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Liste der Kulturdenkmale in Tiefenbronn

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In der Liste der Kulturdenkmale in Tiefenbronn sind die Kulturdenkmale der Gemeinde Tiefenbronn im Enzkreis in Baden-Württemberg aufgelistet.

Legende

Die ab Oktober 2025 erstellten Tabellen basieren auf den vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg im September 2025 veröffentlichten Geodaten. Lizenzhinweis: dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0): Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, www.denkmalpflege-bw.de. Die Adressangaben und Bezeichnungen sind in der dargestellten Form nicht Teil der Ausgangsdaten. Die Adressen wurden automatisch aus den Koordinaten berechnet und können von den korrekten Adressen abweichen. Die Bezeichnungen wurden zunächst automatisiert dem Anfang der vom Landesamt für Denkmalpflege bereitgestellten Objektbeschreibungen entnommen.

  • Bild: Zeigt ein ausgewähltes Bild des Objekts, „Weitere Bilder“ verweist auf die zugehörige Kategorie im Medienarchiv Wikimedia Commons. Auf das Kamerasymbol klicken, um weitere Fotos für diese Liste hochzuladen: Datei hochladen
  • Bezeichnung: Nennt den Namen, die Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals.
  • Lage: Straßenname und Hausnummer oder Flurstücknummer des Kulturdenkmals, gegebenenfalls auch Gemarkung oder Ortsteil. Die Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link (Karte) führt zu verschiedenen Kartendiensten mit der Position des Kulturdenkmals. In einem Tool mit Kartenansicht können die Koordinaten durch Verschieben korrigiert werden.
  • Datierung: Baubeginn, Fertigstellung, Datum der Erstnennung oder grobe zeitliche Einordnung entsprechend dem Eintrag in der zugrundeliegenden Denkmaldatenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
  • Beschreibung: Kurzcharakteristik des Kulturdenkmals, Nennung der geschützten Bestandteile und Begründung der Denkmaleigenschaft. Die Paragraphen § 2, § 12, § 19 oder § 28 verweisen auf die Art der Einstufung gemäß baden-württembergischem Denkmalschutzgesetz.
  • ID: Identifikator des Objekts in der zugrundeliegenden Datenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg

Abkürzungen

Kulturdenkmale nach Ortsteilen

Lehningen

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
23 (von ehemals 32) Gemarkungsgrenzsteinen Haseläcker
(Karte)
zwischen Mühlhausen und Lehningen 105354283BW
Bildstock Rechts am Brunnenweg
(Karte)
Roter Buntsandstein, Pietà um 1955, Inschrift „I+R/1614“, 1955 von Haus Nr. 36 hierher versetzt 99969168BW
Steinkreuz auf Sockel Hauptstraße 19
(Karte)
Roter Buntsandstein, Corpus Gusseisen, am Sockel „Das Kreuz, das heil’ge Kreuz des Herrn. Es gibt uns segnend das Geleite. Es steht uns bei im Erdenstreite. Es führt uns hin zum Haus des Herrn. 1921 Gestiftet von Familie August Brenner“ 100031228BW
Kath. Filialkirche St. Ottilia Hauptstraße 19
(Karte)
Chorturmkirche mit Saalraum, um 1500, Kirchhofmauer 99964838BW
Feldkreuz Obere Heide
(Karte)
aus Sandstein mit kleeblattförmigen Enden, Corpus Gusseisen, 1900, gespendet von Hermann Morlock 99971881BW
Bildstock Distr. Steinbreche-Himmelreich
(Karte)
Roter Buntsandstein, Aedikula mit geschweiftem Dach, darauf Metallkreuz, 1,90 m hoch, flache rundbogige Nische mit modernem Emailbild Kreuzigung, am Stock Zierkartusche, am niedrigen quadratischen Sockel „1798“, in den 1950er Jahren aus Neuhausen überführt 99972158BW
Wegkreuz Heiligenäcker
(Karte)
Roter Buntsandstein, Kleeblattenden, Corpus Gusseisen, schmaler Sockel mit Inschrift: „Ihr alle die / Ihr hier vor / über geht / merket doch / und sehet / ob auch ein / Schmerz sei / wie mein Schmerz“, Rückseite „Stifter H. Klink 1896“ 99969549BW
8 (von ehemals 10) Gemarkungsgrenzsteinen Ob dem Hausener Weg
(Karte)
zwischen Tiefenbronn-Lehningen und Weil der Stadt-Hausen

Die an der Gemarkungsgrenze zwischen Weil der Stadt-Hausen und Tiefenbronn-Lehningen aufgestellten Grenzsteine sind Zeugnisse der Rechtsgeschichte. Seit dem Mittelalter markieren diese ortsgebundenen Rechtsurkunden Herrschafts- und Grundstücksgrenzen

Gemarkungsgrenzsteine trennen Besitz- und Nutzungsrechte voneinander und schützen gleichzeitig vor Übergriffen.

105354132BW
Grabstätte für 6 Soldaten Unterm Hausener Weg
(Karte)
Die am 20.04.1945 getötet wurden, 2,20 m hoher gemauerter Denkstein aus rotem Buntsandstein, 6 erhabene griechische Kreuze aus dem gleichen Material, Inschrift: „HIER RUHEN SECHS DEUTSCHE SOLDATEN GEFALLEN 20.4.1945“ 105360319BW
Ehrenmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges Heimsheimer Weg
(Karte)
Dunkler Granit, Höhe 2,20 m, Inschrifttafel aus schwarzem Marmor: „Unseren Helden 1914-1918 (Namen der Gefallenen) Die dankbare Gemeinde Lehningen“, 1924 105360023BW
Friedhofskreuz Heimsheimer Weg
(Karte)
Roter Buntsandstein, Corpus, Inschrift am Kreuzstamm „Die Toten, der Heimat Vertriebenen…“, 1843, in ein Gefallenendenkmal für die Toten des 2. Weltkrieges umgearbeitet, seitlich Inschrifttafeln mit den Namen der Toten „Die Toten 1939-1945…“ 99969035BW
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Mühlhausen

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Bildstock Auf der Steig 15
(Karte)
Ornamentierte Stele aus rotem Buntsandstein, im Medaillon: „Diser Biltstock ist zur Ehr Gottes aufgericht worden von Johannes Gebel 1806“ 99972645BW
30 Gemarkungsgrenzsteine Frohnmühle 2
(Karte)
zwischen Tiefenbronn-Mühlhausen und Weil der Stadt-Hausen, ehemalige Landesgrenze Baden-Württemberg

Als charakteristische Vertreter dieser ortsgebundenen Rechtsurkunden, die geschichtliche Besitz- und Herrschaftsgrenzen dokumentierten, sind die Grenzsteine anschauliche Zeugnisse der Regionalgeschichte. Sie markieren sowohl die Gemarkungsgrenze zwischen Tiefenbronn-Mühlhausen und Weil der Stadt-Hausen als auch die ehemalige Landesgrenze zwischen Baden und Württemberg.

105353797BW
Gemarkungsgrenzstein (der ehemaligen Landesgrenze von Baden und Württemberg) Heimsheimer Straße
(Karte)
Roter Buntsandstein, „Ende der Markung Mühlhausen Ende der Markung Hausen 1811“ 105220877BW
45 (von ehemals 72) Gemarkungsgrenzsteinen Bleichhölzle
(Karte)
zwischen Tiefenbronn und Mühlhausen 105354261BW

Sühnekreuz Kirschenäckerweg
(Karte)
Niederes Buntsandsteinkreuz, „1595 / DEN 8. TAG / FEBRUARII / AN DISE ORT DO WART ERSHLAGEN / JERG PFEFFERLIN VON MERCKLINGEN / DAS THUR ICH KLAGEN“, darunter eingeritztes Weberschiffchens 99993896
Gefallenendenkmal beider Weltkriege Lehninger Straße 1
(Karte)
Granitstele „1914-1918 / 1939-1945 / Dem Gedenken unserer Toten und Vermissten aus den beiden Weltkriegen“ flankiert von zwei niedrigeren Granitstelen mit den Namen der Gefallenen 99974056BW
ehem. Tabakmühle Lehninger Straße 2, 4
(Karte)
neben der Würmtalhalle. Hauptgebäude heute Vereinshaus, zweigeschossiger, 1780 erbauter Massivbau mit Mansarddach, 1902 von Kollmar & Jourdan zur Schmuckfabrik umgebaut. Gegenüber gemauerte Remise, spätes 18. Jahrhundert. Sachgesamtheit 99974093BW

Weitere Bilder
Dreifaltigkeitskapelle Lehninger Straße 6
(Karte)
Rechteckiger Bau, Rundfenster in beiden Seitenwänden, 1710 durch Vogt Johann Adam aus Landeck gestiftet 99973677
Wegkreuz Mittelstraße 5
(Karte)
Barock, Corpus, roter Buntsandstein, kleeblattförmige Enden, am Stamm Reliefs Lamm mit Fahne und Totenkopf mit gekreuzten Knochen, geschweifte Mensa mit Roccailenkartusche „1770“ 99980276BW

Weitere Bilder
Kath. Pfarrkirche St. Alexander Mittelstraße 5, 7
(Karte)
Spätgotischer, westlicher Eingangsturm, Langhaus, erhöhter 5/8-Chor mit Sterngewölbe, im Vorderjoch Netzgewölbe, Sakristei auf der Südseite, Putzbau mit Sandsteingliederung, um 1495. Erneuerung des Gewölbes im 16. Jahrhundert unter Hans Jacob von Gemmingen und seiner Frau Barbara von Breitenlandenberg, 1897/98 Höherlegung der Langhausdecke durch Johannes Schroth. Hochaltar, Augsburger Arbeit, um 1600, Grabsteine in der Turmvorhalle und an der südlichen Friedhofsmauer, Beinhaus (Mittelstraße 5), eingeschossiges Gebäude mit Werkstücken (Fenstergewände etc.) des 17. Jahrhunderts 99976901
( Wikidata)
Galgensockel Am Galgen
(Karte)
Zwei achteckige Steinplatten (Durchmesser 80 cm) mit zentraler runder Eintiefung, bis in die 1950er Jahre noch alle ursprünglich drei Sockelsteine erhalten, damals wohl beim Straßenbau zerstört, Spätmittelalter / Frühe Neuzeit 99991563BW
Wegkreuz Römerweg
(Karte)
Roter Buntsandstein, kleeblattförmige Enden, Corpus, am schmalen, leicht abgesetzten Sockel „1845“ 99992723BW

Ehem. Neues Schloss Tiefenbronner Straße 17
(Karte)
Rathaus, Schulhaus. Langgestreckter, zweigeschossiger Putzbau, 1791 bzw. 1835/36 (bezeichnet) 99982450
Marienkapelle Tiefenbronner Straße 40
(Karte)
Putzbau mit gekehltem Sockel und hölzernem Hauptgesims, Portal mit profiliertem Gewände, 1722 anstelle eines Vorgängerbaus von 1685 errichtet, bezeichnet am Schlussstein „1722“, von Christoph Schiller gestiftet 99981129BW
Wegkreuz Tiefenbronner Straße 40
(Karte)
Roter Buntsandstein, Sockel mit Totenkopfrelief, Verlängerung des Kreuzstamms mit zierlicher Bossierung, am Kreuzstamm „JOHANNS / MARCHSTEIN / .ANNA.MARIA. / MARCHSTEIN“, am Sockel: „ANNO / 1724 / MISERRERE MEU“ 99982465BW
Wegkreuz Würmtalstraße 7
(Karte)
Roter Buntsandstein, Corpus, am abgetreppten Sockel „CHRISTUS / vincit / regnat / imperat / ANNO SANCTO 1950“ 100240482BW

Weitere Bilder
Evang. Kreuzkirche Würmtalstraße 22
(Karte)
Quaderbau aus Sandstein mit Ecklisenen, bestehend aus Langhaus mit je vier hohen Fenstern in den Seitenwänden und im Osten stehendem, fast ganz eingezogenem Glockenturm mit Pyramidenhelm, Eingang von Westen, Predigerkirche mit zentraler Kanzel und Emporen. Nach Plänen von Heinrich Hübsch, Ausführung 1829/30 durch Palier Rönner, Maurermeister Joseph Morlock und Zimmermeister J. Ripp. Orgel von Anton Keine 1893, Stützmauern und Freitreppe, zugehöriger Friedhof mit Umfriedungsmauer und historischen Grabsteinen 99986219
( Wikidata)

Weitere Bilder
Wasserschloss Würmtalstraße 19, 21, 23, 27
(Karte)
Heute evang. Pfarrhaus. Dreigeschossiges Hauptgebäude mit Krüppelwalmdach, quadratischer Eingangsturm, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse Fachwerk. Wirtschaftsgebäude entlang der Straße mit Durchfahrt und bauzeitlicher Toranlage mit Torflügeln in den Schlosshof. Von der ehem. Befestigung des Schlossareals die Ringmauer in großen Teilen und ein Wehrturm von ehem. vier erhalten. Die Anlage 1551/53 von Hans Dietrich von Gemmingen errichtet, im 1823 wurde hier ein evangelischer Pfarrsitz unter der Leitung des Predigers Aloys Henhöfer eingerichtet. 100228368

Ehem. Keltereigebäude Würmtalstraße 30
(Karte)
Heute Bauhof, datiert 1783. Stattlicher barocker Bau 99986745
Wappenstein Würmtalstraße 37
(Karte)
Gelber Sandstein, zwei Wappendarstellungen von Hans Dietrich von Gemmingen (Erbauer des Wasserschlosses) und seiner Gemahlin Magdalena Mundprat v. Spiegelberg, vier kleinere Ahnenwappen in den Ecken, „ANO DOMIIS (15)65“, Renovierungstafel mit Inschrift und Jahreszahl „1784“ 99973635BW
ehem. kath. Pfarrhaus Würmtalstraße 7; Zur Tränke
(Karte)
Stattliches zweigeschossiges, fünfachsiges Massivgebäude mit Walmdach und Ecklisenen in spätbarockem Stil und an städtebaulich herausragender Stelle im Kreuzungsbereich von fünf einmündenden Straßen erbaut. Schmuckportal bezeichnet im Keilstein „AEDIF D CAR/BAR(on?) DE GEM(mingen?)„, datiert“1803“. Im Innern noch die spätbarocke Treppe ins Obergeschoss mit seinen bauzeitlichen Türen erhalten. 1903 Umbau durch Johannes Schroth (Erzbischöfliches Bauamt Karlsruhe). Pfarrgarten mit gartenarchitektonisch gestalteter Terrasse gegenüber dem Hauseingang, der durch zwei pfostenbesetzte Toranlagen mit Ziergitter erreichbar ist. Im unteren Teil der mit Dreiecksteinen abgedeckten Grundstücksumfassungsmauer aus Sandstein Einfahrt mit zwei (wiederverwendeten?) Torpfosten, datiert „HI.17.SCH.MT.70.SCH“. Sachgesamtheit 100227018BW

Sachgesamtheit Mühle Zur Tränke 5, 7
(Karte)
Abgewinkeltes ein- bis dreigeschossiges Massivgebäude (Wohnhaus mit Mühle), im Türsturz datiert „1835“. Im Winkel kleines Fachwerkgebäude mit unterschlächtigem Mühlrad, um 1880. Große verputzte Fachwerkscheune auf Bruchsteinsockel und Krüppelwalmdach mit symmetrischen Erschließungsöffnungen. Wirtschaftsgebäude mit Treppe zum Bach, bezeichnet im Türsturz „17H.I.S H.T. SHE.84“. Remise. Umgebautes Nebengebäude am Berg, datiert 1773. Mühlkanal mit Wehranlagen 99987378
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Tiefenbronn

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wegkreuz Alte Wimsheimer Straße
(Karte)
Roter Buntsandstein, kleeblattförmige Enden, rückseitig mit Eisenverstrebung, flacher Eisenkorpus, am Kreuzstamm „1882“ 100266022BW
Gasthaus „Zum Lamm“ Badstraße 1
(Karte)
(Sachgesamtheit mit „Lammscheuer“ siehe Brunnenstraße 26). Verputztes zweigeschossiges Fachwerkhaus auf massivem Erdgeschoss, Satteldach, Portal mit Ohrenrahmung, bezeichnet „HI AMI 1793“ mit Lamm, Schlüsselbund und Metzgerzeichen 99993904BW

Gasthaus „Schwarzer Adler“ Badstraße 10
(Karte)
Zweigeschossiger, traufständiger Fachwerkbau mit massivem Erdgeschoss, Kreuzausfachungen, bezeichnet am Türsturz „17 IW 99 DESEN EFR. F. C. W“. Scheune bezeichnet „18 IW 02“. Sachgesamtheit 99996229

Wohnhaus Brunnenstraße 2
(Karte)
Zweigeschossiger, traufständiger, verputzter Fachwerkbau mit weit vorkragendem Fachwerk auf geschweiftem Bug 99996243
Wohnhaus Brunnenstraße 3
(Karte)
Zweigeschossiger, giebelständiger, verputzter Fachwerkbau, am Kellereingang datiert „PF 1769“ 99996255BW
Wohnhaus Brunnenstraße 4
(Karte)
Zweigeschossiger, verputzter Fachwerkbau mit Eckquaderung, bezeichnet „AM 1809“ 99996269BW
Ehem. Gemeindekelter Brunnenstraße 15
(Karte)
Heute Brennerei und Mosterei, eingeschossiges Massivgebäude mit verkleideten Fachwerkgiebeln, um 1780 100002047BW
landwirtschaftliches Anwesen Brunnenstraße 19
(Karte)
Über der Hauseingangstür mit rankenornamentiertem Gewände im Keilstein mit Puttenkopf bezeichnet „F(ranz).I(oseph).K(uhnle). F(...).K(uhnle). 1811“. Traufständiges, zweigeschossiges, verputztes Fachwerkhaus auf massivem Erdgeschoss mit Wohnteil, Stall und Scheune unter Satteldach. Umfangreiche bauzeitliche Ausstattung (Haustüre, Treppen mit Brettbalustern, Rahmenstuckdecken, Lambrien, Wandschrank, Füllungstüren um 1900, Holzfußböden). Verschiedene spätere landwirtschaftliche Queranbauten. Sachgesamtheit 100002090BW
Sog. „Lammscheuer“ Brunnenstraße 26
(Karte)
(Sachgesamtheit mit Gasthaus „Lamm“ siehe Badstraße 1). Die ursprünglich an anderer Stelle errichtete ehem. Sichtfachwerkscheune mit massivem Erdgeschoss wurde 1856 hierher transloziert an die Stelle der Zehntscheune aus dem Jahr 1806. Von ihr stammen die Konstruktionsteile des Dachwerks, ebenso die einzelnen Bauhölzer. Seit 1993 Feuerwehrgerätehaus und Haus der Vereine 100002115BW

Weitere Bilder
Ev. Friedenskirche Franz-Josef-Gall-Straße 1
(Karte)
Neugotisch, 1898-1900, Orgel von 1854 von Gotthilf Bärmig aus Werdau für Johanniskirche in Zwickau/Sachsen erbaut, seit 1917 in Tiefenbronn 100002258
( Wikidata)

Wohn- und Geschäftshaus Franz-Josef-Gall-Straße 9
(Karte)
Geburtshaus des Hirnanatomen Dr. Franz Josef Gall (geb. 1758), zweigeschossiger, mehrfach umgebauter, giebelseitiger, verputzter Fachwerkbau mit freigelegtem Zierfachwerkgiebel, geschweifte und genaste Andreaskreuze in drei Brustriegelfeldern, Ende 16. Jahrhundert, Gedenktafel Gall von 1896 100003879

Gasthof Franz-Josef-Gall-Straße 13
(Karte)
Früher „Zum Ochsen“, heute „Ochsen-Post“. Zweigeschossiger, neunachsiger, traufständiger Fachwerkbau mit Kreuzausfachungen, abgewalmtem Mansarddach und massivem Erdgeschoss mit Eckquaderung. Fenster und Tür mit Ohrengewänden und Blüten in den Schlusssteinen. Am Schlussstein bezeichnet „IF TH (?) 1793“ mit Metzgerzeichen. Wirtshausschild mit Postkutsche, Brunnenschacht 100004806

Ehem. Schmiede Franz-Josef-Gall-Straße 14
(Karte)
Heute Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger, traufständiger Fachwerkbau mit massivem Erdgeschoss und Krüppelwalmdach. Schwelle, Füllholz und Knaggen mit Brettern verschalt, Traufseite verputzt, Dachstuhl dendrochronologisch datiert auf 1527 100007582

Wohn- und Geschäftshaus Franz-Josef-Gall-Straße 15
(Karte)
Als dreigeschossiges, vierachsiges, verputztes Fachwerkgebäude Teil eines insgesamt zehnachsigen, traufständigen Doppelwohnhauses, jeweils mit Krüppelwalmabschluss. Störender Ladeneinbau im Erdgeschoss, Nebengebäude. Sachgesamtheit mit Franz-Josef-Gall-Straße 17 100008801

Wohn- und Geschäftshaus Franz-Josef-Gall-Straße 16
(Karte)
Zweigeschossiger, giebelständiger, verputzter Fachwerkbau, im Erdgeschoss Ladeneinbau, an der Traufseite Tür mit profiliertem Gewände und Oberlicht, bezeichnet „E.G. 1788“ 100011292

Wohn- und Geschäftshaus Franz-Josef-Gall-Straße 17
(Karte)
Als dreigeschossiges, sechsachsiges, verputztes Fachwerkgebäude Teil eines insgesamt zehnachsigen, traufständigen Doppelwohnhauses, jeweils mit Krüppelwalmdach erbaut. Fenster und Türen mit profilierten Gewänden, am Portal mit Ohrenrahmung und Kaufmannszeichen bezeichnet „A G 1786“. Am Kellerrundbogentor an der Rückseite bezeichnet „1786“. Scheunenanbau an der Rückseite. Sachgesamtheit mit Franz-Josef-Gall-Straße 15. 100016571

Ehem. Asylhaus Franz-Josef-Gall-Straße 18
(Karte)
Ehem. Gasthaus „Zur Rose“, heute gemeindliche Nutzung. Mehrfach umgebauter, zweigeschossiger, traufständiger Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach, 1987-1991 nach bauhistorischer Untersuchung rekonstruierend umgebaut und freigelegt. An der westlichen Giebelseite sekundär eingemauerter Werkstein mit segnender Hand, Kreuz und Lamm, bezeichnet „1512“, ehem. Ofenstein mit Allianzwappen bezeichnet „FCVCMFMVR 1725“, an der Haustür ehem. datiert „IAC 1827“. Die Rückfront steht an der Kirchhofmauer. 100256693

Wohn- und Geschäftshaus Franz-Josef-Gall-Straße 19
(Karte)
Zweigeschossiges, giebelständiges, freigelegtes Sichtfachwerkhaus mit massivem Erdgeschoss, Mansarddach bezeichnet am Seitenportal „T G M G 1811“ 100256722
eingeschossiger Fachwerkanbau Franz-Josef-Gall-Straße
(Karte)
An der Rückseite des Wohngebäudes Bezeichnet „1768“. Nach mündlicher Überlieferung ehem. Beinhaus des angrenzenden Gemmingenschen Familienfriedhofes 100259894BW

Fachwerkhaus Franz-Josef-Gall-Straße 22
(Karte)
Zweigeschossiges, traufständiges Eckgebäude, Mitte 18. Jahrhundert, mit verputztem Erdgeschoss und Satteldach 100259864

Sandsteinkreuz Franz-Josef-Gall-Straße 22
(Karte)
Corpus, am geschweiften Sockel: „CrUCifIXVs DUX noster et tVVs oVIator Maneblt VbIqVe 1765“, Doppelwappen von Johann Dieter von Gemmingen-Tiefenbronn und seiner Gemahlin Antonia Freiin von Ow 100259838

Wohnhaus Franz-Josef-Gall-Straße 23
(Karte)
Zweigeschossiger, giebelständiger, verputzter Fachwerkbau, Außenwände weitgehend erneuert, konstruktives Innengerüst dendrochronologisch auf 1468 datiert, Dachstuhl 1525/26 (dendrochronologisch) erneuert (Gutachten 2006) 100259957

Wohnhaus Franz-Josef-Gall-Straße 24
(Karte)
18. Jahrhundert. Zweigeschossiger, giebelständiger, verputzter (Sicht-)Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach 100259994

Wohnhaus Franz-Josef-Gall-Straße 25, 27/1, 27
(Karte)
18. Jahrhundert. Zweigeschossiger, giebelständiger, verputzter Fachwerkbau, Traufseite neu. Zugehörig das ehem. Armenhaus (Nr. 27/1, Flstnr. 66/1) 100260017

Wohnhaus Franz-Josef-Gall-Straße 29
(Karte)
18. Jahrhundert. Zweigeschossiger, giebelständiger, verputzter Fachwerkbau 100260045
Wegkreuz Innere Hagenäcker
(Karte)
Roter Buntsandstein, kleeblattförmige Enden, Corpus, ohne Inschrift 100408553BW

Rathaus Gemmingenstraße 1
(Karte)
Zweigeschossiger, traufständiger Putzbau von elf Fensterachsen, Tür mit profilierter Ohrenrahmung, originales Türblatt, Rundbogentor, 18. Jahrhundert, 1940 hier vermauertes Wappen vom 1851 abgebrochenen Schloss der Gemmingen von Neuneck, bezeichnet „WD VG 1595“ 100260071
Umspannturm Gemmingenstraße 1/1
(Karte)
Massiver Turm aus Bruchsandstein, Pyramidendach mit Hohlkehle, um 1910 108727529BW

Weitere Bilder
Kath. Pfarrkirche St. Maria Magdalena mit Ausstattung Gemmingenstraße 2
(Karte)
Erbaut 1380-1510, Langhausdachstuhl 1399 (dendrodatiert), Turmobergeschoss 1512 (dendrodatiert), Glockenstuhl und Turmhelm 1513 (dendrodatiert). Anbau der doppelstöckigen Sakristei an der Nordseite des Chores inschriftlich bezeichnet „1463 (von) mayster balthasar“ von Horrheim. Bedeutende Altarausstattung: Magdalenen-Altar von Lucas Moser 1431, Hochaltar von Hans Schüchlin 1469, Kreuzalter von 1524 u.a. Altäre, Skulpturen, Epitaphien, Malereien, Möbel (u.a. gotischer Sakristeischrank, Truhe, Gestühl), Vasa sacra (u.a. Monstranz), liturgische Gewänder und bauliche Ausstattungsstücke (u.a. historische Türen).

Teil der Sachgesamtheit sind die Kirchhofmauer mit spitzbogigem Eingangstor (zwischen Franz-Josef-Gall-Straße 18 und 20, Flstnr. 41) und der Gemmingensche Friedhof mit Epitaphien der Adelsfamilie an der nördlichen Kirchenaußenwand.

100260101
( Wikidata)
Heiliger Nepomuk Gemmingenstraße
(Karte)
Vollplastische Figur auf Säule, roter Buntsandstein, am Kapitell Kartusche, 18. Jahrhundert 100261323BW
Kath. Gemeindehaus Gemmingenstraße 11
(Karte)
Sachgesamtheit mit der ehem. Schlossscheune, siehe Schlossgartenstraße 20. Die gemeinsame Fachwerkwand zur Schlossscheune 1566 dendrodatiert. Teil der Schlossscheune, im 18./19. Jahrhundert zu einem Wohnhaus umgenutzt. In der rückwärtigen Wand Reste der Umfassungsmauer des ehem. Schlosses 100261438BW
Ehem. Jägerhaus Gemmingenstraße 15
(Karte)
Wohn- und Geschäftshaus. Zweigeschossiger, verputzter Fachwerkbau, das ehem. Sichtfachwerk am Giebel 3-fach auskragend, Hausgerüst dendrochronologisch 1595 datiert. Gemauertes Erdgeschoss und Eckquadern, Seiteneingänge mit Oberlichtern, einer davon mit Füllungstür, im Schlussstein bezeichnet „1725“, Kellereingangsbogen an der Rückseite. Für das Erdgeschoss 1841 (dendrochronologisch) ein letzter Umbau belegt 100261469BW
Wohnhaus Hofstraße 1
(Karte)
Frühes 18. Jahrhundert. Giebelständiger, zweigeschossiger, verputzter Fachwerkbau 100261498BW
Wohnhaus Hofstraße 2, 4
(Karte)
Sachgesamtheit ehem. landwirtschaftliches Anwesen. Giebelständiger, zweigeschossiger, verputzter Fachwerkbau; das weit vorkragende Obergeschoss ist von einem geschweiften Bug gestützt. An der Rückseite Wappenstein von 1783 (zwei Löwen mit Krone). Separat östlich davon als Eckgebäude Fachwerk(doppel-)Scheune, deren südlicher Teil zum Wohnhaus Hofstraße 6 gehört (das selbst kein Denkmal ist) 100261517BW
Wasserwerk Im Würmtal 1, 3, 3/1
(Karte)
mit Pumpwerk der Wasserversorgung Biet mit Werkswohnung, Werkstätte und Stauwehr. In Heimatstilformen 1901 als Sandsteinbau mit Krüppelwalmdach und Fachwerkgiebel erbaut 100261547BW
Johanneskapelle Johannesstraße 10
(Karte)
Am straßenseitigen Eingang datiert „MDXV“, Altarausstattung, über dem gotischen Portal Figur des Heiligen Nepomuk, roter Buntsandstein, Reste von Fassung, 18. Jahrhundert, im ummauerten Friedhof Friedhofskreuz aus Sandsteinkruzifix auf Sockel, bezeichnet 1832, sowie sechs historische Grabsteine des 19. Jahrhunderts (Bürgle, Herrmann, Pfeffinger, Franz Gall, Volz, Thumm) 100262532BW
Ehem. Bierkeller mit Scheune Leonberger Straße 2
(Karte)
Im Schlussstein des Torbogens mit „1836“ bezeichnet, Voluten (Schnecken) über dem Sandsteinsturz, um 1600, von dem 1851 abgebrochenen Tiefenbronner Schloss 100266134BW
Lucas-Moser-Grundschule Lucas-Moser-Straße 9
(Karte)
Erbaut 1957 von Josef Stocker vom Architekturbüro Lorscheidt und Stocker 100263353BW
Gefallenendenkmal Mühlstraße 1
(Karte)
für die Opfer beider Weltkriege. Drei große Gedenktafeln mit den Namen von 34 Gefallenen im 1. Weltkrieg, von 66 Gefallenen und 11 Vermissten im 2. Weltkrieg 105227999BW
Soldatenfriedhof Mühlstraße 1
(Karte)
Niedere Steinkreuze in einer Anlage, Gräberfeld für 18 gefallene Soldaten 105228015BW
Wegkreuz Altebronnenwiesen
(Karte)
Roter Buntsandstein, Kleeblattenden, am Kreuzstamm „2005“, Christuscorpus 19. Jh., Kunststein 100265882BW
Ehem. Schlossscheune Schloßgartenstraße 20
(Karte)
Massivbau aus Bruchsteinmauerwerk mit Treppengiebel zur Franz-Josef-Gall-Straße, Fenster- und Toreinfassungen Sandstein, bezeichnet am Tor „1619“ (entfernt), Dachstuhl dendrodatiert auf 1619. Sachgesamtheit mit Gemmingenstraße 11 (siehe dort), deren gemeinsame Fachwerkgiebelwand dendrochronologisch auf 1566 datiert ist 100265326BW
Steinkreuz Schwarzwaldstraße 6
(Karte)
Roter Buntsandstein, Kleeblattendungen, ohne Korpus, rückseitig Eisenverstrebung 100263435BW
ehem. Gasthaus „Grüner Baum“ Seehausstraße 7
(Karte)
Früher Hausnummer 5, heute Wohn- und Geschäftshaus. Zweigeschossiger, traufständiger, verputzter Fachwerkbau mit massivem Erdgeschoss und Rundbogentor, 1798. Rückwärtig freistehende Fachwerkscheune. Sachgesamtheit 100265760BW
82 von ehemals 117 Gemarkungsgrenzsteinen zwischen Tiefenbronn und Friolzheim Abtswald
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Ehemalige Landesgrenze Baden-Württemberg 105353743BW
Wegzeiger Distr. Hagenschieß
(Karte)
Unbehauener roter Buntsandstein, „Tiefenbronn“, „Friolzheim“ mit jeweiligem Richtungspfeil, 19. Jahrhundert 100408723BW
Wegzeiger Distr. Hagenschieß
(Karte)
Grob behauener Buntsandstein, 1,40 m hoch, Richtungspfeil, „Würmhaldeweg Liebeneck“, 19. Jahrhundert 100412986BW
23 (von ehemals 32) Gemarkungsgrenzsteinen nach Pforzheim
(Karte)
zwischen Tiefenbronn und Wimsheim, ehemalige Landesgrenze Baden-Württemberg 105353773BW
6 Gemarkungsgrenzsteine Distr. Hagenschieß
(Karte)
zwischen Friolzheim und Tiefenbronn 105403002BW
Wegkreuz Distr. Halden
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Roter Buntsandstein, Kleeblattenden, ohne Corpus, im Kreuzbalken „CRUZIFIXUS DUX MEUS“, Gemminger Allianzwappen am Sockel 100269719BW
Wegkreuz Haldenäcker
(Karte)
Roter Buntsandstein, Kleeblattenden, Corpus 100269737BW
Hofanlage: Wohnhaus St.-Sebastian-Straße 4
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Traufständiger, zweigeschossiger, verputzter Fachwerkbau mit Hofdurchfahrt, Fenster mit Ohrenrahmung, Holzklappläden im Obergeschoss, Erdgeschoss massiv, bezeichnet „17 PFE 93“, zugehörige traufständige Scheune und kleines Ökonomiegebäude mit Schweinestall 100263459BW
Wohnhaus St.-Sebastian-Straße 8
(Karte)
18. Jahrhundert. Giebelständiger, zweigeschossiger, verputzter Fachwerkbau, reiches Füllungstor 100265015BW
Wegkreuz Hänchelsäcker
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Roter Buntsandstein, Kleeblattenden, ohne Korpus 100408138BW
Gemarkungsgrenzstein nach Mühlhausen
(Karte)
an der ehemaligen Landesgrenze zwischen Baden und Württemberg, roter Buntsandstein, „TIEFENBRONN“ „FRIOLZHEIM“ 105228247BW
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Einzelnachweise

Kulturdenkmale der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg. Geoportal Baden-Württemberg, abgerufen am 10. September 2025.

Commons: Kulturdenkmale in Tiefenbronn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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