Loiben

ehemalige Gemeinde in Niederösterreich From Wikipedia, the free encyclopedia

Loiben (auch Loiben in der Wachau) ist eine ehemalige Gemeinde in Niederösterreich mit den Ortsteilen Oberloiben und Unterloiben. 1971 wurde die Gemeinde mit Dürnstein zusammengelegt. Sie befand sich am linken Donauufer, südöstlich von Dürnstein.

Links Unterloiben, rechts Oberloiben

Geschichte

Im Jahr 860 beschenkte König Ludwig der Deutsche das Erzstift Salzburg mit einigen Orten im Donautal, darunter auch mit Loiben.

Loiben ist seit 1379 eine eigenständige Pfarre und eine Tegernseesche Gründung. Die ursprünglich gotische Pfarrkirche in Unterloiben, die im 15. Jahrhundert zweischiffig erweitert wurde, ist dem heiligen Quirin geweiht. Das Hochaltarbild zeigt das Martyrium des heiligen Quirinus und ist ein Werk des Kremser Schmidt aus dem Jahr 1782.[1]

In Oberloiben befindet sich ein monumentales Franzosendenkmal, das an den Sieg der österreichisch-russischen Truppen gegen die napoleonischen in der Schlacht von Dürnstein im Jahr 1805 erinnert.[2]

Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Oberloiben und Unterloiben zur Gemeinde Loiben. Diese Gemeinde wurde Ende 1970 aufgelöst, als sich der Ort der Stadtgemeinde Dürnstein anschloss.[3]

Sehenswertes

Einzelnachweise

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