Liste von Sakralbauten in Neuss

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Die Liste von Sakralbauten in Neuss enthält die Kirchengebäude und andere Sakralbauten in der Stadt Neuss. Zu Klöstern siehe Liste von Klöstern in Neuss.

Christentum

Katholische Kirchen

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Abbildung Name Standort Koordinaten Bauzeit Pfarrei Besonderheiten
St. Andreas Norf
Norfer Kirchstraße 57
51° 9′ 22″ N, 6° 43′ 27″ O 18. Jahrhundert St. Quirinus Rokoko-Kirche
Antoniuskapelle Schlicherum
St. Antoniusstraße 23
51° 8′ 34″ N, 6° 43′ 20″ O 1630er Jahre St. Quirinus Barock-Kirche
St. Barbara Barbaraviertel
Blücherstraße 20
51° 12′ 54″ N, 6° 41′ 29″ O 1932/33 (1957 erweitert um einen 31 m hohen Turm) St. Quirinus Freskogemälde an der Chorwand von Peter Hecker
Christ König Furth
Friedenstraße 12
51° 12′ 29,4″ N,  40′ 19,1″ O 1955 Christ-König – PG Neuss-Nord
St. Cornelius Erfttal
Harfferstraße 46
51° 10′ 11,6″ N,  43′ 31,5″ O 1979–1980 St. Quirinus
Corneliuskapelle Selikum
Gerhard-Hoehme-Allee
51° 10′ 10,8″ N,  42′ 9,7″ O Wiederherstellung 1950
St. Cyriakus Grimlinghausen
Rheinuferstraße 76
51° 10′ 47″ N, 6° 44′ 27″ O 1955 St. Quirinus Neubau nach Kriegszerstörung unter Einbeziehung des neugotischen Turms von 1862 bis 1863
St. Elisabeth Reuschenberg
Pastor-Doppelfeld-Platz 1
51° 10′ 4,9″ N,  40′ 52,3″ O 1950/1951 St. Elisabeth – PG Neuss-West/Korschenbroich
Dreikönigenkirche Stadtmitte
Jülicher Str. 63
51° 11′ 23″ N, 6° 41′ 19″ O 1909–1911 St. Quirinus Bedeutende Fenster des Künstlers Jan Thorn Prikker
Heilig Geist Weißenberg
Neusser Weyhe 70
51° 12′ 56,2″ N,  40′ 32,7″ O 1972/1973 Heilig Geist – PG Neuss-Nord Innenraummalerei von Georg Ettl[1]
St. Hubertus Reuschenberg
Aurinstraße 2
51° 10′ 11,2″ N,  41′ 45,5″ O 1961–1963 St. Hubertus – PG Neuss-West/Korschenbroich
Klosterkirche Immaculata Neuss
Augustinusstraße 46
51° 11′ 27,6″ N,  42′ 15,5″ O 1931–1935 St. Quirinus
St. Josef Weckhoven
Am Lindenplatz
51° 9′ 32,3″ N,  41′ 33,8″ O 1900/01 ehemals St. Josef - PG Neusser Süden Architekt: Julius Busch
St. Josef Nordkanalallee 99 51° 11′ 29,6″ N,  42′ 4,8″ O Alexius/Josef Krankenhaus
St. Josef Weißenberg
Gladbacher Straße 7
51° 13′ 2,3″ N,  39′ 48,3″ O 1883–1884 St. Josef – PG Neuss Nord Architekt: Julius Busch
St. Kamillus Stadionviertel
Glehner Weg 41
51° 11′ 45″ N, 6° 40′ 13″ O 1973 St. Quirinus Ehem. Klosterkirche des Kamillianerorden
St. Konrad Gnadental
Konradstraße 33
51° 10′ 59″ N, 6° 42′ 55″ O 1954–1955 St. Quirinus
Klosterkirche Kreitz Holzheim
Am Kreitz 1
51° 10′ 10,7″ N,  39′ 19,2″ O Wiederaufbau 1955/1956
Marianum Neuss
Preußenstraße 66
51° 11′ 27,5″ N,  40′ 32,1″ O 1908 Heute in privater Trägerschaft und bekannt als Mack-Kapelle
St. Marien Stadtmitte
Marienkirchplatz 30
51° 12′ 12,7″ N,  41′ 10,8″ O 1899–1902 (Eröffnung nach Wiederaufbau: 1950) St. Quirinus Fenster von Emil Wachter und größte Kirche in der Innenstadt, Architekt Julius Busch
Marienberg Stadtmitte 51° 12′ 0,9″ N,  41′ 36,3″ O Mitte 15. Jahrhundert Klosterkirche und Kirche der italienischen Gemeinde
St. Martinus Holzheim
Hauptstr. 4
51° 9′ 38,4″ N,  40′ 3,5″ O 1195 erste schriftliche Zeugnisse, 1841/42 durch einen Neubau ersetzt; bis auf den Turm am 25. November 1944 zerstört, Wiederaufbau 1948/49. St. Martinus – PG Neuss-West/Korschenbroich
St. Martinus Uedesheim
Rheinfährstr. 200
51° 9′ 55″ N, 6° 47′ 36″ O 1959–1960 St. Quirinus Renovierung 2001
St. Michael Norf-Derikum
Lahnstr. 9–11
51° 9′ 48,3″ N,  44′ 12,4″ O Mitte 20. Jahrhundert St. Quirinus moderner Flachbau
Obertorkapelle Stadtmitte 51° 11′ 39,7″ N,  41′ 55,2″ O Am Obertor der alten Neusser Stadtmauer
St. Paulus Weckhoven
Maximilian-Kolbe-Str. 4
51° 9′ 22,1″ N,  41′ 57,4″ O 1966–1968 St. Quirinus zeltförmig mit Kuppeldach, Architekt: Fritz Schaller
St. Peter Hoisten
Schützenstr. 8
51° 8′ 28,4″ N,  42′ 20,8″ O 1887–1988 St. Quirinus neoromanische Basilika, Architekt Julius Busch
St. Peter Rosellen
Brunnenstraße 1
51° 7′ 59″ N,  43′ 39,2″ O Mitte 19. Jahrhundert St. Quirinus dreischiffige Hallenkirche
St. Pius X. Stadionviertel 51° 11′ 20,6″ N,  40′ 35,2″ O 1966 St. Quirinus
St. Quirinus Stadtmitte 51° 11′ 56,5″ N,  41′ 35,5″ O Grundsteinlegung 1209 St. Quirinus Reliquien des Heiligen Quirinus (Neusser Stadtpatron)
St. Sebastianus Stadtmitte 51° 11′ 59,1″ N,  41′ 21,7″ O Wiederaufbau 1950er St. Quirinus Klosterkirche
St. Stephanus Grefrath
Lüttenglehner Str. 74
51° 10′ 18,6″ N,  38′ 0,1″ O 1862–1864 St. Stephanus – PG Neuss-West/Korschenbroich Baumeister Vinzenz Statz, Fenster von Eduard von Steinle
St. Thomas Morus Vogelsang
Furtherhofstr. 29
51° 13′ 25,1″ N,  39′ 54,9″ O 1968–1969 St. Thomas Morus – PG Neuss-Nord
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Evangelische Kirchen

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Abbildung Name Standort Bauzeit Kirchengemeinde Besonderheiten
Reformationskirche Furth
Frankenstr. 63
Evangelische Reformatorionskirchengemeinde
Auferstehungskirche Gohrer Str. 41 Evangelische Kirchengemeinde Neuss-Süd
Christuskirche Neuss Stadtmitte
Breite Str. 111
1904–1906 Evangelische Stadtkirchengemeinde Höchster Kirchturm der Stadt (61 m)[2]
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Neuss
Einsteinstraße 194
Evangelische Stadtkirchengemeinde 2014 wurde ein Turm ergänzt
Erlöserkirche Reuschenberg
Bergheimer Straße
Evangelische Kirchengemeinde Neuss-Süd
Friedenskirche Norf
Wisselter Weg
1961 Evangelische Kirchengemeinde am Norfbach 1994 um eine Vorhalle erweitert
Friedenskirche Uedesheim
Rheinfährstraße
Evangelische Kirchengemeinde Neuss-Süd
Kreuzkirche Gnadental
Artur-Platz-Weg 2
Weihe 1965 Evangelische Kirchengemeinde Neuss-Süd
Paul-Schneider-Haus Erfttal
Bedburger Straße
Trinitatiskirche Rosellerheide
Koniferenstraße 19
Evangelische Kirchengemeinde am Norfbach
Versöhnungskirche Neuss Furth
Furtherhofstraße 42
1966
Abriss aus sicherheitstechnischen und finanziellen Gründen notwendig, Neubau ist geplant[3]
Evangelische Reformationskirchengemeinde Architekt: Otto Napp-Saarbourg
Markuskirche Grefrath
Trockenpützstraße 14
Evangelische Stadtkirchengemeinde
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Freikirchen und sonstige Kirchen

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Abbildung Name Standort Bauzeit Besonderheiten
Auferstehungskirche Furth
Weißenberger Weg 172a
Baptisten. Die Immanuel-Gemeinde im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden, vormals Rheintorstrasse 24, hat sich mittlerweile der Auferstehungskirche angeschlossen.
Christengemeinde Norf
Mainstraße 85
Neuapostolische Kirche Holzheimer Weg 13 1960 Gemeindegründung 1924
Neuapostolische Kirche Norf
An der Norf 14
1992
Königreichssaal Holzheim
Eisenstraße 6a
Zeugen Jehovas
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Orthodoxe Kirchen

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Abbildung Name Standort Bauzeit Besonderheiten
Gemeinde der Heiligen Erzengel Alexianerplatz 1 Russisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats. Ehemalige Klosterkirche der Alexianer
Heiliger Nektarios Am Lindenplatz 31 Griechisch-orthodoxe Kirche
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Judentum

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Abbildung Name Standort Bauzeit Besonderheiten
Alte Synagoge (Neuss) Promenadenstraße 1865–1867 Die alte Synagoge fiel 1938 der Brandstiftung anheim. Der Bildhauer Ulrich Rückriem schuf ein Mahnmal zur Erinnerung an die ermordeten Neusser Juden am Standort gegenüber der zerstörten Synagoge, über dem während des Zweiten Weltkrieges einer der Hochbunker von Neuss errichtet wurde. Der Stein ist rund 2,70 Meter hoch und 30 Tonnen schwer.
Neue Synagoge (Neuss) Leostraße 2020–2021 Das Alexander-Bederov-Zentrum wurde nach dem Umbau zur Synagoge geweiht.
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Islam

Es gibt in Neuss folgende Moscheen und Gebetsräume:

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Abbildung Name Standort Bauzeit Bemerkungen
Alevitische Gemeinde Neuss e. V. – Alevi-Bektasi Kültür Merkesi Kaarster Str. 4, 41462 Neuss[4] in einer ehemaligen Schule
Moschee des Islamisch-Marokkanischen Vereins – Masjid al Hijrah Bockholtstraße 86, 41460 Neuss[5]
AMGT Mevlana Camii Büchel 40, 41460 Neuss
Diyanet DITIB Merkez Camii Gielenstraße 7, 41460 Neuss
Moschee des deutsch-pakistanischen Kulturvereins Blücherstraße 29, 41460 Neuss[5]
Moschee der Türkisch-Islamischen Union – Anadolu Camii (DITIB) Schellbergstraße 25, 41469 Norf-Derikum 1995 Mehrheitlich von türkischstämmigen Menschen besucht[5][6][7][8]
Moschee des Bildungs- und Kulturvereins Neuss Am Palmstrauch 13, 41466 Neuss Mitglied im Verband der Islamischen Kulturzentren
Moschee des Türkischen Kulturvereins Yunus Emre Further Str. 83, 41462 Neuss
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Antike

Weitere Informationen Abbildung, Name ...
Abbildung Name Standort Bauzeit Bemerkungen
Kybele-Kultstätte 51° 11′ 2″ N, 6° 43′ 3″ O Antike Kybele- und Attiskult
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Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

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