The Phantom Void

Album der deutschen Rockband Long Distance Calling From Wikipedia, the free encyclopedia

The Phantom Void (englisch Die geisterhafte Leere) ist das neunte Studioalbum der deutschen Rockband Long Distance Calling, das im April 2026 erschien.

Veröffent-
lichung

10. April 2026

Format(e)

CD, Download, LP, Streaming

Schnelle Fakten Studioalbum von Long Distance Calling, Veröffent-lichung ...
The Phantom Void
Studioalbum von Long Distance Calling

Veröffent-
lichung

10. April 2026

Label(s)

earMusic

Format(e)

CD, Download, LP, Streaming

Genre(s)

Post-Metal, Post-Rock

Titel (Anzahl)

7

Länge

45:42

Besetzung

  • Gitarre: David Jordan

Produktion

Arne Neurand

Studio(s)

Sound Ranger Studios (Münster)
Relentless Studio (Laer)
Toolhouse Recordings (Rotenburg)

Chronologie
Live at Lichtburg
(2025)
The Phantom Void
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Entstehung

Nachdem die Band in der Vergangenheit alle zwei bis drei Jahre ein Album veröffentlichten, ließen sich Long Distance Calling dieses Mal länger Zeit. Laut dem Gitarristen Florian Füntmann hatten die Musiker das Gefühl, sich eine Auszeit nehmen zu wollen. Ungefähr ein Jahr lang passierte für die Band nichts. Auch beim Songwriting ließ sich die Band mehr Zeit, bis alle vier Bandmitglieder zufrieden sind.[1] Über das Album erklärte die Band, dass sie „nach zwei Alben mit ernsten und zeitgenössischen Konzepten“ sich für etwas anderes entschieden habe. Auf The Phantom Void wird „die düstere und verschrobene Welt des menschlichen Geistes erforscht“.[2] Es handelt sich um ein Konzeptalbum über das Träumen. Schlagzeuger Janosch Rathmer hatte die Idee, das Album wie einen Film aufzubauen. Dabei war es der Band wichtig, keine „schönen und angenehmen“ Träume zu vertonen, sondern etwas „Unheimliches und Anstrengendes“.[1]

Die Aufnahmen fanden in den Sound Ranger Studios in Münster und dem Relentless Studio in Laer statt. Das Schlagzeug wurde im Studio Toolhouse Recordings in Rotenburg an der Fulda aufgezeichnet. Der Bass wurde vom Bassisten Jan Hoffmann und dem Gitarristen David Jordan arrangiert, aber von Arne Neurand eingespielt. Als Gastmusiker ist der Pianist Johannes Brunn zu hören. Produziert wurde das Album von Arne Neurand, der das Album im Horus Tonstudio in Hannover mischte. Das Mastering übernahm JP Chalbos bei La Source Mastering in Paris. Das Albumcover wurde von Rupert Gruber entworfen.[3]

Veröffentlichung

Die Erstveröffentlichung von The Phantom Void erfolgte am 10. April 2026 bei earMusic. Das Album erschien in seiner Originalausführung als CD (Katalognummer: 0221384EMU) und LP (Katalognummer: 0221551EMU) sowie zum Download und Streaming mit sieben Titeln.[4] Vor der Albumveröffentlichungen erschienen die Lieder A Secret Place (5. Februar 2026), The Spiral (4. März 2026) und Sinister Companion (25. März 2026) als Single.[5][6][7] Begleitet wurden die Singleauskopplungen je von einem offiziellen Musikvideo.[8] Die drei Musikvideos bilden eine Trilogie, die „wiederkehrende Albträume, existenzielle Bedrohung und das Gefühl, in einer unausweichlichen Schleife gefangen zu sein“, thematisiert.[9] Eine Uraufführung der drei Videos wurde Anfang Februar 2026 in den Hamburger Zeise Kinos veranstaltet.[10]

Am 8. Mai 2026 spielte die Band eine „Album-Releaseshow“ in der Essener Lichtburg.[11] Dabei spielten Long Distance Calling zunächst das komplette Album The Phantom Void. Nach einer kurzen Pause spielte die Band dann ein Best-of-Programm, welches von den Fans per Abstimmung ermittelt wurde.[12]

Titelliste

  1. Mare – 3:52
  2. The Spiral – 6:13
  3. A Secret Place – 6:49
  4. Nocturnal – 6:36
  5. Phantom Void – 7:53
  6. Shattered – 6:07
  7. Sinister Companion – 8:17

Rezeption

Das deutsche Magazin Rock Hard kürte The Phantom Void zum Album des Monats. Laut Tobias Blum haben Long Distance Calling „einen perfekten Pfad gefunden, ihre Stärken zu erneuern, ohne irgendjemanden im dunklen Wald der Weiterentwicklung zurückzulassen“. Die Jahre ihres Bestehens haben der Band „nichts von ihrer Ambition oder Abenteuerlust genommen“, wofür Blum neun von zehn Punkte vergab.[13] Louisa Esch vom Onlinemagazin Metal.de schrieb, dass sich die Band „cineastisch und abwechslungsreich“ zeigt und es „mühelos schafft, zwischen verschiedenen Stimmungen zu wechseln“. Die Wechsel in der Atmosphäre wirken „völlig leicht und natürlich“. Esch vergab acht von zehn Punkten.[14]

Chartplatzierungen

Weitere Informationen ChartsChart­plat­zie­rungen, Höchst­platzie­rung ...
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Einzelnachweise

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