Liste von Volksschwimmhallen

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Die Liste von Volksschimmhallen listet alle bekannten Volksschwimmhallen auf, die ab 1968 in der DDR gebaut und bis Anfang der 1990er fertiggestellt wurden.

Weitere Informationen Typ, Status ...
Typ Status Fotos Stadt(-teil), Lage Name Baubeginn Eröffnung Schließung Bemerkungen
B in Benutzung Altenburg, Teichpromenade 16a 31. Okt. 1970[1][2]
A Baudenkmal geschlossen Anklam, Bluthsluster Straße 20

(im Bluthsluster Park)

Anfang 1968 (neun Monate Bauzeit)[3] 30. Sep. 1968[4] 2021 erster Bau von Typ A und namensgebend für Typ „Anklam“, Baudenkmal[5]
C oder D[6] in Benutzung Annaberg-Buchholz, Chemnitzer Straße 30 Schwimmhalle Atlantis 31. Mai 1991 während Bauphase um 53 m lange Wasserrutsche erweitert, 1994–1996 saniert, 2002 Umbau Saunalandschaft und Gastronomie, 2005 Technik modernisiert, 2010 Fassade energetisch saniert[7]
C oder D[6] in Benutzung Apolda, Leutloffstraße 1A 26. Apr. 1991[8] im August 2018 Erweiterungsbau mit Bewegungsraum und Panorama-Sauna eröffnet[9]
B[6] in Benutzung Aue, Doktor-Otto-Nuschke-Straße 13A Schwimmhalle Aue 28. Feb. 1973 5. März 1976 Baukosten 3,5 Millionen Mark, Sanierungen 1996–2001 sowie 2010/11[10]
C abgerissen Bad Liebenwerda, Heinrich-Heine-Straße 44 Anfang 1972[11] 2004 mit einem denkmalgeschützten Wandmosaik von Georgios Wlachopulos von 1972[12], nach Schließung 2004 kurzzeitig für Diskothek genutzt, 2010 abgerissen[13]
B in Benutzung Berlin-Baumschulenweg, Neue Krugallee 209 Schwimmhalle Baumschulenweg 2. Feb. 1980 [14]
D in Benutzung Berlin-Buch, Wolfgang-Heinze-Straße 41 heute Schwimmhalle Buch 1991 Wandbild von Lothar Scholz, Sanierung 2018–2021[15]
C in Benutzung Berlin-Fennpfuhl, Anton-Saefkow-Platz 1 Schwimmhalle Anton-Saefkow-Platz 16. Jan. 1981[16] [17][18]
C in Benutzung Berlin-Friedrichsfelde, Sewanstraße 229 Schwimmhalle Sewanstraße 6. Feb. 1979 [19]
C abgerissen Berlin-Friedrichshain, Holzmarktstraße 51 Schwimmhalle Holzmarktstraße Jan. 1976[20] 2018 [21]
C abgerissen Berlin-Friedrichshain, Weinstraße 9 (nahe Friedenstraße) Volksschwimmhalle Friedenstraße[22]

später: Schwimmhalle Weinstraße

1972[23] 9. Jan. 1973[24] 2000 für Öffentlichkeit, 2001 für Vereine/Schulen erste Volksschwimmhalle in Berlin, zwischen 2003 und 2008 abgerissen[25]
D in Benutzung Berlin-Kaulsdorf, Clara-Zetkin-Weg 13 Schwimmhalle Kaulsdorf Ende 1989/Anfang 1990[26] 21. August 1993[26] Baukosten 16 Millionen Mark[26]
B in Benutzung Berlin-Köpenick, Pablo-Neruda-Straße 5 Schwimmhalle Allendeviertel 30. Apr. 1979[27] [28]
C in Benutzung Berlin-Mitte, Fischerinsel 11 Schwimmhalle Fischerinsel 1977 9. Okt. 1979[29] [30]
D in Benutzung Berlin-Neu-Hohenschönhausen, Zingster Straße 16 Volksschwimmhalle Zingster Straße, heute Schwimmhalle Zingster Straße 12. Nov. 1988 September 2023–Dezember 2025 umfassend saniert[31][32]
C geschlossen Berlin-Pankow, Wolfshagener Straße 101 Schwimmhalle Pankow 1974 6. Feb. 1975[33][34] 2000[35]
D Kulturdenkmal in Benutzung Berlin-Prenzlauer Berg, Lilli-Henoch-Straße 20 Schwimmhalle Ernst-Thälmann-Park Aug. 1984[36] Anfang 1986 erster Bau von Typ D und namensgebend für Typ „Schwimmhalle ’83 Berlin“, 1999 saniert, Kulturdenkmal[37] (siehe Liste), Sanierung März 2021[38] bis Januar 2023[39]
C in Benutzung Berlin-Prenzlauer Berg, Thomas-Mann-Straße 3 Schwimmhalle Thomas-Mann-Straße Sep. 1977[40]

oder

Anfang Feb. 1978[41]

2012 bis 2016 als letzte der bestehenden Berliner Volksschwimmhallen aller Typen umfassend saniert[42][43]
B in Benutzung Bernburg (Saale), Im Stadtpark „Alte Bibel“ Schwimmhalle Bernburg Grundsteinlegung 24. März 1973[44] 7. Okt. 1974[44] zwischen 1994 und 2000 phasenweise saniert[44]
B abgerissen Bitterfeld, Zörbiger Straße

(direkt neben Kulturpalast Bitterfeld)

1996 nach dem früheren Präsidenten des Deutschen Schwimmsport-Verbands Heinz Deininger benannt Apr. 1968[45] um 7. Okt. 1969[45] März 2007[46] erster Bau von Typ B, namensgebend für Typ „Bitterfeld“, beim Hochwasser 2002 beschädigt[45], am 12. April 2007 an anderer Stelle Ersatzneubau Sportbad Heinz Deiniger eröffnet[46]
B[6], Variante Grimma[47] abgerissen Borna, Deutzener Straße 29 1976[47] 1979 2010[48] 2010–2012 bis auf das Haupttragewerk abgerissen und durch Neubau Jahnbad Borna ersetzt[49]
A[6] in Benutzung Burg, Kirchhofstraße 7 1974 1996–1997 saniert, ab 2017 saniert[50], ab Juli 2020 saniert[51]
A geschlossen Chemnitz-Bernsdorf, Bernsdorfer Straße 64 Sep. 1968 Okt. 1969 29. Juli 2017 Baukosten 400.000 Mark[52], Abriss für 2023 geplant, aber bis 2024 nicht durchgeführt[53]
C in Benutzung Chemnitz-Gablenz, Augustusburger Straße 197 Schwimmhalle Gablenz 1982 1984 [52][54]
C in Benutzung Chemnitz-Morgenleite, Max-Schäller-Straße 5 (Wohngebiet Fritz Heckert) Schwimmhalle Am Südring 1992 [52][54]
? abgerissen Cottbus, Siemens-Halske-Ring 2 1973 28. Apr. 1975[55] 8. Dez. 2003[56][57] wettkampftaugliches 21 × 50 m großes Schwimmbecken, früher Teil des Bildungszentrums Cottbus-Senftenberg, wegen akuter Einsturzgefahr der Glasfassade ohne Vorwarnung geschlossen[58], im Sommer 2018 abgerissen[59], heute Standort des Gründerzentrums Startblock B2
A[60] abgerissen Dessau, Heidestraße 204 später Südschwimmhalle 7. Okt. 1980[61] Mai 2018[62] mit dem Bild Mensch und Wasser von Reginald Richter in einer Betonglaswand (2 × 18 m)[63] und Keramikfiguren von Martin Hadelich im Treppenaufgang
C abgerissen Dresden-Altstadt, Steinstraße 2 7. Okt. 1969 Aug. 2001[64] erster Bau von Typ C, nach Schließung als Lager genutzt, 2023 abgerissen[65]
B umgebaut Dresden-Gorbitz, Wölfnitzer Ring 65 Elbamare Rohbau: vor 1991

Erlebnisbad: Ende 1993 (16 Monate Bauzeit)

21. März 1995[66] nach Rohbau ab 1990 als Teil eines Erlebnisbads umgeplant
C[6] umgebaut Eberswalde, Heegermühler Straße 69A 1981 bis 2001 Teil des Wohnkomplex Max Reimann, der ab 1977 gebaut wurde;[67] 2001 größtenteils abgerissen[68], August 2003 Neu- und Erweiterungsbau Sport- und Freizeitbad baff an gleicher Stelle eröffnet[69]
B, Variante Grimma[6][70] in Benutzung Eilenburg, Ziegelstraße 13 13.[70] oder 15. Dezember 1978[71] mit Sprunganlage mit 1-m- und 3-m-Plattform[72], beim Hochwasser 2002 beschädigt und zwischenzeitlich geschlossen, ab Herbst 2003 bis 30. Oktober 2004 saniert[71]
A in Benutzung Eisenach, Sportpark 4 heute aquaplex 7. Okt. 1977[73][74] 2004–2006 um Freibad und Anbau erweitert[75]
B[6] in Benutzung Eisenhüttenstadt, Insel 4 seit 4. Januar 2000[76] Inselbad Eisenhüttenstadt Grundsteinlegung 14. Mai 1976[76] Dez. 1978[77] Planungen reichen zurück bis 1956, als das Naherholungsgebiet Insel mit Badesee geplant wurde, 1999 Umbau mit Anbau eines Freizeitbereichs und Sauna sowie Ausgründung in eine GmbH, 2015 Übernahme der GmbH durch die Stadtwerke, 2017 große Techniksanierung, 2025–2026 Dachsanierung des alten Hallenteils[76]
A[6] in Benutzung Finsterwalde, Brunnenstraße 20 heute fiwave 1. Sep. 1978 Mitte der 1980er Überlaufrinne saniert, nach umfassender Sanierung und Erweiterung 2004 als fiwave wiedereröffnet, 2016 Saunabereich saniert[78]
D in Benutzung Forst (Lausitz), Jahnstraße 1A 1991 [79][80]
A in Benutzung Frankfurt (Oder), Rathenaustraße 5 1969 [81]
B abgerissen Freiberg, zwischen Forstweg, Tschaikowskistraße und Karl-Kegel-Straße, heute an gleicher Stelle Sitz des AWO Kreisverbands Mittelsachsen im Park der Generationen (Lage) zuletzt Schwimmhalle am Wasserberg 1976 bis 2011 2011 abgerissen[82]
C in Benutzung Freital, An der Kleinbahn 24 heute Teil vom Freizeitzentrum Hains 1978 1997–1998 zum Freizeitzentrum erweitert[83]
A in Benutzung Genthin, Berliner Chaussee 18 6. Okt. 1979[84] 2002 Schwimmbecken und Technik saniert, 2009 Sanitärbereich und Umkleiden saniert[84]
B[6] oder C[85] abgerissen Görlitz, Fichtestraße 3[86] 1971 29. Dez. 1971 2007 [87][88], mit Wandmosaiken von Georg Nawroth und Karl-Heinz Völker[89], Halle 2007 abgerissen und Mosaike ins Helenenbad gebracht[90]
D abgerissen Gotha, Karl-Schwarz-Straße 12 25. Apr. 1985 6. Okt. 1986 4. Apr. 2014 für die Öffentlichkeit ab 1. November 2016 abgerissen[91]
C oder D[6] in Benutzung Gräfenhainichen, Lindenallee 11 Volksschwimmhalle Gräfenhainichen Feb. 1986[92]
A[93] abgerissen Greifswald, Pappelallee 3–5 1970 bis Aug. 1997 mit Wandmosaik von Mechthild Hempel, im August 1997 abgerissen[94][95], später an gleicher Stelle das Freizeitbad Greifswald errichtet
B, Variante Grimma[6] abgerissen Grimma, Vorwerkstraße 30c 7. Okt. 1973 2007 oder früher namensgebend für diese Variante von Typ B, mit Sprungturm, 1990 saniert, 2007–2008 durch Neubau ersetzt für 5,2 Mio. Euro[96][97]
A[6] abgerissen Gröditz, Am Eichenhain 1 Okt. 1977[98] 2013[99] 1992 und 2000 saniert[98], 2025 abgerissen[100]
A[6] in Benutzung Guben, Kaltenborner Straße 163 heute Freizeitbad Guben 30. Nov. 1970[101]
B in Benutzung Halle (Saale), Mansfelder Straße 50 heute Saline Bad und Sauna Apr. 1973 Aushub der Baugrube[102]

Nov. 1973 Richtfest[102]

4. Okt. 1974 (6 Monate früher als nach Bauplan vorgesehen)[102] Volksschwimmhalle[103], 1991 modernisiert[104], benannt nach der Saline Halle (Saale)
C geschlossen Hennigsdorf, Rigaer Straße 3 7. Okt. 1980 2023[105] Abriss geplant[106]
C[6] in Benutzung Hohenstein-Ernstthal, An der Schwimmhalle 1 heute HOT Badeland 5. Mai 1979[107] umfassende Sanierung 1999 bis Dezember 2000[107] und von Juni 2024[108] bis Februar 2025[109]
B[6] abgerissen Hoyerswerda, im Wohnkomplex IX[110] 2./3. September 1972[111] 1999[110] In den 1980er Jahren von tiefliegender Überlaufrinne auf Finnische Rinne (?) umgebaut, kein Nichtschwimmerbecken. Generell Mischtyp, hatte bereits von Anfang an die für Typ C typische VT-Falte und eine Sauna im Kellergeschoss.
C oder D[6] geschlossen Ilmenau, Am Stollen 48 Schwimmhalle „Am Stollen“[112] Baubeschluss: 6. Sep. 1979

Baubeginn: Mitte 1984 (19 Monate Bauzeit)[113]

17. Jan. 1986[113] 2023 oder früher[113] Abrissarbeiten Mitte 2023 vorbereitet[113], aber bis Dezember 2025 nicht ausgeführt[114]
A geschlossen Jena-Lobeda-West, Karl-Marx-Allee 9 5. Okt. 1976[115] Juli 2023[116] Teil des Sportkomplexes Werner Seelenbinder, Bürgerumfrage zur Nachnutzung der Halle lief 2024[117]
B abgerissen Köthen (Anhalt)[118] Schwimmhalle in der Rüsternbreite[119] 1975[120] 2004 oder früher[119] 2005 abgerissen[120]
C[6] in Benutzung Kamenz, Friedensstraße 1 heute Hallenbad Kamenz 1977[121] früher von der NVA genutzt, 1994 umfassend saniert[122], Abriss und Neubau für 2027–2029 geplant[123]
A umgebaut Leipzig-Connewitz, Arno-Nitzsche-Straße 27 Schwimmhalle Süd I 1969 15. Juli 2004 heute als Oldtimer-Werkstatt Classic Lounge genutzt[124]
A in Benutzung Leipzig-Eutritzsch, Kleiststraße 54 Schwimmhalle Nord ca. Juni 1968[125]

Richtfest 30. Nov. 1968[125]

31. Mai 1969[125]

andere Angabe: Ende 1968[124]

A in Benutzung Leipzig-Gohlis, Kirschbergstraße 84 Schwimmhalle Mitte Ende 1968 [124]
A abgerissen Leipzig-Großzschocher, Arthur-Nagel-Straße 6 Schwimmhalle Südwest I Ende 1968 15. Juli 2004 [124]
A in Benutzung Leipzig-Leutzsch, Hans-Driesch-Straße 52A Schwimmhalle West Ende 1968 [124]
A abgerissen Leipzig-Plagwitz, Antonienstraße 8 Schwimmhalle Südwest II 1971 15. Juli 2004 auf dem Gelände wurde 2008 das Sportbad an der Elster eröffnet (siehe: Liste der Schwimmbäder in Leipzig)[124]
A in Benutzung Leipzig-Schönefeld, Schönefelder Allee 26 Schwimmhalle Nordost Ende 1968 [124]
A in Benutzung Leipzig-Stötteritz, Kolmstraße 35 Schwimmhalle Südost Grundsteinlegung Jan. 1968 Nov. 1968 als erste von neun Volksschwimmhallen in Leipzig erbaut[126]
A in Benutzung Leipzig-Zentrum-Südost, Tarostraße 10 Schwimmhalle Süd II,

heute nur Schwimmhalle Süd

1970 [124]
B in Benutzung Leuna, Emil-Fischer-Straße 19 1973 Okt. 1974 zum 25. Jahrestag der DDR[127] 2012 saniert[128][129] inklusive aufwändiger Sanierung eines Wandbilds von Marielies Riebesel[6]
C geschlossen Löbau, Georgewitzer Straße 46a 1975[130] 1995[130] Teil der Jägerkaserne, Nutzung durch NVA, Zivilbevölkerung und schulischen Schwimmunterricht[130]
B in Benutzung Lübbenau/Spreewald, Werner-Seelenbinder-Straße 11B heute Delphinbad Nov. 1973 1. Okt. 1976 [131][132]
Eigen­entwicklung abgerissen Ludwigsfelde, Potsdamer Straße 86 15. Apr. 1969 13. Jan. 1973[133] 31. Dez. 2005[134] Planung mit Typ „Anklam“ begonnen, jedoch auf wettkampf­taugliches 50-m-Schwimmbecken erweitert, 2006 abgerissen[135]
A in Benutzung Lutherstadt Eisleben, Friedensstraße 13 Schwimmhalle 20. Jahrestag[136] 7. Okt. 1969 Sanierung 1995[137]
B abgerissen Lutherstadt Wittenberg, Parkstraße 40 Schwimmhalle Piesteritz 7. Okt. 1975 bis Mai 2010 Patenbetrieb VEB Stickstoffwerk Priesteritz, ab Mai 2010 fast vollständig abgerissen und durch Neubau an gleicher Stelle ersetzt[138]
C oder D[6] in Benutzung Magdeburg-Neu Olvenstedt, Johannes-Göderitz-Straße 113 heute Schwimmhalle Olvenstedt 11. Apr. 1986[139]
B[6] in Benutzung Merseburg, Leunaer Straße 38 1974 ausstehende Sanierungskosten 2019 auf 1,9 Mio. Euro geschätzt[6]
A in Benutzung Neubrandenburg, Neustrelitzer Straße 5C Grundsteinlegung 21. Juni 1968 5. Okt. 1969 mit dem Wandbild Wassermann mit Fischen von Gottfried & Barbara Löffler
B in Benutzung Neuhaus am Rennweg, Marktstraße 4 Schwimmhalle „Am Rennsteig“ 1980[140]
A[141.1] in Benutzung Neustadt in Sachsen, Götzingerstraße 12 bis 1995 zeitweise nach Bernhard Thieme benannt,

1995–2011 monte mare seit 2012 Mariba Freizeitwelt

1. Mai 1989[141] Volksschwimmhalle, 4 Mio. Mark Etat, 1 Mio. Mark bis 1986 verbaut, danach Baustopp mangels Finanzierung und Konservierung des Kellers inklusive Technik, vorhandene Stahlteile für Volksschwimmhalle Spremberg verwendet, Fertigstellung durch Vereinigung der territorialen Rationalisierung[141], 31. März 1994 bis 26. August 1995 geschlossen für umfassende Erweiterung, bis Ende 2011 durch eine Tochterfirma der monte mare GmbH aus Rengsdorf betrieben, 2012 Schwimm- und Lehrbecken saniert[142]
B[6] geschlossen Oschersleben (Bode), Peseckendorfer Weg 12 7. Okt. 1978 2022[143] Baukosten 2,7 Millionen Mark[144]
A[6][145] abgerissen Perleberg, Karl-Liebknecht-Straße 47

Auf dem Gelände der Unteroffiziersschule VI der Grenztruppen „Egon Schultz“

bis 1974 bis 1997 1971[146] bis 1990 Unteroffiziersschule VI der NVA, 1974 Aufbau eines Trainings­zentrums Schwimmen für Nachwuchs­leistungs­sport[147], 1990 vom Bundesgrenzschutz und 1991 von der Bundeswehr übernommen, Standort 1997 geschlossen und zwischen 2002 und 2005 abgerissen[148]
A abgerissen Pirna, Seminarstraße 1 später Sportschwimmhalle Pirna Baubeschluss 23. Januar 1968

Grundsteinlegung 15. Juni 1968[149]

4. Okt. 1969[149] (kurz vor 20. Jahrestag der DDR) 2014 Baukosten 1,6 Millionen Mark, 1991–1995 umfassend saniert[149], durch am 1. September 2014 eröffneten[150] Neubau auf gleichem Grundstück ersetzt, danach geschlossen und abgerissen[151]
C[6] geschlossen Plauen, Hainstraße 1 1. Jan. 1984[152] ca. Aug. 2007[153] wettkampftaugliches Schwimmbecken, rollstuhlfahrergerecht[153]
Adaption der Schwimm- und Sprunghalle Freiberger Platz in Dresden abgerissen Potsdam, Max-Planck-Straße 1 Schwimmhalle am Brauhausberg 1969[154] 7. Okt. 1971[154] 21. Mai 2017[155] von Architekt Karl-Heinz Birkholz, 4000 m² Grundfläche, Austragungsort internationaler Schwimm­wettkämpfe vor und nach der Wiedervereinigung inklusive einem Weltrekord 1978, jedoch regulär für alle Besucher zugänglich, mit Metallbandrelief Die Badende von Werner Nerlich von 1970, mit einem Fliesenrelief mit drei Tauchern und Tieren beim Nichtschwimmer­becken,[155] mit Fliesen von Hedwig Bollhagen und einem Kunstwerk von Christian Heinze im Foyer,[156] von Mai 1991 bis Mai 1992 und Juni bis September 1993, 2006 und 2008 bis 2009 für Sanierungen geschlossen,[154] von Juni 2018 bis 2019 abgerissen und 2017 durch Nachfolgebau blu ersetzt
auf Basis von Typ A[6] in Benutzung Pretzsch (Elbe), Schloßbezirk 7

(auf dem Gelände von Schloss Pretzsch)

1968 als Freibad

1972 nachträglich mit Halle überdacht[157]

gebaut für und genutzt vom Kinder- und Jugendheim „Adolf Reichwein“ Schloss Pretzsch; auch für die Öffentlichkeit nutzbar; Schwimmbecken mit 24,75 m Länge, so dass es nicht wettkampf­tauglich ist[157]
C in Benutzung Radebeul, Richard-Wagner-Straße 5 heute Teil des Sport- und Fitnesscenter Kroko-Fit 1. Sep. 1984 [158]
B in Benutzung Rathenow, Bruno-Baum-Ring 106 Grundsteinlegung 1970[159] 1. Mai 1975[160] 1993 saniert, 2003 von der Rathenower Wärmeversorgung GmbH übernommen[160], 2003 saniert[161]
B[6] in Benutzung Saalfeld/Saale, Kelzstraße 27 3. Okt. 1979[162]
D in Benutzung Salzwedel, Karl-Marx-Straße 14 23. Mai 1990[163] gilt als der letzte Schwimmhallenbau der DDR[163]; von September 2012 bis Oktober 2013 hauptsächlich Klimatechnik saniert[164]; von 2020 bis 2021 Dach und Innenraum saniert, insbesondere Asbest vom Dach entfernt[165]
A in Benutzung Schönebeck (Elbe), Johannes-R.-Becher-Straße 71 30. Apr. 1969 20. Apr. 1971 Baukosten 2,3 Millionen Mark[166]
B Baudenkmal umgebaut Schwerin-Lankow, Lübecker Straße 266 Volksschwimmhalle Lankow Grundsteinlegung 1. Okt. 1974[167] 7. Feb. 1976[167] 2012 2016–2017 zu Wohngebäude mit einer Arztpraxis und acht Wohnungen umgebaut, letzte verbliebene Volksschwimmhalle Typ B in Mecklenburg-Vorpommern[168]
A geschlossen Senftenberg, Hörlitzer Straße 32 7. Okt. 1970[169]

(andere Angabe: 1971[170])

24. Apr. 2022[169] (vorübergehend für Sanierung) mit der Skulptur Badene Jungen von Ernst Sauer vor dem Eingang, 1994–1996 saniert und um Erlebnisbad erweitert[170], seit September 2025 geschlossen für Modernisierung, Wiedereröffnung für 2. Quartal 2027 geplant[169]
A in Benutzung Sollstedt, Friedeweg 144 1975 1976 Patenbetrieb örtliches Kaliwerk, zum 1. Januar 1995 Übernahme von der Stadt Sollstedt durch den Landkreis Nordhausen, um 2025 eingeschränkter Betrieb durch Sanierung[171]
B in Benutzung Sömmerda, Weißenseer Straße 41 1. Sep. 1976[172] mit einem Ziegelsteinrelief von Helmut Steindorf
A abgerissen Sonneberg, Wiesenstraße 18 heute Neubau SonneBad an gleicher Stelle[173] Anfang 1969 7. Okt. 1972 (23. Jahrestag der DDR) 2001 oder früher zeitweiliger Baustopp 1969, ab 2001 fast vollständiger Abriss und Neubau[174]
A[175] oder B[6] geschlossen Spremberg, Alexander-Puschkin-Platz 6 zukünftig Schwimmhalle Spremberg/Grodk[175] 3. Okt. 1984[175] Sommer 2023[175] (in Sanierung) lokale Modifikation von Typ A mit Nichtschwimmerbecken, seit Sommer 2023 für 17 Mio. Euro saniert, Wiedereröffnung geplant für Herbst 2027[175]
Individual­entwicklung geschlossen Staßfurt, Calbesche Straße 3 vor Feb. 1975[176] Okt. 1976[177] 2001[178] Volksschwimmhalle[178][179], entspricht aber keinem der klassischen vier Typenbauten
A[6] abgerissen Stendal, Erich-Weinert-Straße 23 1979 5. Okt. 1983[180] 7. Okt. 2022[181] auf dem Grundstück wurde später eine Lidl-Filiale errichtet
A in Benutzung Strausberg, Wriezener Straße 30 heute Strausbad 17. Apr. 1974[182] 1997–1999 (zwischen­zeitlich) von NVA finanziert, gebaut sowie als Trainings- und Wettkampfzentrum genutzt, von 1991 bis 1993 von der Bundeswehr genutzt, 1997 geschlossen, 1999 saniert und erweitert, als Strausbad wiedereröffnet[183]
Individual­entwicklung geschlossen Suhl, Friedrich-König-Straße 7

(im Congress Centrum Suhl)

heute Ottilienbad 30. Apr. 1979[184] Dez. 1992[184]

24. Aug. 2025 (für Sanierung, Wiedereröffnung 2027 geplant)[185]

Volksschwimmhalle[186], Baukosten 9,5 Millionen Mark, ursprünglich acht wettkampftaugliche 50-m-Bahnen, von Dezember 1992 bis Oktober 1995 umfassend erweitert und Ottilienbad benannt, seither nur noch vier 50-m-Bahnen[184]
A geschlossen Tangerhütte, Birkholzer Chaussee 6 1981[187] 1990[188]
B[6], Variante Grimma[189] in Benutzung Torgau, Nordring 14 heute Aquavita Apr. 1978[121][190] Wiedereröffnung nach Sanierung am 1. Dezember 2006, vor und nach Sanierung wettkampf­taugliches Schwimmbecken mit 1,80 m Wassertiefe
A geschlossen Weimar, Müllerhartungstraße 23 Johannes-Brumme-Schwimmhalle 10. Feb. 1973[191] 2001 mit Wandbild von Eberhard Heiland[192], seit Schließung Nutzung als Judohalle durch Polizeisportverein[193][194]
A geschlossen Weißenfels, Karl-Hoyer-Straße 17 1967

Richtfest November 1968[195]

27. Sep. 1969[195] Okt. 2020 1995 neue Chlorgasanlage[195], 2018 Reparaturen begonnen, 2020 für Sanierung geschlossen, 2022 Baustopp mangels Baugenehmigung[196]
B in Benutzung Weißwasser/Oberlausitz, Schweigstraße 27 1976[121]
A[6] in Benutzung Wernigerode, Weinbergstraße 1 nach offiziellem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 14. Oktober 1970[197];

andere Angabe: Baubeginn bereits im Juli 1968, Fertigstellung geplant für 1. Mai 1970[198]

7. Okt. 1971[199] umfassende Sanierung 1993 und 2020–2021[200]
A in Benutzung Wildau, Jahnstraße 30 heute Wildorado 25. Apr. 1970[201] [202]
B abgerissen Wismar, Bürgermeister-Haupt-Straße 1975 bis 1999 1999 abgerissen, Wandrelief Kreislauf des Wassers von Franziska Seifert aus dem Jahr 1979 wurde archiviert und 2025 in verkleinerter Form im PhanTECHNIKUM installiert[203]
B[6] umgebaut Wittenberge, An der Schwimmhalle 5b heute Prignitzer Badewelt 7. Okt. 1977[204] bis 2005 „2005 bis 2006 unter Verwendung von Bauwerksteilen der vorher dort vorhandenen Volksschwimmhalle neu geplant und umgebaut“[205]
A in Benutzung Wurzen, Lüptitzer Straße 24 1. Aug. 1972[206] ursprünglich mit einem Wandmosaik von Volker Engelhardt
A in Benutzung Zeitz, Freiligrathstraße 28A seit 2014 Naether-Bad[207] 6.[207] oder 7.[208] Oktober 1969 1991–1992 umfassende Sanierung[209], beim Hochwasser 2013 beschädigt und bis April 2014 saniert[207]
C in Benutzung Zerbst/Anhalt, Wolfsbrücke 3 bis heute Volksschwimmhalle Zerbst 1980[210] 2016 kleines Schwimmbecken und 2019 großes Schwimmbecken saniert[211], 2024 bis 2025 energetische Sanierung der Ostfassade geplant[212]
A geschlossen Zittau-Hirschfelde, Bahnhofstraße 10 Schwimmhalle Hirschfelde 7. Okt. 1979 (30. Jahrestag der DDR)[213] nach Aug. 2021[214], vor Dez. 2023 im Winter 2021/2022 wegen der COVID-19-Pandemie in Deutschland[215] und im Winter 2022/2023 als Energiesparmaßnahme[216] länger geschlossen, endgültige Schließung im Dezember 2023 beschlossen, Bürgerbeteiligung für Ideen zur Nachnutzung gestartet[217]
A umgebaut Zwickau, Uhdestraße 25 Volksschwimmhalle I

später nach dem 1984 geschlossenen Freibad Erlenbad benannt

seit 2017 Teil vom Ubineum

23. Dez. 1971[218] ca. 2006 beherbergte zwischenzeitlich eine Eisbahn. Ab 2015 umgebaut zum Ubineum, einem „Forschungszentrum rund um die Themen zukünftiges Wohnen und Leben in Zwickau und dem Weg zur ‚All Electric Society‘ – der Emergenz von Elektrizität. Mobilität und Digitalität“.[219]
A geschlossen Zwickau, Flurstraße 10 Volksschwimmhalle II

Teil des Sport- und Freizeitzentrums Werner Seelenbinder[220][221]

1975[218] Juli 2013 als Betriebsschwimmhalle des VEB Lackharz Zwickau eröffnet[222], Abriss durch städtischen Bauausschuss 2015 beschlossen[223], aber nicht umgesetzt
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Einzelnachweise

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