Live at Lichtburg

Album der deutschen Postrock-/Post-Metal-Band Long Distance Calling From Wikipedia, the free encyclopedia

Live at Lichtburg ist das zweite Livealbum der deutschen Rockband Long Distance Calling, das im Dezember 2025 erschien.

Veröffent-
lichung

5. Dezember 2025

Format(e)

CD, Download, LP, Streaming

Schnelle Fakten Livealbum von Long Distance Calling, Veröffent-lichung ...
Live at Lichtburg
Livealbum von Long Distance Calling

Veröffent-
lichung

5. Dezember 2025

Label(s)

earMusic

Format(e)

CD, Download, LP, Streaming

Genre(s)

Post-Metal, Post-Rock

Titel (Anzahl)

12 (+ Bonustitel)

Länge

1:27:10 (+ Bonustitel)

Besetzung

  • Gitarre: David Jordan
Chronologie
Eraser
(2022)
Live at Lichtburg The Phantom Void
(2026)
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Entstehung

Am 7. Februar 2024 spielten Long Distance Calling ein exklusives „Seats-&-Sounds“-Konzert im Essener Kino Lichtburg. Bei dem rund zweistündigen Konzert kamen bei einigen Liedern die vier Gastmusiker Tobias Köhler (Cello), Felix Köhler (Geige), Nico Wellers (Trompete) und Matthias Fleige (Posaune) hinzu.[1][2] Mit über 1200 Zuschauern war es das größte Headliner-Konzert der Bandgeschichte.[3] Long Distance Calling spielten dabei sechs Lieder ihres damals aktuellen Albums Eraser, zwei Lieder vom Album How Do We Want to Live?, ein Lied vom Album Boundless, vier Lieder vom Album Avoid the Light und eines von der EP 090208.[4] Die an dem Abend gespielten Lieder Blood Honey und I Know You, Stanley Milgram! sind nicht auf dem Album zu hören.[5]

Aufgenommen wurde das Album von Florian Steppke, während die Firma Stabil & Grazil für die Videoaufnahmen zuständig war. Das Arrangement der vier Gastmusiker übernahm Johannes Brunn. Gemischt und gemastert wurde Live at Lichtburg von Kristian Kohlmannlehner. Das Albumcover wurde von Marek Świątek entworfen, während die im Begleitheft verwendeten Fotos von Wil Devisen und Axel Jusselt geschossen wurden.[2]

Veröffentlichung

Die Erstveröffentlichung von Live at Lichtburg erfolgte am 5. Dezember 2025 bei earMusic. Das Album erschien in seiner Originalausführung als CD (Katalognummer: 0220727EMU) und LP (Katalognummer: 0220725EMU) sowie zum Download und Streaming mit zwölf Titeln. Am gleichen Tag erschien eine Deluxeausführung des Albums, die um eine Bluray und dem dazugehörigen Musikfilm erweitert wurde. Der Musikfilm selbst beinhaltet mit 359° und Sundown Highway zwei Bonustitel, die nicht auf den Audioformaten zu finden sind.[4] Am 24. September 2025 veröffentlichten Long Distance Calling mit Kamilah die erste Single samt Musikvideo. Als zweite Single folgte Out There am 24. Oktober 2025. Die dritte Single Hazard wurde am 21. November 2025 veröffentlicht. Bei allen drei Veröffentlichungen handelt es sich um Neuauflagen, die bereits zuvor in Studioversionen als Singles ausgekoppelt wurden.[6]

Titelliste

Audio

  1. Enter: Death Box – 2:01
  2. Blades – 4:45
  3. Kamilah – 7:10
  4. Giants Leaving – 3:29
  5. Hazard – 6:21
  6. Immunity – 6:40
  7. 500 Years – 7:24
  8. Eraser – 9:50
  9. Apparitions – 11:35
  10. Black Paper Planes – 7:43
  11. Out There – 9:39
  12. Metulsky Curse Revisited – 10:33

Video

  1. Enter: Death Box
  2. Blades
  3. Kamilah
  4. Giants Leaving
  5. Hazard
  6. Immunity
  7. 500 Years
  8. Eraser
  9. Apparitions
  10. Black Paper Planes
  11. 359°
  12. Sundown Highway
  13. Out There
  14. Metulsky Curse Revisited

Rezeption

Martin Iordanidis vom deutschen Magazin Visions schrieb, dass die Band „das Blutplasma einer immersiven Live-Show bilden, indem sie mit dem umgebenden Raum in perfekte Resonanz treten“. Dass ihr „cineastischer Instrumentalrock auch als Konzertfilm erscheint“, sei „nur konsequent“. Iordanidis vergab elf von zwölf Punkten.[7]

Laut Lothar Gerber vom deutschen Magazin Metal Hammer „untermauert das Quartett, zu welchen Großtaten es auch live in der Lage ist“. Er lobte, dass er der Band „nie um technisches Gewichse geht“. Stattdessen wären „Song-Dienlichkeit und Atmosphäre die Maximen der Gruppe“, wofür Gerber sechs von sieben Punkte vergab.[8]

Chartplatzierungen

Weitere Informationen ChartsChart­plat­zie­rungen, Höchst­platzie­rung ...
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[9]69 (1 Wo.)1
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Einzelnachweise

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