätmittelalterlichen Beispielen dieser Art in der Region und dokumentiert vorreformatorische Frömmigkeit. |
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| Bildstock mit Pietà | Tannenweg 1 (Karte) |
Sandstein, bezeichnet 1705 FB, Kleindenkmal Nr. 07 (Uissigheim).
Der barocke Bildstock fällt durch seinen hochovalen Aufsatz aus der Reihe des Üblichen. |
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Weitere Bilder |
Wegkreuz mit Markusrelief | Tannenweg 11 (Karte) |
Sandstein und Blech, 1752 (i), Kleindenkmal Nr. 19 (Uissigheim): Christus am Kreuz
Das barockzeitliche Wegkreuz zeigt einen in Uissigheim erstmals 1739 geschaffenen Typus, bei dem am Kreuzfuß einer der vier Evangelisten dargestellt ist - hier der hl. Markus. Darüber fängt ein Putto das Blut aus der Seitenwunde Christi in einem Kelch aus Blech auf. Die Darstellung des hl. Laurentius auf dem Postament verweist auf das Patrozinium der örtlichen Pfarrkirche. Bereits 1739 wurde ein solches Kreuz in der Ritter-Arnold-Straße 53 errichtet. |
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| Mariensäule | Tannenweg 16 (Karte) |
Sandstein, 1784 (i)
Die Mariensäule vertritt mit der etwas naiven Madonna einen in der Region weit verbreiteten Typus des barocken Bildstocks. |
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| Bildstock mit Pietà | Türkenstraße 10 (Karte) |
Sandstein, 1783, Kleindenkmal Nr. 23 (Uissigheim): Bildstock mit Pietà an einer Gartenmauer in der Türkengasse.
Ungewöhnlich an der naiven Darstellung der Szene ist die Kleidung Mariens in einem herrschaftlichen, weit ausladenden Kleid der Rokokozeit, das sie offenbar als Himmelskönigin ausweisen soll und die Trauerszene zugleich in die Gegenwart des 18. Jahrhunderts holt. |
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| Sog. Heegbild | (Karte) |
Bildstock mit Kreuzigung, Sandstein, 1684 (i)
Der frühbarocke Bildstock vertritt mit seiner Relieftafel auf einem Pfeiler einen für die Region seit dem Spätmittelalter fassbaren Typus des steinernen Andachtsbildes. Er ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität und charakteristisches Element in der mit solchen kleinen Andachtsstätten besetzten Kulturlandschaft der weitgehend katholisch geprägten Gegend. Durch die Nennung des Stifters erhält er ortsgeschichtliche Bedeutung. |
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| Bildstock mit Kreuzigung | Vogelsang 1 (Karte) |
Am Schaft Stifterrelief, 1572 (i), Kleindenkmal Nr. 02 (Uissigheim): Bildstock, Kreuzigungsgruppe,
Der Bildstock ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele aus dem 16. Jahrhundert und folgt stilistisch noch dem spätmittelalterlichen Modell. Zu Füßen der Szene kniet der Stifter in bäuerlicher Tracht der Zeit, darüber weist ein Wappen mit Sichel auf seinen Stand. |
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| Wegweiserstein | Vogelsang 1 (Karte) |
Sandsteinobelisk, um 1872
Der Stein in Obeliskform gehört zu einer ganzen Reihe solcher Wegweiser, die in großherzoglich-badischer Zeit zur Ausweisung des lokalen Verkehrsnetzes gesetzt wurden. Die Entfernungsangaben in Kilometern weisen auf eine Aufstellung nach der Reichsgründung 1870/71 hin, nachdem das metrische System 1872 flächendeckend in ganz Deutschland übernommen worden war. Der Wegweiserstein hat Bedeutung für die Verkehrs- und Infrastrukturgeschichte in Baden. |
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Weitere Bilder |
Mariensäule | Vogelsang 1 (Karte) |
Sandstein, 1717, Kleindenkmal Nr. 09 (Uissigheim): Himmelskönigin mit Kind.
Die Mariensäule vertritt einen in der Region zur Barockzeit weit verbreiteten Typus des Andachtsbildes und zeigt eine gewisse bildhauerische Qualität. |
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Hofanlage | Wilhelm-August-Berberich-Straße 2 (Karte) |
Bestehend aus: Wohnhaus, zweigeschossiger Bau mit Krüppelwalmdach, weitgehend konstruktives Fachwerk, teilweise Bruchsteinmauerwerk, giebelseitig im 1. Obergeschoss verschiefert; Hofmauer mit Rundbogentor und Mannpforte, darüber Figurennische, im Keilstein bezeichnet, ARW 1780 (i); Ökonomiebauten, verputzte und (modern) verkleidete Fachwerkbauten mit Satteldächern in Winkelhakenform, Sockel in bossiertem Quaderwerk, wohl 19./20. Jahrhundert
Die Hofanlage ist wichtiges Element der historisch gewachsenen Siedlungsstruktur des Dorfes. Sie veranschaulicht ein großes, für die Region typisches bäuerliches Anwesen und dokumentiert Lebens- und Wirtschaftsverhältnisse auf dem Land seit dem späteren 18. Jahrhundert. Sie hat darüber hinaus ortsbaugeschichtlichen Zeugniswert. |
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Muttergottesbildstock | Wilhelm-August-Berberich-Straße 2 (Karte) |
Sandstein, 1732 (i)
Der Bildstock fällt durch den balusterförmigen Sandsteinschaft mit kleinem Gehäuseaufsatz auf. Er ist anschauliches Zeugnis einer gelebten und bildlich zum Ausdruck gebrachten Religiosität und charakteristisches Element in der mit solchen kleinen Andachtsstätten besetzten, katholisch geprägten Ortschaft. |
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Ehemalige Kulturdenkmale
Eiersheim
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Steinkreuz | Friedhof (Flst.Nr. 4.566) (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 04 (Eiersheim): Steinkreuz. Friedhofskreuz. Es befand sich bis zur Neugestaltung des Friedhofs in der Mitte des 1841 außerhalb des Dorfes angelegten Friedhofes. Seitdem steht das Kreuz an der oberen, westlichen Friedhofsmauer. | |||
| Steinkreuz | L 504 (an) (Flst.Nr. 8.267) (Karte) |
1936 | Kleindenkmal Nr. 05 (Eiersheim): Steinkreuz. An der L 504 bei der Abzweigung zur "Hohen Straße" im Gewann Lichteneiche. Inschrift: O HEILIGES KREUZ DU EINZIGE HOFNUNG SEI MIR GEGRÜSST. ERRICHTET VON JOSEF ADOLF RUDOLF UND EHEFRAU WILHELMINA IM JAHR 1936. | ||
| Steinkreuz | Gewann Hohen Eierde (Flst.Nr. 6.380) (Karte) |
1950 | Kleindenkmal Nr. 06 (Eiersheim): Steinkreuz. Steinkreuz im Gewann Hohen Eierde von 1950. Der Corpus ist aus Bronze. Inschrift: GESTIFTET VON EDMUND GÖBEL U. EHEFRAU EIERSHEIM 1950. | ||
Weitere Bilder |
Bildstock | Hohe Straße (an) (Flst.Nr. 9.926). (Karte) |
1715 | Kleindenkmal Nr. 12 (Eiersheim): Im Wald an der Hohen Straße steht der Bildstock mit einer Nische. Am Schaft ist ein Wappen mit den Bluchstaben B.P. und die Jahreszahl 1715. Inschrift: AUF KÜLSHEIM 1/2 STUND AUF MILTENBURG 3 1/2 ST. | |
| Bildstock | Alter Uissigheimer Weg (Flst.Nr. 5.530) (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 11 (Eiersheim), unmittelbar bei Kleindenkmal N.15: Der Bildstock steht am alten Uissigheimer Weg. Recht ungewöhnlich ist die auf dem Bildkopf dargestellte Szene mit der Hl. Familie unter einem Apfelbaum. Inschrift: JOSEF UND MARIA UNDER EINEM APFELBAUM MIT IHREM LIEBEN JESULEIN. | |||
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Bildstock | Hohe Straße (an) (Flst.Nr. 10.186) (Karte) |
1831 | Kleindenkmal Nr. 18 (Eiersheim): Heiligblutbildstock an der Hohen Straße (zum Blutwunder von Walldürn). Auf einer ovalen mit Voluten versehenen Platte ist die Hl. Blut Corporale, darüber ist ein Engelskopf mit Flügeln. Inschrift: ZU EHREN DEM HEILIGEN BLUT 1831. | |
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Bildstock | Steinbruch / Hochhäuser Grund (Karte) |
1964 | Kleindenkmal Nr. 21 (Eiersheim): Bildstock am Hochhäuser Weg neben dem Steinbruch. Der Deutsch-Amerikaner Linus Egenberger stiftete 1964 diesen in modernen kreuzförmigen Stil hergestellte Bildstock. Inschrift: O ihr alle die ihr vorüber geht, seht ob ein Schmerz dem meinen gleiche. | |
| Steinkreuz | Hohe Straße (an) (Flst.Nr. 10.166) (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 22 (Eiersheim): Steinkreuz. Im Wald an der Hohen Straße. Dieses Kreuz aus Kunststein stand ehemals als Grabkreuz im Friedhof in Eiersheim. Da das Grab geräumt werden musste, hat der Eigentümer es in seinen privaten Wald versetzt. Der Corpus ist aus Bronze. | |||
Weitere Bilder |
Kriegerdenkmal | Ecke Steige/Tauberbischofsheimer Straße (Flst.Nr. 159) (Karte) |
1890 | Kleindenkmal Nr. 23 (Eiersheim): Kriegerdenkmal. An der Ecke Steige/Tauberbischofsheimer Straße steht dieser Gedenkstein an den Krieg von 1870/71. Er wurde 1890 errichtet. Auf dem Denkmal sind alle Kriegsteilnehmer des Ortes namentlich benannt. Inschrift: Ehre den tapferen Kriegern. Erinnerung an den Feldzug 1870-71. Gewidmet von der Gemeinde. 1890. | |
| Gedenkstein | Heistenberg (Flst.Nr. 10.611) (Karte) |
1995 | Kleindenkmal Nr. 24 (Eiersheim): Gedenkstein am Heistenberg 1995. Auf Initiative des Heimatvereins Eiersheim wurde im Gewann Heistenberg ein Gedenkstein mit Messingtafel zur Erinnerung an den Flugszeugabsturz vor zwanzig Jahren aufgestellt. Bei dem Unfall kamen die beiden Piloten des kanadischen Kampfbombers ums Leben. Inschrift: GEGEN DAS VERGESSEN. 17. Oktober 1975. Absturz eines kanadischen Phantom-Kampfflugzeuges. | ||
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Bildstock | Maisenbachtal (Flst.Nr. 11.150) (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 25 (Eiersheim): Bildstock. Der gute Hirte im Maisenbachtal. Gestiftet hat der Eiersheimer Wolfgang Krug diesen Bildstock auf seinem Ackergelände. Angefertigt wurde der Bildstock, der aus Sockel, Schaft und Bildkopf des Guten Hirten besteht, von Steinmetzmeister Harald Kuhn aus Werbach. | ||
| Bildstock | Ehm. Bäckerei Hemmerich (an) (Flst.Nr. 2.390) (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 26 (Eiersheim): Bildstock. Bei der ehemaligen Bäckerei Werner Hemmerich. Neuer Dreifaltigkeitsbildstock bei der ehemaligen Bäckerei Werner Hemmerich. Er wurde am 20. Mai 1998 von Parrer Josef Roth aus Külsheim eingeweiht. Inschrift: UNSER TÄGLICH BROT GIB UNS HEUTE. | |||
| Mariengrotte | Am Pfarrhaus (Flst.Nr. 26) (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 28 (Eiersheim): Mariengrotte (auch Lourdesgrotte) am Pfarrhaus. | |||
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Grenzstein | L 504 (an) (Gemarkungsgrenze Eiersheim/Dienstadt) (Karte) |
Grenzstein an der Gemarkungsgrenze von Külsheim-Eiersheim (Gewann Distrikt Dreibilder) und Tauberbischofsheim-Dienstadt (Gewann Oberes Herrling). |
Hundheim
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Bildstock | Ortsausgang Richtung Tiefental (Karte) |
1588 | Kleindenkmal Nr. 01 (Hundheim): Bildstock. Bildtafel in gotischer Form auf niederer Säule. HANS BISCHOF 1588. | ||
| Bildstock | Ortsmitte (Karte) |
1703 | Kleindenkmal Nr. 03 (Hundheim): Bildstock. Bildtafel mit Kreuzmotiv und gotischem Spitzbogendach. Im Kapitell ist ein Engelskopf mit Flügeln. Inschrift: ZUR EHR GOTTES IST DIESER BILDSTOCK AUFGERICHTET WORDEN IM JAHR 1703. | ||
| Bildstock | An der Schönertsbachbrücke (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 04 (Hundheim): Bildstock in der Anlage von Dr. Bechthold an der Schönertsbachbrücke. Der Bildstock stand früher beim "Weißen Roß". Wie er an den neuen Standort kam, ist ein Geheimnis der Hundheimer Feuerwehr. | |||
| Bildstock | In einem Garten in der Triebstraße (Karte) |
1711 | Kleindenkmal Nr. 06 (Hundheim): Bildstock. In einem Garten in der Triebstraße steht jetzt diese schmerzhafte Muttergottes, welche früher an der Straße nach Tiefental stand. Im Volutenkapitell ist ein Engelskopf und über dem Spitzbogen ein Metallkreuz. Inschrift: ZUR EHR GOTTES IST DIESER BILDSTOCK AUFGERICHT WORDEN IM JAHR 1711. | ||
| Bildstock | Abzweigung zur Miltenberger Straße (Karte) |
1738 | Kleindenkmal Nr. 08 (Hundheim): Bildstock. Träubelesbildstock mit korinthischem Kapitell. Die Bildplatte zeigt die Aufnahme Mariens in den Himmel. Rechts und links im Bild sind zwei Gestalten mit Rosenkranz. Inschrift: HAT BARDOL KUCH, EVA SEINE HAUSFRAU, ZU EHREN DER H DREIFALTIGKEIT AUFRICHTEN LASSEN 1738. | ||
| Nepomuk-Statue | Schönertsbachbrücke (Karte) |
um 1750 | Kleindenkmal Nr. 11 (Hundheim): Nepomuk-Statue. Auf der Brücke über den Schönertsbach steht dieses Standbild des Hl. Nepomuk. Erstellt um 1750. | ||
| Steinkreuz | Bei Karl Bundschuh im Hof (Karte) |
1830 | Kleindenkmal Nr. 12 (Hundheim): Steinkreuz. Bei Karl Bundschuh im Hofe steht das Elferkreuzel (1830). Es stand früher am Eselspfad; an der Stelle ist der Bauer Valentin Trunk aus Riedern erfroren. Er wurde im Volksmund "Elfer" genannt. | ||
| Bildstock | An der Kirche (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 13 (Hundheim): Bildstock. Das alte Friedhofskreuz wurde am Haupteingang zur Kirche aufgestellt. Es wurde 1943 erneuert. Inschrift: MEIN GOTT BIST DU MEIN SCHICKSAL RUHT IN DEINEN HÄNDEN. PS.30. | |||
| Bildstock | Am Ortsausgang in Richtung Steinbach | 49.68854 | Kleindenkmal Nr. 14 (Hundheim): Bildstock. Am Ortsausgang in Richtung Steinbach steht das Hochkreuz. | ||
| Bildstock | Im Distrikt Hohenbirkel (Karte) |
1893 | Kleindenkmal Nr. 16 (Hundheim): Bildstock. Errichtet von der Pfarrei Hundheim 1893. Josef Haas. Boxthal. | ||
| Bildstock | hinter den Tiefentaler Höfen beim Bildacker (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 17 (Hundheim): Bildhäuschen. Das holzgeschnitzte Relief Christus als Sämann ist nicht mehr vorhanden. Im Unterteil ist das alte Bild, eine Kreuzigungsgruppe darstellend, eingemauert. Die spätgotische Form weist auf die Zeit vor 1550 hin. | |||
| Nepomuk-Statue | beim Hof Kolb in Tiefental (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 18 (Hundheim): Nepomuk-Statue. In Tiefental auf einer Mauer beim Kolbhof steht dieses Nepomukstandbild. | |||
| Bildstock | am Ortsausgang Richtung Wertheim (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 20 (Hundheim): Bildstock. Kreuz am Ortsausgang Richtung Wertheim. Es ist ein Bildstock der Familie Ochs. Inschrift: Christus ist unser Weg. | |||
| Bildstock | Bei der Kirche (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 21 (Hundheim): Bildstock. Auf der Mauer bei der Kirche steht diese Muttergottes mit Kind. In der rechten Hand hält sie die Erdkugel mit Kreuz und auf dem Kopf trägt sie eine Krone. | |||
| Bildstock | Im Friedhof (Karte) |
1856 | Kleindenkmal Nr. 22 (Hundheim): Bildstock. Hochkreuz im Friedhof. Es wurde 1856 errichtet. | ||
| Gedenkstein | Im Friedhof (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 24 (Hundheim): Gedenkstein. Im Hundheimer Friedhof befinden sich noch Gräber von den Soldaten, welche 1866 im Gefecht bei Hundheim gefallen sind. | |||
| Gedenkstein | Im Friedhof (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 24 (Hundheim): Gedenkstein. Im Hundheimer Friedhof befinden sich noch Gräber von den Soldaten, welche 1866 im Gefecht bei Hundheim gefallen sind. | |||
| Bildstock | In der Nähe des Friedhofes (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 26 (Hundheim): Bildstock. Kreuz auf einem Kunststeinsockel mit einem Corpus aus Bronce. Inschrift: CHRISTUS HEILAND ERLÖSER. | |||
| Steinkreuz | Bei Karl Bundschuh (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 27 (Hundheim): Steinkreuz. Teil eines Steinkreuzes den Karl Bundschuh an der Gemarkungsgrenze Hundheim-Külsheim im Gewann Birken in einer Hecke fand. | |||
| Gedenkstein | Im Friedhof (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 28 (Hundheim): Gedenkstein. Im Hundheimer Friedhof steht an der Mauer die Abbildung eines abgebrochenen Baumstammes für das Scheiden aus dem Leben. | |||
| Gedenktafel | Im Giebel des Hofes Kolb in Tiefental (Karte) |
1914 | Kleindenkmal Nr. 29 (Hundheim): Gedenktafel. In Tiefental ist am Giebel des Hauses Kolb diese wunderschöne Muttergottes von 1914 zu sehen. | ||
| Bildstock | Bei Karl Bundschuh (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 30 (Hundheim): Bildstock. Diesen sehr alten Bildstock fand Karl Bundschuh in der Nähe der Erf im Gebüsch. Es ist ein Vesperbild, dessen Inschrift aber noch nicht entziffert wurde. | |||
Weitere Bilder |
Kreuzweg | Schönertsbachtal (Karte) |
Kleindenkmale Nr. 31–44 (Hundheim): Der vierzehn Stationen umfassende Hundheimer Kreuzweg beginnt in einer Senke (im Schönertsbachtal) zwischen Hundheim und Steinbach auf dem Ortsverbindungsweg nach Külsheim. Er steigt durch einen Wald hindurch an und führt bis zur Birkenkapelle im Wald.[4] | ||
Weitere Bilder |
Birkenkapelle bzw. Kapelle der schmerzhaften Mutter Gottes | Wald am Rand des Schönertsbachtals (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 25 (Hundheim): Kapelle der schmerzhaften Mutter Gottes (auch Waldkapelle, Birkenkapelle und Kapelle in der Birke)[5] befindet sich im Wald in Richtung Külsheim. Sie liegt am Ende eines vierzehn Stationen umfassenden Freilandkreuzweges.[4] |
Külsheim (Kernstadt)
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
Weitere Bilder |
Brunnen | Boxtalstraße (Karte) |
Brunnen 16/18 (Külsheim): Der Brunnen an der Kreuzung Rathausstraße und Boxtalstraße.[2] | ||
Weitere Bilder |
Brunnen | Bronnbacher Straße (Karte) |
Brunnen 14/18 (Külsheim): Der Brunnen an der Bronnbacher Straße.[2] | ||
| Evangelische Kirche | Hans-Weisbach-Straße 17 (Karte) |
Evangelisches Gemeindezentrum | |||
| Moretbrunnen | Hauptstraße 7 (Karte) |
Brunnen 15/18 (Külsheim): Der Moretbrunnen. Dieser Brunnen stellt ein Mühlwerk dar. Er wurde anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft mit der französischen Stadt Moret-sur-Loing neu geschaffen. Im Rahmen der Feierlichkeiten 700 Jahre Stadtrecht wurde der Moret-Brunnen im Jahre 1992 eingeweiht. Der weiße Stein (Kalkstein), der das Mühlrad symbolisiert, stammt aus der Partnerstadt Moret-sur-Loing.[2] | |||
Weitere Bilder |
Unterer Torbrunnen | Hauptstraße (Karte) |
Brunnen 07/18 (Külsheim): Der unterer Torbrunnen,[2] auch Untertorbrunnen.[6] | ||
| Brunnen | Brunnen 08/18 (Külsheim): Der Edelsbrunnen.[2] | ||||
Weitere Bilder |
Brunnen | Hauptstraße (Karte) |
Brunnen 01/18 (Külsheim): Der Kapellenbrunnen bzw. der drei-Schalen-Brunnen.[2][6] | ||
Weitere Bilder |
Römerbadbrunnen | Hauptstraße (Karte) |
Brunnen 06/18 (Külsheim): Der Römerbadbrunnen oder das Antoniusbrünnlein.[2] | ||
| Kleindenkmal | Hardheimer Straße 22 (Karte) |
Erinnerungsgeschenk des U-Bootes U18 (ehemaliges Paten-U-Boot der Stadt Külsheim) | |||
Weitere Bilder |
Narrenbrunnen | Kirchbergweg (Karte) |
Brunnen 13/18 (Külsheim): Der Narrenbrunnen am Kirchberg. Wurde im Jahre 2005 im Rahmen der Stadtsanierung erbaut.[2] | ||
| Kriegerdenkmal | Kirchbergweg 22 (Karte) |
Kriegerdenkmal an die Verstorbenen des Zweiten Weltkrieges | |||
| Sandsteinplatte | L 509 (Külsheim–Bronnbach) | Sandsteinplatte mit Chirotherium an der L 509 in Richtung Bronnbach, auf einem Parkplatz; Im Buntsandstein bei Külsheim sind Sandsteinplatte, mit ca. 240 Mio. Jahre alten Fußabdrücken der Gattung Chirotherium; Die an der Straße in Richtung Bronnbach, etwa 1 Kilometer nördlich von Külsheim ausgestellte Sandsteinplatte aus sogenanntem „Rötquarzit“ zeigt mehrere sich überkreuzende Fährten dieser Saurier; Das Exponat ist einer der Startpunkte des insgesamt 5,5 Kilometer langen geologisch-naturkundlichen Lehrpfades, des sogenannten Saurierwanderweges. | |||
Weitere Bilder |
Löchleinsbrunnen | Molkereiweg (Karte) |
Brunnen 09/18 (Külsheim): Der Löchleinsbrunnen oder im Volksmunde auch Molkereibrunnen.[2] | ||
Weitere Bilder |
Boxhagelbrunnen | Rathausstraße (Karte) |
Brunnen 10/18 (Külsheim): Der Boxhagelbrunnen.[2] | ||
Weitere Bilder |
Lindenwirtsbrunnen | Wolferstetter Weg (Karte) |
Brunnen 12/18 (Külsheim): Der Lindenwirtsbrunnen (gegenüber dem Gasthof „Zur Linde“).[2] | ||
| Wilhelm-Grimm-Brunnen | Brunnen 18/18 (Külsheim): Der Wilhelm-Grimm-Brunnen am Sportgelände.[2] | ||||
| Steinkreuz | An der Landstraße nach Tauberbischofsheim (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 02 (Külsheim): Steinkreuz. An der Landstraße nach Tauberbischofsheim. Seit dem Ausbau der Landstraße nach Tauberbischofsheim ist dieses Steinkreuz verschwunden. | |||
| Steinkreuz | Wolferstetten (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 04 (Külsheim): Steinkreuz. Beim ehemaligen Hof Wolferstetten steht ein Steinkreuz. Nach der Überlieferung soll nach einem Streit zwischen einem Schäfer und einem Knecht einer getötet worden sein. | |||
| Steinkreuz | Taubenloch (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 05 (Külsheim): Steinkreuz. Im Gemeindewald Distrikt Taubenloch steht am früheren Fußweg nach Tauberbischofsheim dieses Steinkreuz, welches Siebmachersbild genannt wird. | |||
| Steinkreuz | neben der Kirche (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 12 (Külsheim): Steinkreuz, auf der linken Seite der Kirche. Es stand ehemals auf der Mauer mit Gedächtnistafel für die Gefallenen des Krieges 1939–1945 und einer Gedenktafel für Pater Alois Grimm S.J. | |||
| Bildstock | Am Weg nach Hundheim (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 17 (Külsheim): Bildstock. Am Weg nach Hundheim steht der sogenannte Evangelienstock mit 2 Jahreszahlen. 1680 und 1737. Im November 1990 wurde der Bildstock von einem jungen Mann umgefahren und am 1. September 1993 von der Stadt wieder aufgestellt. | |||
| Bildstock | Hauptstraße 81, "Speer" (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 18 (Külsheim): Bildstock. Der Tafelbildstock steht Hauptstraße 81 beim Speerwirt. Es ist eine Abbildung der Hl. Familie. | |||
| Bildstock | An der Uissigheimer Straße (Karte) |
1694 | Kleindenkmal Nr. 21 (Külsheim): Bildstock. Nischenbildstock an der Uissigheimer Straße. Pietà. Inschrift: H.P.GILICHI 1694. | ||
| Bildstock | Am Seiteneingang zum Friedhof (Karte) |
1711 | Kleindenkmal Nr. 22 (Külsheim): Bildstock. Madonnenstatue am Seiteneingang zum Friedhof. 1711 Regina Pacis mit Herzoginkrone. Die auf dem Seiteneingang stehende Statue ist eine Kopie. Das Original steht im Bürgermeisterzimmer. Inschrift: GOTT UND SEINER WERTEN MUTTER HAT ADAM FRIEDEL DIES BILD AUFRICHTEN LASSEN 1711.[7] | ||
| Steinkreuz | Bei der ehemaligen Ölmühle (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 24 (Külsheim): Kruzifix aus Stein bei der ehemaligen Ölmühle. Inschrift: INRI OH MENSCH BEDENK OB EIN SCHMERZ SEI GLEICH MEINEM SCHMERZ. | |||
Weitere Bilder |
Bildstock | gegenüber Pfarrhaus (Karte) |
1729 | Kleindenkmal Nr. 29 (Külsheim): Madonnenstatue gegenüber Pfarrhaus, bei der Kirche auf der ehemaligen Umfassungsmauer, von 1729. | |
Weitere Bilder |
Caravacakreuz im Weinberg | Gewann Koks (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 30 (Külsheim): Caravacakreuz, 1730 im Gewann Koks im Weinbergsflur. Dieses Kreuz ist auch bekannt unter dem Namen Külsheimer "Hoher Herrgott".[8] | ||
| Bildstock | Im Paradeis am Weg zur Ölmühle (Karte) |
1742 | Kleindenkmal Nr. 38 (Külsheim): Bildstock. Im Paradeis am Weg zur Ölmühle steht das Kretzersbild. Inschrift: GOTT ZU LOB UND EHR HAT HANS MART SCHÜTZ SEIN HAUSFRAU CHRISTINA DIES BILD ANFERTIGEN LASSEN 1742. | ||
| Bildstock | Im Schlossgraben (Karte) |
1744 | Kleindenkmal Nr. 39 (Külsheim): Bildstock. Dieses reichverzierte Kruzifix mit einem Engelein stand früher am Steinfurter Pfad (Hohe Straße). Durch die Nutzung des Standortübungsplatzes wurde es in den Schlossgraben versetzt. Inschrift: GOTT ZU LOB UND EHREN HADT VALENDIN REINHARD DIESES BILD AUFRICHTEN LASSEN 1744. | ||
Weitere Bilder |
Bildstock | Am Weg zu den Weinbergen (Sauwiesen) (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 41 (Külsheim): Wegkreuz. Am Weg zu den Weinbergen (Sauwiesen) steht dieses Kreuz mit einem Engelein, welches das Hl. Blut auffängt. | ||
Weitere Bilder |
Bildstock | In den Weinbergen (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 43 (Külsheim): Bildstock. In den Weinbergen. Hl. Urban im Weinbergsflur. | ||
| Bildstock | Hauptstraße 72 (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 44 (Külsheim): Tafelbildstock. Säulenbildstock mit dorischem Kapitell. In den Ecknischen rechts und links der Impfinger Pieta Magdalena mit Salbgefäß und Johannes. | |||
| Bildstock | Hardheimer Straße, Abzweigung Tauberbischofsheim (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 45 (Külsheim): Bildstock. Sehr schöne Madonna. Auf dem beschrifteten Sockel ist eine gewundene Säule mit Volutenkapitell. Maria trägt eine Herzoginkrone. | |||
Weitere Bilder |
Waldkapelle | Alte Bronnbacher Straße (Karte) |
1765 | Kleindenkmal Nr. 46 (Külsheim): Wegkapelle, auch Waldkapelle im Schönert, 1765 errichtet. Im Gemeindewald Schönert an der alten Bronnbacher Straße. | |
| Caravacakreuz | am Paradeis (Karte) |
18. Jh. | Kleindenkmal Nr. 47 (Külsheim): Caravacakreuz am Paradeis. Ein weiteres Caravacakreuz hinter dem Schloss am Paradeis. Es ist nicht so groß wie das am Koks aber es hat die Besonderheit, dass drei Engelein das Hl. Blut auffangen. Inschrift und Jahreszahl fehlen. Wohl aus dem 18. Jahrhundert.[9] | ||
| Steinkreuz | bei der Straßenkapelle (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 16 (Külsheim): Steinkreuz bei der Straßenkapelle (Standortübungsplatz) 1656. Das Kreuz stand früher am Hardheimer Pfad Gewann Hoher Herrgott. Das Kreuz wurde von der Bundeswehr an der heutigen Platz versetzt. | |||
| Bildstock | bei der Straßenkapelle (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 19 (Külsheim): Bildstock bei der Straßenkapelle. Jesus kniet unter dem Kreuz. | |||
| Bildstock | bei der Straßenkapelle (Karte) |
1729 | Kleindenkmal Nr. 49 (Külsheim): Judaskussbildstock. Kapellenbild bei der Straßenkapelle von 1729. Jesus wird am Ölberg mit einem Kuss verraten. Einzigartig sind die Engelsköpfchen bei diesen 4 Bildern. Inschrift: ANNO 1729 HAT HERR GEORG FRANZISKUS BAUMANN UND CATARINAHIERSELBST ZU KÜLSHEIM UND ZUR GEDECHTNIS DER GEFENGNIS JESU CHRISTI DIES BILDNIS MACHEN LASSEN. | ||
| Bildstock | bei der Straßenkapelle (Karte) |
1729 | Kleindenkmal Nr. 50 (Külsheim): Dornenkrönungsbildstock. Kapellenbild bei der Straßenkapelle. Das Motiv ist die Geiselung Jesu. Bei diesem Bildstock sind drei Engelsköpfchen mit ganz anderer Blickrichtung. | ||
| Bildstock | bei der Straßenkapelle (Karte) |
1729 | Kleindenkmal Nr. 51 (Külsheim): Kreuzigungsbildstock. Kapellenbild bei der Straßenkapelle. Jesus wird an das Kreuz genagelt. | ||
| Bildstock | bei der Straßenkapelle (Karte) |
1729 | Kleindenkmal Nr. 52 (Külsheim): Himmelfahrtbildstock. Kapellenbild bei der Straßenkapelle. Bei diesem Kapellenbild ist die Himmelfahrt Jesu zu sehen. Inschrift: ANNO 1729 HAT DER HOCHETELGESTRENGE HERR GEORG FRANZ BAUMANN GEWESENER JOHANITER AMTMAN ZU WÜRZBURG DIESE BILDNIS ZU EHREN GOTTES AUFRICHTEN LASSEN. O ANDÄCHTIGE SEELE BETRACHTE. | ||
| Bildstock | Bei der Straßenkapelle (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 64 (Külsheim): Bildstock. | |||
Weitere Bilder |
Wegmarkierungsstein | Bei der Straßenkapelle (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 66 (Külsheim): Wegmarkierungsstein. Die Hohe Straße war vor langer Zeit eine der Hauptverkehrsadern in Deutschland. Sie führte auf dem Landweg von Nürnberg nach Frankfurt. Ein Relikt aus dieser Zeit ist der Wegweiser nach Stunden. Inschrift: NACH BISCHOFSHEIM 3 STUNDEN, NACH STEINBACH 1 STUNDE. | ||
Weitere Bilder |
Kriegerdenkmal | bei der Straßenkapelle (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 67 (Külsheim): Kriegerdenkmal. Neben der Straßenkapelle steht ein Ehrenmal für die ehemalige 14. Panzer-Division. Es ist ein Obelisk mit Querbalken, auf denen die Orte verzeichnet sind, in denen die Division im Einsatz war. | ( | |
| Bildstock | Am Seeweg (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 53 (Külsheim): Dreifaltigkeitsbildstock am Seeweg. | |||
| Steinkreuz | im Friedhof (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 56 (Külsheim): Friedhofskreuz. Steinkreuz im Friedhof. | |||
| Bildstock | An der Straße nach Hardheim (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 57 (Külsheim): Bildstock. Jesusstatue. Lebensgroße Freifigur, die als Kreuzschlepper bezeichnet wird. | |||
| Steinkreuz | an der Bronnbacher Straße (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 59 (Külsheim): Steinkreuz an der Bronnbacher Straße, ehemals Steinbruch. | |||
Weitere Bilder |
Mariengrotte | Grotte an der Kneippanlage (Karte) |
um 1900 | Kleindenkmal Nr. 60 (Külsheim): Mariengrotte an der Kneipp-Anlage (siehe auch: Liste öffentlicher Kneipp-Anlagen im Main-Tauber-Kreis). Die Grotte wurde um 1900 errichtet. Der Stifter war Johann Keller. Er wohnte im Alter bei Wilhelm Stang am Oberen Tor. Er war geboren um 1850 und starb etwa um 1925 bis 1930. Die Statue wurde vom Bildhauer Tobias Träger aus Stein gefertigt. | |
| Mariengrotte | im Friedhof (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 61 (Külsheim): Mariengrotte, auch Lourdesgrotte genannt. Im Friedhof von Külsheim befindet sich diese Grotte mit einer Lourdes-Madonna. Über die Entstehungszeit und den Stifter der Grotte ist nichts bekannt. | |||
| Bildstock | am Paradeis hinter der Stadthalle (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 63 (Külsheim): Bildstock. Am Paradeis hinter der Stadthalle steht dieser Holzbildstock mit einer Schönstadtmadonna. | |||
| Bildstock | Am Roten Rain 3 (Karte) |
1988 | Kleindenkmal Nr. 65 (Külsheim): Bildstock. Einen Bildstock hat die Familie Berthold Väth vor ihrem Haus am Roten Rain aufrichten lassen. Es ist eine Maria mit Kind. Der Bildstock wurde am 2. Oktober 1988 durch Pfarrer Sack eingeweiht. Inschrift: MATER HABEBIT CURAM. B.VÄTH ANNO 1988. Geschützt nach §§ WSS bei Siedlung Roter Rain.jpg DSchG |
||
| Bildstock | Hauptstraße 62 (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 69 (Külsheim): Bildstock. Eine in die Giebelseite der Scheune eingelassene Bildtafel. Herkunft unbekannt. | |||
| Bildstock | Spitalstraße 11 (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 70 (Külsheim): Tafelbildstock Ecke Spitalstraße/Bergstraße. Bildtafel an Spitalstraße 11 unter der Hausverkleidung. | |||
| Kriegerdenkmal | Bei der Kirche (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 71 (Külsheim): Kriegerdenkmal. Gedenkplatte an der Mauer bei der linken Seite der Kirche für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges (1939–1945) und eine Gedenkplatte für den Märtyrerpriester Pater Alois Grimm, der aus Külsheim stammte. |
Steinbach
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Wegkreuz | Weg zu den Meßhöfen (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 06 (Steinbach): Bildstock. Kreuz am Weg zu den Meßhöfen. Inschrift: CHRISTUS IST DER WEG FOLGE IHM. GESTIFTET VON DER FAMILIE BLANK. | |||
| Bildstock | Gewann Zittern (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 07 (Steinbach): Bildstock. Eisernes Kruzifix auf Sandsteinsockel. Inschrift: BUNDSCHUH. | |||
| Bildstock | Vorderer Meßhof (Nähe) (Karte) |
1860 | Kleindenkmal Nr. 09 (Steinbach): Bildstock. Bildhäuschen in der Nähe des Vorderen Meßhofes. Inschrift: Errichtet zur Ehre Gottes Marzian Schüßler Franz Sales Ballweg 1860 v. Meshof. | ||
| Bildstock | ehem. Otterhof (bei) (Karte) |
1700 | Kleindenkmal Nr. 10 (Steinbach): Kreuzbildstock beim ehemaligen Otterhof. Unterhalb der Inschrift ein Wappen mit Pflugschar. Inschrift: ANNO 1700 HAT HANS JÖRG MULE DIESES BILT ZU EHRE GOTTES AUFRICHTEN LASSEN. | ||
| Wegkreuz, Gedenkkreuz | ehem. Feldscheune des Gickelhofes (an) (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 11 (Steinbach): Bildstock. Ein kleines Kreuz aus Eisen steht an der ehemaligen Feldscheune des Gickelhofes. Es ist ein Gedenkkreuz der Familie Ochs für den verunglückten Friedrich Ochs. | |||
| Wegkreuz, Gedenkkreuz | Eichwald, Nähe ehemaliger Otterhof (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 12 (Steinbach): Gedenktafel. Im Eichwald, Nähe ehemaliger Otterhof, steht ein Holzkreuz für den Förster Rudolf Dosch, der hier verunglückte. Inschrift: ZUR ERINNERUNG AN DEN FÜRSTLICHEN FÖRSTER RUDOLF DOSCH VERUNGLÜCKT IM DIENST AM 11.7.1967. | |||
| Wegkreuz, Gedenkkreuz | ehem. Gickelhof (bei) (Karte) |
Wegkreuz. Ein kleines Kreuz in der Nähe des ehemaligen Gickelhofes. Sog. Küstner-Kreuz. | |||
| Wegkreuz | ehem. Gickelhof (bei), Heimersklinge (bei) (Karte) |
Wegkreuz. Zwischen dem ehemaligen Gickelhof und dem Beginn der Heimersklinge im Wald. |
Steinfurt
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Bildstock | Gewann Hofgärten (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 01 (Steinfurt): Bildstock. Im Gewann Hofgärten steht der in seiner Form einmalige Nischenbildstock. | |||
| Bildstock | Gewann Teichäcker (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 03 (Steinfurt): Bildstock. In Ortsnähe am Gewann Teichäcker steht noch Sockel und Säule des Dreifaltigkeitsbildstockes dessen Bildtafel am 21. Oktober 1983 gestohlen wurde. | |||
Weitere Bilder |
Steinkreuz | L 508 (an) (Flst.Nr. 1.789) (Karte) |
1948 | Kleindenkmal Nr. 04 (Steinfurt): Steinkreuz. An der Straße nach Hardheim steht dieses Kreuz, welches an die Mission 1948 erinnert. Inschrift: MISSION 1948. VERTRAU AUF GOTT UND LASS IHN WALTEN ER WIRD DICH WUNDERBAR ERHALTEN. LASSET UNS GOTT LIEBEN WEIL GOTT UNS ZUERST GELIEBT. 1.JOH.4.19 | |
| Mariengrotte | Friedhof (Flst.Nr. 1.795) (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 06 (Steinfurt): Mariengrotte (auch Lourdesgrotte) im Friedhof. |
Uissigheim
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
Weitere Bilder |
Bildstock | bei der Fatima Grotte (Karte) |
1608 | Kleindenkmal Nr. 05 (Uissigheim): Kreuzigungsbild, 1608. Inschrift Seite: "GOT DEM HEREN 3V LOB VND EHRN ANNO DOM 16-08" Vorderseite: "WER SEIN CREUTZ NIT AUFF SICH NIMB UND FOLGET MIR NOCH DER IST MEIN NIT WERT - FUR WAR ER HAT UNSER SCHWACHHEIT AUF SICH GENUMEN" | |
Weitere Bilder |
Bildstock | Am Bronnbacher Pfad (Karte) |
1726 | Kleindenkmal Nr. 13 (Uissigheim): Bildstock. Himmelskönigin mit Kind, 1726. | |
| Bildstock | Oberdorf in Gartenmauer, nähe Kirche (Karte) |
1732 | Kleindenkmal Nr. 14 (Uissigheim): Muttergottes mit Kind, 1732. | ||
| Pietà 1736 | K 2881 (bei) (Karte) |
1736 | Kleindenkmal Nr. 15 (Uissigheim): Pietà, 1736. Brücke an der Maisenbach. | ||
Weitere Bilder |
Bildstock | am Bronnbacher Weg, am Fuße des Stahlbergs (Karte) |
1738 | Kleindenkmal Nr. 16 (Uissigheim): Bildstock, Kreuzigungsgruppe, 1738. | |
| Bildstock | an der Straße nach Gamburg (Karte) |
1739 | Kleindenkmal Nr. 17 (Uissigheim): Bildstock, Hohes Kreuz auf hohem Sockel, 1739. | ||
| Bildstock | bei den Krautgärten (Karte) |
1756 | Kleindenkmal Nr. 21 (Uissigheim): Bildstock, Maria mit Kind, 1756. | ||
| Bildstock | am alten Weg nach Gamburg (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 26 (Uissigheim): Bildstock, Eisenkreuz. | |||
| Bildstock | hinter der Türkengasse (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 29 (Uissigheim): Bildstock, Maria als Himmelskönigin. | |||
| Bildstock | bei der Stahlbergkapelle (Karte) |
1870 | Kleindenkmal Nr. 30 (Uissigheim): Bildstock, Pietà, 1870. | ||
| Bildstock | im Pfarrhof (Karte) |
1608 | Kleindenkmal Nr. 31 (Uissigheim): Bildstock, 1608. | ||
Weitere Bilder |
Kreuzweg | Stahlberg (Karte) |
1867–1869 | Kleindenkmale Nr. 32–46 (Uissigheim): Die am Uissigheimer Stahlberg von 1867 bis 1869 errichteten Kreuzwegstationen bestehen aus rotem Sandstein. Der Kreuzweg umfasst 15 Stationen, davon 14 eigentliche Kreuzwegstationen sowie eine gleichartige Vorab-Station. Sie wurden von der Künstlerfamilie Buscher aus Gamburg erstellt. 1870 wurde die Stahlbergkapelle am Ende des Kreuzweges errichtet. | |
Weitere Bilder |
Mariengrotte | Am Bronnbacher Pfad (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 48 (Uissigheim): Mariengrotte, auch Lourdesgrotte oder Fatima Grotte, am Bronnbacher Pfad. | ||
| Bildstock | Am Fuße des Stahlberges (Karte) |
Kleindenkmal Nr. 49 (Uissigheim): Bildstock, St. Urban. | |||
| Bildstock | Uissigheim, Straße nach Gamburg (an) (Flst.Nr. 9.307) (Karte) |
1684 | Kleindenkmal Nr. 27 (Eiersheim): Bildstock. An der Straße nach Gamburg. An der Straße nach Gamburg steht der in seiner Form einmalige Bildstock mit der Kreuzigungsgruppe als Motiv. Inschrift: 1684 HAT STEFEN LANG ZU EIERSHEIM GERICHT UND LANDSHEIDER UND SEIN HAUSFRAU GOT UND DER MUTTERGOTTES ZU EHREN MACHEN LASEN. |
Weblinks
- Themen > Denkmale im Main-Tauber-Kreis > Kleindenkmale > Külsheim. gistbb.de, Geoinformationssystem des Main-Tauber-Kreises.